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América Andina - 20 Jahre Reisen in Lateinamerika
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Mietwagenrundreise durch Yucatán und Chiapas

Ek Balam, Dzidzantún, Río Lagartos, Mérida, Palenque, Calakmul, Tulum

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Highlights:

  • Maya-Stätten Ek Balam, Uxmal, Palenque, Calakmul, Chichén-Itzá
  • Übernachtung in Maya-Dorf
  • Tierbeobachtung im Río-Lagartos-Nationalpark
  • Naturparadies Laguna de Términos
  • Bootsfahrt nach Yaxchilán
  • Mérida
  • Laguna Bacalar – Lagune der sieben Farben
  • Strandurlaub in Tulum
Mariachi in typischer Kleidung spielt am Abend Geige in Mexiko
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Reisebeschreibung

Die prähispanischen Stätten, die die Maya auf der Halbinsel Yucatán hinterließen, sind ein großartiges Erbe einer erstaunlichen Kultur. Wie Mosaiksteine überziehen sie das Land und fügen sich ein in überwältigende Naturlandschaften. Sie lenken Ihren Mietwagen durch die mexikanischen Bundesstaaten Yucatán und Chiapas und erleben hautnah eine atemberaubende Vielfalt an Kultur, Natur und Architektur.

Warmer Wind empfängt Sie bereits bei Ihrer Ankunft in Cancún an der Karibikküste. Das türkisschimmernde Meer lockt zu einem Bad, bevor Ihre aufregende Reise auf den geheimnisvollen Spuren der Maya beginnt. Sie halten das Steuer in der Hand und bestimmen, wo Sie Halt machen und wie lange. Vielleicht tief im Dschungel am sagenhaften Calakmul, Bonampak oder Yaxchilán? Oder in Chichén-Itzá, wo die Schatten-Schlange die Pyramide hinunterkriecht? Die archäologischen Stätten mit ihren weltberühmten Pyramiden, erstaunlichen Bauwerken und gut erhaltenen Wandmalereien und Skulpturen lassen Sie in eine bemerkenswerte Vergangenheit blicken. Uxmal gehört zu den wichtigsten Zeugnissen der Maya. Mächtig überragt die Adivino-Pyramide die Ausgrabungsstätte.

Auf Ihrer Tour durch tropische Wälder und artenreiche Berg- und Küstenlandschaften besuchen Sie auch anmutige Kolonialstädte wie Mérida oder Campeche, die Sie mit ihren farbenprächtigen Fassaden bezaubern.

Und das Element Wasser spielt auf dieser Reise eine große Rolle: Die Karibikstrände, das wilde kühle Wasser der zahlreichen paradiesischen Wasserfälle oder die Cenotes, mit Süßwasser gefüllte Kalksteinlöcher… Ihre Badesachen sollten Sie stets in Griffweite haben. Vor allem, wenn Sie am Ende der Reise an den Traumstränden von Tulum entspannen…

Yucatán ist zudem für eine artenreiche Fauna bekannt. Im Nationalpark Río Lagartos leben Flamingos, Schildkröten, Krokodile. Sie fahren im Boot auf die Laguna de Términos, begleitet von Delfinen, und gehen in den Mangroven auf die Suche nach den mächtigen Manatís. Und bei Einbruch der Nacht beobachten Sie tausende Fledermäuse, die ihre Höhle zur Nahrungsaufnahme verlassen.

Nicht zuletzt möchten wir Sie auf eine weitere Besonderheit dieser Reise-Idee hinweisen: Sie übernachten in kleinen landestypischen Hotels mit viel Charme. Eine Nacht verbringen Sie sogar in einem echten Maya-Dorf! Ein besonderer Höhepunkt dürfte der Aufenthalt in der ehemaligen Hacienda San Francisco darstellen. Die sehr gastfreundlichen Besitzer und die wunderschöne Umgebung werden Sie begeistern.

 

Besonderer Hinweis: Bei dem Badeaufenthalt haben wir uns bewusst gegen die trubeligen Touristenziele Cancún und Playa del Carmen entschieden und für Sie einige Tage am traumhaften Strand von Tulum eingeplant. Für die Reisende, die das „Robinson-Crusoe-Feeling“ suchen, haben wir noch etwas ganz Besonderes! In dem Fall empfehlen wir den Aufenthalt im Biosphärenreservat Sian Ka´an. Dort, unmittelbar am weißen, feinsandigen Sandstrand, befindet sich unser Partnerhotel für erholungsbedürftige Naturliebhaber. Neben dem Sonnenbaden bieten sich auch Touren in das Biosphärenreservat an. Sie können am vorgelagerten Korallenriff die Unterwasserwelt bestaunen, kleinere Wanderungen unternehmen oder bei einer Bootstour auf der Lagune die artenreiche Vogelwelt beobachten.

