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América Andina - 20 Jahre Reisen in Lateinamerika
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Mietwagenrundreise auf der Carretera Austral

Seengebiet, Queulat, Puyuhuapi, Lago General Carrera

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Highlights:

  • Pumalín-Park
  • Puyuhuapi
  • Hängende Gletscher von El Queulat
  • Lago General Carrera
  • Bariloche
  • Marmor-Höhlen Catedral de Mármol
  • Gletscher O'Higgins
Touristen laufen über Baum im Quelat Nationalpark

Reisebeschreibung

Die Carretera Austral, auch unter dem Namen „Carretera Présidente Pinochet“ bekannt, ist legendär und vielleicht die schönste Route Südamerikas. Rund 1.300 Kilometer sind von Puerto Montt nach Villa O`Higgins vor allem über Schotterstraßen zu bewältigen. Seien Sie sicher: Freiheit, ein Hauch Abenteuer und überraschende Erlebnisse begleiten Sie auf dieser Mietwagenrundreise in Chiles Süden, der lange Zeit nur per Flugzeug oder Schiff zu erreichen war. Zu dicht war der Wald, zu zerklüftet und bergig die Landschaft, zu unwegsam und wild die Gegend. Als der damalige Diktator Pinochet 1976 den Startschuss für das aufwendige Großprojekt Carretera Austral gab, ahnte er wohl nicht, dass der Straßenbau 20 Jahre dauern würde – und bis heute eigentlich immer noch nicht vollendet ist.  Es ist somit fast ein Privileg, auf ihr reisen zu dürfen. Die Carretera Austral schlängelt sich vorbei an Fjorden, mächtigen Gletschern, durch weite Grünlandschaften und ursprüngliche Wälder. Ihre holperigen Schotterpisten, engen Kurven und steilen Pässe stellen immer noch eine Herausforderung für Mensch und Maschine dar. Sie passieren wunderschöne Nationalparks, idyllische Dörfer, 4.000 Jahre alte Methusalem-Zypressen, riesige Nalca-Pflanzen und hängende Gletscher. Wind und Wasser formten die einzigartigen Marmor-Höhlen Catedral de Mármol und das Fischer-Dorf Caleta Tortel besteht ausschließlich aus Holzstegen und -brücken sowie auf Pfählen errichteten Häusern. In Bariloche lernen Sie die Schokoladenseiten kennen – ganz wörtlich genommen! Ein Muss ist natürlich ein Ausflug zum Gletscher O`Higgins. Nur 250 Meter vor Ihnen ragt die Gletscherwand auf: ein unglaublicher Anblick. Übrigens: Ab Cochrane werden Sie kaum auf Touristen treffen, so unerschlossen ist die Gegend hier. Die unberührten Wälder bilden den Lebensraum des selten gewordenen Andenhirschs Huemul. Halten Sie also die Augen offen!

Reiseablauf

1

1. Tag: Anreise ins Seengebiet

Willkommen in Puerto Montt, Hafenstadt im Süden Chiles! Sie reisen in Eigenregie an. Ihr Mietwagen steht am Flughafen zum Abholen bereit. Sie fahren 30 Kilometer nach Puerto Varas am Llanquihue-See und beziehen dort Ihr Hotel. Puerto Varas ist der ideale Ausgangpunkt für verschiedene Exkursionen in die umliegenden Nationalparks.
Fahrtstrecke: ca. 30 Kilometer auf Teerstraßen.

2

2. Tag: Auf in den Süden, erstes Ziel Hornopirén

Heute fahren Sie zunächst von Puerto Varas nach Ensenada. Von dort aus besteht die Möglichkeit einen Abstecher auf den Vulkan Osorno zu unternehmen oder den Todos Los Santos-See und die Wasserfälle von Petrohué zu besuchen. Anschließend geht es weiter von Ensenada Richtung Ralún, Cochamó und Puelo. Auf dem Weg liegen die Thermalbäder von Ralún, die aber nur per Boot zu erreichen sind. Danach beginnt der nicht asphaltierte Abschnitt der Straße, der teilweise in schlechtem Zustand sein kann. Fahren Sie sehr vorsichtig um gefährliche Ausweichmanöver mit entgegenkommenden Lkw zu vermeiden! In Hornopirén angekommen, haben Sie 220 Kilometer über Teer- und Schotterstraßen bewältigt. Sie finden Ihre Hostería an der Hauptstraße am Ortseingang.

