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América Andina - 20 Jahre Reisen in Lateinamerika
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Projektreise durch Nicaragua mit Pan y Arte

Begegnungsreise mit Projektbesuchen in Nicaragua

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Highlights:

  • Begegnungen bei Projekten von „Pan y Arte e. V.“
  • Kolonialstadt León
  • Bootsfahrt durch das Naturschutzgebiet Isla Juan Venado
  • Bootstour im Cañón de Somoto
  • Granada
  • Dorfaufbauprojekt Los Ángeles
  • Vulkan Masaya
  • Ometepe
Einheimische verkaufen Ananas von einem Laster in Nicaragua

Reisebeschreibung

Eingebettet zwischen Honduras im Norden und dem bekannten Reiseland Costa Rica im Süden, dem Pazifischen Ozean im Westen und dem Atlantik im Osten wartet mit Nicaragua, dem „Land der Seen und Vulkane“, ein ganz besonderes Reiseerlebnis auf Sie. Nicht nur Lateinamerikaliebhaber kommen hier voll auf ihre Kosten!

Noch immer gilt Nicaragua als Geheimtipp. Dabei ist das Land äußerst abwechslungsreich und lockt mit wunderschönen Natur- und Kulturreichtümern, farbenprächtigen Kolonialstädten und herzlichen Menschen. ‘Pan y Arte’ bedeutet „Brot und Kunst“ und meint zugleich Leben und Freude! Geleitet von dieser Idee engagiert sich ‘Pan y Arte’ e.V. vor Ort und reagiert mit seinen Bildungs- und Kulturprojekten insbesondere auf die Bedürfnisse jener Menschen, die von Armut betroffen sind. Denn Kultur darf kein Luxus sein, das ist unsere feste Überzeugung!

Im Mittelpunkt der Reise steht der Besuch von vier Projekten, die seit mehr als 20 Jahren von ‘Pan y Arte’ unterstützt werden: Das internationale Kulturzentrum ‘Casa de los Tres Mundos’, das Musikprojekt ‘Música en los Barrios’, die Deutsch-Nicaraguanische Bibliothek mit Bücherbus ‘Bertolt Brecht’ sowie das Dorfentwicklungsprojekt ‘Los Ángeles’ in der Region „Malacatoya“.

Lassen Sie sich während der Reise von der nicaraguanischen Lebensart inspirieren, erhalten Sie Einblicke in die landestypische Kunst sowie die mitunter revolutionäre Geschichte. Einmalige Naturerlebnisse und die beeindruckende Artenvielfalt Nicaraguas warten außerdem auf Sie.

Reiseablauf

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Tag 1 (Samstag, 08.04.2017): Ankunft in Managua

Ankunft in Managua und Transfer zum Stadthotel.

2

Tag 2 (Sonntag, 09.04.2017): Stadtrundfahrt Managua

Nach der Begrüßung des nationalen Reiseleiters im Hotel folgt die gemeinsame Besprechung der vor uns liegenden Reise. Anschließend geht es auf Erkundungstour durch Managua. Wir besichtigen den ehemaligen Stadtkern sowie Sehenswürdigkeiten der „neuen“ Hauptstadt, in der mittlerweile ein Drittel der Gesamtbevölkerung Nicaraguas lebt. Am Abend besuchen wir gemeinsam ein typisches nicaraguanisches Restaurant. Übernachtung im Hotel  in Managua.

 
 
3

Tag 3 (Montag, 10.04.2017): Managua – León Viejo – León

Heute geht es Richtung León. Die Strecke führt uns vorbei am Managua-See mit einem herrlichen Ausblick auf den Vulkan „Momotombo“. Unterwegs werden wir auch die Ruinen des alten León (León Viejo) besichtigen und viele Details über die nicaraguanische Kolonialgeschichte erfahren. Unser Tagesziel ist das heutige León, die ehemalige Hauptstadt von Nicaragua. Nach Ankunft in León bleibt Zeit für eine erste Orientierungstour durch die Kolonialstadt. Übernachtung im Hotel in León. Entfernung 120 km, Fahrzeit ca. 2 Std.

 
4

Tag 4 (Dienstag, 11.04.2017): León City-Tour – Naturschutzgebiet „Isla Juan Venado“ – Las Peñitas – León

Zu Fuß erkunden wir am Vormittag das historische Zentrum von León. Wir lernen die Kathedrale, viele weitere farbenfrohe Kirchen und wunderschöne Kolonialgebäude kennen. Am frühen Nachmittag brechen wir in das Fischerdorf „Las Peñitas“ auf, von wo aus wir eine 3-stündige Bootsfahrt durch das Mangroven-Naturschutzgebiert Isla Juan Venado unternehmen. Am Nachmittag können wir uns bei einem Bad im Pazifik erfrischen oder am Strand entspannen. Rückfahrt nach Sonnenuntergang nach Léon. Übernachtung im Hotel in León.

