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América Andina - 20 Jahre Reisen in Lateinamerika
América Andina - 20 Jahre Reisen in Lateinamerika wurde vom Forum Anders Reisen zertifizeirt. América Andina - 20 Jahre Reisen in Lateinamerika ist CSR (CORPORATE SOCIAL RESPONSIBILITY) zertifiziert. atmosfair - nachdenken - klimabewusst reisen
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Individualreise Süd-Peru intensiv mit Reiseleitung

Flexible Reiseroute zu den schönsten Orten im Süden Perus

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Highlights:

  • Individualreise mit privatem Reiseleiter
  • Exklusive Tour ab 2 Personen
  • Top-Sehenswürdigkeiten und unsere Geheimtipps!
  • Intensive Begegnungen mit Gastfamilien
  • Aktiv-Erlebnisse der Extraklasse
  • Entschleunigtes Reisen mit viel Zeit an den richtigen Orten
Wüste mit Küste in Peru

Reisebeschreibung

Eine 21-tägige Rundreise in Peru, gespickt mit weltklasse Attraktionen, verborgenen Juwelen im Hinterland und unverfälschten Momenten in einem großartigen Reiseland liegt vor Ihnen. Ihr privater Reiseleiter achtet darauf, dass Sie keine der berühmten Sehenswürdigkeiten Perus missen werden: das Heilige Tal der Inka, die Ruinenstadt Machu Picchu, den Titicacasee und den Colca-Cayon – kombiniert mit sehenswerten Städten wie Lima, Cusco und Arequipa.

Abseits ausgetretener Pfade reisen Sie auf ausgewählten Alternativ-Routen Perus z. B. ins Andendorf Huancaya oder in die kleinen Ortschaften im Mantaro-Tal, wo in jeder für sich eine traditionelle Handwerkskunst gepflegt wird.

Jede Tagesetappe Ihrer Peru-Rundreise können Sie individuell und flexibel gestalten. Suchen Sie sich z. B. aus, ob Sie zügig von Lima nach Lunahuana fahren, um dort noch genügend Zeit zu haben, um im Río Cañete raften zu gehen. Oder ob Sie lieber unterwegs in Cerro Azul Station machen, einen Badeort mit feinem Sandstrand, an dem noch unerforschte Pyramiden stehen. Immer wieder lassen wir Sie entscheiden …

Außergewöhnlich ist diese Reise zudem durch intensive Begegnungen mit Familien in Huancaya und am Titicacasee, wo Sie zu Gast sind, gemeinsam Speisen zubereiten, bei der Arbeit helfen und abends am Lagerfeuer sitzen und alten Geschichten lauschen. Momente, die Sie nie vergessen werden.

Dazu haben wir für Sie Aktiv-Erlebnisse der Extraklasse vorbereitet. Sie wandern zu Wasserfällen, Seen und Terrassenanlagen aus der Vor-Inka-Zeit, beobachten die Tierwelt der Anden und unternehmen eine Bootsexkursion zu den Ballestas-Inseln, die wegen ihres Artenreichtums auch „Klein-Galápagos“ genannt werden.

Auf dem Weg in den Colca Canyon sehen Sie steinalte Ruinen der Uyo Uyo und Thermalbäder der Inka. Am „Cruz del Condor“ beobachten Sie den majestätischen Flug des Kondors. Von der artenreichen Küste der Paracas-Bucht reisen Sie durch unberührte Wüsten, die unmittelbar an das farbenprächtige Andenhochland grenzen.

Ein dichtes Programm bei Ihrer Rundreise in Peru, bei dem Sie doch überraschend viel Zeit haben: Um z. B. mit Ihrem Reiseleiter alle Winkel von Machu Picchu zu erkunden, und die quirligen Städte und Märkte mit den Augen eines Einheimischen sehen zu lernen.

Reiseablauf

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1. Tag: Ankunft in Lima

Nach Ihrer Ankunft am Flughafen werden Sie von Ihrem lokalen Reiseleiter empfangen. Er begleitet Sie zu Ihrem Hotel im Stadtteil Miraflores. Je nachdem wann Sie gelandet sind und wieviel Energie Sie aktuell haben, zeigen wir Ihnen Möglichkeiten auf, diesen ersten Tag noch optimal zu nutzen. Am besten beginnen Sie Ihre Peru-Reise zu Fuß – bei einer Erkundung Limas mit Ihrem Reiseleiter. Durch die schönen Straßen von Miraflores spazieren Sie zum Amano-Museum, in dem Sie die einzigartige Sammlung altperuanischer Textilien bewundern. Danach besichtigen Sie die Pyramide Huaca Pucllana, ein rund 2.500 Jahre altes Zeugnis prähispanischer Kulturen im Stadtgebiet Limas. Für Ihr Mittagessen ist das benachbarte Restaurant Huaca Pucllana eine sehr gute Wahl – mit Blick auf die faszinierende historische Anlage.