Alternative: Sie können von Puerto Varas aus nach Puerto Montt und von dort über die Carretera Austral südlich bis Caleta Arena fahren. Dort besteht die Möglichkeit die Fähre über den Reloncaví Fjord (zahlbar vor Ort) zu nehmen. Bitte erkundigen Sie sich vorab in Puerto Varas, ob die Fähre fährt, da sie nur bei ruhiger See eingesetzt wird! Bei Caleta Puelche verlassen Sie mit Ihrem Mietwagen die Fähre und folgen der Straße in südlicher Richtung nach Hornopirén. Planen Sie einen Besuch des Nationalparks Alerce Andino ein, der einige der weltältesten Bäume beherbergt! Der Park liegt zwischen Puerto Montt und Caleta Arena.

Fahrtstrecke: ca. 120 Kilometer auf Teer- und Schotterstraßen + Fähre

 
3

3. Tag: Fährverbindung zum Pumalin-Park und zum Lago Yelcho

Um den Anleger für die Fährverbindung nach Caleta Gonzalo zu finden müssen Sie Hornopirén durchfahren. Diese Fährverbindung besteht übrigens aus zwei Fähren und funktioniert folgendermaßen: Eine erste Fähre bringt Sie von Hornopirén in etwa 3,5 Stunden nach Leptepú. Sie fahren von Bord und erreichen in 10 Minuten Fiordo Largo, wo eine zweite Fähre nach Caleta Gonzalo übersetzt (Überfahrt: 45 Minuten). Wieder auf festem Boden durchfahren Sie den privaten Pumalin-Park gen Süden bis nach Chaitén. Auf der Carretra Austral geht es weiter bis an den See Yelcho, an dessen Ufer Ihr Hotel liegt.

Fahrtstrecke: ca. 170 Kilometer auf Schotterstraßen.

 
4

4. Tag: Auf der Carretera Austral nach Puyuhuapi, ein deutsches Dorf

Heute lenken Sie Ihren Mietwagen 260 Kilometer weit über einen ziemlich schlecht ausgebauten Abschnitt der Carretera Austral weiter Richtung Süden. Die Aussicht auf türkisfarbene Flüsse und Seen entschädigen aber für die Schotterstraße, die Sie durch den Ort La Junta bis zum Tagesziel Puyuhuapi bringt. Der kleine Ort liegt am Fjord Ventisquero und wurde 1935 von sudetendeutschen Auswandererfamilien gegründet. Sie übernachten heute um am folgenden Tag im Hotel Casa Ludwig oder – gegen Aufpreis und mit Halbpension – in der Puyuhuapi Lodge.

Fahrtstrecke: ca. 260 Kilometer auf Schotterstraßen.

 
5

5. Tag: Nationalpark El Queulat: Wo Gletscher hängen

Haben Sie schon einmal einen Gletscher gesehen, der hängt? Heute haben Sie dazu Gelegenheit. Der Nationalpark El Queulat, etwa 20 Kilometer südlich von Puyuhuapi gelegen, wird genau deswegen gern besucht. Nicht nur seine undurchdringlichen Urwälder, vor allem der „hängende“ Gletscher „Ventisquero Colgante“ ist die Attraktion im Nationalpark. Sein Eis hängt in einer Höhe von rund 150 Metern über seinem Schmelzwasser. Einen tollen Blick auf diesen Naturschauplatz hat man von einem Aussichtspunkt, der nach etwa fünf Minuten Fußweg zu erreichen ist.

 
6

6. Tag: Gigantische Nalca-Pflanzen und mannshohe Farne

Üppig ist die Vegetation, wenn Sie heute die nächsten 280 Kilometer über Schotter- und Teerstraßen auf der Carretera Austral in Angriff nehmen. Da gibt es zum Beispiel die gigantischen Nalca-Pflanzen. Es handelt sich dabei um wilden Rhabarber, der von Chilenen gern „Regenschirm für Arme“ genannt wird. Aber auch riesige Farne, undurchdringliche Wälder, stille Fjorde und schneebedeckte Gipfel kommen in Sicht. Die Straße schraubt sich in abenteuerlichen Kurven den Gipfeln entgegen zu einem der höchsten Pässe der Carretera Austral und fällt plötzlich bis zum reißenden Río Cisnes (Schwanenfluss) wieder ab. Hier lichten sich die undurchdringlichen Regenwälder und machen der rauen südpatagonischen Berglandschaft Platz. Durch das Tal des Río Simpson erreichen Sie die Hauptstadt der Region Aisén, Coihaique.

