Dominikanische Republik

Dominikanische Republik

Die Dominikanische Republik nimmt den östlichen Teil der Insel Hispaniola zwischen Atlantik und Karibik ein. Im Osten grenzt der Staat an Haiti. Vor allem weiße Traumstrände – 1600 Kilometer Küste bietet der Insel-Staat – kristallklares Meer und das allgegenwärtige karibische Lebensgefühl locken zahlreiche Pauschaltouristen auf die Insel der Großen Antillen. Aber die Dominikanische Republik bietet so viel mehr!  Die Vielfalt und Schönheit des Landes ist wahrlich beeindruckend: So zählen mehr als 30 Prozent der Landesfläche zu verschiedenen Naturschutzgebieten. Ertragreiche Plantagen (Zitrus, Tabak, Kakao und Kaffee) wechseln sich mit Gebirge, der steinig-trockenen Heimat von Kakteen und Agaven sowie grün-sprießender Urwaldvegetation ab. Die quirlige Millionenstadt Santo Domingo ist die älteste von Europäern gegründete Stadt der Neuen Welt. Dort wurden die erste Kathedrale errichtet und das erste Krankenhaus gebaut. Seit 1990 ist die historische Altstadt UNESCO-Weltkulturerbe der Menschheit.

Von dort geht es durch herrliche Landschaften mit rauschenden Flüssen und sich im Wind wiegenden Palmen vorbei an riesigen Zuckerrohrfeldern und dominikanischen Dörfern zu Piraten-Schlupfwinkeln, weißen Sandstränden und in die Cordillera Central, deren höchster Berg mit 3.098 Metern der Pico Duarte ist. Seine Besteigung gilt als die absolute Krönung einer Karibik-Reise. Überhaupt kommen in der Bergwelt Wanderfreunde auf ihre Kosten. Hier ist das Klima frühlingshaft und erquickend und die Gegend ist für Abenteuersportler ein kleines Paradies.

Die Halbinsel Samaná verführt nicht nur mit tropischen Traumstränden in versteckten Buchten, sondern ist einer der wenigen Orte auf der Welt, an dem man Walkälber mit ihren Müttern beobachten kann. Jedes Jahr von Januar bis Ende März kommen Buckelwale in die warmen und geschützten Küstengewässer zur Paarung und Geburt der Walkälber.

Das Tropenparadies Dominikanische Republik hat eine natürliche, authentische und verträumte Seite, das die Pauschaltouristen der Dom Rep nur selten zu sehen bekommen.


 

Weitere Reiseinfos zu Dominikanische Republik

Die Dominikansiche Republik kann ganzjährig bereist werden. Es gibt allerdings zwei Jahreszeiten, eine Regenzeit zwischen Juni und Oktober und eine Trockenzeit von November bis Mai. In der Regenzeit ist es in allen Regionen der Insel sehr heiß mit einer hohen Luftfeuchtigkeit, von knapp 90 %. In den Wintermonaten hingegen sinken die Temperaturen etwas, dafür aber auch die Luftfeuchtigkeit.

An der Nordküste setzt die Regenzeit allerdings etwas später ein. Dort wird es in den Monaten Oktober und November etwas regnerisch.

Als Tourist können Sie für 90 Tage mit einem Reisepass, der nach Ausreise noch mindestens drei Monate Gültigkeit besitzt, einreisen. Bei der Einreise muss eine Touristenkarte für 10,- US-$ gekauft werden, die 30 Tage gültig ist, außerdem muss in der Regel das Hin- und Rückflugticket vorgelegt werden. Bei einem touristischen Aufenthalt von mehr als 30 Tagen muss beim zuständigen Ausländeramt eine gebührenpflichtige Verlängerung (bis zu 90 Tage) beantragt werden

Es gibt keine verpflichtenden Impfungen für die Dominikanische Republik – dennoch gibt es einige, zu denen geraten wird. Dazu gehören Hepatitis A, bei Langzeitaufenthalt oder besonderer Exposition auch gegen Hepatitis B, Typhus, Tollwut und ggf. Cholera.

Die lokale Währung ist der Dominikanische Peso (RD$), der international jedoch nicht gehandelt wird. Euro und US-Dollar können in Banken und offiziellen Wechselstuben problemfrei gewechselt werden. Der Umtausch von Schweizer Franken gestaltet sich jedoch etwas schwieriger und ist fast ausschließlich in Banken möglich.

