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Nicaragua

Nicaragua

Nicaragua ist immer noch ein Geheimtipp unter den Reisezielen in Lateinamerika – obwohl Vielfalt und Schönheit der Natur und der farbenfrohen Kolonialstädte ihresgleichen suchen! Dazu gehört Nicaragua heute zu den sichersten Reiseländern auf dem amerikanischen Kontinent, und begrüßt seine Besucher überaus aufgeschlossen und herzlich.


 

Weitere Reiseinfos zu Nicaragua

Nicaragua lässt sich ganzjährig bereisen und weist zwei Jahreszeiten auf: Die Regenzeit von Mai bis Oktober und die Trockenzeit von November bis April. Allgemein gesagt ist Nicaragua ein Land mit tropischem Klima und die Temperaturen schwanken kaum. So liegt die Durchschnittstemperatur des Landes bei 25°C – 30°C.

Allerdings wird das Klima auch von den hohen Bergen und Meeren geprägt, die man in Nicaragua finden kann. So sind die Durchschnittstemperaturen im zentralen Hochland, also zwischen 750 und 1.600 m deutlich niedriger, als im Tiefland. Hier kann es zwischen 15°C und 25°C warm werden.

Außerdem muss an der Karibikküste mit Regen gerechnet werden, der selbst in der eigentlichen Trockenzeit auftritt. Das pazifische Tiefland, sowie der Westen des Hochlands bleiben meist von den starken Regenfällen verschont. Nicaragua kann während der Regenzeit im Einzugsgebiet von Hurrikans liegen. Diese treten am ehesten zwischen Juli und Oktober auf.

Deutsche, Schweizer und Österreicher brauchen für eine Reisedauer von nicht länger als 3 Monaten lediglich einen Reisepass, der noch mindestens sechs Monate über das Einreisedatum hinaus gültig sein muss sowie ein gültiges Rück- oder Weiterflugticket. Ein Visum ist für diese Staatsangehörige nicht erforderlich, es muss bei der Einreise nur eine Touristenkarte gekauft werden. Für diesen Zweck sollte man 5 US-Dollar in bar dabei haben.

Das Auswärtige Amt empfiehlt für Reisen nach Nicaragua einen Impfschutz gegen Hepatitis A, Tetanus, Polio und Diphtherie. Eine Impfpflicht besteht jedoch nicht. Die medizinische Versorgung in Nicaragua ist gut. In jeder Stadt findet man heute ein gutes Krankenhaus. In den größeren Ortschaften erhalten Sie alle gängigen Medikamente in einer der zahlreichen Apotheken, von denen einige sogar 24 Stunden geöffnet sind. Falls Sie regelmäßig spezielle Medikamente benötigen, besuchen Sie vor der Abreise am besten Ihren Hausarzt und nehmen einen genügenden Vorrat mit.

Die nicaraguanische Währung ist der Córdoba. US-Dollar in bar können überall problemlos gewechselt werden, andere Währungen sind kaum bekannt und – wenn überhaupt – nur mit ziemlichem Verlust wechselbar. Viele Hotels, Restaurants und Geschäfte akzeptieren heute Kreditkarten. Allerdings muss der Autorisationscode mittels Telefon abgefragt werden können. In abgelegenen Gebieten ohne Telefonlinien können Sie sich deshalb nicht auf Ihre Karte verlassen. Das Preisniveau in Nicaragua liegt unter dem europäischen.

Der Zeitunterschied beträgt -7 Stunden, während der europäischen Sommerzeit -8 Stunden.

Spanisch ist die Amtssprache in Nicaragua. Englisch wird hingegen selten gesprochen.