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2. Tag: Lima – Lunahuana

Wir lassen Ihnen die Wahl: Entweder verlassen Sie Lima frühzeitig, um nach Lunahuana zu fahren. Oder Sie genießen zunächst in Ruhe ein gutes Frühstück und entspannen ein wenig, bevor Sie sich auf die 2,5-stündige Fahrt machen. Lunahuana liegt am Eingang zum Cañete-Tal und ist ein guter Ausgangspunkt, um das Reservat Nor Yauyos-Cochas zu erkunden. Genießen Sie den großen Vorzug dieser Reise, nicht festgelegt zu sein: Wir haben genug Zeit eingeplant, die Sie flexibel nutzen können! Z. B. für die archäologische Stätte von Pachacámac. Alternativ können Sie Cerro Azul besuchen, einen Badeort mit feinem Sandstrand, an dem noch unerforschte Pyramiden stehen. Die andere Möglichkeit: Sie reisen zügig von Lima nach Lunahuana, um dort im Río Cañete raften zu gehen. Der Fluss bietet von Dezember bis Mai anspruchsvolles Wasser, von Juni bis November einfacheres.

 
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3. Tag: Lunahuana – Huancaya

Um 7 Uhr morgens bereiten Sie sich auf eine bevorstehende Bergbesteigung vor. Von Lunahuana aus wandern Sie heute in drei bis vier Stunden zu dem kleinen Andendorf Huancaya hinauf, das auf 3.550 Metern Höhe im Landschaftsschutzgebiet Nor Yauyos-Cochas liegt. Aus der trockenen Dürre wird langsam farbenfrohe Natur. An der kristallklaren Laguna Pikicocha legen Sie eine Pause ein; von hier an sammelt sich der Fluss immer wieder in Seen und stürzt über Wasserfälle hinab. Es ist sicher eine der beschaulichsten Landschaften Perus.

In Huancaya erwartet Sie Ihre Gastfamilie, bei der Sie in einfachen Privat-Zimmern unterkommen. Die Dorfbewohner sprechen kein Englisch, es lohnt sich also, ein paar Wörter Spanisch mitzubringen. Was sich darüber hinaus nicht mit Händen und Füßen ausdrücken lässt, dürfen Sie Ihrem englischsprechenden Guide anvertrauen.

 
 
 
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4. Tag: Huancaya

An diesem Tag ist Zeit für eine leichte Wanderung von Huancaya zum Wasserfall Carhuayno und zur Laguna Hualhua. Es geht vorbei an smaragdgrünen Seen, Wasserfällen und schönen Felsformationen. Unzählige exotische Vögel sind zu sehen und zu hören. Unter Eukalyptusbäumen wandern Sie zu uralten, teilweise aus der Inka-Zeit stammenden Terrassen, auf denen heute noch Ackerbau betrieben wird. Von der Laguna Hualhua aus haben Sie einen wunderschönen Ausblick auf das einsame Tal – ein Paradies für Fotografen. Wenn das Boot der Gemeinde gerade frei ist, können Sie zum Hualhua-Wasserfall paddeln, bevor Sie am Abend nach Huancaya zurückkehren und am Lagerfeuer den Geschichten und Legenden der Dorfbewohner lauschen.

 
 
 
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5. Tag: Huancaya – Vilca – Mantaro-Tal

Heute brechen Sie zu einer Wanderung in das Dorf Vilca auf. Auf dem traumhaft schönen Weg passieren Sie atemberaubende Wasserfälle sowie türkisfarbene Bergseen und Lagunen, und sehen bei gutem Wetter den schneebedeckten Gipfel des Apu Pariacaca. Von Vilca aus führt ein Pfad zum spektakulären Papacocha-Wasserfall (Wanderung: 1 Stunde). Schließlich gelangen Sie durch Wälder der endemischen Baumart Queñal zu einem Picknickplatz mit herrlicher Aussicht. Dann geht es zurück nach Huancaya, um Ihre persönlichen Sachen zu holen, zu Mittag zu essen und zum nächsten schönen Ziel aufzubrechen: Das Mantaro-Tal. Die vierstündige Fahrt bringt Sie tief in die Andenregion. Ursprüngliche Landschaften, kleine Höfe, ländlicher Raum und Berge bestimmen das Bild.

