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América Andina - 20 Jahre Reisen in Lateinamerika
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Individualreise in den Süden und Norden Perus

Islas Ballestas, Nazca, Arequipa, Titicaca, Cusco, Chiclayo, Trujillo, Huaraz

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Highlights:

  • "Klein-Galápagos" Islas Ballestas
  • Städte Lima, Arequipa, Cusco, Chiclayo
  • Colca Canyon
  • Schwimmende Inseln auf dem Titicacasee
  • Indigener Markt von Pisaq
  • Machu Picchu
  • Grabstätten des "Señor de Sipán"
  • Antike Lehmstadt Chan Chan
  • Pyramide von Chavín de Huantar
  • Bergwelt von Huaraz
archäologische Stätte Chan Chan in Nordperu

Reisebeschreibung

19 Tage lang werden die alten Kulturen Perus Sie nicht loslassen. Da sind natürlich die allgegenwärtigen Spuren des mächtigen Inka-Volkes, über die Sie im Süden des Landes an jeder Ecke stolpern. Vor allem in der mystischen Kultstätte Machu Picchu und in Cusco, der alten Inka-Hauptstadt. Rätsel geben die in den Wüstenboden gekratzten Bilder von Nazca auf und kopfschüttelnd werden Sie durch Ollantaytambo bummeln, denn dort scheint die Zeit einfach stehen geblieben zu sein.

Bevor Sie auch den Norden Perus erkunden – und damit die einzigartigen Schätze der alten Moche- und Chimú-Kulturen – lernen Sie Lima kennen, die „weiße Stadt“ Arequipa und Sie sind bei den Uro-Indianern auf ihren schwimmenden Schilfinseln im Titicaca-See zu Gast. Auch für unvergessliche Erlebnisse in der Natur bleibt ausreichend Zeit. Sie fahren in den größten Canyon der Welt, den Colca Canyon – Heimat des Kondors – und erleben vor den Ballestas-Inseln Robben und Pinguine, Tölpel und Pelikane in ihrem natürlichen Lebensraum. Bei Fahrten durch das einsame Andenhochland und auf dem durchschnittlich zu 3.600 m hohen, aber platten Altiplano können Sie Ihre Gedanken frei schweben lassen …

Per Inlandsflug erreichen Sie Chiclayo im Norden von Peru. Ganz in der Nähe wurde 1987 der Grabschatz des „Señor de Sipán“ entdeckt: 16 Pyramiden-Gräber mit Menschenopfern und Gold und Edelsteinen – ein sensationeller Fund! Sie werden in alle Details einweiht. Und noch mehr Superlative: Pyramiden über Pyramiden bilden die gigantische Chimú-Stadt Túcume und Chan Chan galt als eine der größten Städte der Welt, die je aus Lehm errichtet wurden. Auch Trujillo ist architektonisch gesehen einzigartig. Baudenkmäler der Moche-, Chimú- und der spanischen Kolonialzeit buhlen um Aufmerksamkeit. Und, und, und …

Atmen Sie tief durch am Llanganuco-See auf 4.000 m Höhe und lassen den Blick über die Cordillera Blanca schweifen, bevor Sie mit unvergesslichen Bildern im Kopf Abschied nehmen von diesem faszinierenden Land.

Reiseablauf

1

1. Tag: Willkommen in Perus Hauptstadt Lima!

Sie sind auf dem internationalen Flughafen Jorge Chávez in der peruanischen Hauptstadt Lima angekommen und werden von dort abgeholt, um durch die kontrastreiche Millionenmetropole zu Ihrem Hotel zu fahren. Knapp 6,5 Millionen Menschen leben in Lima. In ihrem Hotel checken Sie ein und können sich erholen.