Der Aufpreis für den Aufenthalt in Sian Ka´an liegt ab 150 EUR pro Person, abhängig von den Reisedaten. Gerne lassen wir Ihnen hierzu nähere Informationen zukommen.

Reiseablauf

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1. Tag: Willkommen in Mexiko!

Nach Ihrer Ankunft in Cancún erwartet Sie unser Fahrer bereits am Flughafen. Nach kurzer Fahrt erreichen Sie Ihr Hotel. Unter Schatten spendenden Palmen können Sie sich von Ihrer Anreise erholen und sich auf Ihren Urlaub in Mexiko einstimmen…

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2. Tag: Ek Balam - ein richtiger Geheimtipp

Heute nehmen Sie Ihren Mietwagen in Cancún in Empfang. Und los geht Ihre Rundreise! Nach etwa 2,5 Stunden Fahrt Richtung Westen über die Halbinsel Yucatán sollten Sie Ek Balam erreicht haben. Da die archäologische Maya-Stätte erst 1997 vollständig freigelegt wurde, ist sie noch nicht von Besuchern überlaufen und gilt als echter Geheimtipp. Hervorstechend ist die 60 Meter hohe Pyramide, die Sie zu Fuß erklimmen können. Noch immer rätseln die Archäologen über die Bedeutung der Verzierungen und Hieroglyphen an den Gebäuden…

Nach diesem ersten eindrucksvollen Bauwerk aus der Maya-Zeit, besteht die Möglichkeit, in einem Cenote zu baden. Diesen Begriff haben die Maya für die zahlreich auf Yucatán vorkommenden Kalksteinlöcher geprägt, die durch den Einsturz von Höhlendecken entstanden sind und sich mit Süßwasser gefüllt haben. Ein erfrischendes Erlebnis.

Fahrtzeit: 175 km, ca. 2,5 Stunden

Eine Besonderheit gibt es noch: Sie werden heute in einem Maya-Dorf übernachten. Uh Najil heißt der Ort, ein ländliches Ökotourismus-Zentrum, das von der Cooperative Ukuchil Cuxtal geleitet wird und inmitten von dichtem Grün liegt. Fledermäuse, Gürteltiere, Waschbären und Pekaris (Nabelschweine) sind dort beheimatet. In der Anlage wird mit Solar-Energie Strom erzeugt, Müll wird getrennt. Kleine, gut ausgestattete Hütten stehen für die Besucher bereit, es gibt zudem einen Aussichtspunkt auf die nahe gelegene archäologische Stätte Ek Balam. Von Uh Najil aus erreichen Sie den wunderschönen Cenote Jhakuxan, wo Sie Boote ausleihen können, schnorcheln gehen, wandern oder eine prähispanische Sauna (Temazcal) ausprobieren können.

 
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3. Tag: Chichén Itzá: Bedeutende Ruinen-Stätte der Maya - Dzidzantún

Gleich am Morgen reisen Sie weiter nach Chichén-Itzá. Die Fahrt ist nicht lang und so bietet sich unterwegs ein kurzer Stopp in Valladolid an. In der pittoresken Kleinstadt im Herzen Yucatáns können Sie bei einem kleinen Spaziergang über den malerischen Hauptplatz einen Eindruck von der Kolonialarchitektur bekommen. Bemerkenswerte Sehenswürdigkeiten in Valladolid sind die Kathedrale und der Konvent des Heiligen Bernhard, die Iglesia de San Servacio am Hauptplatz sowie Zaci, eine natürliche Quelle mit einem Restaurant. Der nachdenklich stimmende Hintergrund: Valladolid wurde 1545 auf der Maya-Stadt Saki’ oder Zaci-Val errichtet, wobei deren Bauwerke zerstört wurden, um die Steine für den Bau der spanischen Gebäude zu verwenden…

Die Besichtigung der archäologischen Stätte Chichén-Itzá ist sicherlich ein Höhepunkt auf Ihrer Reise – aber auch ein großer Anziehungspunkt für Touristen aus aller Welt. Mittelpunkt ist die 30 Meter hohe Tempelpyramide des Kukulcán. Sie darf zum Schutz nicht mehr bestiegen werden. Bemerkenswert ist das „Schauspiel der gefiederten Schlange“, welches jedes Jahr zur Tagundnachtgleiche (20./21. März und 22./23. September) an einer Tempelseite zu bestaunen ist: Durch einen bestimmten Schattenwurf entsteht der Eindruck, als würde eine Schlange den Tempel hinunterkriechen. Ein Spektakel, das zahlreiche Schaulustige anzieht. Natürlich müssen Sie sich auch den gigantischen Pelota-Ballspielplatz und das Observatorium ansehen; der Kriegertempel mit dem angeschlossenen Komplex der 1.000 Säulen ist ebenso imposant wie der Tempel der Tafeln oder das Rote Haus. Und auch in Chichén Itzá befindet sich ein unterirdisches Wasserreservoir: Der Cenote Sagrado hat einen imposanten Durchmesser von 55 Metern, und sein Wasser schimmert durch einen hohen Algenanteil wunderschön grün.