 
 
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6. Tag: Mantaro-Tal – Pampas

Im Mantaro-Tal liegen kleine Ortschaften wie bunte Farbtupfer in den Hängen verteilt. Und in jeder dieser Ortschaften hat man sich auf ein traditionelles Handwerk spezialisiert. Aus Cochas Bajo beispielsweise kommen aus Kürbis geschnitzte Schalen, Kalebassen und Flaschen. Sie schauen den Künstlern über die Schulter und kommen mit einheimischen Familien ins Gespräch. In anderen Orten lernen Sie Silberschmiede und Maler kennen oder Sie sehen beim Weben, Strohhut fertigen und töpfern zu. Nur eine Stunde entfernt liegt Pampas an einer grünen Bergflanke. Dort beziehen Sie die Casa Hacienda San Juan, ein aus dem 19. Jahrhundert stammendes Landgut, das gerade frisch restauriert wurde und zu dem sogar eine kleine Kirche aus der Kolonialzeit gehört. Der Nachmittag gehört Ihnen, um zu relaxen und die einmalige Szenerie in sich aufzunehmen. Wenn Sie Lust haben, können Sie die Umgebung zu Fuß erkunden und zu den Forellenzucht-Teichen gehen.

 
 
 
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7. Tag: Pampas – Ayacucho – Vilcashuaman

Zwischen Pampas und Vilcashuaman in Ayacucho liegen 310 km. Sie müssen mit sieben Stunden Fahrt rechnen, denn die Route führt Sie durch das Herz der peruanischen Anden. Sie entscheiden, wann es losgeht: Um 6 oder 7 Uhr morgens? Oder lieber erst um 9 Uhr? Gegen Mittag erreichen Sie Huamanga, Ayacuchos Hauptstadt. In einem der Restaurants finden Sie bestimmt ein gemütliches Plätzchen, um ein gutes Mittagessen zu sich zu nehmen. Und Zeit für einen Rundgang zu den Kirchen aus der Kolonialzeit und den geschickten Kunsthandwerkern der „Retablos“ (Altarschnitzereien) ist auch noch.

Dann geht es weiter Richtung Süden, wo Sie nach drei Stunden Fahrt Vilcashuaman erreichen und in einem schlichten Hotel zur Nacht bleiben. Das Dorf hat eine besondere Aufgabe: Es bewahrt die Erinnerung an eines des wichtigsten Verwaltungszentren der Inka. Außerdem steht dort die besterhaltene Stein-Pyramide „Ushno” der Inka.

 
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8. Tag: Vilcashuaman – Pachuca Lake – Sondor – Abancay

Heute nähern Sie sich wieder ein kleines Stückchen der alten Inka-Haupstadt Cusco. Nach dem Frühstück sind Sie bereit, die nächsten 275 km in Angriff zu nehmen. Und noch einmal wird Sie die andine Landschaft, die an Ihrem Fenster vorbeizieht, mit tollen Bildern unterhalten. Nach 170 km erreichen Sie Pachuca Lake, wo Sie nicht nur frische Forelle speisen (optional), sondern auch die archäologische Stätte Sondor besuchen können. Sondor soll noch aus der Vor-Inkazeit stammen. Errichtet wurde es von den Qasawircas, dann gehörte es zum Wari-Reich und später zum Chancas-Territorium, bevor die Inka es schließlich eroberten. Imposante Stein-Monumente stehen dort. Steigen Sie die 500 Stufen hinauf, um auf den höchsten Punkt des Hauptpalastes der Stätte zu gelangen. Im Anschluss meistern Sie die restlichen 105 km nach Abancay.

 
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9. Tag: Abancay – Sayhuite – CConoc – Cusco

Heute ist der Tag, an dem Sie endlich den heiligen Boden der alten Inka-Hauptstadt Cusco betreten. Sie verlassen Abancay, sobald Sie reisebereit sind und machen sich auf den Weg nach Sayhuite. Dort befindet sich ein großer Monolith, auf dem architektonisch angeordnet mehr als 200 geometrische und zoologische Figuren – Reptilien, Frösche, Katzen – dargestellt sind. Wahrscheinlich handelte es sich bei dem Ort um eine wichtige religiöse Stätte zur Gottesanbetung. Im Anschluss fahren Sie weiter zu den Thermalbädern von Cconoc. In den natürlichen Pools verbringen Sie einen entspannten Nachmittag – Ihr Blick schweift dabei über den mächtigen Apurimac-Canyon. Am Nachmittag dann erreichen Sie Cusco.