 
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Tag 5 (Mittwoch, 12.04.2017): León – San Jacinto – Matagalpa – La Sombra Ecolodge

Nach dem Frühstück brechen wir auf in Richtung Nordnicaragua und machen Halt an den heißen Quellen von San Jacinto, etwa 20 km nordöstlich von León. Die Heißen Quellen von San Jacinto (Los Hervideros de San Jacinto) sind ein Naturschauspiel der besonderen Art an der südöstlichen Flanke des Vulkans Telica. Hier blubbern, zischen und kochen kleine Schlammkrater bei heißen Temperaturen aus dem vulkanischen Untergrund. Die heißen Quellen von San Jacinto sind aus der Nähe zu besichtigen und die Attraktion des kleinen Städtchens San Jacinto.

Die Fahrt geht dann weiter nach Matagalpa mit Stadtrundgang und Besichtigung der Kathedrale und des Hauptparks. Weiterfahrt über die Ortschaften El Tuma und La Dalia und auf Schotterstraße zur La Sombra Ecolodge.

Übernachtung in der La Sombra Ecolodge. Entfernung ca. 200 km, Fahrzeit ca. 4 Std.

 
 
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Tag 6 (Donnerstag, 13.04.2017): Aufenthalt in der La Sombra Ecolodge & Erkundungen in der Region

Heute können wir die Umgebung auf den zur Kaffeefinca gehörenden Wanderwegen erkunden, das Schmetterlings- und Froschhaus besichtigen, Vogel- und Faultierbeobachtungen unternehmen, den Farmern über die Schulter schauen oder sich in die Geheimnisse der Kaffeeproduktion einführen lassen (im April ist die Kaffeeernte schon vorbei, jedoch können einzelne Vorgänge vom Guide erklärt werden).
Übernachtung in der La Sombra Ecolodge.

 
 
 
7

Tag 7 (Freitag, 14.04.2017): La Sombra Ecolodge – San Carlos – Sábalos

Heute steht eine längere Fahrt auf dem Landweg nach San Carlos an. Per Bootsfahrt auf dem Río San Juan, der aus dem Nicaraguasee entspringt und 200 km teils durch tropischen Regenwald bis in die Karibik fließt, geht es weiter zu unserer Lodge, die idyllisch am Flussufer liegt. Übernachtung in der Sábalos Lodge (eventuell ist eine Einzelzimmerbelegung nicht möglich). Entfernung 400 km, Fahrzeit ca. 6 Std.

 
 
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Tag 8 (Samstag, 15.04.2017): Ausflug zur Festung El Castillo

Fahrt auf dem Río San Juan. Mit seiner großen Artenvielfalt ist die Gegend für Tierbeobachter und Naturliebhaber ein Paradies! Wir besuchen das kleine Dorf El Castillo und die historische Festung, die die spanischen Konquistadoren zum Schutz gegen Piraten errichten ließen. Übernachtung in der Sábalos Lodge (eventuell ist eine Einzelzimmerbelegung nicht möglich).

 
 
 
9

Tag 9 (Sonntag, 16.04.2017): Sábalos Lodge – San Carlos – Solentiname

Wir verlassen den Río San Juan und setzen über zum Solentiname-Archipel. In der Abgeschiedenheit und Schönheit der 36 Inseln lehrte der Dichter Ernesto Cardenal den Fischern und Bauern in den 60er Jahren Malerei und Schnitzkunst. Aus zahlreichen Familien gingen Künstler hervor. Einige von Ihnen werden wir besuchen. Übernachtung auf der Insel San Fernando/Solentiname.

 
 
 
10

Tag 10 (Montag, 17.04.2017): Solentiname – Los Guatuzos Reservat – Mancarron – San Fernando

Bootsfahrt über den Papaturro-Fluss zum Los-Guatuzos-Reservat. Dreizehenfaultiere, Kaimane, Fledermäuse und zahlreiche Vogelarten sind hier zu Hause. Bei dem Besuch des biologischen Zentrums erfahren wir nähere Einzelheiten über die nachhaltige Arbeit dort. Übernachtung auf der Insel San Fernando/Solentiname.

 
 
 
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Tag 11 (Dienstag, 18.04.2017): Solentiname – San Carlos – Granada

Fahrt nach San Carlos und weiter nach Granada. Die Kolonialstadt verfügt über viele Beispiele für koloniale Architektur, die wir am Folgetag bei einer City Tour ausgiebig bewundern werden. Nach der Ankunft statten wir zunächst der „Casa de los Tres Mundos‟ (Haus der drei Welten) einen ersten Besuch ab. Das internationale Kulturzentrum, initiiert von dem Schauspieler Dietmar Schönherr und dem Dichter Ernesto Cardenal, fördert seit 1992 Kreativität, Bildung und den Dialog der Kulturen. Übernachtung im Hotel in Granada. Entfernung 320 km, Fahrzeit ca. 5 Std.