 

Auf der Weiterfahrt in Richtung Dzidzantún empfehlen wir eine Pause in Izamal einzulegen. Die Geschichte der historisch bedeutenden Stadt geht weit in die vorspanische Zeit zurück, aus der große pyramidenartige Bauten erhalten sind. P’ap’hol-chaak hieß beispielsweise das Bauwerk, das jetzt als Fundament des Franziskaner-Konvents dient. Sein Erbauer Diego de Landa erlangte traurige Berühmtheit, weil er die Verbrennung zahlreicher unersetzlicher Mayaschriften anordnete. In Izamal dominieren die in goldgelb gestrichenen Fassaden.

Am späteren Nachmittag erreichen Sie dann den Ort Dzidzantún und das wundervolle familiengeführte Hotel in einer ehemaligen Hacienda.

Fahrtstrecke: 185 km, etwa 3 Stunden

Hacienda San Francisco: Die Hacienda San Francisco, in die Sie heute zur Nacht einkehren, ist ein besonderer Ort. 1857 gegründet, war die Anlage zugehörig zum Santa Clara-Konvent der Franziskaner-Mönche in Dzidzantún. Der Gründer stattete die Hacienda nach und nach mit Elektrizität aus, Telefon, errichtete dort eine Schule, eine Kapelle, einen kleinen Laden und später eine Krankenstation. Die Anlage ist von toller Architektur und liegt inmitten wunderschöner Gärten, in der unzählige Tiere beobachtet werden können. Heute bildet sie eine besondere Unterkunft für die Beherbergung von Besuchern. Kleine Häuser mit Privatgärtchen und Pool sowie traditionelle, mit Palmblattdächern bedeckte Maya-Ripios – ebenfalls mit dazugehörigem Garten und Pool – stehen den Gästen zur Verfügung.

 
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4. Tag: Flamingos, Krokodile und Schildkröten im Nationalpark Rio Lagartos

Verbringen Sie den heutigen Tag ganz nach Ihren Bedürfnissen. Am Morgen bietet es sich an, auf dem Gelände der Hacienda einen Entdeckungs-Rundgang zu machen und den Stimmen der zahlreichen Vögel zu lauschen.

Im Anschluss empfehlen wir Ihnen eine Tour in den Río Lagartos-Nationalpark. Per Boot fahren Sie durch das Dickicht der Mangroven und gelangen zu der größten ansässigen Flamingo-Population Nordamerikas – ein Traum in pink! Aber auch andere interessante Vögel – wie Adler, Pelikane oder Finken – fühlen sich dort wohl. Sie teilen sich das beliebte Revier mit Schildkröten, Krokodilen und anderen Reptilien.

Der Nationalpark besticht aber nicht nur durch seine Artenvielfalt, sondern auch mit abwechslungsreicher Vegetation. Palmen- und Mangrovenwälder schmiegen sich eng an das ewige Grün des tropischen Dschungels. Salzberge und Sanddünen türmen sich auf, und Quellen laden zur Erfrischung ein.

 
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5. Tag: Über Dzibilchaltún und Progresso nach Mérida, die „weiße Stadt“

Mérida ist die Hauptstadt des Bundesstaates Yucatán. Die „weiße Stadt“ ist das heutige Ziel Ihrer Mietwagenstrecke. Aber bevor Sie dort ankommen, warten lohnenswerte Zwischenstopps auf Sie. In Dzibilchaltún können Sie eine kleine unbekannte Maya-Stätte besuchen und im Anschluss im Küstenort Progresso einen Stopp einlegen. Kilometerweit ragt die Mole, an der große Schiffe festmachen, ins Meer. Und in den Restaurants werden aus den frischen Meeresfrüchten die wunderbarsten Gerichte gezaubert… Am Nachmittag sollten Sie dann Mérida und Ihr zentral im historischen Stadtkern gelegenes Hotel erreicht haben.