 
2

2. Tag: Lima, auf den Spuren des Kolonialreichs - Fahrt nach Paracas

Die einstige Pracht und Macht des spanischen Kolonialreichs ist bei einem Rundgang durch das historische Zentrum Limas, 1991 von der Unesco zum Weltkulturerbe ernannt, unverkennbar. In den belebten Altstadtgassen bezaubert das Zusammenspiel barocker Kirchen, altehrwürdiger Herrenhäuser mit ausladenden holzgeschnitzten Balkonen und aufwendig restaurierter Bauten.
Am Nachmittag fahren Sie mit dem Bus zur Halbinsel Paracas. Sie werden vom Hotel abgeholt und zur Busstation gebracht. Die Halbinsel liegt etwa 300 Kilometer südlich von Lima. Bekannt ist sie vor allem durch die vorgelagerte Felsengruppe, namens Ballestas-Inseln. Dort sind Pelzrobben, Seehunde, Kormorane, Tölpel, Pelikane und Humboldt-Pinguine zuhause. Die Fahrt dorthin führt durch karge Landschaft, die nicht viel Abwechslung zu bieten hat. Aber gedanklich können Sie sich schon auf morgen einstimmen, wenn Sie zu dem Tierparadies übersetzen. In Paracas werden Sie vom Busbahnhof zu Ihrem Hotel gefahren.

 
3

3. Tag: Tierparadies Ballestas-Inseln - Nazca: Rätselhafte Darstellungen im Sand

Heute steht ein erlebnisreicher Tag bevor. Nach dem Frühstück bringt Sie ein Boot zu den Ballestas-Inseln. Sie fahren um die Felsengruppe herum, um der verschiedenen Tiere angesichtig zu werden. Oft paddeln junge Robben am Boot entlang. Auch die Humboldt-Pinguine lassen sich vom Boot aus gut fotografieren. Ein Guide informiert Sie während der Fahrt über die Besonderheiten des Lebensraums Ballestas-Inseln.
Zurück in Paracas geht es mit dem Bus weiter auf der Panamericana Richtung Süden. Ziel ist Nazca, wo sich die weltberühmten Scharrbilder im Wüstensand befinden. Diese Linien, einst vom Volk der Nazca (1300 n.Chr.) und ihren Vorfahren angefertigt, gelten als eines der größten Mysterien der Archäologie. Bis heute ist nicht abschließend geklärt, welche Bedeutung die Linien hatten und haben. Und auch die Entstehung ist rätselhaft, denn die riesigen Darstellungen erschließen sich erst gänzlich, wenn sie aus der Luft betrachtet werden. Sobald Sie den Busbahnhof von Nazca erreicht haben, werden zu Ihrem Hotel gefahren.

 
4

4. Tag: Weiterfahrt nach Arequipa

Die Weiterfahrt im touristischen Bus mit dem Ziel Arequipa führt Sie durch Wüstenregionen und Fluss-Oasen. Die hübsche Andenmetropole am Fuß des Vulkans Misti (5.821 m) bezaubert durch ihre Architektur und das milde Klima. Vom Busbahnhof fährt ein privater Transfer zum Hotel.

 
5

5. Tag: Arequipa, die „weiße Stadt“ am Fuße des Vulkans Misti

Arequipa ist von mediterranem Charme und weist architektonische Meisterleistungen auf. Die koloniale Vergangenheit der „weißen Stadt“- so genannt wegen der hellen Fassaden der Häuser aus vulkanischem Tuffstein – fasziniert bei einem Stadtrundgang. Einzigartig sind die feinen Steinmetzarbeiten an vielen Kirchen und Patrizierhäusern, wo indianische und abendländische Elemente zu einem eigenen Stil, dem so genannten Mestizenbarock, verschmelzen. Nach einem Bummel über die Plaza Mayor, die von eleganten Arkadengängen gesäumt wird, besuchen Sie die Kathedrale. Die über 400 Jahre alte und sehr gut erhaltene Anlage des Dominikanerinnenklosters Santa Catalina ist wie eine Miniaturstadt innerhalb Arequipas konzipiert. Das bunte und laute Treiben des San Camilo-Marktes lockt in seine Hallen, wo exotische Obst- und Gemüsesorten aufgetürmt zum Kaufen inspirieren und Schamanen geheimnisvolle Utensilien für Rituale darbieten. Halten Sie die Fotoapparate bereit! Der Nachmittag steht Ihnen zur freien Verfügung.