Einige Grundregeln sind leicht zu beachten und lassen häufig erst gar keinen Ärger aufkommen:

Nicaragua ist ein Land sozialer und kultureller Kontraste. Seien Sie sensibel und tragen Sie Ihren Wohlstand nicht zur Schau. Auch wenn es Ihnen vielleicht gar nicht auffällt, bereits die Digitalkamera oder Ihr Handy wecken Begehrlichkeiten. Wichtige Dokumente – wie der Reisepass oder ihr Reisebudget – gehören in den Hotelsafe. Führen Sie nicht Ihr gesamtes Geld bei sich. Einen Geldgürtel und weitere „Verstecke“ bekommen Sie im Fachhandel.

Achten Sie auf Ihre Koffer und Taschen. Lassen Sie sie niemals aus den Augen oder unbedacht neben sich stehen.
Aus Sicherheitsgründen empfiehlt sich, Taxis von offiziell zugelassenen Unternehmen zu benutzen (telefonische Vorbestellung sinnvoll).

Bei all dem gilt: Nicaragua ist ein gastfreundliches Land. Die meisten Einheimischen sind auf Touristen eingestellt und gehen bloß ihrem Geschäft nach. Seien Sie ein respektvoller Partner!

Die Stromspannung beträgt 120 V. Es empfiehlt sich, einen Adapter mitzunehmen.

Möchten Sie ihr Handy mitnehmen, muss es über Triband-Technologie verfügen. Gespräche von und nach Europa im Mobilfunk sind jedoch recht teuer.

Nicaragua verfügt in den touristischen Gegenden weitgehend über Internetcafés. Drahtloser Internetzugang (Wi-Fi) ist in den besseren Hotels, Restaurants, Cafés und an größeren Flughäfen sehr verbreitet.

Die wichtigste Straße in Nicaragua ist die Panamericana, die einmal quer durch das Land verläuft. Diese ist auch relativ gut ausgebaut sowie auch deren Abzweigungen. Der östliche Teil des Landes ist noch nicht so gut an die Infrastruktur angepasst, weshalb man es dort vermeiden sollte, lange Strecken mit dem Auto zu fahren.
Wenn Sie einen Mietwagen mieten, ist es allgemein ratsam, eine defensive Fahrweise an den Tag zu legen, da die Fahrweise der Einheimischen nicht den deutschen Gewohnheiten entspricht. Außerdem empfehlen wir Ihnen, nur tagsüber Auto zu fahren, da die Straßen oft auch schlecht ausgeschildert sind.

Die Busverbindung in Nicaragua ist allgemein sehr gut. Es gibt neben Intercity-Bussen auch Minibusse und sogar internationale Busse (Ticabus und Transnica). Die Stadtbusse, meist sind es die alten, gelben Schulbusse aus den USA, sollten Sie lieber meiden.

Der gesamte Flugverkehr in Nicaragua läuft über den internationalen Flughafen in Managua. Nur wenige Flüge gehen über Bonanz.

Nicaragua besitzt mehrere Nationalparks und Naturschutzgebiete. Eines der größten Naturschutzgebiete in Nicaragua ist das Rio Indio Maiz-Naturreservat. Auf den 450.000 Hektar großem Reservat findet man mehr Flora und Fauna als in ganz Europa! Das größte ist das Naturschutzgebiet „Bosawas“, was 1997 zum UNESCO-Weltkulturerbe ernannt wurde. Auf den 2 Millionen Hektar Land leben auch die Ureinwohner Nicaraguas. Allerdings ist die Anreise dorthin sehr schwierig, da es kaum eine Infrastruktur gibt.

Die meisten Eintritte in die Naturschutzgebiete sind kostenfrei.

In besseren Restaurants ist das Trinkgeld häufig schon in der Rechnung inkludiert und extra ausgewiesen, falls dem nicht so ist, dann werden ca. 10% Trinkgeld erwartet. Taxifahrer, Zimmermädchen und andere Dienstleister freuen sich ebenfalls über einen kleinen Obolus. Sie sind aber nicht verpflichtet, Trinkgeld zu geben. Es ist eine freiwillige Wertschätzung des erbrachten Service.

In Nicaragua wird vor allem auf Märkten über den Preis verhandelt. Das Feilschen gehört hier zum Marktalltag.