Fahrtstrecke: ca. 280 Kilometer auf Schotter- und Teerstraßen.

 
7

7. Tag: Wind und Wasser formten die Catedral de Mármol

Weiter geht es von Coihaique durch das wildromantische Tal des Río Simpson südwärts bis zum Lago General Carrera. 220 Kilometer auf Teer- und Schotterstraßen liegen vor Ihnen. Sie kommen an sumpfigen Lagunen und Moorlandschaften vorbei. Ihr Ziel für heute ist Puerto Tranquilo am Westufer des Lago General Carrera (Lago Buenos Aires auf argentinischer Seite), der größte See Chiles und der zweitgrößte Südamerikas. Dort befindet sich Ihre Unterkunft, die traumhaft schön gelegene El Puesto Lodge. Am Nachmittag sind die Lichtverhältnisse perfekt um die einzigartigen Marmor-Höhlen, Catedral de Mármol genannt, zu besuchen. Unter dem ewigen Einfluss von Wind und Wasser ist diese Mineralformation entstanden: Ein einmaliger Anblick.

Fahrtstrecke: ca. 220 Kilometer auf Teer- und Schotterstraßen.

 
8

8. Tag: Valle Exploradores: Unbekannt und beeindruckend

Heute machen Sie von Puerto Tranquilo aus einen Ausflug in das noch recht unerforschte Tal „Valle Exploradores“ am Nordrand des patagonischen Eisfeldes. Dominiert wird es von dicht bewaldeten Steilhängen. Gletscher lappen über, Wasserfälle stürzen in die Tiefe, ein Fluss schlängelt sich sprudelnd durch das tief-eingeschnittene Tal. Der Wald ist dicht, die feuchte Witterung des Pazifiks begünstigt den üppigen Wuchs. Sie kommen am Lago Bayo vorbei, kurz darauf führt ein Pfad durch zauberhaften Regenwald mit Riesenfarnen und Schlingpflanzen zu einem Aussichtspunkt. Genießen Sie den spektakulären Blick auf das Panorama!

 
9

9. Tag: Caleta Tortel: Ein Dorf auf Stelzen und Pfählen

Heute liegen 200 Kilometer größtenteils über Schotterstraßen vor Ihnen. Sie verlassen Puerto Tranquilo am Lago General Carrera um nach Caleta Tortel zu fahren. Erstes Highlight auf der Strecke ist der Zusammenfluss des Río Baker und des Río Nef, die sich in großen Wirbeln vereinen. Weiter geht es nach Cochrane und von dort in den Nationalpark Reserva Nacional Lago Cochrane, der unter anderem deshalb gern aufgesucht wird, weil dort der Andenhirsch, das vom Aussterben bedrohte Huemul, zu beobachten ist. Es handelt sich um eine organisierte Tour in den Park, sie sollten Sie sich also von Ihrer Lodge in Puerto Tranquilo aus telefonisch erkundigen, ob der Parkwächter bei Ihrer Ankunft auch dort ist. Es heißt, man könne auch vor dem Park hupen um sich anzukündigen. Doch ob dann der Parkwächter wirklich erscheint, ist nicht garantiert.

Die kleine Fischer-Siedlung Caleta Tortel, Ihr heutiges Endziel, liegt geborgen zwischen Kanälen und Fjorden. Speziell ist die Anlage des Ortes, die durch die Nähe zum Wasser entstand. Holzstege und -brücken sowie Planken und Stelzen verbinden die Häuser, die auf Pfählen errichtet wurden. Die Bauweise des Ortes ist von nationaler Bedeutung, so dass er zum schützenswerten Monument erklärt wurde.

Fahrtstrecke: ca. 230 Kilometer überwiegend auf Schotterstraßen.

