América Andina - 20 Jahre Reisen in Lateinamerika
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Gruppenreise Höhepunkte Bolivien

Santa Cruz, Amboró, Samaipata, Sucre, Potosí, Uyuni, La Paz, Titicaca

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Highlights:

  • Städte Santa Cruz, Sucre und La Paz
  • Festung El Fuerte de Samaipata
  • Silberstadt Potosí
  • Salar de Uyuni und Salar de Chalviri
  • Flamingos an der Laguna Colorada
  • Titicacasee
Die Salzkruste des Salar de Uyuni in Bolivien

Reisebeschreibung

Das Reiseland Bolivien braucht sich nicht zu verstecken, auch nicht hinter seinen großen Nachbarn Peru, Argentinien und Brasilien – die zu den namhaftesten Südamerika-Reisezielen gehören. Die Erlebnisse unserer dicht gepackten Rundreise werden Sie von der „Faszination Bolivien“ gewiss überzeugen.

Urban ist der Einstieg, wenn die wohlhabende Stadt Santa Cruz Sie willkommen heißt, und Sie in der gepflegten Hauptstadt Sucre auf das Meer der roten Ziegeldächer und weißverputzten Fassaden blicken. Umso größer erscheint der Kontrast zum Amboró-Nationalpark, wo Menschen im Gegensatz zu den unzähligen Tieren eine eher kleine Rolle spielen. Nachdenklich stimmt der Besuch in der Silberstadt Potosí, wo Zwangsarbeiter unter fürchterlichen Bedingungen in den Minen arbeiten mussten. Noch heute sind die Arbeits- und Sicherheitsstandards alles andere als optimal.

Die Metropolen weiter hinter sich lassend, gelangen Sie an den Salar de Uyuni. Sie wagen sich mit Fahrzeugen auf die dick verkrustete Oberfläche des riesigen Salzsees, bestaunen gigantisch große Kakteen und nächtigen in einem Hotel, das ganz aus Salz errichtet wurde.

Wie glücklich stimmt Sie nach der gleißenden Salzwüste der Anblick der wie auf einer Schnur aufgezogenen Seen! Wenn der zu hohe Mineralgehalt ein Leben dort auch fast unmöglich macht, finden Flamingos zwischen hartem Borax und Schwefel-Krusten doch ausreichend Nahrung. Ein erhabener Anblick!

Die Siloli-Wüste mit ihrem „Baum aus Stein“ und das Geysirfeld „Sol de Mañana, wo Sie zwischen kochenden Schlammlöchern und zischenden Fumerolen umhergehen, bilden den nächsten Höhepunkt Ihrer Reise – gefolgt von der „Salvador Dalí-Wüste“, eine surreale Landschaft, die an Bilder des großen spanischen Malers erinnert.

Immer wieder schweift Ihr Blick in die Ferne, in der majestätische Vulkane in den andinen Himmel ragen. Zu der Hochgebirgskette der Cordillera Real beispielsweise zählen sieben vergletscherte Sechstausender, die Sie auf dem Weg an den Titicacasee stets im Auge behalten. Um den heiligen See der Inka und die darin liegende Isla del Sol, Schöpfungsort der Inka, ranken sich unzählige Mythen.

Zum Schluss wird es wieder urban: Sie lernen La Paz kennen, den höchstgelegenen Regierungssitz der Welt, zwischen 3.200 und 4.100 Metern über dem Meer. Lassen Sie Ihre Eindrücke auf dem Rückflug noch einmal Revue passieren – erfüllt von einer Südamerika-Reise, die es noch nicht alle Tage zu erleben gibt!

Reiseablauf

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1. Tag: Ankunft in Santa Cruz

Die 1,7 Millionen Einwohner zählende Metropole Santa Cruz ist Ihr Tor nach Bolivien! Nach der Landung am Flughafen von Santa Cruz steht Ihr Reiseleiter bereit, um Sie zu begrüßen und zu Ihrem zentral gelegenen Hotel K Misional zu begleiten.

Santa Cruz – mit vollständigem Namen Santa Cruz de la Sierra – ist die größte und wohlhabendste Stadt des Landes, und sein wirtschaftliches Zentrum. Das Klima im fruchtbaren Tiefland zwischen den Flüssen Río Piraí und Río Grande ist tropisch warm.

Obwohl das dynamische Stadtbild der City von moderner Architektur geprägt wird, haben sich die Straßen und Plätze der Innenstadt doch noch ihren kolonialen, kleinstädtischen Charakter bewahrt – und laden Sie zum Bummeln ein!