Dominikanische Pesos können problemlos auch direkt mit EC- oder Kreditkarte an einem Bankautomaten bezogen werden. Der Barbezug erfolgt zum aktuellen Tageskurs. In großen Hotels, vielen Geschäften und in touristischen Restaurants werden Kreditkarten (Mastercard, VISA) akzeptiert. Allerdings werden Ihnen dort oft höhere Kreditkartengebühren verrechnet. Sie sollten auch darauf achten, dass Sie nicht beobachtet werden, um mögliche Diebstähle zu vermeiden.

Der Zeitunterschied beträgt gegenüber der MEZ 5 bis 6 Stunden.

Die offizielle Landessprache ist Spanisch. Spanisch wird so geschrieben wie es gesprochen wird. Jedoch gibt es einige Unterschiede zwischen dem Spanisch, das in Südamerika gesprochen wird und dem Spanisch, das in Spanien gesprochen wird.

Typisch für die Aussprache ist das Nichtaussprechen der Zischlaute s, z, x, j usw. am Silbenende. (z. B. «el arroz» wird zu «el arró»)
Einige Wörter haben in der Dominikanischen Republik sogar eine völlig andere Bedeutung als in Spanien. Zum Beispiel bedeutet «guapo/a» in Spanien «hübsch» – wobei es in der Dominikanischen Republik «wütend» heißt.

Einige Grundregeln sind leicht zu beachten und lassen häufig erst gar keinen Ärger aufkommen: Die DomRep ist ein Land sozialer und kultureller Kontraste. Seien Sie sensibel und tragen Sie Ihren Wohlstand nicht zur Schau. Auch wenn es Ihnen vielleicht gar nicht auffällt, bereits die Digitalkamera oder Ihr Handy wecken Begehrlichkeiten. Wichtige Dokumente – wie der Reisepass oder ihr Reisebudget – gehören in den Hotelsafe. Führen Sie nicht Ihr gesamtes Geld bei sich. Einen Geldgürtel und weitere „Verstecke“ bekommen Sie im Fachhandel.

Lassen Sie Ihr Gepäck niemals aus den Augen oder unbedacht neben sich stehen.

Bei all dem gilt: die DomRep ist ein gastfreundliches Land. Viele Bolivianer sind auf Touristen eingestellt und gehen bloß ihrem Geschäft nach. Seien Sie ein respektvoller Partner!

110 – 120 Volt (in Sternehotels teils auch 220 – 240 Volt). Adapter für Flachstecker (amerikanische Norm) sind erforderlich. Diese sollten am besten von Zuhause mitgebracht werden, können jedoch auch in sämtlichen «Ferreterias» (kleine Märkte an der Straße) gekauft werden.
Stromausfälle sind keine Seltenheit, allerdings sind die meisten Hotelbetriebe darauf eingestellt und haben eigene Stromgeneratoren, welche für 24 Stunden Strom am Tag sorgen.

Telefon – Telefonshops sind in großen Städten weit verbreitet. In Supermärkten, bei der Telefongesellschaft und an Kiosken können Sie Telefonkarten erwerben.
Wollen Sie Ihr Handy nutzen, sollten Sie sich vorher informieren, welche Roaming-Gebühren und welche sonstigen Kosten anfallen. Denn was durch die EU inzwischen unter dem Begriff “Roam like at home” geregelt wurde, wird bei anderen Ländern schnell zur Kostenfalle.

Für das Abrufen der Mails oder das Suchen im Internet können Sie bei verschiedenen Providern so genannte Datenpässe buchen, die dann für eine bestimmte Zeit gelten.

Oder sie schaffen sich für den Urlaub in der DomRep eine dominikanische Prepaid-Karte an, die Sie bereits in Deutschland erwerben können. Internetcafés sind in der DomRep weitestgehend verbreitet. Drahtlosen Internetzugang (Wi-Fi) gibt es hingegen nur in den besseren Hotels.

Dominikaner fahren nicht so stur in Spuren wie die Europäer. Aus einer zweispurigen Straße wird oftmals eine drei- oder sogar vierspurige Straße. Es wird sowohl links als auch rechts überholt.