 
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Tag 12 (Mittwoch, 19.04.2017): Granada – Granada City Tour – Masaya - Catarina – San Juan De Oriente – Granada

Vormittags lernen wir die geschichtsträchtige Kolonialstadt Granada sowie das Museum Convento San Francisco kennen. Am Nachmittag Tagesausflug zum Nationalpark Vulkan Masaya. Aufenthalt am Krater eines aktiven Vulkans. Auf dem berühmten Kunsthandwerkermarkt von Masaya können wir die farbenfrohen Souvenirs bewundern und so manches Andenken erstehen. Außerdem besuchen wir die Lagune von Apoyo in Catarina und die Töpfereien in San Juan de Oriente. Übernachtung im Hotel in Granada. Entfernung ca. 120 km, Fahrzeit ca. 2,5 Std.

 
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Tag 13 (Donnerstag, 20.04.2017): Granada – Malacatoya – Granada

Projektbesuch im Dorfentwicklungsprojekt in Malacatoya. Das Dorf bietet ca. 1.300 Opfern des Hurrikans Mitch (1998) sicheren Lebensraum, Arbeit und kulturelle Identität. Der Nachmittag steht zur freien Verfügung für weitere Besuche in der ‘Casa de los Tres Mundos’ und für Spaziergänge durch Granada. Übernachtung im Hotel in Managua. Entfernung ca. 60 km, Fahrzeit ca. 2,5 Std.

 
 
14

Tag 14 (Freitag, 21.04.2017): Granada – Managua – Projektbesuche

Nach dem Frühstück Fahrt nach Managua und Projektbesuch bei ‘Música en los Barrios’. Viele hundert Kinder in den Armenvierteln Managuas erhalten hier Musikunterricht. Dies fördert nicht nur die Kreativität, sondern schafft auch Selbstvertrauen. Im Anschluss folgt ein weiterer Besuch bei der deutsch-nicaraguanischen Bibliothek und dem Bücherbus Bertolt Brecht, der Schulen und Gefängnisse mit Lesestoff versorgt. Übernachtung im Hotel in Managua.

 
15

Tag 15 (Samstag, 22.04.2017): Abreise

Heute endet unsere Projektreise durch Nicaragua. Transfer zum Flughafen oder individuelles Verlängerungsprogramm (gerne sind wir Ihnen dabei behilflich). Ankunft in Deutschland am Sonntag, 23.04.2017.

 

Termine & Preise

Reisezeit
Preis
%
Info
Status
Reisezeit:
08.04.2017 - 22.04.2017
Preis:
1.935 €
 
Info:
EZZ 335 € 
Status:

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Wenn Sie buchen wollen, besprechen wir mit Ihnen alle Details Ihrer Reise telefonisch oder per Mail. Danach erst erhalten Sie von uns Ihre Reisebestätigung, mit der Ihr Reisevertrag verbindlich zustande kommt.
 

Reisebeginn:

Reiseende:

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verfügbar
wenige Plätze
aktuell ausgebucht, Optionen auf Anfrage

 
Hinweise

Die genannten Preise gelten pro Person im Doppelzimmer, sofern nichts anderes angegeben ist. Einzelzimmer-Zuschläge (EZZ) werden ggf. pro Person hinzugerechnet.

Weitere Reisetermine und Preise teilen wir Ihnen gern auf Anfrage mit.

Teilnehmerzahl

Min. Teilnehmerzahl: 10
Max. Teilnehmerzahl: 16

Zahlungsmodalitäten

Höhe der Anzahlung in % des Reisepreises: 20%
Restzahlung in Tagen vor Reisebeginn: 30 Tage

Enthaltene Leistungen

  • 14 Übernachtungen in landestypischen Mittelklassehotels
  • Tägliches Frühstück, 4 x Mittagessen, 7 x Abendessen
  • Exkursionen mit privater, lokaler deutschsprechender Reiseleitung und einer Pan y Arte Reisebegleitung aus Deutschland
  • Private Transfers mit lokaler deutschsprechender Reiseleitung
  • Eintrittsgelder laut Reiseprogramm
  • Alle Projektbesichtigungen

Nicht enthaltene Leistungen

  • Interkontinentalflüge (Gerne lassen wir Ihnen tagesaktuelle Flugangebote zukommen)
  • Inlandsflüge (Gerne lassen wir Ihnen tagesaktuelle Flugangebote zukommen)
  • Nationalparkgebühren
  • Flughafengebühren, Einreise- und Ausreisesteuer
  • Nicht aufgeführte Mahlzeiten, sowie Getränke
  • Optionale Leistungen
  • Persönliche Ausgaben und Trinkgelder
  • Reiseversicherung (nähere Informationen auf Anfrage)
  • Touristenkarte bei der Einreise (Ca. 10 USD/Person)
  • Nicht vorhersehbare Kosten wegen der Projektreise