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2. Tag: Der Amboró-Nationalpark: Ein Paradies für Natur- und Tierfreunde

Gleich am Morgen werden Sie am Hotel abgeholt, um von Santa Cruz in den Amboró-Nationalpark zu fahren. Der Park ist für seine unglaubliche Artenvielfalt bekannt. Denn elf unterschiedliche klimatische Zonen – jede mit der ihr eigenen Flora und Fauna – finden sich auf der relativ kleinen Fläche von 4.425 km². Liegen manche Teile des Parks gerade einmal auf 300 m Meereshöhe, erreichen andere 3.500 m!

Mehr als 1200 Wirbeltierarten, davon 840 Vogelarten, wurden im Amboró-Nationalpark gezählt. Auch der seltene Brillenbär, Jaguar, Puma sowie verschiedene Affenarten sind dort Zuhause.

Am südlichen Rand des Parks liegt die Urwaldlodge „Refugio Volcanes, umgeben von 282 Hektar Schutzgebiet. Die Landschaft ist mehr als beeindruckend, mit ihren mehrere hundert Meter hohen Sandsteinfelsen inmitten des tropischen Bergnebelwaldes. Hier finden Naturfreunde und Ornithologen ihr Paradies.

Sie checken ein und starten am Nachmittag zu einer ersten Wanderung vom Refugio aus durch die Nebelwälder.

 
 
 
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3. Tag: Wanderung, Bad unterm Wasserfall und Ankunft in Samaipata

Stärken Sie sich beim Frühstück, bevor Sie zu einer ausgedehnten Wanderung vorbei an bizarren Felsformationen zu einem Wasserfall aufbrechen! Das Bad in dem Naturbecken wird Sie herrlich erfrischen.

Für das Mittagessen sind Sie zurück im Refugio. Im Anschluss fahren Sie Richtung Samaipata. Die Straße wird von tropischem Wald gesäumt, Obstplantagen und kleine Siedlungen kommen in Sicht. Eng ist das Tal, durch das die Route immer weiter bergan führt. Um die Wasserfälle von Las Cuevas zu bestaunen, legen Sie eine Pause ein.

Erst gegen Abend ist das kleine Dörfchen Samaipata mit seinen schönen Bauten im Kolonialstil erreicht. Idyllisch eingebettet liegt es in den saftig grünen Bergen. Viele Aussteiger haben sich dort niedergelassen, und jedes Jahr zieht es mehr Menschen an.

Auf einer kleinen Anhöhe mit Blick auf den Ort liegt Ihre Unterkunft für diese Nacht. Beim Blick in den unendlich großen, leuchtenden Sternenhimmel werden Sie bestimmt herrlich zur Ruhe kommen.

 
 
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4. Tag: Groß und geheimnisvoll: El Fuerte de Samaipata

Heute lernen Sie eines der wichtigsten Zeugnisse der Traditionen und Kulte aus der Zeit vor der spanischen Eroberung Südamerikas kennen: El Fuerte de Samaipata, die Festung von Samaipata, liegt in knapp 2.000 m Höhe auf einem Berggipfel. Die Ruinenstätte der Inkakultur, seit 1998 UNESCO-Weltkulturerbe, besteht aus einem etwa 200 m langen und 40 m breiten Sandsteinfelsen und einem Plateau.

In die riesigen Felsen sind Linien, Treppen, Figuren und Tiere gemeißelt. Zwei lange, parallel verlaufende Kanäle sorgen für allerlei mehr oder weniger ernst zu nehmende Spekulationen: Dienten sie als Goldwaschanlagen – oder sogar als Startrampe in den Weltraum? Heute ist zumindest klar, dass El Fuerte de Samaipata eine Zeremonienstätte der Inka war.

Sie besichtigen mit Ihrem Reiseleiter die Anlage und am Nachmittag das kleine archäologische Museum in Samaipata, wo Sie in weitere Mythen rund um den größten behauenen Sandstein Südamerikas eingeweiht werden. Danach fahren Sie zurück nach Santa Cruz, wo Sie auch übernachten.

 
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5. Tag: Flug nach Sucre – City-Tour durch das Unesco-Weltkulturerbe

Nach einer erholsam durchgeschlafenen Nacht in Santa Cruz werden Sie heute wieder in den Flieger steigen, zu einem kurzen Inlandsflug in die Stadt Sucre – die Hauptstadt Boliviens, in der sich aber nicht der Regierungssitz befindet. Die Altstadt von Sucre ist Weltkulturerbe der UNESCO. Nach dem Check-in geht es am Nachmittag auf City-Tour. Die Stadt liegt auf rund 2.800 m Höhe, das Klima ist angenehm, die Parkanlagen und Plätze sind gepflegt und mit dem Kloster La Recoleta, der Kathedrale, Museen, dem sehenswerten Friedhof und Mausoleen zählt die Stadt zu den schönsten Südamerikas. Rote Ziegeldächer und weiß verputzte Fassaden glänzen in der Sonne.