 
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10. Tag: Cusco

Cusco, die alte Hauptstadt des Inka-Reiches, ist eine Schatztruhe historischer Sehenswürdigkeiten. Erkunden Sie den „Nabel der Welt“ – so die Bedeutung des Quechua-Wortes „Qusqu“ – auf Ihre Weise und in Ihrem Rhythmus: Sie haben einen ganzen Tag Zeit dafür! Unsere Empfehlung ist ein Rundgang, bei dem Sie die großen Highlights sehen werden, aber auch kleinere, bezaubernde Orte. Sie beginnen bei der Inka-Festung Sacsayhuamán, von wo Sie einen großartigen Ausblick über die Stadt haben. Auf einem alten Inka-Weg steigen Sie ab bis zum Künstlerviertel San Blas und verbringen dort die Mittagszeit. Sie haben außerdem Eintrittskarten für die schöne Kathedrale und den Sonnentempel Koricancha. Ihr Reiseleiter führt Sie durch alte Gässchen und über kleine, verborgene Märkte, wo Sie den Zauber der Stadt und Ihrer Bewohner erleben.

 
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11. Tag: Das Heilige Tal – Naupa Iglesia – Ollantaytambo – Aguas Calientes

Heute fahren Sie von Cusco ins Heilige Tal der Inkas, nach Ollantaytambo. Sie haben die Wahl: Entweder Sie folgen der traditionellen Strecke, auf der Sie die berühmte Inka-Festung Pisac und die Salinen von Maras besichtigen können – oder Sie lassen sich von Ihrem Reiseleiter eine selten genutzte Alternativroute zeigen. Hier eröffnen sich Ihnen die wohl schönsten Ausblicke ins Heilige Tal. Und sie entdecken Kulturdenkmale, die mindestens so interessant sind wie ihre prominenteren Pendants. Da ist z. B. die Terrassenanlage von Moray, die die Inkas an den Wänden natürlicher Dolinen erbaut haben – offenbar als gut geplante Versuchsanlage für das Gedeihen von Nutzpflanzen. Dann besuchen Sie die geheimnisvolle heilige Stätte Ñaupa Iglesia, an der vermutlich die Muttergöttin „Pachamama“ verehrt wurde. Nach Ihrer Ankunft in Ollantaytambo können Sie noch eine kurze Wanderung auf den Berg Pinkuylluna unternehmen. Denn von dort haben Sie den allerbesten Blick auf die Stadt und die Umgebung. In Ollantaytambo selbst haben Sie Zeit, in Ruhe zu Mittag zu essen. Und dann, gegen 16.30 Uhr, steigen Sie in den Zug nach Aguas Calientes, letzte Station vor Machu Picchu. Die Zugfahrt allein ist ein Erlebnis, wenn die vorbeiziehende Landschaft sich von grünen Feldern zu Eukalyptuswäldern und schließlich in undurchdringlichen Dschungel wandelt. Immer im Blick: der sich in der Tiefe windende Fluss Urubamba. Nach Ihrer Ankunft in Aguas Calientes werden Sie zu Ihrem Hotel gebracht.

 
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12. Tag: Machu Picchu

Heute ist ein großer Tag! Früh am Morgen nehmen Sie den Bus, der Sie nach 20 Minuten Fahrt im Zickzack die Serpentinen hinauf nach Machu Picchu bringt. Sie werden große Augen machen, wenn Sie die Stätte, die von unten nicht zu sehen ist, das erste Mal erblicken … Für drei Stunden haben Sie einen Guide an Ihrer Seite, der Sie zu den wichtigsten Orten bringt und Ihnen gerne all Ihre Fragen beantwortet. Im Anschluss haben Sie Zeit, noch einmal auf eigene Faust Entdeckungen zu machen und die besondere Atmosphäre dieses Ortes, der von den Spaniern nie entdeckt wurde, auf sich wirken zu lassen. Wenn es die Zeit erlaubt, können Sie nach Inti Punku wandern oder die waghalsig konstruierte Inka-Brücke besuchen. Ein besonderer Tipp ist auch die Wanderung auf den Huayna Picchu, den großen Gipfel im Hintergrund der Ruinenstadt – ein nicht ganz anspruchsloser Weg. Sie müssen sich im vorab anmelden und eine zusätzliche Gebühr entrichten.  Nach unvergesslichen Stunden kehren Sie zurück über Aguas Calientes – wo Sie in einem guten Restaurant zu Mittag essen – mit der nächsten Bahn nach Ollantaytambo, wo bereits Ihr privater Transfer nach Cusco auf Sie wartet.