Allgemeine Reisehinweise

  • Bitte bedenken Sie, dass Reisen in Lateinamerika von teilweise abenteuerlichem Charakter sind und dass es trotz perfekter Organisation immer mal wieder zu kleinen Änderungen kommen kann, insbesondere wenn die Witterungsbedingungen dies erfordern.
  • Bitte beachten Sie, dass wir die Reise bis spätestens 4 Wochen vor Reiseantritt absagen müssen, sollte die Mindestteilnehmerzahl bis zu diesem Zeitpunkt nicht erreicht sein.
  • Die genannten Hotels können abhängig von der Verfügbarkeit abweichen und durch vergleichbare Unterkünfte ersetzt werden. Die endgültige Hotelliste erhalten Sie ca. 2 Wochen vor Reiseantritt mit Ihren Reiseunterlagen zugestellt.
  • Bei Buchung eines halben Doppelzimmers sind wir verpflichtet den Einzelzimmerzuschlag zu berechnen. Dieser wird sofort zurückerstattet, sobald sich ein Doppelzimmerpartner findet.
  • Im Anschluss der Gruppenreise ist eine individuelle Verlängerung möglich

atmosfair

Für den Hin- und Rückflug zu dieser Reise entstehen pro Person klimarelevante Emissionen in Höhe von etwa 7.726 kg. Durch einen freiwilligen Beitrag von 178 EUR an ein Klimaschutzprojekt können Sie zur Entlastung unseres Klimas beitragen.

Aus aktuellem Anlass wollen wir Ihnen dieses Projekt in Nepal besonders ans Herz legen:

Neue Energie für Nepal – ein Gemeinschaftsprojekt des forum anders reisen und atmosfair

Die Mitglieder des forum anders reisen fördern gemeinschaftlich eine langfristig angelegte Initiative: Alle Kompensationszahlungen der Veranstalter und ihrer Reisegäste fließen in ein neues Projekt zur Unterstützung des Wiederaufbaus in Nepal. Das Besondere daran: Gezielt und langfristig wird beim Wiederaufbau von Privathäusern, Schulen, Krankenstationen und Lodges der Ausbau mit CO2- und verbrauchsarmen Technologien energieseitig unterstützt. Von Kleinbiogasanlagen über Solarkocher bis hin zu Photovoltaik und Wasseraufbereitung wird dieses Gesamtkonzept kostengünstige und ressourcensparende Versorgung mit Strom, Licht, Warmwasser und Kochmöglichkeiten zur Verbesserung der Lebensbedingungen in den Bergregionen bereitstellen. „Neue Energie für Nepal“ soll zum Hoffnungsträger für die Menschen Nepals werden, um Energie für den Wiederaufbau zu schöpfen.

Mehr dazu finden Sie unter www.atmosfair.de

Bildergalerie

Einheimische verkaufen Ananas von einem Laster in Nicaragua Bücherbus in Nicaragua Kuh weided vor der Bergkette Maribios in Nicaragua Einheimische Familie vor einem Haus in Nicaragua bunte kleine Tukane als Souvenirs aus Balsa-Holz in Nicaragua

Meine Reise nach Nicaragua – ein großer Gewinn
April 2017

„Herzlichen Glückwunsch - Sie haben gewonnen!“

Ich konnte es kaum fassen, als im September 2016 diese Nachricht von Pan y Arte kam. Auf Grund einer Spende im Jahr zuvor hatte ich einen Platz auf der nächsten Projektreise gewonnen. Natürlich nahm ich die Reise sofort an, wurden doch vage Erinnerungen an die Nicaragua-Solidaritätsaktionen in den 80er Jahren und an die Freude über die gelungene Revolution gegen das von den USA unterstützte Somoza-Regime wach. Da die Fahrt erst in den Osterferien stattfinden sollte, hatte ich genügend Zeit, mich in das Thema wieder einzuarbeiten. Ich las aktuelle und ältere Erfahrungs- bzw. Reiseberichte, versuchte
den Befreiungskampf und die anschließende sandinistische Revolution anhand von Erinnerungen, Rückblicken und Romanen nachzuvollziehen. Gioconda Belli, Sergio Ramirez und insbesondere Ernesto Cardenal, in Deutschland das Gesicht, die Ikone des Befreiungskampfes und der Revolution, waren hier sehr hilfreich. Ich fuhr auch in die Geschäftsstelle von Pan y Arte nach Münster, um mit Ulla Nimpsch-Wiesker, die die Projektreisen immer begleitet, wenigstens
eines der Gruppenmitglieder vorher kennenzulernen. Allerdings war ich mir sicher, dass ich mit Menschen, die Pan y Arte unterstützen und sich für solch eine Reise anmelden, gut auskommen würde. Und so war es auch!