 
6

6. Tag: Auf dem Weg in den größten Canyon der Welt

Heute geht in die wilde Natur Perus, in den Colca Canyon, den größten Canyon der Welt. Dazu brechen Sie schon sehr früh auf, denn die Fahrt durch das vulkanisch geprägte Hochland ist eindrucksvoll. Wenn es schließlich hinab in das gewaltige Colca-Tal geht, haben Sie Ihr Tagesziel, das kleine Örtchen Chivay am Río Colca, am Nachmittag erreicht.
Verspüren Sie Lust, in den Thermalquellen von La Calera zu entspannen? Dazu besteht am Abend Gelegenheit (nicht inklusive).

 
7

7. Tag: Colca Canyon: Lieblingsheimat des Andenkondors

Der Aussichtspunkt „Nido del Condor“ ist beliebt bei Touristen. Denn von dort haben Sie Gelegenheit, die größten flugfähigen Vögel der Welt beim Schwebeflug zu beobachten. Der Andenkondor nutzt die morgendlichen Aufwinde aus der Tiefe der Schlucht, sich emportreiben zu lassen und über dem Canyon zu kreisen.

Vom Colca Canyon geht es im touristichen Bus weiter durch die beeindruckenden Landschaften der Anden bis nach Puno. An der Busstation angekommen, werden Sie zu Ihrem Hotel gefahren.

 
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8. Tag: Auf Schilf gebaut: Bei den Uro-Indianern auf dem Titicaca-See

Eine ganztägige Exkursion auf dem Titicaca-See und zu den schwimmenden Schilf-Inseln der Uro-Indianer bildet heute ein Kontrastprogramm zu Bergen, Tälern und festem Boden unter den Füßen. Die Uro-Indianer haben ihr ganzes Hab und Gut auf Wasser gebaut. Baumateriel ist Schilf. Daraus ist der Untergrund, daraus sind Boote, Häuser, Betten – einfach alles hergestellt. Eine Tradition, die alt ist, sich bewährt hat und dennoch unvorstellbar bleibt, bis Sie es selbst gesehen haben.

Weiter geht es nach Taquile, die Insel der Weber, die es geschafft haben, ihre überlieferten Traditionen zu bewahren und zugleich sehr gastfreundlich sind. Von Taquile kommen die beliebten indianischen Webarbeiten aus blau oder rot gefärbter Schafwolle. Sie haben bei Ihrem Besuch Zeit, den Menschen bei der Arbeit über die Schulter zu schauen.

 
9

9. Tag: Der Altiplano, flach aber hoch! –Ziel am Abend ist Cusco

Heute bringt Sie der Bus über das flache Hochland Altiplano von Puno in die alte Inkahauptstadt Cusco. Sie werden an Ihrem Hotel abgeholt und zur Busstation gefahren. Flach ist der Altiplano schon – aber er liegt auf einer durchschnittlichen Höhe von 3.600 m und erstreckt sich vom Titicatasee aus rund 1000 Kilometer nach Süden. Auf der Strecke durch die einsamen Weiten wird Ihnen nicht langweilig werden, denn immer wieder stehen interessante Stopps an, bei denen Sie sich die Beine vertreten und Andenluft schnuppern können. So besuchen Sie zum Beispiel die Kirche von Andahuaylillas, die wegen ihrer eindrucksvollen Malereien auch gern als „Sixtinische Kapelle der Anden“ bezeichnet wird. Eine weitere Rast legen Sie bei den mächtigen Inkaruinen von Raqchi ein. Sie fahren über den La Raya-Pass (4.338 m) und erreichen gegen Abend Cusco. Für den Transfer zum Hotel Casa Andina Koricancha werden Sie vom Busbahnhof abgeholt.