 
10

10. Tag: Von Caleta Tortel nach Villa O`Higgins, das südliche Ende der Carretera Austral

Fahren Sie heute nach Puerto Yungay! Dort steht eine kleine Fähre bereit, die Sie in etwa einer dreiviertel Stunde über den Río Mayo nach Río Bravo übersetzt. Soweit uns bekannt ist, gibt es täglich mindestens zwei Fährverbindungen: Von Dezember bis März um 10, 12 und 18 Uhr, von April bis November um 12 und 15 Uhr. Wir empfehlen die 12-Uhr-Fähre. Dennoch sollten Sie vor Ort noch einmal die Abfahrtzeiten prüfen. Ebenso die Preise, die vor Ort zu entrichten sind, sollten Sie genau erfragen! Am späten Nachmittag haben Sie Ihr Ziel am südlichen Ende der Carretera Austral erreicht, den kleinen Ort Villa O´Higgins.

Fahrtstrecke: ca. 150 Kilometer auf Schotterstraßen.

 
11

11. Tag: Zum Greifen nah: Der Gletscher O’Higgins

Ein Bootsausflug zum Gletscher O´Higgins ist heute ein Muss! (Wichtig: Dieses Abenteuer wird nur von November bis März angeboten. In den Monaten Januar und Februar mittwochs, donnerstags und samstags. In den anderen Monaten immer samstags und Zusatztage auf Anfrage. 12 Stunden vor Fahrtantritt müssen Sie im Büro Hielo Sur oder in Ihrer Lodge im Ort Villa O’Higgins die Teilnahme bestätigen lassen!). Start ist um 8:30 Uhr an der Bahia Bahamóndez. Dort besteigen Sie das Boot L/M Quetro, das bis zu 60 Personen Platz bietet. Es ist ein unglaublicher Anblick, wenn die ersten Berge des südlichen Eisfeldes in Sicht kommen und die Ferne vom gleißenden Weiß des Gletschers Chico dominiert wird. Das Schiff legt um 11.15 Uhr einen Stopp in Candelaria Mancilla ein, bevor auf der Weiterfahrt im Wasser treibende Eisberge schließlich die Nähe des Gletschers O´Higgins ankündigen. Nur 250 Meter vor Ihnen ragt die Gletscherwand auf! Ein Bild, das sich unvergesslich in Ihrem Kopf verankert. Drei Kilometer ist der Gletscher an dieser Stelle breit und 80 Meter hoch.
Nach diesen unvergesslichen Erlebnissen geht es wieder zurück nach Bahamóndez. In Candelaria Mancilla (Ankunft 16.30 Uhr) haben Sie die Möglichkeit optional an einem Mini-Trekking teilzunehmen, bevor die Fahrt um 17.30 weitergeht. Gegen 20 Uhr erreicht das Boot Bahamóndez.

Bitte beachten Sie: Die Kosten für diesen Bootsausflug sind nicht im Gesamtreisepreis kalkuliert. Wir empfehlen Ihnen die Buchung vorab.

 
12

12. Tag: Von Villa O`Higgins zurück zum Lago General Carrera

Stärken Sie sich mit einem guten Frühstück, bevor Sie zurück Richtung Norden fahren! Heute liegt eine intensive Fahrstrecke vor Ihnen. Etwa vier Stunden Fahrzeit über schlecht befestigte Straßen müssen Sie meistern, wenn Sie Ihren Mietwagen von Villa O’Higgins zurück zum See Lago General Carrera lenken. Dabei müssen Sie wieder die Fährverbindung einkalkulieren von Río Bravo über den Río Mayo nach Puerto Yungay. Die Abfahrzeiten von Dezember bis März sind um 11, 13 und 19 Uhr. Von April bis November um 13 und 16 Uhr. Bitte vergewissern Sie sich wiederum vor Ort über die Richtigkeit der Angaben! Wenn Sie Ihr Hotel am See erreicht haben, freuen Sie sich bestimmt über autofreie Stunden und ein gemütliches Bett.

Fahrtstrecke: ca. 300 Kilometer auf Schotterstraßen.

 
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13. Tag: Ein Tag der Entspannung am Lago General Carrera

Heute bleibt der Motor Ihres Mietwagens kalt, denn ein Tag der Ruhe und Entspannung steht an. Das geht wunderbar am General Carrera See. Wenn Sie trotzdem aktiv sein möchten, ist Ihnen das freundliche Personal in Ihrer Unterkunft gern bei der Organisation eines Ausfluges behilflich.