Das Gros der 17-köpfigen Gruppe waren Mitglieder bzw. Partner und Bekannte des Chors „Signale“ aus dem Münsterland, in dessen Programm Menschenrechte eine zentrale Rolle spielen, sowie drei Musikerinnen aus Bonn, die zu unserer aller Hochachtung ihren Aufenthalt um fünf Tage verlängerten, um im Rahmen des Projekts „Música en los Barrios“ noch Musikunterricht zu geben. Diese Musikbegeisterung der Gruppe stellte sich vor allem bei den Projektbesuchen als großer Gewinn heraus. Es war schon etwas Besonderes, zwei der Projekte zu besonderen Anlässen besuchen zu können.
In der Deutsch-Nicaraguanischen Bibliothek erlebten wir den Festakt zum 30jährigen Bestehen des Bücherbusses „Bertolt Brecht“! Ein älterer Herr aus dem Seniorenzirkel der Bibliothek führte sehr temperamentvoll und souverän durch die Feierstunde. Wie es sich für solch ein Jubiläum gehört, folgten nach dem Singen der Nationalhymne verschiedene Reden, in denen u.a. der erste Bücherbusfahrer, der selbst erst in der Alphabetisierungskampagne von 1980 lesen lernte und heute längst in Rente ist, vorgestellt und ebenso wie zahlreiche Mitarbeiter/innen mit Nadeln und Blumen geehrt wurde.

Für Pan y Arte überbrachte Ulla die Grüße des Vorsitzenden Henning Scherf und unsere Chorsänger/innen begeisterten mit dem Lied „Alle Kinder dieser Erde“. Bei Auftritten verschiedener musikalischer Ensembles konnten wir uns von der Arbeit und den guten Ergebnissen der von Pan y Arte geförderten Musikprojekte überzeugen. Eine besondere Ehre und ein Zeichen der Wertschätzung war der Auftritt des städtischen Blasorchesters Managuas, das mehrere fetzige Stücke auch zum Mitsingen („Nicaragua mia“) und zum Mittanzen spielte. Zum Schluss trug noch ein Herr aus dem Seniorenzirkel ein aus dem Anlass selbst geschriebenes Gedicht vor. Ein kühles Getränk und Gebäckstückchen rundeten den Festakt ab. Welch ein glücklicher Zufall, dass wir zu dem Termin gerade in Nicaragua waren! Die zweite Feier, die wir miterleben durften, war zwar nicht so festlich, dafür aber sehr fröhlich. Beim Besuch von Malacatoya – Los Ángeles, dem Dorfentwicklungsprojekt, das Pan y Arte nach dem Hurrikan Mitch 1998 startete, trafen wir in der Kinderleseecke eine sehr aufgeweckte und quirlige Schar von Kindern an, die den (etwas vorgezogenen) Tag des Buches feierten. Wir wurden mit einem fröhlichen Lied begrüßt und unser Chor revanchierte sich gerne. Es folgte das sehr beliebte Piñata-Spiel, bei dem die Kinder abwechselnd mit einem Stock auf einen mit Bonbons gefüllten Pappmaché- Hahn einschlagen, der zudem an einem Seil hoch-und heruntergelassen wurde, bis er Federn und dann seinen Inhalt fallen lässt. War das ein Gekreische und Gedränge, als die Bonbons endlich fielen!

Sehr beeindruckend war der sog. Leseclub mit vorwiegend 8-10-jährigen Mädchen, die vormittags in die Schulen im Umkreis zum lauten Vorlesen gehen und nachmittags selbst den Unterricht besuchen. Zwei Mädchen demonstrierten uns anhand von stark bebilderten Büchern mit vergleichsweise kurzen Texten
diese Tätigkeit: Vorlesen, dann Bilder in die Runde zeigen. Kaum zu glauben, dass eines dieser Kinder wegen mangelnder Lesekompetenz sogar mal eine Klasse wiederholen musste! Die Mädchen haben durch diese Aufgabe großes Selbstvertrauen gewonnen und waren unserer Gruppe von ausländischen Erwachsenen gegenüber überhaupt nicht scheu, sondern eher stolz. Dies ist sicherlich der Leiterin Milagros López zu verdanken, die selbst großes Geschick im darstellenden Lesen zeigte. Eine geborene Pädagogin! Natürlich lernten wir auch die weiteren Projekte von Pan y Arte kennen. In Granada besuchten
wir die „Casa de los Tres Mundos“, ein großartiges Kulturzentrum mitten im Zentrum. Dieter Stadler, der das Haus seit nunmehr 25 Jahre leitet, informierte uns über die Geschichte dieses ehemaligen Kolonialgebäudes mit dem in Nicaragua einzigartigen Steinportal sowie über die Zusammenarbeit von Ernesto Cardenal und Dietmar Schönherr beim Erwerb des Hauses und der Gründung der Stiftung „Fundación Casa de los Tres Mundos". Die kulturellen Angebote
der Casa können sich sehen lassen: Eine Musik-, Theater- und Kindermalschule, eine Grafikwerkstatt, Stadtteilprojekte und den in der Region sehr beliebten Radiosender „Volcán“! Auch hier trafen wir Kinder und Jugendliche in Aktion an: beim Notenlernen, Gitarren- und Klavierunterricht, beim Tanzen und eifrigen Malen mit Wasserfarben. Kunst und Musik stehen in öffentlichen Schulen leider nicht auf dem Lehrplan.