Die Küche Nicaraguas ist relativ einfach und besteht meist nur aus heimischen Zutaten. Die wichtigsten Zutaten sind wohl Mais, Reis, Bohnen und Fleisch oder Fisch, je nachdem, ob man im Landesinneren oder an der Küste ist. Dazu werden meistens eine Tortilla oder Kochbananen serviert.

So besteht auch das Nationalgericht „Gallo Pinto“ aus Reis und Bohnen, gemischt mit einer speziellen Soße. Dazu reicht man noch etwas Salat, frittierte Kochbananen und frittiertes Gemüse – einfach, aber lecker!
Ein weiteres beliebtes Gericht ist das „Indio Viejo“. Dabei handelt es sich um einen Art Eintopf, der aus Fleisch, Gemüse, Bohnen, Bananen und eingeweichten Tortillas besteht.
An den Küsten Nicaraguas beherrschen Fisch bzw. Meeresfrüchte den Teller der Einheimischen.

Als Nachspeise oder als kleine Mahlzeit zwischendurch sollte man unbedingt die heimischen Früchte Nicaraguas probieren! Dort finden Sie alles – von Bananen bis Papaya. Was auch sehr beliebt ist bei den Einheimischen und Touristen sind die Getränke, die man meist aus den Früchten herstellt. Egal, ob mit Wasser, Milch oder Joghurt gemischt – eine echte Erfrischung!

Gerne getrunken wird dort natürlich auch Bier. Die einheimischen Sorten sind Victória und Toño. Neben der Bierherstellung ist Nicaragua auch für den Rum „Flor de Caña“ bekannt, den sie selbst aus Zuckerrohr herstellen.
Aber was auf keinen Fall fehlen darf, ist natürlich Kaffee! Dieser wird auch in Nicaragua selbst hergestellt.

Bargeldlos reisen – In Nicaragua kann es abseits der großen Städte ohne Bargeld problematisch werden.

Toilettenpapier – Außer in sehr guten Hotels sollten Sie kein Toilettenpapier in die Toilette werfen, die Abflussrohre sind zu eng und der Wasserdruck zu niedrig. Sie produzieren in der Regel nur eine Verstopfung. Neben den Toiletten steht immer ein Abfalleimer.

Belletristik
Sergio Ramírez: Zwischen Süd und Nord: Neue Erzählungen aus Mittelamerika
Gicoconda Belli: Mondhitze

Sachbücher
Sergio Ramírez: Adiós Muchachos!
Monika Höhn: Wir sind dabei Geschichte zu verändern: Frauen in Nicaragua auf der Insel Ometepe

Sonstiges
Bildband – Thomas Plotz: Nicaragua – Ein Bildband
Legenden – Carlos Ampié Loría und Ulf Grenzer: Nicaraguanische Legenden und Volkserzählungen

Allgemeiner Notruf/ Polizei: 118
Feuerwehr: 115, vom Mobiltelefon: 911
Unfallrettung: 128
Vorwahl: +505

Botschaft der Bundesrepublik Deutschland in Nicaragua
Managua Carretera a Masaya km 5, del Colegio Teresiano 1 c. al sur, 1 c. abajo Calle Erasmus de Rotterdam,
Tel. (00505) 22 55 69 23
https://managua.diplo.de/

Schweizer Botschaft in Nicaragua
Rotonda Jean Paul Genie 900 mts al Oeste y 150 mts al Norte Costado norte del edificio BID
Villas Italianas,
Managua
Tel. (00505) 22 4891 30
https://www.eda.admin.ch/eda/de/home/vertretungen-und-reisehinweise/nicaragua/schweizer-vertretunginnicaragua.html

Österreichische Botschaft in Nicaragua/Mexiko
Sierra Tarahumara Pte. 420 Colonia Lomas de Chapultepec
Delegación Miguel Hidalgo
Mexiko City
Tel. (0052) 155 5251 0806
https://www.bmeia.gv.at/oeb-mexiko/


 


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