 
14

14. Tag: Los Antiguos: Seeklima und Senioren-Wohnsitz

Am Morgen brechen Sie auf um am Südufer des Lago General Carrera entlang zur argentinischen Grenze nach Chile Chico zu gelangen. Das Besondere: Nach der Grenzüberquerung heißt der See nun Lago Buenos Aires. Dort liegt auch der Ort Los Antiguos, das „Seniorenheim“. Denn der Wärme speichernde See sorgt für ein mildes Klima, so dass ältere Menschen Los Antiguos gern wählen um dort ihren Ruhestand zu verbringen. Dazu wirken sich das malerische Erscheinungsbild mit der Bergkette der Anden im Hintergrund und der Obst- und Gemüseanbau vorteilhaft auf die Tourismus-Wirtschaft und das Leben dort aus. In Los Antiguos sollten Sie auch zu Mittag essen.

Ziel des Tages ist schließlich Perito Moreno, ein 4.000-Seelen-Ort, der ebenfalls von dem angenehmen Seeklima profitiert. Neben der traditionellen Viehwirtschaft gedeihen dort Früchte und Gemüse. Die Idylle des Ortes und die naheliegenden Attraktionen locken immer mehr Touristen dorthin.

Fahrtstrecke: ca. 170 Kilometer überwiegend auf Schotterstraßen.

 
15

15. Tag: 550 Kilometer bis nach Esquel

Weiter geht es in nördlicher Richtung nach Esquel. In der Sprache der Mapuche-Indianer bedeutet der Name Klette. Dieser Pflanze begegnet man tatsächlich ziemlich häufig rechts und links des Weges. Sie prägt geradezu das Bild der lokalen Flora. Doch noch bevor Sie dort ankommen, müssen Sie 550 Kilometer Fahrtstrecke bewältigen. Glücklicherweise führt diese überwiegend über asphaltierte Straßen. Insofern wird heute keine Zeit mehr bleiben die Umgebung zu erforschen. Aber freuen Sie sich schon auf morgen!

Die freundliche von walisischen Siedlern gegründete Stadt Esquel, die stetig wächst und mittlerweile rund 30.000 Einwohner zählt, ist der beste Ausgangspunkt, um in den 70 Kilometer entfernten Nationalpark Los Alerces zu gelangen. Übrigens: Esquel macht sich einen Namen damit sich für einen naturnahen Tourismus und für eine saubere Umwelt einzusetzen. Die einzige Verschmutzung dort ist nostalgischer Art, hervorgerufen durch die Abgase der historischen Dampflokomotiven, die den beliebten Patagonien-Express ziehen: Eine Touristen-Attraktion.

Fahrtstrecke: ca. 550 Kilometer überwiegend auf asphaltierten Straßen.

 
16

16. Tag: Wo 4.000 Jahre alte Bäume wachsen – Bariloche: In der „Argentinischen Schweiz“ Frühstück

Am Morgen besteht die Gelegenheit von Esquel aus einen Abstecher in den Parque Nacional Los Alerces zu unternehmen. Seen, die in Smaragdfarben schimmern, uralte Bäume – der Alercenwald – und nur wenige Besucher machen diesen Nationalpark zu einem Höhepunkt in den patagonischen Anden. Mit 57 Metern Höhe und rund 2.600 Jahren auf dem Buckel können Sie dort den Methusalem unter den Alercen (eine Zypressenart) bewundern. Noch ältere Exemplare, die bereits 4.000 Jahre erreicht haben, sind vor Besuchern geschützt. Weltweit gibt es nur noch vier Alercenwälder!

Eine Alternative ist es von El Bolsón aus den Parque Nacional Lago Puelo zu besuchen. Zypressen- und Coihuewälder sowie der, von Gletscherflüssen gespeiste, türkisfarbene Lago Pueblo bestimmen das Bild. Weil das Klima so mild ist, steht einem Bad (im Südsommer!) nichts im Wege.