Unsere Chormitglieder nahmen natürlich gerne an einer gemeinsamen Chorprobe mit jungen nicaraguanischen Sänger/innen teil und waren begeistert, mit welcher Präzision und welchem Schwung die Leiterin der Musikschule, Reyna Somarriba, ein vierstimmiges südamerikanisches Liebeslied mit ihnen einübte. Reyna leitet auch das vierte Projekt von Pan y Arte, „Música en los Barrios“, das wir in Managua besuchten. Am Standort direkt neben der Deutsch-Nicaraguanischen Bibliothek wurden Kinder und Jugendliche unter unvorstellbar einfachen Bedingungen unterrichtet: direkt unter dem nicht isolierten Dach, Innenraumtemperaturen von (gefühlt) mindestens 40 Grad (bei einer Außentemperatur von 35 Grad) mit allenfalls einem Ventilator im Raum. Die Noten mussten deshalb mit Wäscheklammern am Notenständer befestigt werden. Zur Schalldämpfung waren ein paar Eierkartons oben an den Wänden befestigt. In jedem der 4-5 ziemlich kleinen Räume befand sich jedoch ein großer Spiegel zur Haltungskontrolle an der Wand. Alle Räume waren mit selbsterstellten Musikpostern geschmückt und der Flur farbenfroh bemalt, damit die Kinder in einer freundlicheren Umgebung als der in ihren Barrios üben können. Ein Plakat mit witzig verfremdeten Komponistenköpfen und eine kleine Sammlung von historischen Flöten rundeten den winzigen Eingangsbereich ab. Eine bewundernswerte Kreativität wurde hier bei dem, was wir vermutlich als Provisorium empfinden würden, an den Tag gelegt.

Als Mutter zweier Profimusiker/innen, die bei ihrer musikalischen Ausbildung vergleichsweise hervorragende Bedingungen vorgefunden haben, kann ich in etwa ermessen, wieviel Engagement und Herzblut, Organisationstalent und Durchhaltevermögen in diesem Projekt stecken müssen. Wie lange mussten alle Beteiligten auf den schönen neuen Flügel im auch recht neuen (klimatisierten!) Anbau warten! Ansonsten wird eben auf Keyboards geübt. Die Finanzierung
und Instandhaltung der Instrumente ist ein großes Problem, da es im bitterarmen Nicaragua fast keine Instrumentenwerkstätten gibt. Selbst der Klavierstimmer muss aus Costa Rica kommen! Kein Wunder, dass die Kinder in den Barrios vor allem mit Blockflöten aus Kunststoff an die Musik herangeführt werden.

Dass „Música en los Barrios“ auch Englischunterricht anbietet, fand ich als ehemalige Englischlehrerin besonders spannend. Wie Musik stehen auch Fremdsprachen nicht im Lehrplan öffentlicher Schulen, sodass das Angebot gerne angenommen wird. Durch diesen Unterricht gelingt es zudem auch manchmal, dass die in der Regel sehr armen Eltern ihre Kinder dann auch am – „eigentlich unnützen“ – Musikunterricht teilnehmen lassen. Englisch als Türöffner zur Musik – hervorragend! Auch hier konnten wir in kurzen Gesprächen hautnah erleben, wie bildend und prägend dieses kulturelle Angebot
für die Entwicklung junger Nicaraguaner ist. Dies zeigte sich u.a. auch darin, dass etliche Unterrichtende und Mitarbeiter/innen (sogar in der Organisation und Verwaltung der Projekte) selbst in einem der Projekte „groß“ geworden sind und nun ihrerseits ihr Wissen und Können weitergeben bzw. zur Verfügung stellen. Diese Verbundenheit fand ich sehr beeindruckend!