 
10

10. Tag: Entdeckungen in 3.416 m Höhe: Die alte Inkahauptstadt Cusco

Cusco war einst die Hauptstadt der Inka-Kultur, sie wurde „Nabel der Welt“ genannt. Ihre Geschichte ist wechselvoll und spannend. Freuen Sie sich heute, die rund 350.000 Einwohner zählende Stadt und ihre weltberühmten Sehenswürdigkeiten in der Umgebung zu erkunden. Kleine Schwierigkeit: Cusco liegt auf 3.416 m Höhe. Aber durch eine sanfte Akklimatisierung dürfte Ihnen die Höhenlage keine Schwierigkeiten bereiten. Sie besichtigen die Kathedrale, die von 1560 bis 1654 auf den Grundmauern des Palastes des 8. Inka Viracocha erbaut wurde und den Sonnentempel Coricancha, der einst wichtigste Inkatempel. Er überstand die Zerstörungen der spanischen Eroberer nicht, aber längst vernichtet geglaubte Mauerreste wurden durch das Erdbeben 1950 wieder freigelegt. Auch die umliegenden Ruinen-Anlagen Kenko, Puca Pucará, Tambomachay und Sacsayhuamán sind einen Besuch wert. Weltbekannt wurden Cusco und die spektakuläre Lage der Stadt in den Anden als Ausgangspunkt für Fahrten nach Machu Picchu. Der Rest des Nachmittages steht Ihnen für eigene Entdeckungen zur Verfügung.

 
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11. Tag: Markttag in Pisaq – In Ollantaytambo scheint die Zeit stehen geblieben zu sein

Farbenfroh und lebhaft geht es in Pisaq zu, wenn wieder Markt ist. Es ist der älteste Markt Südamerikas, der in Pisaq an bestimmten Wochentagen veranstaltet wird. Heute haben Sie Gelegenheit, in das Treiben einzutauchen – und bei Gefallen um schöne Mitbringsel zu feilschen. Die Stadt Pisaq hat einen heiligen Bezirk, zu dessen höchstgelegenem Plateau eine lange Treppe hinaufführt. In der Mitte des Tempelbereichs liegt ein mächtiger Felsbrocken, von dem die Inka glaubten, an ihn sei die Sonne angebunden.

Am Nachmittag geht es weiter nach Ollantaytambo, eine Inka-Stadt auf 2.792 m, deren Gebäude und Inka-Terrassen sowie engen Gassen sich noch in ihrem ursprünglichen Zustand befinden. Kein Wunder, dass man den Eindruck hat, dass dort die Uhr vor langer Zeit stehen geblieben ist.

 
12

12. Tag: Mystisches Machu Picchu

Heute erwartet Sie ein Höhepunkt Ihrer Reise: Der Besuch der mystischen Stätte Machu Picchu. Vom Hotel werden Sie zum Bahnhof gefahren. Die Zugstrecke führt am Río Urubamba entlang nach Aguas Calientes. Von dort aus windet sich die Straße in gewagten Serpentinen den Berg hinauf. Weil man von unten nichts von dem ahnt, was einen oben erwartet, ist der erste Anblick atemberaubend! Plötzlich, auf einer Ebene am Fuße des Berges Wayna Picchu, offenbart sich die weltberühmte Inkastadt Machu Picchu. Auf Ihrer Erkundungstour durch diese faszinierende Kulturstätte werden Sie von einem örtlichen Reiseleiter begleitet und in die spannende Geschichte und die ungelösten Rätsel um dieses Unesco-Weltkulturerbe eingeweiht. Im Anschluss an die Führung können Sie sich noch ein wenig auf eigene Faust auf dem Gelände umsehen. Übernachtung im Hotel Casa Andina Koricancha in Cusco.

(Bitte beachten Sie, dass auf der Bahnfahrt maximal 10 Kilo Gepäck in einer kleinen Reisetasche mitgenommen werden dürfen)

 
13

13. Tag: Flug in den Norden nach Chiclayo

Den Kopf voller wunderbarer Bilder und Erinnerungen fliegen Sie heute via Lima nach Chiclayo in den Norden Perus. Mit einem Transfer werden Sie zum Flughafen gebracht. Chiclayo, 20 km von der Pazifikküste entfernt, ist Hauptstadt der Region Lambayeque mit zirka 650.000 Einwohnern. Dort beziehen Sie Ihr Hotel.
In der Umgebung von Chiclayo befinden sich zahlreiche Pyramiden der Moche-Kultur, die sich von 100-800 n. Chr. an der Nordküste Perus entwickelte. Zentrum der Moche und der Nachfolger, der Chimú (1000-1445 n. Chr.), war die Stadt Trujillo.

