América Andina - 20 Jahre Reisen in Lateinamerika
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Peru Reiseinfo

In Peru, der Heimat des Kondors und des Pumas, begeben Sie sich auf die Spuren der Vergangenheit – die, wie die berühmte Inka-Stadt Machu Picchu, vor der gewaltigen Kulisse der Natur eindrucksvoll in Szene gesetzt ist.

Im Westen ist das Land begrenzt von einer schmalen Küstenwüste, die sich der Länge nach über 2.500 km erstreckt.

Nur einen Katzensprung entfernt im Osten ersteigt Ihr Blick die Anden hinauf bis zu den schneebedeckten Gipfeln der Cordillera Blanca, um von dort wieder durch Bergurwälder hinab in die grenzenlose Vielfalt von Flora und Fauna des tropischen Amazonasgebiets zu schweifen.

Auf der Fährte der vergangenen Kulturen werden Sie sicher nicht die Scharrbilder im Wüstenboden von Nazca verpassen wollen, die von einer technisch und künstlerisch begabten Hochkultur zeugen. Ihr Weg wird Sie nach Cuzco, dem „Nabel der Welt“, führen, zu Palästen und Festungen. Und schließlich wird kaum ein Weg um die sagenumwobene Inkastadt Machu Picchu herumführen. Sie werden sehen, die Spuren der Inkas und der goldgierigen Eroberer aus der Neuen Welt finden sich im gesamten Land:

Im südlichen Hochland auf den Schilfinseln der Uro-Indígenas am Titicacasee, am Chavín de Huantar, dem Zentrum der ersten Hochkultur in Peru, über die Cordillera Blanca bis hin in den Norden, in Trujillo, Cajamarca und Sipán.


 

Weitere Reiseinfos zu Peru Reiseinfo

In Peru gibt es keine beste Reisezeit für das gesamte Land. Prinzipiell finden sich jederzeit Regionen, die aufgrund der klimatischen Bedingungen gut bereist werden können. In der Trockenzeit von April bis Oktober lässt es sich besonders gut reisen. Vor allem die Andenregion ist zu dieser Zeit besonders reizvoll: blauer Himmel, viel Sonne und wenig Niederschläge sind dann fast garantiert. Stellen Sie sich aber gerade in großen Höhen auf starke Temperaturschwankungen im Tagesverlauf (bis zum Gefrierpunkt in der Nacht) ein! Häufigere Niederschläge sind in der Regenzeit zwischen November und März zu erwarten, aber auch farbenfrohere, grünere Landschaften. Im Februar ist der Inka-Trail für Reparaturarbeiten gesperrt.

Im Tiefland ist es in der Zeit von Mai bis November bei Temperaturen zwischen 12 und 23 Grad häufig neblig, auch wenn es demgegenüber viele Sonnentage gibt. In der Küstenwüste um Ica und Nazca ist es das gesamte Jahr trocken und heiß. Im Amazonasgebiet ist es ebenfalls meist warm, wobei hier die Luftfeuchtigkeit sehr hoch ist. Die beste Zeit für Tierbeobachtungen ist hier die Trockenzeit, da dann die Wasserstände niedriger sind.

Ihren Koffer sollten Sie vor allem abhängig von den klimatischen Bedingungen der bereisten Region packen. Leichte und bequeme Kleidung sollte auf jeden Fall dabei sein. Gegebenenfalls können Sie auch passende warme Kleidung aus Alpacawolle auf den Märkten kaufen.

Reisen Sie auf direktem Wege aus Deutschland, der Schweiz oder Österreich ein, gibt es keine obligatorischen Impfungen. Bei Einreise aus einem Gelbfiebergebiet muss aber eine Impfung gegen Gelbfieber nachgewiesen werden. Diese kann auch dann empfehlenswert sein, wenn Sie in die Amazonas-Region reisen wollen.

Empfehlenswert ist darüber hinaus neben den oft üblichen Maßnahmen gegen Tetanus und Diphterie eine Impfung gegen Hepatitis A und Typhus. Generell sollten Sie auf einen konsequenten Schutz gegen Mücken achten, da dies das Infektionsrisiko, z. B. bei Malaria, deutlich verringert. Das Malariarisiko besteht allerdings nur in einigen Regionen des Tieflands. Lassen Sie sich in jedem Fall vor der Reise von Ihrem Arzt oder tropenmedizinischen Beratungsstellen auf den aktuellen Stand bringen.

Bei der Einreise aus Deutschland, Österreich und der Schweiz für weniger als 90 Tage besteht keine Visumspflicht. Ein Reisepass mit mindestens sechs Monaten Gültigkeit genügt, außerdem müssen Touristen ein Weiter- oder Rückreiseticket vorweisen. Bei Ausreise muss außerdem eine Gebühr von 28 USD an den peruanischen Staat abgeführt werden.

In Peru wird mit dem Nuevo Sol gezahlt (1 Nuevo Sol entspricht 100 Céntimos). Es ist wegen der Tauschverluste nicht ratsam, US-Dollar oder Reiseschecks mitzuführen. Euros können Sie in Lima, Puno, Cusco und Arequipa in Wechselstuben umtauschen. An anderen Orten kann dies eher schwierig sein. Oftmals werden aber auch internationale Kreditkarten akzeptiert, und zunehmend erhalten Sie mit der EC-Karte an Geldautomaten mit MAESTRO-Zeichen Bares. Beachten Sie dazu aber auch unseren aktuellen Blog-Beitrag über die Einsatzmöglichkeiten neuer EC-Karten …

Während der mitteleuropäischen Winterzeit müssen Sie die Uhr um sechs Stunden zurückdrehen, im Sommer um sieben Stunden.

In Peru beträgt die Stromspannung 220 Volt Wechselstrom mit 60 Hertz. Wegen der in Peru gebräuchlichen amerikanischen Stecker empfiehlt sich für elektrische Geräte ein Adapter.