Der Nachmittag bietet sich an, um Mérida ein bisschen kennenzulernen. Jeden Sonntag findet im Bereich der Plaza de la Independencia das Straßenfest Mérida en Domingo statt. Die Innenstadt wird dabei zur großen Fußgängerzone mit Kleinkunst, Live-Musik und Imbissbuden. Kulinarisch bietet Ihnen das Abend- und Nachtleben in den bunten Straßen der Stadt eine verlockende Vielfalt. Kulturelle Veranstaltungen wie Konzerte oder die traditionellen Jarana-Tänze finden meist am Wochenende und unter freiem Himmel statt.

Fahrtstrecke: 130 km, ca. 2 Stunden

 
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6. Tag: Mérida am besten zu Fuß erkunden

Am besten lassen Sie heute das Auto stehen und erkunden Mérida zu Fuß. Das geht in der Stadt nämlich sehr gut. Es ist faszinierend, wie sich die elegante koloniale und neoklassizistische Bauweise mit der der Mayakultur verbindet. Sehenswert sind der Paseo Montejo, ein Prachtboulevard, der nach dem Wunsch seines Erbauers an die Avenue des Champs-Élysées in Paris erinnern soll und deshalb von Baumbestand und großzügigen Villen geprägt ist. Weiter geht es zur Markthalle, zum Peón-Theater, das fast täglich Aufführungen und Konzerte bietet, und den angrenzenden Plätzen – alle liegt recht nah beieinander. Im Palast auf dem Paseo Mentejo finden Sie das regionale Völkerkundemuseum. Hier können Sie viele Details vertiefen, die sie in den letzten Tagen erfahren haben. Die Plaza de la Independencia (Plaza Grande) ist der lebendige Mittelpunkt Méridas. An der Ostseite steht die doppeltürmige Kathedrale, die zwischen 1561 und 1598 durch hunderte von Maya-Arbeitern errichtet wurde. Wie so oft in der Kolonialzeit dienten die Steine der zerstörten Maya-Bauten als Baumaterial…

Sollten Sie Lust auf eine Ausfahrt verspüren, empfiehlt sich ein Besuch der Hacienda Yaxcpoil. Dort sehen und erfahren Sie viel über historische Landwirtschaft und die wichtige Sisal-Herstellung im früheren Yucatán.

 
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7. Tag: Uxmal, Mexikos wichtigste Stätte der Maya-Kultur

Von Mérida aus kann es früh weitergehen, hinein in die sogenannte Puuc-Region. Die Karstlandschaft im Westen der Halbinsel Yucatán ist Verbreitungsgebiet des Puuc-Stils der spätklassischen Maya-Architektur. In der Sprache der Maya bedeutet Pu‘uk Hügelland. Denn aus dem Kalkstein- und Dolomit-Untergrund erheben sich Hügel mit Höhen bis zu 100 m.

Legen Sie einen Stopp in Loltun ein. Denn dort besteht die Möglichkeit, eine Höhlen-Exkursion zu unternehmen. Und dann wartet Uxmal auf Sie! Es ist nicht nur das schönste und bedeutendste Kultzentrum der Maya in der Region, sondern eine der wichtigsten archäologischen Stätten Mexikos. Seit 1996 ist Uxmal Unesco-Weltkulturerbe. Mächtig überragt die Adivino-Pyramide des Zauberers den Dschungel. Aber auch das Nonnenviereck mit seinen aufwendigen Verzierungen und das Steinmosaik am mächtigen, einzeln auf einer hohen Plattform stehenden Gouverneurspalast hinter dem Ballspielplatz zeigen den Puuk-Baustil in seiner schönsten Vollendung. Der Ballspielplatz diente jungen Kriegern zum rituellen „Mannschaftsport“. Ihre Hochblüte erlebte die Stadt im 9. und frühen 10. Jahrhundert n. Chr. – zwei Jahrhunderte später aber war sie völlig verlassen. Uxmal bedeutet wahrscheinlich übersetzt „drei mal erbaut“. Und damit drückt der Name der Stadt das aus, was dort immer wieder passierte: Die Gebäude wurden ständig umgebaut und erweitert, was eine Erforschung auch so schwer macht.

Sollten Sie den Besuch in Uxmal mit weiteren archäologischen Stätten verbinden wollen, empfehlen wir Kabah, Sayil und den original erhaltenen Maya-Bogen in Labná. Als Alternative könnte auch ein Einblick in den Alltag der Menschen von Yucatán interessant sein. Sie könnten in das Markttreiben von Oxkutzcab eintauchen oder die Palmhutflechter in ihren feuchten Handwerkshöhlen in Becal besuchen.