Übernachtung im Hotel Casa Kolping.

 
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6. Tag: Potosí und seine glanzvolle, aber traurige Vergangenheit

Heute geht es hoch hinauf, denn die Stadt Potosí liegt zwischen 3.976 m und 4.070 m Höhe, am Fuße des 4.800 m hohen Berges Cerro Rico. Von der ebenso traurigen wie ruhmreichen Vergangenheit der Stadt erfahren Sie am Nachmittag bei einer Führung durch das koloniale Zentrum.

Im frühen 17. Jahrhundert gehörte Potosí zu den größten Städten der Welt und war größer als Paris oder London, denn die Silbervorkommen des „Reichen Berges“ (Cerro Rico) hatten die einstige Bergbausiedlung groß gemacht. Auf Kosten der Ureinwohner: Sie mussten als Zwangsarbeiter unter unmenschlichen Bedingungen in den Minen arbeiten. Weil sie es aber nicht gewohnt waren, in dieser Höhe zu leben – geschweige denn zu schuften – starben viele von ihnen.

Der Bergbau ist für viele Menschen auch heute noch unerlässlich für den Verdienst ihres Lebensunterhalts. Nach wie vor sind die Sicherheits- und Arbeitsbedingungen schlecht. All das sollten Sie im Hinterkopf haben, wenn Sie die Prachtbauten im Stadtzentrum bewundern. Besonders sehenswert ist die Casa de la Moneda, das Königliche Schatzhaus. Früher wurde dort das in den Minen abgebaute Silber zu Münzen geprägt. Heute beherbergt es ein Museum und ist die bedeutendste Sehenswürdigkeit von Potosí.

Sie übernachten im Hostal Patrimonio.

 
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7. Tag: In den Minen von Potosí - Fahrt nach Uyuni

Was Sie gestern im Museum in Theorie erfahren haben, werden Sie heute mit eigenen Augen sehen. Auf einer geführten Tour können Sie sich die Stollen im Cerro Rico von innen ansehen. Unter Tage bekommen Sie einen erschreckend guten Eindruck davon, wie mühevoll die Minenarbeit ist.

Die Bergarbeiter, die meist weder über Atemmasken noch über Schutzkleidung verfügen, freuen sich, wenn Sie ihnen Getränke mitbringen. Nachdenklich gestimmt werden Sie am Nachmittag die Fahrt nach Uyuni antreten, wo Sie gegen Abend zur Übernachtung im Hotel Tambo Aymara erwartet werden.

 
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8. Tag: Der Salar de Uyuni, der Vulkan Tunupa und die Mumien in der Grotte von Coqueza

Genießen Sie Ihr Frühstück, bevor Sie im Geländewagen zu einem der sehenswertesten Naturschauplätze unserer Erde gefahren werden: Die größte Salzwüste der Welt, der Salar de Uyuni, misst 12.000 km² und liegt auf 3.650 m Höhe.

Auf der Fahrt entlang des Salar kommen Sie an Colchani vorbei, wo das abgelagerte Salz des Sees in archaisch anmutender Handarbeit zu Speisesalz verarbeitet wird. Mehrere Familien leben von diesem Handwerk, das wahrlich mühevoll ist. Mit der Spitzhacke wird die Kruste aufgebrochen, und mit der Schaufel zu Pyramiden am Ufer des Salar geschichtet, um dort zu trocknen.

Ein Höhepunkt des Tages ist im doppelten Wortsinne die Insel Incahuasi, die auch bei etwa 20 cm Wasserabdeckung noch mit dem Geländewagen erreichbar ist. Faszinierend sind die vielen riesigen Säulenkakteen, die teilweise 20 Meter hoch und mehr als 1.200 Jahre alt werden. Ein Rundweg führt über die Insel zu einem Aussichtspunkt, von dem aus Sie einen grandiosen 360-Grad-Blick über den Salar haben.

Gleißend weiß und unendlich weit liegt der Salzsee zu Ihren Füßen. Im Norden erhebt sich der Vulkan Tunupa über dem See. In diese Richtung fahren Sie eine Stunde lang, immer an den Bergflanken entlang, bis Sie das Salzhotel Tayka de Sal in Tahua erreichen. Diese komfortable Unterkunft wurde vollständig aus Salz errichtet. Hier nehmen Sie Ihr Mittagessen ein und beziehen Ihr Zimmer für die folgende Nacht.

Für den Nachmittag steht aber noch ein lohnender Ausflug zur Grotte von Coqueza mit ihren 3.000 Jahre alten Mumien auf dem Programm.

 
 
 
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9. Tag: Durch den Salar zu den Flamingos an den Hochlandlagunen und in die Wüste Siloli

Der Salar de Uyuni wird Sie auch heute nicht loslassen. Wie auch, wenn Sie sogar mitten hinein fahren in die Salzpfanne? Die Salzschicht kann bis zu 30 Meter dick werden und ist sogar mit LKW befahrbar.