Weiter führt die Fahrt in die, etwa 250 Kilometer nördlich gelegene, Stadt San Carlos de Bariloche. Idyllisch am Ostufer des Nahuel Huapi-Sees gelegen, ist die bedeutendste Kordillerenstadt der perfekte Ausgangspunkt für Touren in den gleichnamigen Nationalpark. Das hat sich herumgesprochen. Etwa 90.000 Einwohner zählt die Stadt heute, die einst von dem deutschstämmigen Carlos Wiederhold gegründet wurde. Zehnmal so viele Besucher erkunden jährlich von dort aus das wunderschöne, von Bergwäldern dominierte, Hinterland mit mehr als 50 Seen und Lagunen.

Fahrtstrecke: ca. 290 Kilometer auf Teerstraßen.

 
17

17. Tag: Die Schokoladenseite von Bariloche

Die einstige Absicht, das Gebiet um Bariloche in die „Argentinische Schweiz“ zu verwandeln, ist auch heute noch spürbar. Wenn auch die Genauigkeit, mit der einst die Planung der Stadt auf der Gletscher-Endmoräne vorangetrieben wurde, nicht einzuhalten war. Nur einige alpenländisch anmutende Beispiel-Bauten blieben erhalten. Eines aber werden Sie gewiss an vielen Ecken entdecken: Schokolade! Über jede Menge dieser kleinen Geschäfte, in denen die Süßigkeit verkauft wird, sowie Hotelnamen wie „Edelweiß“ werden Sie stolpern. Sie werden schnell feststellen, dass Bariloche und vor allem die Natur drum herum viele Schokoladenseiten hat. Eine Vielzahl an Möglichkeiten wird angeboten. Wohin Sie Ihren Mietwagen auch lenken, Sie werden bald diverse Lieblingsplätze haben!

 
18

18. Tag: Ein erlebnisreicher Weg nach Puerto Varas

Heute steuern Sie Ihren Mietwagen wieder über die argentinisch-chilenische Grenze. Über die Anden führt eine traumhafte Route durch eine Seenlandschaft mit vielen kleinen Inseln und schneebedeckten Berggipfeln im Hintergrund.
Ab Entre Lagos haben Sie dann zwei Möglichkeiten nach Puerto Varas zu gelangen. Am schnellsten und über asphaltierte Straßen geht es, wenn Sie bis nach Osorno  und von dort auf der Panamericana nach Puerto Varas fahren.

Eine alternative Strecke führt auf der Via Rupanco über unbefestigte Straßen durch das Gebiet der gleichnamigen Hacienda. Vom Nordufer des Sees Llanquihué aus eröffnen sich traumhafte Blicke auf die Vulkane Osorno und Chalbuco. Besonders erlebnisreich könnte es werden, wenn Sie und Ihr Mietwagen auf dem Weg über das Hacienda-Gelände spontan als Transport-Möglichkeit auserkoren werden! Die Farm-Mitarbeiter freuen sich, wenn Sie für sich, ihr Material  und ihre Tiere eine Mitfahrgelegenheit ergattern. Sie passieren des Weiteren die Orte Puerto Octay und Frutillar, die beide von deutschen Einwanderern gegründet wurden. Wenn Sie Puerto Varas sehen, haben Sie Ihr Ziel erreicht.

Fahrtstrecke: ca. 330 Kilometer überwiegend auf Asphaltstraße.

 
19

19. Tag: Abgabe des Mietwagens

Heute endet Ihre Mietwagenrundreise auf der Carretera Austral durch Chile und Argentinien. Sie fahren nach Puerto Montt (etwa 30 Kilometer) um dort am Flughafen Ihren Mietwagen abzugeben. Von hier aus erfolgt Ihre Abreise oder der Beginn Ihres Anschlussprogramms.

 

Termine & Preise

Reisezeit
Preis
%
Info
Status
Reisezeit:
01.09.2016 - 31.03.2017
Preis:
2.210 €
 
Info:
Mietwagenkategorie G2, 1 Auto, bei 4 Pers. in 2 DZ 
Status:

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Reisebeginn:

Reiseende:

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Reisezeit:
01.09.2016 - 31.03.2017
Preis:
2.610 €
 
Info:
Mietwagenkategorie F2 
Status:

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Reisezeit:
01.09.2016 - 31.03.2017
Preis:
2.950 €
 
Info:
Mietwagenkategorie G2 
Status:

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Reisezeit:
01.09.2017 - 31.03.2018
Preis:
2.795 €
 