 
14

14. Tag: Der einzigartige Grabschatz des „Señor de Sipán“- Die Pyramiden von Túcume

Heute werden Sie einen der wohl berühmtesten und sensationellsten Funde der vergangenen Jahre zu sehen bekommen: Den Grabschatz des „Señor de Sipán“ aus der Zeit um 250 n. Chr. 1987 wurde bei Huaca Rajada der Schatz, der unter anderem aus Gold, Silber, Muscheln und Lapislazuli bestand, vollständig aus der ungestörten Pyramiden-Anlage der Königsgräber von Sipán entdeckt. Es handelt sich um das Grab eines Fürsten, der heute als „Señor de Sipán“ (Herr von Sipán) bezeichnet wird. Mit ihm bestattet wurden seine Konkubinen und weitere Angehörige aus dem Volk, teilweise auch Menschenopfer. Insgesamt 16 Gräber wurden geöffnet. In den Nebengräbern wurden auch der Priester und ein Militärbefehlshaber des „Señor de Sipán“ beigesetzt, damit sie ihm auch nach dem Tod noch ihre Dienste erweisen können.

2002 wurde das Museo Tumbas Reales de Sipán eröffnet, das einer Moche-Pyramide nachgebildet ist. Zu sehen sind viele gold-, silber- und juwelenbesetzte Schmuckstücke und das neue Mausoleum des Herrn von Sipán.

Danach fahren Sie nach Túcume. Etwa 35 km nördlich von Chiclayo liegt das Tal der Pyramiden am Río La Leche. Pedro Cieza de León beschrieb als erster Europäer die gigantische Pyramidenstadt im Jahre 1553. Damals lag die bereits zu Teilen zerstörte Anlage inmitten üppiger Vegetation. Erst 1925 erreichten die nächsten Forscher die Anlage und entdeckten Grabkammern aus der Chimú-Kultur.
Übernachtung in Chiclayo.

 
15

15. Tag: Koloniales Flair in Trujillo

Heute machen Sie einen Ausflug mit dem Bus in die Stadt Trujillo. Mit rund 700.000 Einwohnern gilt sie als die Kulturhauptstadt und wichtigste Stadt Perus nördlich von Lima. Architektonisch ist die Stadt einzigartig. Nicht nur Baudenkmäler aus der Moche- und Chimú-Zeit, auch aus der spanischen Kolonialzeit gibt es viel zu sehen: prachtvolle Innenhöfe, verzierte Holzbalkone und schmiedeeiserne Fenstergitter. Die Nähe zum Pazifik ist der Grund für das angenehme und frühlingshafte Klima. Die Stadt mit ihrem kolonialen Flair ist elegant, das historische Zentrum mit seinen zahlreichen, aufwändig restaurierten Häusern und Palästen lädt ein zum Schlendern und Bummeln.

 
16

16. Tag: Von der geheimnisvollen Mondpyramide nach Chan Chan

Auch heute erleben Sie Höhepunkte der Moche- und Chimú-Kultur. In der so genannten Mondpyramide (Huaca de la Luna), aus Adobe-Ziegeln errichtet, faszinieren die farbigen Wandmalereien, die mythische Wesen, abstrakte Motive und Gestirne darstellen. Immer noch kann man die Archäologen beim Freilegen neuer spektakulärer Wandreliefs beobachten. Die Bedeutung der Darstellungen aus dem 3. bis 8. Jahrhundert ist noch nicht gänzlich entschlüsselt. Etwa 500 m weiter ragt die 41 m hohe Sonnenpyramide (Huaca del Sol) in den Himmel.