  • Dominikaner achten stark auf das Fahrverhalten des Vordermanns und nicht auf das des Hintermanns. Daher ist der Gebrauch der Hupe unverzichtbar, um den Neben- oder Hintermann bei Überholabsicht (dabei wird der Blinker nur selten zum Blinken benutzt) auf sich aufmerksam zu machen.
  • Eine grüne Ampel bedeutet nicht unbedingt, dass die Verkehrsteilnehmer der anderen Seite halten.
  • In den Großstädten regeln oftmals auch Verkehrspolizisten den Verkehr, die zum Teil etwas versteckt inmitten einer großen Kreuzung stehen. Daher wundern Sie sich nicht, wenn Ihr Vordermann, trotz roter Ampel, losfährt. Schlaglöcher sind vor allem – aber nicht nur – auf Landstraßen keine Seltenheit. Außerdem ist nachts Rücksicht geboten, da teilweise Fernlichter blenden können. Umsichtiges und defensives Fahrverhalten wird empfohlen.

In der DomRep gibt es 4 internationale Flughäfen, die von Deutschland aus – teils direkt – angeflogen werden.

In Restaurants ist das Trinkgeld häufig schon in der Rechnung inkludiert und extra ausgewiesen. Falls dem nicht so ist, dann werden ca. 5 bis 10% Trinkgeld erwartet. Taxifahrer, Zimmermädchen und andere Dienstleister freuen sich ebenfalls über eine kleine Geste. Sie sind aber nicht verpflichtet, Trinkgeld zu geben. Es ist eine freiwillige Wertschätzung des erbrachten Service.

In der DomRep wird vor allem auf Märkten über den Preis verhandelt. Das Feilschen gehört hier zum Marktalltag.

In der Dominikanischen Republik ist die kreolische Küche vorherrschend. Eine dominikanische Spezialität ist «Sancocho», eine Art Eintopf aus verschiedenen Fleischarten, Kochbananen, Zwiebeln und Paprika.

Das Nationalgericht der Dominikanischen Republik ist die «Bandera Dominicana», das bedeutet übersetzt die Flagge der Dominikanischen Republik. Das Gericht besteht aus geschmortem Fleisch, schwarzen oder roten Bohnen und Reis und spiegelt somit die Farben der Flagge wieder. Wichtig ist auch zu wissen, dass das Essen an den Straßenküchen nicht nach deutschen Hygienevorschriften zubereitet wird.

Die Dominikanische Republik hat in der Welt einen hervorragenden Ruf hinsichtlich ihres Rums. Die bekanntesten sind Barcelo, Brugal und Macorix und sind in allen Colmados sowie Supermärkten relativ günstig zu erhalten.

Bargeldlos reisen.

Toilettenpapier – Außer in sehr guten Hotels sollten Sie kein Toilettenpapier in die Toilette werfen, die Abflussrohre sind zu eng und der Wasserdruck zu niedrig. Sie produzieren in der Regel nur eine Verstopfung. Neben den Toiletten steht immer ein Abfalleimer.

Schwarzmarkt – Bitte nichts «schwarz» kaufen, denn was auf der Straße angeboten wird, ist oft keine Qualitäts-Ware und außerdem nicht richtig gelagert.

Allgemeiner Notruf/ Polizei: 911 oder 112
Vorwahl: +1809

Deutsche Botschaft in der Dominikanischen Republik
Calle Gustavo Mejía Ricart Nr. 196 (esq. Av. Abraham Lincoln),
Torre Piantini (Piso 16 /17)
Ensanche Piantini, Santo Domingo
Tel: (001809) 542 8949/50
https://santo-domingo.diplo.de/do-de

Die Österreichische Botschaft in Dominikanische Republik

Austrian Embassy Office in Santo Domingo, the Dominican Republic c/o
Ave. Jimenez Moya 71 Churchill esq. Desiderio Arias
Santo Domingo Dominican Republic
Telefon: (001 809) 412 40 14
https://www.botschaft-konsulat.com/at/diplo/2467/Osterreich-in-Santo-Domingo

Schweizerische Botschaft
Edificio Corporativo 2010, Piso 10
Av. Gustavo Mejía Ricart 102, esq. Av. Abraham Lincoln
Piantini, Santo Domingo
Tel. (001809) 533 3781
https://www.eda.admin.ch/countries/dominican-republic/de/home/vertretungen/botschaft.html


 


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