 
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13. Tag: Cusco – Llachon

Heute erleben Sie einen Tag abwechslungsreicher, landschaftlicher Szenerien, wenn Sie von Cusco nach Llachon auf der Halbinsel Capachica am Titicaca-See reisen. Es geht über das andine Hochplateau vorbei an kleinen Städtchen, an Lama-Herden, Alpacas und Vicuñas, im Hintergrund die schneebedeckten Gipfel der Andenriesen. Die Fahrt im Privatwagen ermöglicht es Ihnen, die 400 km flexibel zu gestalten. Und so haben wir zwei Stopps eingeplant, um dem großen Strom von Fahrzeugen, der auf der Route immer unterwegs ist, auszuweichen. Zunächst halten Sie an dem alten Landgut Tambo Queque Norte. Dort haben Sie Zeit, ein wenig zu entspannen und sich die Beine bei einem Rundgang zu vertreten. Bevor es weitergeht, laden die Gutsbesitzer Sie zu einem Mittagessen mit Zutaten von den eigenen Feldern ein. Der zweite Stopp ist dann am Tinajani-Canyon im Distrikt Ayavari vorgesehen. Wir möchten Ihnen diese Stelle zeigen, weil Sie von dort wirklich großartige Aussichten genießen können. In Llachon werden Sie von Ihrer Gastfamilie willkommen geheißen. Sie essen zu Abend und genießen den Aufenthalt, so dass Sie sich wieder erwartungsfroh in den nächsten Tag stürzen können.

 
 
 
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14. Tag: Llachon

Das Beste, was Sie an einem Ort wie dem Titicacasee haben können, ist: Zeit! Ein ganzer Tag steht zu Ihrer freien Verfügung: Begleiten Sie Ihre Gastgeber bei der Feldarbeit oder beim Fischen, entspannen Sie am Ufer des legendären Hochlandsees (Llachon hat einen schönen Strand, wo Sie baden gehen können – auch wenn die Wassertemperatur ziemlich frisch ist!) oder unternehmen Sie leichte Wanderungen in die Umgebung des Dorfes. Von den Höhenlagen der Capachica-Halbinsel aus eröffnen sich atemberaubende Panoramen auf den See und die benachbarten Inseln. Es gibt auch die Möglichkeit, eine Segel- oder Kanutour in traditionellen Booten zu buchen.

 
 
 
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15. Tag: Llachon – Colca-Canyon – Coporaque

Sie sagen Ihren freundlichen Gastgebern vom Titicacasee „auf Wiedersehen” und setzen Ihre Fahrt mit dem Ziel Colca Canyon fort. Auf den 300 km über das Hochland passieren Sie den See Lagunillas und den Salinas und Aguada Blanca-Nationalpark. Sie haben gute Chancen, Vicuñas, Lamas, Alpakas, Füchse und andere Wildtiere der Anden zu beobachten, dazu viele verschiedene Vogelarten, vielleicht sogar Andenflamingos. Auf einer eher selten gewählten Route fahren Sie in den Canyon – und zwar über Callali und Sibayo. Die Gemeinde Sibayo ist das wohl eindrucksvollste Dorf im Colca-Tal. Die Route erlaubt Ihnen zudem, höher hinaus zu kommen und die oft ausgesparten Orte Tutti and Canocota zu sehen, bevor Sie um die Mittagszeit Ihr Hotel in Coporaque ansteuern. Nach einer angemessenen Pause können Sie für den Nachmittag einen Spaziergang zu den benachbarten Thermalbädern planen, um dort die schöne Landschaft am Fluss entspannt zu genießen.

 
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16. Tag: Colca Canyon – Cruz del Condor

Das Colca-Tal ist weltberühmt für die majestätischen Kondore, die sich von den Aufwinden an den steilen Wänden der Schlucht tragen lassen und am „Cruz del Condor“ besonders gut zu beobachten sind. An sonnigen Tagen kommen Ihnen diese faszinierenden Tiere hier auf wenige Meter nah – ein Naturschauspiel, für das wir heute viel Zeit eingeplant haben. Auf dem Rückweg zum Hotel kehren Sie in die kleinen, traditionellen Dörfer Pinchollo, Maca and Achoma ein, wo Terrassenanlagen aus der Zeit vor den Inka bis heute von den Bauern der Region genutzt werden.

Wenn es Ihnen gestern an den heißen Quellen gut gefallen hat, steht nichts im Wege, sie an diesem Nachmittag erneut aufzusuchen. Oder Sie unternehmen eine Wanderung (4 Stunden) zu nahegelegenen archäologischen Stätten wie die Ruinen von Uyo Uyo oder San Antonio (2 Stunden).