Am Nachmittag geht es weiter nach Chan Chan, einst Hauptstadt der präkolumbischen Chimú-Kultur. Etwa 1300 gebaut, galt sie als eine der größten Städte der Welt, die aus Lehm errichtet wurden. Etwa 60.000 Menschen haben dort gelebt. Die Inkas konnten die Stadt nicht auf kämpferischem Weg einnehmen, also leiteten sie den Versorgungs-Fluss um, so dass die Wasserknappheit die Chimú zur Aufgabe zwang. Die Spanier schließlich zerstörten die Stadt, so dass heute nur noch Lehmfundamente und einige Festsäle zu bewundern sind. Den letzten Rest gibt der Sturm El Niño der Unesco-Weltkulturstadt (1986), die auf die Rote Liste des gefährdeten Welterbes eingetragen wurde.

Am Nachmittag unternehmen Sie einen kleinen Abstecher zum Strand von Huanchaco. Hier wird noch ganz traditionell mit den „Caballitos de Totora“, aus Schilf gefertigten Booten, auf Fischfang gegangen. Diese Bootskonstruktion aus Schilf hat sich bis heute bewährt.

Mit einer nächtlichen Fahrt in einem sehr komfortablen Bus (Business Class-Sitze) geht es nach Huaraz.

 
17

17. Tag: Blick auf die Cordillera Blanca, Amerikas höchste Gebirgskette

In Huaraz angekommen, werden Sie empfangen und zum Hotel gefahren. Dort haben Sie Zeit, sich zu erfrischen und ein wenig auszuruhen, bevor Sie sich auf den Weg in die Anden machen, beeindruckende Bergspitzen in der Ferne und vorbei an dem mächtigen Gletscher Huascarán (6.768 m). Sie erreichen den Llanganuco-See auf 4.000 m Höhe. Der Panoramablick von dort oben über die Cordillera Blanca, die höchste Gebirgskette des amerikanischen Kontinents, ist atemberaubend schön. Der Name Weiße Kordillere weist übrigens auf die starke Vergletscherung hin.

 
18

18. Tag: Chavín de Huantar

Nach einer Busfahrt von rund zwei Stunden erreichen Sie den südlicher gelegenen mystischen Ort Chavín de Huantar. Mystisch deshalb, weil die Bedeutung der Stadt bis heute unbekannt ist. Aber sie gilt als das älteste Ensemble an Steinbauwerken in Peru. Die Granitklötze stammen vom Pass Kahuish und müssen während der Regenzeit mit dem Floß transportiert worden sein. Mehrere Gebäude mit Innenhöfen, Zeremonienräume und Kammern, zum Teil durch unterirdische Gänge verbunden, gehören zu der Anlage. Zentrales Bauwerk ist eine intakte 15 Meter hohe Pyramide. Auch diese Kulturstätte wurde von der Unesco zum Weltkulturerbe ernannt.

 
19

19. Tag: Adiós, Peru!

Heute heißt es Abschied nehmen von Peru. Sie werden von Ihrem Hotel zum Flughafen gefahren, um von dort den Rückflug anzutreten oder um weiter zu reisen.

 

Termine & Preise

Reisezeit
Preis
%
Info
Status
Reisezeit:
01.01.2016 - 31.12.2016
Preis:
3.275 €
 
Info:
EZZ: 760 € 
Status:

Ich möchte vorerst nur weitere Informationen zu dieser ReiseIch möchte diese Reise buchen

Wenn Sie buchen wollen, besprechen wir mit Ihnen alle Details Ihrer Reise telefonisch oder per Mail. Danach erst erhalten Sie von uns Ihre Reisebestätigung, mit der Ihr Reisevertrag verbindlich zustande kommt.
 

Reisebeginn:

Reiseende:

Bitte lasse dieses Feld leer.

Reisezeit:
01.01.2017 - 31.12.2017
Preis:
3.350 €
 
Info:
EZZZ; 760 € 
Status:

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Reisebeginn:

Reiseende:

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verfügbar
wenige Plätze
aktuell ausgebucht, Optionen auf Anfrage

 
Hinweise

Die genannten Preise gelten pro Person im Doppelzimmer, sofern nichts anderes angegeben ist. Einzelzimmer-Zuschläge (EZZ) werden ggf. pro Person hinzugerechnet.