Am späteren Nachmittag werden Sie dann in Campeche am Golf von Mexiko eintreffen, wo sich noch ein abendlicher Stadtbummel lohnt. Campeche wurde seit der Gründung der Stadt oft von Seeräubern überfallen. 1663 wurde die Stadt praktisch dem Erdboden gleichgemacht. Um sich künftig besser schützen zu können, begann 1688 mit Hilfe der spanischen Krone der Bau der Befestigungsanlagen, die heute noch die größte Sehenswürdigkeit Campeches sind. 18 Jahre dauerte die Bauzeit der Anlage, die an jeder Ecke eine Festung aufweist. Ein Teil der Anlage ragte in den Golf von Mexiko. Die Stadtmauer wurde später weitestgehend abgetragen und zur Pflasterung der Altstadt verwendet. Die Festungen sind vollständig erhalten geblieben und beherbergen heute zumeist Museen.

Fahrtstrecke: 260 km, 4,5 Stunden

 
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8. Tag: Laguna de Términos: Refugium für Delfine, Schildkröten und Krokodile

An diesem Morgen können Sie sich noch ein wenig die historische Altstadt von Campeche mit Stadtmauer und Wehrtürmen ansehen. 1999 erklärte die Unesco sie zum Weltkulturerbe der Menschheit. Und dann lenken Sie Ihren Mietwagen weiter entlang des Golfs von Mexiko bis zur Isla Aguada, die mit einem Verbindungsdamm und einer Landzunge die Laguna de Términos (75 km lang, 35 km breit) vom Meer trennt. Auf Isla Aguada sind Sie fern vom touristischen Rummel, Sie haben den langen, weißen Strand unter den Füßen, seicht plätschern die Wellen ans Ufer. Fischer fahren mit ihren Booten hinaus, begleitet von hungrigen Möwen, Fregattvögeln und Pelikanen. An einem Anleger steigen Sie in ein Boot, um sich auf der Laguna auf die Suche nach Delfinen zu begeben, die die Boote gerne begleiten. Überhaupt: Die Lagune ist ein Refugium der Artenvielfalt. Mangroven und Seerosen bedecken einen Großteil der Wasserlandschaft. Schildkröten, Seekühe und Krokodile werden dort häufiger gesichtet, und an den Ufern können Sie mit großem Glück einen scheuen und gut getarnten Jaguar oder ein Ozelot entdecken…Halten Sie die Augen offen.

Nach diesem schönen Erlebnis fahren Sie weiter nach Palenque, wo Sie am späten Nachmittag Ihr Hotel erreichen sollten.

Fahrtstrecke: 460 km, ca. 4 Stunden

 
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9. Tag: Verlockend und erfrischend: Die Wasserfälle Cascadas Agua Azul - Yaxchilán

Die archäologische Stätte Palenque werden Sie natürlich auch kennenlernen – aber den heutigen Tag können Sie etwas ruhiger angehen lassen. Zum Beispiel, indem Sie die Umgebung erkunden. Dort locken die Wasserfälle Agua Azul. Sie zählen zu den schönsten Fällen Mexikos. Ihr glasklares Wasser ergießt sich über breite Steindämme in türkisschimmernde Becken. Auf diese Weise reihen sich dutzende von kleinen Fällen aneinander, deren sieben Kilometer langem Lauf Sie auf einem romantischen Pfad folgen können. Sie sollten sich die Freude machen und ein erfrischendes in einem der natürlichen Wasserbecken nehmen. Ihre Badesachen sollten Sie für diesen Ausflug jedenfalls nicht im Hotel vergessen!

Ganz in der Nähe erreichen Sie über einen Pfad den Wasserfall Misol-Há. Eingebettet in die üppige Vegetation des Regenwaldes fällt das Wasser wie ein Vorhang 30 Meter in die Tiefe. Auch dort sollten Sie einen Sprung in das kühle Nass wagen. Als findiger Kletterer entdecken Sie vielleicht sogar den versteckt in einer Höhle liegenden See…

Alternativ bietet sich ein Tagesausflug in den Dschungel an. Es ist die Region, in der die Lakandonen leben. Unter den Nachkommen der alten Maya sind sie die letzten, die noch ihre jahrhundertealte, traditionelle Lebensweise und Religion zum Teil pflegen.

Erst 1946 wurde die versteckte Maya-Stadt Bonampak entdeckt. Bonampak bedeutet übersetzt „bemalte Wand“. Und so erlangte der Ort vor allem durch seine außerordentlichen Wandmalereien Berühmtheit, denn die sind bis heute einzigartig und zählen zu den wichtigsten Kunstwerken im präkolumbischen Amerika. Die Fresken lassen Kampfszenen, Menschenopfer sowie verherrlicht dargestellte Würdenträger erkennen.