 
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17. Tag: Coporaque (Colca Canyon) – Arequipa

Genießen Sie das gute Frühstück, bevor Sie sich auf die 175 km weiter entfernte „weiße Stadt” Arequipa aufmachen. Ob der Beiname nun dem hellen Vulkan-Gestein geschuldet ist, aus dem die Gebäude errichtet wurden, oder doch eher der Tatsache, dass die spanischen Eroberer den dunkelhäutigen Ureinwohnern verbaten, das Zentrum zu bewohnen, ist nicht vollends geklärt. Gegen Mittag werden Sie dort sein, so dass ausreichend Zeit ist für die historische Stadt. Arequipa ist eine Stadt der kurzen Wege, und so empfehlen wir Ihnen, die wunderschöne Altstadt heute einfach zu Fuß zu erkunden. Da bei den meisten Sehenswürdigkeiten geführte Besichtigungen angeboten werden, können Sie gut auf eigene Faust losziehen. Ausgestattet mit einem Stadtplan und nützlichen Tipps finden Sie problemlos das Kloster Santa Catalina aus dem 16. Jahrhundert und die schönsten Kolonialbauten Perus, die neoklassische Kathedrale und das hochinteressante Museo Santuarios Andinos, in dem die berühmte Kinder-Mumie der „Juanita“ aufbewahrt wird. Auf dem Markt San Camilo erleben Sie die Vielfalt lokaler Produkte.

 
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18. Tag: Arequipa – Puerto Inca – Nazca

Heute heißt es Abschied nehmen von den peruanischen Anden. Sie brechen auf in eine andere tolle Region des Landes: Die Küstenwüste. Es wird die längste Tagesetappe sein, die Sie auf Ihrer Reise zu meistern haben. Aber die wunderschöne Wüstenlandschaft vor dem Fenster wird Sie mit tollen Bildern unterhalten. Sie verlassen Arequipa über die Majes Plains und fahren weiter bis zur Pazifikküste. Von dort wenden Sie sich nordwärts bis Puerto Inka. Der Strand ist ein guter Ort für ein Mittagessen. Puerto Inca war vermutlich diejenige Inka-Enclave, die dem Meer am nächsten lag. Wenn die Zeit reicht, können Sie dem alten Inka-Pfad zum Strand folgen. Dann fahren Sie noch einmal 2,5 Stunden, bevor das Endziel für heute – Nazca – erreicht ist.

 
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19. Tag: Nazca – Ica – Paracas

Nach einer hoffentlich erholsamen Nacht und einem guten Frühstück ist es Zeit, die oftmals unterschätzte peruanische Wüste zu erkunden. Dazu fahren Sie für eine Stunde weiter gen Norden, bevor Sie die Panamerica verlassen und auf einer sandigen Seitenstraße in die Wüstenregion von Ica abbiegen. So langsam wachsen aus der Sahara-artigen Landschaft Felsen, Berge und Schluchten. Vor langer, langer Zeit ist hier also mal richtig viel Wasser geflossen, das diese Landschaft geformt hat … El canyon de los perdidos (Canyon der Verlorenen) wird diese Region genannt. Der Wagen bleibt oberhalb des Canyons stehen und Sie brechen zu einer einstündigen Wanderung zum Canyon-Grund auf. Sie werden überrascht sein, wie pittoresk eine Wüste sein kann! Weiter geht die Fahrt (3 Stunden) zu Ihrem schönen Strandhotel an der Paracas Bucht. Es ist die letzte Station Ihrer Reise, und wir haben Ihnen an diesem sonnigen Ort ein besonders komfortables Hotel reserviert. Denn jetzt ist Zeit, einfach die Seele baumeln zu lassen und zu entspannen. Wenn Sie Lust haben, können Sie am Nachmittag mit in den Paracas-Nationalpark kommen und erleben, wie eindrucksvoll die Sonne am Horizont im Meer versinkt.

Hinweis: Sie lieben Wein und Pisco? Dann bieten wir Ihnen eine andere Möglichkeit an, diesen Abend und die Nacht zu verbringen. Das Queirolo Vineyard ist ein tolles Boutique-Hotel im Ica-Tal. Statt den Paracas-Nationalpark zu besuchen, können Sie dort nächtigen und Wissenswertes über Perus Nationalgetränk Pisco lernen. Aufpreis: 90 Dollar/p. P.