Weitere Reisetermine und Preise teilen wir Ihnen gern auf Anfrage mit.

Teilnehmerzahl

Min. Teilnehmerzahl: 2

Zahlungsmodalitäten

Höhe der Anzahlung in % des Reisepreises: 20%
Restzahlung in Tagen vor Reisebeginn: 30 Tage

Enthaltene Leistungen

  • Inlandsflüge Cuzco – Lima – Chiclayo (Economy Class)
  • 18 Übernachtungen in landestypischen Mittelklassehotels
  • Tägliches Frühstück
  • Exkursionen in der Gruppe mit internationalem, wechselndem Teilnehmerkreis und englischsprechender Reiseleitung
  • Private Transfers mit lokaler englischsprechender Reiseleitung
  • Eintrittsgelder laut Reiseprogramm

Nicht enthaltene Leistungen

  • Interkontinentalflüge (Gerne lassen wir Ihnen tagesaktuelle Flugangebote zukommen)
  • Nationalparkgebühren
  • Flughafengebühren, Einreise- und Ausreisesteuer
  • Nicht aufgeführte Mahlzeiten, sowie Getränke
  • Optionale Leistungen
  • Persönliche Ausgaben und Trinkgelder
  • Reiseversicherung (nähere Informationen auf Anfrage)

Allgemeine Reisehinweise

  • Bitte bedenken Sie, dass Reisen in Lateinamerika von teilweise abenteuerlichem Charakter sind und dass es trotz perfekter Organisation immer mal wieder zu kleinen Änderungen kommen kann, insbesondere wenn die Witterungsbedingungen dies erfordern.
  • Die im Reiseverlauf genannten Hotels gelten vorbehaltlich Verfügbarkeit. Sollte eines oder mehrere der genannten Hotels ausgebucht sein erfolgt die Unterbringung in vergleichbaren Unterkünften.
  • Bei der Tour handelt es sich um eine bewährte Route. Selbstverständlich kann die Reise noch weiter an Ihre Wünsche und Bedürfnisse angepasst werden. Bitte kontaktieren Sie uns. Wir helfen Ihnen gerne!

atmosfair

Für den Hin- und Rückflug zu dieser Reise entstehen pro Person klimarelevante Emissionen in Höhe von etwa 7.726 kg. Durch einen freiwilligen Beitrag von 178 EUR an ein Klimaschutzprojekt können Sie zur Entlastung unseres Klimas beitragen.

Aus aktuellem Anlass wollen wir Ihnen dieses Projekt in Nepal besonders ans Herz legen:

Neue Energie für Nepal – ein Gemeinschaftsprojekt des forum anders reisen und atmosfair

Die Mitglieder des forum anders reisen fördern gemeinschaftlich eine langfristig angelegte Initiative: Alle Kompensationszahlungen der Veranstalter und ihrer Reisegäste fließen in ein neues Projekt zur Unterstützung des Wiederaufbaus in Nepal. Das Besondere daran: Gezielt und langfristig wird beim Wiederaufbau von Privathäusern, Schulen, Krankenstationen und Lodges der Ausbau mit CO2- und verbrauchsarmen Technologien energieseitig unterstützt. Von Kleinbiogasanlagen über Solarkocher bis hin zu Photovoltaik und Wasseraufbereitung wird dieses Gesamtkonzept kostengünstige und ressourcensparende Versorgung mit Strom, Licht, Warmwasser und Kochmöglichkeiten zur Verbesserung der Lebensbedingungen in den Bergregionen bereitstellen. „Neue Energie für Nepal“ soll zum Hoffnungsträger für die Menschen Nepals werden, um Energie für den Wiederaufbau zu schöpfen.

Mehr dazu finden Sie unter www.atmosfair.de

Bildergalerie

archäologische Stätte Chan Chan in Nordperu Señor de Sipán im Museum in Chiclayo Blick auf die Sacsayhuaman Ruinen in Peru Blick von Machu Picchu auf das Bergpanorama der Anden Sonnenuntergang über dem Titicaca-See