Nächstes Geheimnis des Dschungels ist die Stadt Yaxchilán, die vom üppigen Grün des Urwaldes überwuchert war. Sie liegt in einer Flussschleife am Rio Usumacinta unweit von Guatemala und ist an drei Seiten von Wasser umgeben. Lange führte keine Straße näher als 100 Meilen an Yaxchilán heran. Erst als die Straße entlang der Grenze zu Guatemala Anfang der 90er-Jahre ausgebaut wurde, wurde auch die Stadt touristisch erschlossen. Heute erreicht man die Stadt nach einer einstündigen Bootsfahrt auf dem Río Usumacinta, der übrigens auch Lebensraum von Krokodilen ist. Forscher fanden hier wichtige Hinweise zur Geschichte der Maya. Besonders eindrucksvoll sind die eigentümlichen Steinskulpturen und Stelen. Auf einer senkrecht stehenden Steinplatte wurden wie in einem Geschichtsbuch historische und astronomische Daten festgehalten. Yaxchilán wird bis heute manchmal noch von traditionell lebenden Lakandonen aufgesucht, um die alten Maya-Götter zu verehren.

 
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10. Tag: Die archäologische Stätte Palenque

Palenque war einst Maya-Metropole, eine ehemalige Königsstadt, und wegen ihrer historischen Bedeutung seit 1987 Unesco-Weltkulturerbe. Sie werden sich heute in der archäologischen Stätte, übrigens eine der am besten erhaltenen, genau umsehen. Vorteilhaft wäre es, Sie planen den Besuch für den frühen Morgen. Nicht nur, dass weit weniger Menschen dann dort zu Besuch sind, die morgendlichen Nebelschleier umhüllen die Tempel und Pyramiden, und das Geschrei der Brüllaffen aus den Wäldern legt sich darüber. Es ist ein magischer Moment an einem magischen Ort…

Palenque liegt auf einer Terrasse an die grünen Hügeln des Hochlands von Chiapas geschmiegt. Die Lage ist beeindruckend gut gewählt – damals aus strategischen Gründen – heute, weil sich von dort oben eine atemberaubende Sicht über die Ebene der Halbinsel Yucatán öffnet.

Bisher wurden erst etwa fünf Prozent der Bauten freigelegt. Der Rest ist noch vom Dschungel überwachsen.

Majestätisch erhebt sich die größte Stufenpyramide Mittelamerikas, der Sonnentempel, in die Höhe. Ebenso prachtvoll ist der mit mythologischen Hieroglyphen übersäte „Tempel der Innschriften“.

Falls die Zeit noch ausreicht, können Sie das Museum von Palenque besuchen (montags geschlossen), wo unter anderem eine Nachbildung des Grabes des Maya-Königs Pakal aus der „Pyramide der Inschriften“ gezeigt wird. Der mexikanische Archäologe Alberto Ruz Lhuillier entdeckte das Grab 1949l.

Übrigens: Das in der Nähe der Grabungsstätte wohnende Volk der Lakandonen wird als direkter Nachkomme der ehemaligen Bewohner des alten Palenque betrachtet.

Im Urwald von Calakmul: Inmitten von tausenden Fledermäusen

Eine etwas längere Strecke haben Sie heute noch vor sich, denn das Ziel des Tages ist noch nicht erreicht: Calakmul. Ihr Hotel liegt mitten im Biosphärenreservat. Wenn Sie noch Reserven haben, sollten Sie am Abend noch eine Tour zu den Höhlen unternehmen. Es ist ein tolles Erlebnis, ein einmaliges Schauspiel, wenn bei Einbruch der Dunkelheit tausende Fledermäuse die Höhlen verlassen und sich auf Nahrungssuche begeben.

Fahrstrecke: 345 km, Fahrtzeit ca. 4,5 Stunden

 
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11. Tag: Calakmul: Wo einst die Maya ihre Macht demonstrierten

Rund 5000 Bauten wurden bisher auf den 30 Quadratkilometern der riesigen Ausgrabungsstätte Calakmul gezählt. Manche von ihnen sind 45 m hoch. Allein der Zentralteil umfasst 7000 Gebäude und mehr Stelen und Pyramiden als jede andere Maya-Stadt. Es ist die größte archäologische Ausgrabungsstätte Mittelamerikas. Dennoch: Der Großteil ist bisher weder erforscht noch ausgegraben… Calakmul gehört zu den größten jemals entdeckten Maya-Städten. 50.000 Menschen sollen dort inmitten des Dschungels einst gelebt haben.

Wir empfehlen Ihnen, den Besuch am Morgen vorzunehmen. Dann lassen sich auch die dort lebenden Tiere (Bisamschweine, Tukane, Klammeraffen und der scheue Jaguar) mit Glück sehen.