Info:
Mietwagenkategorie F2 (Nissan X-Trail o.ä.) 
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Reisezeit:
01.09.2017 - 31.03.2018
Preis:
3.150 €
 
Info:
Mietwagenkategorie G2 (Nissan X-Trail o.ä.) 
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Reisezeit:
01.09.2017 - 31.03.2018
Preis:
2.370 €
 
Info:
Mietwagenkategorie G2 (Nissan X-Trail o.ä.) bei 4 Pers. in 2 Doppelzimmern 
Status:

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Reisezeit:
01.09.2018 - 31.12.2018
Preis:
2.930 €
 
Info:
Mietwagenkategorie F2 (Nissan X-Trail o.ä.) 
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Reisezeit:
01.09.2018 - 31.12.2018
Preis:
3.310 €
 
Info:
Mietwagenkategorie G2 (Nissan X-Trail o.ä.) 
Status:

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Reisezeit:
01.09.2018 - 31.12.2018
Preis:
2.480 €
 
Info:
Mietwagenkategorie G2 (Nissan X-Trail o.ä.) bei 4 Pers. in 2 Doppelzimmern 
Status:

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verfügbar
wenige Plätze
aktuell ausgebucht, Optionen auf Anfrage

 
Hinweise

Die genannten Preise gelten pro Person im Doppelzimmer, sofern nichts anderes angegeben ist. Einzelzimmer-Zuschläge (EZZ) werden ggf. pro Person hinzugerechnet.

Weitere Reisetermine und Preise teilen wir Ihnen gern auf Anfrage mit.

Teilnehmerzahl

Min. Teilnehmerzahl: 2

Zahlungsmodalitäten

Höhe der Anzahlung in % des Reisepreises: 20%
Restzahlung in Tagen vor Reisebeginn: 30 Tage

Enthaltene Leistungen

  • 18 Übernachtungen in landestypischen Mittelklassehotels
  • Tägliches Frühstück
  • Private Transfers ohne Reiseleitung vom Flughafen Puerto Montt zur Mietstation Puerto Montt
  • Fährfahrt von Hornopirén nach Caleta Gonzalo
  • 19 Tage Mietwagen der Firma Europcar in der gewählten Kategorie ab/bis Puerto Montt inklusive aller Kilometer, lokaler Steuern, CDW-Vollkaskoversicherung mit einer Selbstbeteiligung in Höhe von derzeit USD 300,- (Ausnahmen siehe Mietbedingungen), Zusatzversicherung für den Grenzübertritt Argentinien, (bis zu 15 Tagen), sowie 24-Stunden Notfallnummern unserer Agentur. Detaillierte Mietwagenbedingungen auf Anfrage.

Nicht enthaltene Leistungen

  • Interkontinentalflüge (Gerne lassen wir Ihnen tagesaktuelle Flugangebote zukommen)
  • Inlandsflüge (Gerne lassen wir Ihnen tagesaktuelle Flugangebote zukommen)
  • Nationalparkgebühren
  • Für den Mietwagen: Benzin, Kaution, Straßengebühren, Zusatzversicherungen, Rückführungsgebühren, Mietwagenversicherung, GPS, Zusatzfahrer
  • Flughafengebühren, Einreise- und Ausreisesteuer
  • Nicht aufgeführte Mahlzeiten, sowie Getränke
  • Optionale Leistungen
  • Persönliche Ausgaben und Trinkgelder
  • Reiseversicherung (nähere Informationen auf Anfrage)
  • Fähre über den Rio Mayo

Allgemeine Reisehinweise

  • Bitte bedenken Sie, dass Reisen in Lateinamerika von teilweise abenteuerlichem Charakter sind und dass es trotz perfekter Organisation immer mal wieder zu kleinen Änderungen kommen kann, insbesondere wenn die Witterungsbedingungen dies erfordern.
  • Bei der Tour handelt es sich um eine bewährte Route. Selbstverständlich kann die Reise noch weiter an Ihre Wünsche und Bedürfnisse angepasst werden. Bitte kontaktieren Sie uns. Wir helfen Ihnen gerne!
  • Die genannten Hotels können abhängig von der Verfügbarkeit abweichen und durch vergleichbare Unterkünfte ersetzt werden. Die endgültige Hotelliste erhalten Sie ca. 2 Wochen vor Reiseantritt mit Ihren Reiseunterlagen zugestellt.

atmosfair

Für den Hin- und Rückflug zu dieser Reise entstehen pro Person klimarelevante Emissionen in Höhe von etwa 7.726 kg. Durch einen freiwilligen Beitrag von 178 EUR an ein Klimaschutzprojekt können Sie zur Entlastung unseres Klimas beitragen.