 
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20. Tag: Ballestas-Inseln – Lima

Ihr letzter Tag in Peru bricht an. Lassen Sie sich Zeit für das Frühstück und genießen Sie noch einmal den warmen Sand am Strand. Wenn Sie bereit sind, nehmen wir Sie mit zu einer letzten Exkursion: auf die Ballestas-Inseln. Wegen der dort lebenden großen Vielfalt an Meerestieren – Seelöwen, Humboldt-Pinguine, Blaufußtölpel und Seevögel anderer Species – werden die Inseln auch „das kleine Galápagos“ genannt. Auf der zweistündigen Bootsfahrt stoppt Ihr Boot vor dem Sandbild „El Candelabro“, das in einer Größe von ca. 180 m x 70 m im Wüstensand dargestellt und nur von Seeseite aus zu sehen ist. Ob es nun ein Kaktus oder ein Kandelaber ist, das können Sie ja selbst herausfinden … Zurück an Land, können Sie noch einmal den Paracas-Nationalpark besuchen, um vielleicht frische Meeresfrüchte zu Mittag zu speisen.

Und dann bringen wir Sie zurück nach Lima in Ihr Hotel (3,5 Stunden). Wenn Sie einen Nachtflug gebucht haben, bringt ein Transfer Sie rechtzeitig zum Airport.

 
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21. Tag: Lima

Um 8.30 Uhr holen wir Sie am Hotel ab, um Sie in Limas koloniale und vor-spanische Vergangenheit Perus zu bringen. Dazu sollten Sie zunächst das Larco-Museum besuchen, wo feine Gold-, Silber- und Keramiksammlungen des alten Peru ausgestellt sind. Eine gute Einführung, um ein Verständnis für die Historie des Landes zu bekommen. Anschließend richten Sie Ihr Augenmerk auf die imposante Architektur in Limas Innenstadt. Der Hauptplatz lockt Sie an und natürlich die Kloster-Anlage Santo Domingo aus dem 16. Jahrhundert. Gegen 13 Uhr kehren Sie für das Mittagessen ins Hotel zurück. Der Nachmittag ist reserviert für Entspannung oder eigene Entdeckungen in Lima. Und dann bringt Sie unser Transfer zum Flughafen, von wo Sie Ihren internationalen Flug in die Heimat antreten.

 

Termine & Preise

Reisezeit
Preis
%
Info
Status
Reisezeit:
01.10.2016 - 31.12.2017
Preis:
3.640 €
 
Info:
p.P. bei 2 Pers. im DZ 
Status:

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Wenn Sie buchen wollen, besprechen wir mit Ihnen alle Details Ihrer Reise telefonisch oder per Mail. Danach erst erhalten Sie von uns Ihre Reisebestätigung, mit der Ihr Reisevertrag verbindlich zustande kommt.
 

Reisebeginn:

Reiseende:

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Reisezeit:
01.10.2016 - 31.12.2017
Preis:
2.685 €
 
Info:
p.P. bei 4 Pers. im DZ 
Status:

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Reisebeginn:

Reiseende:

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Reisezeit:
01.01.2018 - 31.12.2018
Preis:
3.745 €
 
Info:
p.P. bei 2 Pers. im DZ 
Status:

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Reisebeginn:

Reiseende:

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Reisezeit:
01.01.2018 - 31.12.2018
Preis:
2.760 €
 
Info:
p.P. bei 4 Pers. im DZ 
Status:

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verfügbar
wenige Plätze
aktuell ausgebucht, Optionen auf Anfrage

 
Hinweise

Die genannten Preise gelten pro Person im Doppelzimmer, sofern nichts anderes angegeben ist. Einzelzimmer-Zuschläge (EZZ) werden ggf. pro Person hinzugerechnet.

Weitere Reisetermine und Preise teilen wir Ihnen gern auf Anfrage mit.

Teilnehmerzahl

Min. Teilnehmerzahl: 2
Max. Teilnehmerzahl: 12

Zahlungsmodalitäten

Höhe der Anzahlung in % des Reisepreises: 20%
Restzahlung in Tagen vor Reisebeginn: 30 Tage

Enthaltene Leistungen

  • 16 Übernachtungen in landestypischen Mittelklassehotels
  • 4 Übernachtungen bei Gastfamilien mit Gemeinschaftsbad
  • Tägliches Frühstück, 6 x Mittagessen, 5 x Abendessen
  • Rundreise mit privater englischsprechender Reiseleitung, zusätzlich vereinzelt lokale Reiseleitung
  • Stadtbesichtigung Lima in der Gruppe mit englischsprechender Reiseleitung
  • Eintrittsgelder laut Reiseprogramm