Damit aber noch nicht genug der Projekte! Während unserer Rundreise durch Nicaragua lernten wir nämlich nicht nur die Projekte von Pan y Arte, sondern auch Projekte für einen nachhaltigen Tourismus kennen, was mir persönlich sehr gefallen hat. So wird zum Beispiel die Bootstour durch das Mangroven-Naturschutzgebiet „Isla Juan Venado“ von örtlichen (ehemaligen) Fischern durchgeführt, die dadurch ein neues Erwerbseinkommen haben und gleichzeitig ein wachsames Auge auf den Schutz des Mangrovenwalds werfen. Einer ähnlichen, nachhaltigen Win- Win-Situation begegneten wir im ökologischen Zentrum des „Los Guatuzos Reservats“. Dort betreibt eine Kooperative des Dorfes eine Schildkrötenzuchtstation. Ein Großteil der aus den gesammelten Eiern aufgezogenen Schildkröten wird verkauft, z.B. an Tierhandlungen in Amerika und Europa, die restlichen Schildkröten werden wieder zurück in die Natur gesetzt und tragen so zum Erhalt dieser bedrohten Tierart bei. Auch die „La Sombra Ecolodge“ in den Bergen nordöstlich von Matagalpa, die zu einer Kaffeefinca gehört, bietet den dortigen Arbeitern eine zusätzliche Erwerbsmöglichkeit. In dieser völligen Abgeschiedenheit wird den Touristen (bei Bedarf) eine abwechslungsreiche Rundumversorgung geboten, die weit über die sehr gute Vollverpflegung hinausgeht. Vogelbeobachtung vor dem Frühstück, Bergwanderung mit Einführung in den Kaffeeanbau, Schmetterlings- und Froschhaus sowie Klettergarten mit Seilrutsche standen bei uns auf dem Programm.
Als besonderes „Schmankerl“ für unsere (für die Lodge bislang größte) Besuchergruppe spielte dann abends noch eine 6-köpfige Musikergruppe auf, deren Mitglieder zum Teil Arbeiter auf dieser Kaffeeplantage waren. Übrigens konnten sich unsere Chormitglieder auch hier mit einigen englischen und deutschen Liedern revanchieren. Guantanamera und La Bamba wurden gemeinsam gesungen. Musik als verbindendes Element – sehr schön!

Wie bei allen Projektreisen üblich besuchten wir neben Managua, wo wir im ehemaligen Folterbunker des Somoza-Palastes die furchtbaren Auswirkungen der Diktatur des Somoza-Clans sowie die Geschichte der sandinistischen Revolution kennen lernten, auch die ehemaligen Kolonialstädte León und Granada, die insbesondere während der Unabhängigkeitskämpfe von Spanien im 19. Jahrhundert um den Hauptstadtstatus rivalisierten. León war immer die liberalere und intellektuellere Stadt und somit auch ein Hort des Widerstands gegen die Diktatur, wovon zahlreiche Wandbilder, Denkmäler für „Märtyrer“ der Revolution sowie das Revolutionsmuseum zeugen. Das konservativere Granada ist meiner Einschätzung nach heute zweifellos der touristische Hotspot Nicaraguas, eine quicklebendige Stadt mit wunderschönen alten Gebäuden, vielen Straßencafés, lauter Musik, Hotels jeder Preisklasse, mit Speisekarten, die durch internationale Einflüsse geprägt und natürlich immer auch auf Englisch sind. Selbst vegane Angebote gab es dort! Weitere Zeugnisse der Kolonialgeschichte Nicaraguas waren die Ausgrabungsstätte mit den Ruinen des alten León am Fuße des Momotombo-Vulkans sowie die Festung El Castillo am Rio San Juan, die die spanischen Eroberer zum Schutz gegen vor allem englische Piraten errichten ließen. Unser sehr kundiger nicaraguanischer Reiseführer, Edwin Vaughn, der in den 1980er Jahren in (West-)Deutschland Agrartechnik studierte, wusste zudem sachkundig über Gründe
der Kolonialisierung der Pazifik- und nicht der Karibikküste Nicaraguas (Bodenbeschaffenheit, Klima, etc.) zu berichten. Von ihm erfuhren wir auch sehr viel über Landwirtschaft und geologische Besonderheiten in diesem Land. Die Naturerlebnisse waren zum Teil überwältigend.

Die große Anzahl der oftmals noch aktiven Vulkane, die blubbernden und zischenden heißen Quellen aus vulkanischem Schlamm und insbesondere der Blick in den ca. 250 m tiefen Schlund des Vulkans Masaya, in dem die rote Lava brodelte und aus dem Schwefeldämpfe aufstiegen, waren höchst beeindruckend. Bei dem Gedanken, dass während der Kämpfe der Befreiungsbewegung das Somoza-Regime auch hier seine Gefangenen „entsorgt“ haben soll, lief es mir kalt den Rücken hinunter. Aber auch die Vogel- und Tierliebhaber kamen voll auf ihre Kosten: elegante Reiher (weiße, blaue, grüne und Tigerreiher), Eisvögel, Ibisse, Tukane, Leguane, Krokodile, Kaimane, Faultiere, Kapuziner- und Brüllaffen – um nur einige zu nennen. Der Besuch des Archipels von Solentiname, wo Ernesto Cardenal in den 60er Jahren seine religiöse Gemeinschaft gründete, aus der dann eine bäuerliche wurde, die sich am Kampf gegen die Somoza-Diktatur beteiligte, war für mich persönlich ein Höhepunkt der Reise. Es war sehr berührend, nicht nur die kleine und sehr einfache, aber mit wunderschönen bunten naiven Bildern bemalte Kirche zu sehen, sondern auch auf der Terrasse seines Hauses sowie an seinem Schreibtisch zu stehen, von wo aus wir einen wunderschönen Blick auf den friedlich daliegenden Nicaragua-See hatten. Eine sehr idyllische Atmosphäre!

