América Andina - 20 Jahre Reisen in Lateinamerika
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Chile Reiseinfo

Ein „dünnes Land“ sei Chile, schrieb Pablo Neruda einst über seine Heimat. Und es stimmt: Im Schnitt nur 180 km breit, ist es doch mehr als 4.000 km lang. Angesichts dieser enormen Ausdehnung von Nord nach Süd erstaunen die geografischen, klimatischen und kulturellen Gegensätze nicht, die Chile ausmachen.

Das vielseitige Landschaftsbild Chiles reicht von der Wüste Atacama im Norden – heiß und manchmal Jahre ohne Niederschläge – bis nach Patagonien und zum Nationalpark „Torres del Paine“ im Süden. Zahllose Inseln, Inselchen und Fjorde an der Pazifikküste im Westen bilden einen typisch chilenischen Kontrast mit den Anden, die die Ostgrenze Chiles bilden. Eine ganz eigene Welt, mit aktiven Vulkanen und stillen Gebirgsseen … Aber vergessen wir darüber die Menschen nicht: Besuchen Sie auf Ihrer Reise die Nachfahren der Inkas, die ihre Kultur pflegen – und die der Kolonisatoren, mit ihrer eher europäisch geprägten Lebensweise.


 

Weitere Reiseinfos zu Chile Reiseinfo

Da Chile auf der Südhalbkugel liegt, verläuft der Jahreszeitenwechsel um ein halbes Jahr zu dem unseren versetzt. Die beste Reisezeit ist in Mittel- und Südchile also der chilenische Sommer von November bis März, denn dann sind die Tage länger und es besteht ein geringes Regenrisiko. In Nordchile herrschen das gesamte Jahr beste Reisebedingungen.

Mit seiner enormen Länge finden sich in Chile sehr viele Klimazonen. Im Norden ist es durch Winde aus dem Inneren des Kontinents (sub)tropisch trocken, die durchschnittlichen Höchst- und Tiefsttemperaturen liegen in Arica bei 25 und 17 Grad. Der Mittelteil Chiles ist klimatisch eher mediterran und im Süden ist es kühl und niederschlagsreich. In Punta Arenas liegen die Durchschnittstemperaturen im Verlauf des Jahres entsprechend zwischen 14 und 6 Grad.

Dementsprechend ist dringend zu empfehlen, die Kleidung entsprechend des Reiseziels zu wählen. Brauchen Sie in Nord- und Mittelchile überwiegend leichte Kleidung, sollten Sie für den Süden und das Hochland unbedingt warme Kleidung mitnehmen. Gerade in der Nacht kann es sehr kalt werden.

Für Einreisende aus Deutschland, Österreich und der Schweiz ist kein Visum notwendig. Sie benötigen aber einen Reisepass, der ab Einreise weitere sechs Monate gültig ist. Bei Anflug auf Chile werden Sie im Flugzeug gebeten werden, eine „Tourist Card“ auszufüllen, die Sie am Flughafen vorweisen müssen.

Besuchen Sie die Osterinsel, benötigen Sie bei Einreise aus Gelbfiebergebieten eine entsprechende Impfung. Es gibt keine weiteren obligatorischen Impfungen, dennoch ist eine Vorsorge gegen Hepatitis A anzuraten. Mit Malaria werden Sie dagegen in Chile keinen Kontakt haben.

In Chile wird mit dem Chilenischen Peso (chil$) gezahlt. Die Mitnahme von Euros ist nicht besonders empfehlenswert, da der Tausch von entsprechendem Bargeld und auch Reiseschecks nur Santiago de Chile möglich ist. Greifen Sie lieber zu internationalen Kreditkarten, Reiseschecks in US-Dollar oder entsprechendem Bargeld. Außerdem gibt es viele Automaten mit MAESTRO-Zeichen, an denen Sie mit Ihrer EC-Karte ebenfalls zu Geld kommen. Prüfen Sie ggf. vor der Reise, ob Ihre Karte für den internationalen Einsatz geeignet ist – mehr dazu finden Sie in unserem Reiseblog.

Mit der Zeitverschiebung ist es nicht ganz einfach: Vom zweiten Samstag im Oktober bis Ende März beträgt der Zeitunterschied zur MEZ minus vier Stunden, zwischen dem zweiten Aprilsamstag und Ende September minus sechs Stunden – und in den restlichen Wochen minus fünf Stunden.

Sie sollten von einer reinen Reisezeit von 17 Stunden zwischen Frankfurt am Main und Chile ausgehen. Die Gesamtanreisedauer ist mit Stopps noch ein wenig länger.

Strom kommt in Chile mit einer Netzspannung von 220 V bei 60 Hz aus der Steckdose. Auch wenn in Chile die bei uns üblichen Zweipol-Stecker normal sind, empfehlen wir dennoch die Mitnahme eines Adapters.