Nicht enthaltene Leistungen

  • Interkontinentalflüge (Gerne lassen wir Ihnen tagesaktuelle Flugangebote zukommen)
  • Inlandsflüge (Gerne lassen wir Ihnen tagesaktuelle Flugangebote zukommen)
  • Nationalparkgebühren
  • Flughafengebühren, Einreise- und Ausreisesteuer
  • Nicht aufgeführte Mahlzeiten, sowie Getränke
  • Optionale Leistungen
  • Persönliche Ausgaben und Trinkgelder
  • Reiseversicherung (nähere Informationen auf Anfrage)

Allgemeine Reisehinweise

  • Bitte bedenken Sie, dass Reisen in Lateinamerika von teilweise abenteuerlichem Charakter sind und dass es trotz perfekter Organisation immer mal wieder zu kleinen Änderungen kommen kann, insbesondere wenn die Witterungsbedingungen dies erfordern.
  • Die im Reiseverlauf genannten Hotels gelten vorbehaltlich Verfügbarkeit. Sollte eines oder mehrere der genannten Hotels ausgebucht sein erfolgt die Unterbringung in vergleichbaren Unterkünften.
  • Bei der Tour handelt es sich um eine bewährte Route. Selbstverständlich kann die Reise noch weiter an Ihre Wünsche und Bedürfnisse angepasst werden. Bitte kontaktieren Sie uns. Wir helfen Ihnen gerne!

atmosfair

Für den Hin- und Rückflug zu dieser Reise entstehen pro Person klimarelevante Emissionen in Höhe von etwa 7.726 kg. Durch einen freiwilligen Beitrag von 178 EUR an ein Klimaschutzprojekt können Sie zur Entlastung unseres Klimas beitragen.

Aus aktuellem Anlass wollen wir Ihnen dieses Projekt in Nepal besonders ans Herz legen:

Neue Energie für Nepal – ein Gemeinschaftsprojekt des forum anders reisen und atmosfair

Die Mitglieder des forum anders reisen fördern gemeinschaftlich eine langfristig angelegte Initiative: Alle Kompensationszahlungen der Veranstalter und ihrer Reisegäste fließen in ein neues Projekt zur Unterstützung des Wiederaufbaus in Nepal. Das Besondere daran: Gezielt und langfristig wird beim Wiederaufbau von Privathäusern, Schulen, Krankenstationen und Lodges der Ausbau mit CO2- und verbrauchsarmen Technologien energieseitig unterstützt. Von Kleinbiogasanlagen über Solarkocher bis hin zu Photovoltaik und Wasseraufbereitung wird dieses Gesamtkonzept kostengünstige und ressourcensparende Versorgung mit Strom, Licht, Warmwasser und Kochmöglichkeiten zur Verbesserung der Lebensbedingungen in den Bergregionen bereitstellen. „Neue Energie für Nepal“ soll zum Hoffnungsträger für die Menschen Nepals werden, um Energie für den Wiederaufbau zu schöpfen.

Mehr dazu finden Sie unter www.atmosfair.de

Bildergalerie

Wüste mit Küste in Peru Blick auf Cusco und die umliegenden Berge Blick auf den Titicacaca-See bei Puno Blick auf Machu Picchu und umliegende Berge bei Sonnenschein Alpacas in den Anden in Peru

Baustein Amazonaslodge Tambopata

Im Hinblick auf Wildtierbestand und Flora kann das Tambopata-Candamo-Naturreservat in Peru als ernsthafter Konkurrent zum Manu Nationalpark eingestuft werden. Etwa 3 Bootsstunden vom Dschungel-Städtchen Puerto Maldonado entfernt, lädt die Lodge "Posada Amazonas" auch zu kürzeren Ausflügen in die einzigartige Welt des tropischen Regenwalds ein.

Highlights:
  • 2 Übernachtungen in der Posada Amazonas
  • Bootsfahrten
  • Naturkundliche Wanderungen
  • Tierbeobachtungen
Buntes Federkleid von einem Papageien im peruanischen Amazonas-Gebiet
 

Baustein Amazonaslodge Tambopata Research Center

Forscherherzen schlagen höher! Das Tambopata Research Center liegt in den Tiefen des Naturreservats Tambopata, fernab von Zivilisation, touristischen Errungenschaften und Infrastruktur. Die Bedingungen sind ideal, um gerade seltene Tierarten wie den Riesenotter, Tapire und Papageienarten zu beobachten.

Highlights:
  • Wohnen in Regenwald-Lodge fernab jeglicher Zivilisation
  • Bootsexkursionen
  • Wanderungen auf Themenpfaden
  • Grandiose Tierbeobachtungen
  • Papageien- und Sittich-Lehmlecke