Ich konnte sehr gut nachvollziehen, dass hier Visionen für eine bessere Welt entstanden waren. Leider verpassten wir Cardenal dort um einen Tag, denn er hatte sich Ostersonntag dort aufgehalten. Daher war ich froh, dass es mir gelungen war, den inzwischen 92-jährigen Priester, Politiker und Poet wenigstens bei seiner Lesereise durch Deutschland Anfang März erlebt zu haben. Was wird mir von dieser Reise noch in Erinnerung bleiben? Sicherlich die Bootsfahrten auf dem Rio San Juan und dem Nicaragua-See, die bei strahlendem Sonnenschein und funktionierendem Außenbordmotor ein Vergnügen, bei Regen und unruhiger See eine Herausforderung waren, die den einen oder die andere von uns wie geduscht aussehen ließ. Sicherlich die Vielfältigkeit der Landschaft mit den imposanten Vulkanketten, dem bilderbuchmäßigen Sonnenuntergang an der Pazifikküste, den am Ende der Trockenzeit ausgedörrten, savannenähnlichen Weiden und Felder (kaum vorstellbar, dass diese sich nach Beginn der Regenzeit Anfang Mai in ein sattes Grün verwandeln sollen), das wohltuend grüne Bergland mit angenehmen Temperaturen auch mal deutlich unter den üblichen 30 – 35° C sowie der tropische Regenwald mit all seinen Naturschönheiten.

Sicherlich die Nächte in der Bambushütte der Sábalos Lodge am Ufer des Rio San Juan, wo das Brüllen der Affen, das Zwitschern und Schreien von Vögeln und anderem Getier, das Knacken und Rascheln im Unterholz, das Plätschern der springenden Fische im Fluss sowie die Regentropfen auf dem Wellblechdach das Einschlafen und Aufwachen unter dem Moskitonetz begleiteten. Sicherlich die besondere Ferien-und Feiertagsstimmung der Nicaraguaner in der „Semana Santa“ mit der großen, lautstarken und fast volksfesthaften Prozession in León und den vielen kleineren Prozessionen an Karfreitag, zu denen
festlich gekleidete Menschen aus Hütten und kleinen Siedlungen in die nächstgelegenen Dörfer und Städtchen zu Fuß, auf Fahrrädern oder den überfüllten Ladeflächen von Pickups strömten sowie den allgemeinen Müßiggang, der an den Ostertagen überall zu beobachten war.

Aber auch der Personenkult, den der seit 2006 wieder im Amt befindliche ehemalige Revolutionsführer und im November 2016 zum dritten Mal wiedergewählte sandinistische Präsident Daniel Ortega und seine als Vizepräsidentin gewählte Ehefrau Rosario Murillo durch riesige Plakate mit ihren Fotos unter dem Slogan “Christlich, sozialistisch, solidarisch“ betreiben sowie die selbst in den abgelegenen Winkeln des Landes noch zu sehende Wahlwerbung für Ortega und die Sandinisten. Auch die zahlreichen riesigen Metallbäume, die Rosario Murillo in Anlehnung an Gustav Klimts Lebensbaum aufstellen ließ und die abends durch Tausende von Lichtern wahre Stromschleudern sind, gehören in dieses Kapitel. Vielleicht auch der Morgen, als ich von Kopf bis Fuß frisch eingeschäumt im Hotel unter der und ich schon fast den hoteleigenen Swimmingpool in Erwägung gezogen hatte, ehe mir ein Eimer Wasser zum Abspülen gebracht wurde. Insgesamt jedoch war ich vom Standard und Service in den Hotels sehr angetan und habe die zum Teil fantastischen Obstteller zum Frühstück stets genossen.

Ganz sicherlich aber werde ich mich an die Offenheit, Herzlichkeit und Freundlichkeit der Menschen in Nicaragua erinnern, die trotz ihrer zum Teil noch großen Armut eine positive Ausstrahlung haben und uns selbst von ihren ärmlichsten Hütten aus fröhlich zuwinkten, wenn wir mit Bus oder Boot vorbeifuhren. Obwohl ich kein Spanisch spreche, funktionierte die nonverbale Kommunikation bei meinen kurzen Streifzügen durch die Städte hervorragend.
Alles in allem also eine sehr beeindruckende Reise, die ich ohne den Gewinn sehr wahrscheinlich nie angetreten hätte, mich aber jetzt – zumindest in meinem Freundes- und Bekanntenkreis – zu einer Art Botschafterin für Pan y Arte gemacht hat.

Renate A.