Von Postkarten-Motiven bekannt ist die große Pyramide von Calakmul, das  größte je entdeckte Maya-Bauwerk überhaupt. Die Pyramide ist begehbar, die Aussicht von dort oben über den Regenwald sagenhaft.

Wunderschöne Laguna Bacalar

Weiter geht es zur schönen Laguna Bacalar, nicht weit von der Karibikküste und der Grenze zu Belize entfernt. Die Lagune ist durch den Zusammenschluss von sieben Cenotes entstanden und entspricht auch in ihrer Ausdehnung (40 km) also eher einem See als einer klassischen Lagune. Der seltene tropische Fischotter, Fische und Wasservögel leben dort. An den Ufern können Sie Tukane, Affen und andere tropische Tierarten entdecken. Sehenswert ist die Lagune von Bacalar aber auch wegen Ihres Farbenspiels. Lagune der sieben Farben (Laguna de los Siete Colores) wird sie auch genannt, denn das Wasser schimmert in den schönsten Türkis- und Blautönen.

Fahrtstrecke: 310 km, ca. 5,5 Stunden

 
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12. Tag: Tulum: Palmenstrände an der türkisblauen Karibik

Bevor Sie weiter nach Tulum fahren, haben Sie am Vormittag noch genügend Zeit, die Ruhe an der Lagune zu genießen. Das nächste Reiseziel liegt dann wirklich an der Karibik, türkisblau empfängt Sie die malerische Küste, die Sie Richtung Norden bereisen. Nach rund drei Stunden Fahrzeit haben Sie den von Palmen gesäumten Karibikstrand erreicht. Tulum gehört ohne Frage zu den schönsten Urlaubsorten an der Riviera Maya.

Fahrstrecke: 210 km, Fahrzeit ca. 2,5 Std

 
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13. - 14. Tag: Tulum: Festung am Meer, Entspannung unter Palmen

Tulum (übersetzt: „Mauer“ oder „Festung“) liegt an der so genannten Riviera Maya. Es ist die einzige Maya-Fundstätte, die direkt am Meer liegt. Die bekanntesten Gebäude sind neben dem sogenannten Schloss der „Tempel des Herabsteigenden Gottes“, der „Tempel des Windes“ und der Freskentempel. Die den Strand überragende Pyramide gehört zu den beliebtesten Fotomotiven in ganz Mexiko. Also, zögern auch Sie nicht, Ihren Fotoapparat einzusetzen.

Tulum profitiert vom Tourismus, der durch die Attraktivität der Ausgrabungsstätte und der wunderschönen Strände angezogen wird. Es wird Ihnen nicht schwer fallen, dort zwei Tage Aufenthalt einzuplanen.

Jetzt heißt es entspannen, denn in Tulum ticken die Uhren etwas langsamer. Wir empfehlen: Schaukeln in der Hängematte, Spaziergänge an weißen Stränden oder Schnorcheln am Riff (nicht inkludiert).

 
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15. Tag: Hasta luego, México!

Fahrt von Tulum zum Flughafen von Cancún in Eigenregie. Abgabe Ihres Mietwagens am Flughafen Cancún und Rückreise nach Deutschland.

 

Termine & Preise

Reisezeit
Preis
%
Info
Status
Reisezeit:
01.01.2017 - 20.12.2017
Preis:
1.575 €
 
Info:
EZZ 595 € 
Status:

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Wenn Sie buchen wollen, besprechen wir mit Ihnen alle Details Ihrer Reise telefonisch oder per Mail. Danach erst erhalten Sie von uns Ihre Reisebestätigung, mit der Ihr Reisevertrag verbindlich zustande kommt.
 

Reisebeginn:

Reiseende:

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Reisezeit:
01.01.2018 - 31.12.2018
Preis:
1.655 €
 
Info:
 
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verfügbar
wenige Plätze
aktuell ausgebucht, Optionen auf Anfrage

 
Hinweise

Preise gelten nicht für Ostern und Weihnachten/Neujahr. Diese erhalten Sie gerne auf Anfrage.

Die genannten Preise gelten pro Person im Doppelzimmer, sofern nichts anderes angegeben ist. Einzelzimmer-Zuschläge (EZZ) werden ggf. pro Person hinzugerechnet.

Weitere Reisetermine und Preise teilen wir Ihnen gern auf Anfrage mit.