Aus aktuellem Anlass wollen wir Ihnen dieses Projekt in Nepal besonders ans Herz legen:

Neue Energie für Nepal – ein Gemeinschaftsprojekt des forum anders reisen und atmosfair

Die Mitglieder des forum anders reisen fördern gemeinschaftlich eine langfristig angelegte Initiative: Alle Kompensationszahlungen der Veranstalter und ihrer Reisegäste fließen in ein neues Projekt zur Unterstützung des Wiederaufbaus in Nepal. Das Besondere daran: Gezielt und langfristig wird beim Wiederaufbau von Privathäusern, Schulen, Krankenstationen und Lodges der Ausbau mit CO2- und verbrauchsarmen Technologien energieseitig unterstützt. Von Kleinbiogasanlagen über Solarkocher bis hin zu Photovoltaik und Wasseraufbereitung wird dieses Gesamtkonzept kostengünstige und ressourcensparende Versorgung mit Strom, Licht, Warmwasser und Kochmöglichkeiten zur Verbesserung der Lebensbedingungen in den Bergregionen bereitstellen. „Neue Energie für Nepal“ soll zum Hoffnungsträger für die Menschen Nepals werden, um Energie für den Wiederaufbau zu schöpfen.

Mehr dazu finden Sie unter www.atmosfair.de

Bildergalerie

Touristen laufen über Baum im Quelat Nationalpark Marmorhöhle am Lago Genereal Carrera Wanderweg im Puyuhuapi Nationalpark Straße Carretera Austral führt vorbei an bewaldeten und schneebedeckten Bergen wolkenverhangener Lago General Carrera

Mietwagenreise durch Südpatagonien

Erfahren Sie in dieser Mietwagenrundreise Patagonien hautnah. Entdecken Sie mühelos Highlights der Region wie den Torres del Paine Nationalpark, den Perito Moreno Gletscher und das Wanderparadies El Chaltén. Unterwegs bleibt viel Zeit um diese sagenhafte Landschaft zu genießen,- denn hier bestimmen Sie wo und wann Sie Pause machen möchten. Neben Trekking und Bootstouren, Bergen und Gletschern,...

Highlights:
  • Fitz Roy & Cerro Torre
  • Laguna de los Tres
  • Nationalpark Torres del Paine
  • Gletscher Perito Moreno
  • Wasserfall Salto Grande
 

Mietwagenreise Chiles Norden

An keinem Ort der Welt ist es trockener als in Chiles Norden. Umso erstaunlicher, wieviel Leben sich hier tummelt. Lamas, Vicuñas und rosafarbene Flamingos leben an den Ufern der wenigen Seen vor den weiß gepuderten Vulkankegeln der Andenkette Südamerikas. Mit dem Mietwagen reisen Sie von den Wüstendörfern Putre und San Pedro de Atacama durch bizarre Landschaften zu einem der schönsten Salzseen und erleben den Tanz der Geysire im Morgenlicht.

Highlights:
  • Salar de Atacama
  • Geysire von El Tatio
  • Salar de Surire
  • Lauca Nationalpark
 

Mietwagenreise Seengebiet von Chile und Argentinien

Die Kultur der Mapuche und ihr wunderschönes Land der Araukarien, das sich einst bis zur Insel Chiloé erstreckte, steht auf dieser Mietwagen-Reise durch Chile und Argentinien im Mittelpunkt. Sie lenken Ihren Wagen von Temuco bis nach Castro auf der Insel Chiloé. Vorbei an aktiven Vulkanen, spiegelglatten Gebirgsseen und idyllischen Lagunen. An die Alpen erinnert die Landschaft, wenn Sie Richtung...

Highlights:
  • Vulkane Osorno, Villarrica, Lanín, Chalbuco, Llaima
  • Argentinisch-chilenisches Seengebiet
  • Bariloche
  • Chiloé
  • Araukarien-Wälder
  • Thermalquellen (optional)
  • Wanderungen und Bootsfahrten (optional)