Teilnehmerzahl

Min. Teilnehmerzahl: 2

Zahlungsmodalitäten

Höhe der Anzahlung in % des Reisepreises: 20%
Restzahlung in Tagen vor Reisebeginn: 30 Tage

Enthaltene Leistungen

  • 14 Übernachtungen in landestypischen Mittelklassehotels
  • Tägliches Frühstück
  • Private Flughafentransfers ohne Reiseleitung
  • 14 Tage Mietwagen in der Kategorie C (Chevrolet Chevy oder vergleichbar) inklusive aller Kilometer, lokaler Steuern, CDW-Vollkaskoversicherung ohne Selbstbeteiligung (Ausnahmen siehe Mietbedingungen), Straßenkarte, sowie 24-Stunden-Notfallnummer unserer Partner vor Ort. Detaillierte Mietwagenbedingungen auf Anfrage.

Nicht enthaltene Leistungen

  • Interkontinentalflüge (Gerne lassen wir Ihnen tagesaktuelle Flugangebote zukommen)
  • Inlandsflüge (Gerne lassen wir Ihnen tagesaktuelle Flugangebote zukommen)
  • Nationalparkgebühren
  • Für den Mietwagen: Benzin, Kaution, Straßengebühren, Zusatzversicherungen, Rückführungsgebühren, Mietwagenversicherung, GPS, Zusatzfahrer, Einweggebühren
  • Flughafengebühren, Einreise- und Ausreisesteuer
  • Nicht aufgeführte Mahlzeiten, sowie Getränke
  • Optionale Leistungen
  • Persönliche Ausgaben und Trinkgelder
  • Reiseversicherung (nähere Informationen auf Anfrage)

Allgemeine Reisehinweise

  • Bitte bedenken Sie, dass Reisen in Lateinamerika von teilweise abenteuerlichem Charakter sind und dass es trotz perfekter Organisation immer mal wieder zu kleinen Änderungen kommen kann, insbesondere wenn die Witterungsbedingungen dies erfordern.
  • Die im Reiseverlauf genannten Hotels gelten vorbehaltlich Verfügbarkeit. Sollte eines oder mehrere der genannten Hotels ausgebucht sein erfolgt die Unterbringung in vergleichbaren Unterkünften.
  • Bei der Tour handelt es sich um eine bewährte Route. Selbstverständlich kann die Reise noch weiter an Ihre Wünsche und Bedürfnisse angepasst werden. Bitte kontaktieren Sie uns. Wir helfen Ihnen gerne!
  • Preise für Dezember und den Jahreswechsel auf Anfrage. Die oben genannten Preise sind nicht gültig für jegliche Übernachtung in den mexikanischen Osterferien vom 07.04. bis 22.04.2017

atmosfair

Für den Hin- und Rückflug zu dieser Reise entstehen pro Person klimarelevante Emissionen in Höhe von etwa 7.726 kg. Durch einen freiwilligen Beitrag von 178 EUR an ein Klimaschutzprojekt können Sie zur Entlastung unseres Klimas beitragen.

Aus aktuellem Anlass wollen wir Ihnen dieses Projekt in Nepal besonders ans Herz legen:

Neue Energie für Nepal – ein Gemeinschaftsprojekt des forum anders reisen und atmosfair

Die Mitglieder des forum anders reisen fördern gemeinschaftlich eine langfristig angelegte Initiative: Alle Kompensationszahlungen der Veranstalter und ihrer Reisegäste fließen in ein neues Projekt zur Unterstützung des Wiederaufbaus in Nepal. Das Besondere daran: Gezielt und langfristig wird beim Wiederaufbau von Privathäusern, Schulen, Krankenstationen und Lodges der Ausbau mit CO2- und verbrauchsarmen Technologien energieseitig unterstützt. Von Kleinbiogasanlagen über Solarkocher bis hin zu Photovoltaik und Wasseraufbereitung wird dieses Gesamtkonzept kostengünstige und ressourcensparende Versorgung mit Strom, Licht, Warmwasser und Kochmöglichkeiten zur Verbesserung der Lebensbedingungen in den Bergregionen bereitstellen. „Neue Energie für Nepal“ soll zum Hoffnungsträger für die Menschen Nepals werden, um Energie für den Wiederaufbau zu schöpfen.

Mehr dazu finden Sie unter www.atmosfair.de

Bildergalerie

Mariachi in typischer Kleidung spielt am Abend Geige in Mexiko Spitze eines Tempels in Palenque sticht aus dem Regenwald empor Stadtmauer mit Blick auf die bunten Häuser in Campeche in Mexiko Zwei Menschen rudern mit einem Kajak über das karibische Meer bei Holbox in Mexiko Wasserfall Misol-Ha bei Palenque in Mexiko
Bildnachweise (Bildname/Copyright):
1 Mariachi / Vision21
Tempel in Palenque / Vision21
Stadtmauer Campeche / Vision21
Kajak-Fahrer Holbox / Vision21
Misol-Ha / Vision21