Sie durchfahren den Salar von Süden nach Norden und besuchen zuerst die Ruinenanlage Pucara de Chiquini. Am Südufer befinden sich zudem die Höhlen von Las Galaxias, die außergewöhnliche geologische Formationen zeigen. Sie sind übrig geblieben, nachdem zwei Urzeit-Seen ausgetrocknet sind. In San Pedro de Quemes werden Sie im Tayka Hotel de Piedra bereits zum Mittagessen erwartet. Dort können Sie auch ein wenig ausruhen, bevor das Programm Ihres erlebnisreichen Ausflugstags weitergeht.

Am Nachmittag lernen Sie die in dieser atemberaubenden Landschaft lebenden Tiere kennen. Auf der Fahrt vorbei am aktiven Vulkan Ollague erreichen Sie bald die wie auf einer Schnur aufgezogenen Seen „Laguna Cañapa“, „Laguna Hedionda“, „Laguna Chiarkota“, „Laguna Honda“, und „Laguna Ramaditas“. Und wo Wasser ist, ist auch Leben – auch wenn es unwahrscheinlich scheint, dass zwischen hartem Borax und Schwefel-Krusten Nahrung zu finden sein könnte … Und doch: in den flachen Uferregionen leben Flamingos, drei verschiedene Arten sind dort zuhause.

Dann verlassen Sie das Tal der Lagunen wieder und tauchen ein in eine weite Landschaft aus Sand und Stein. Die Wüste Siloli öffnet sich vor Ihnen mit ihrer unglaublichen Farbpalette an Terrakotta-, Erd- und Ocker-Tönen. Gibt es dort überhaupt Straßen? Es kommt Ihnen vor, als führen Sie querfeldein, bevor Sie schließlich das Tayka-Wüstenhotel erreichen, wo Sie inmitten der Wüste übernachten.

 
 
 
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10. Tag: Tag der Erlebnisse: Der berühmte Steinbaum, bunte Lagunen, Geysire, Thermalquellen und die Dalí-Wüste – Fahrt nach Uyuni

Früh am Morgen brechen Sie auf, um den Árbol de Piedra aus der Nähe zu sehen. Die 7 Meter hohe Gesteinsformation, die aus der Siloli-Wüste ragt, wurde von Einheimischen auf den Namen „Baum aus Stein“ getauft. Weiter geht es zum Geysirfeld „Sol de Mañana“, wo Sie zwischen kochenden Schlammlöchern und zischenden Fumerolen umhergehen. Das 2 km² große Geothermalgebiet liegt auf fast 5.000 Meter Höhe – der höchste Punkt Ihrer Reise ist damit erreicht. Alle Höhepunkte haben Sie aber noch lange nicht gesehen!

Denn gleich als nächstes Highlight erreichen Sie den Salar de Chalviri, eine weiße Salzfläche im wüstenroten Sand unter azurblauem Himmel. In der Umgebung liegen die heißen Thermalquellen von Polques, die zu einem Bad locken. Tief entspannt genießen Sie danach den Anblick des „Valle de las Damas del Desierto“ – auch unter dem Namen „Salvador-Dalí-Wüste“ bekannt. Denn die surrealistische Landschaft mit vom Wüstenwind bizarr gestalteten Felsformationen erinnert an Gemälde des spanischen Malers. Und es geht noch schöner: In hellem Türkis oder dunklem Grün schimmert die Laguna Verde am Fuße des Vulkans Licancabur (4.329 m). Der Wind wirbelt die Sedimente durcheinander, so dass das Wasser unterschiedliche Färbungen annimmt.

An dieser Stelle sind Sie am südlichsten Punkt Ihrer Reise angekommen, jetzt geht es auf den Rückweg. Aber keine Angst: Viele tolle Ziele liegen noch vor Ihnen! Zum Beispiel die von Algen auffällig rot gefärbte Laguna Colorada auf knapp 4.300 m, an der sich unzählige Flamingos tummeln. Die Lagune liegt abseits im Reserva Nacional de Fauna Andina Eduardo Abaroa, dem „Nationalpark für die Tierwelt der Anden Eduardo Avaroa“, und ist nur mit dem Geländewagen erreichbar.

Dann haben Sie Zeit, Erlebtes und Gesehenes zu verarbeiten, denn die Fahrt nach Uyuni wird eine Weile dauern. Eine Stunde vor dem Ziel erreichen Sie das neue Dorf von San Cristobál auf dem bolivianischen Altiplano. 1999 wurden die Einwohner umgesiedelt, um dem Abbau von Silber, Zink und Blei zu weichen.

In Uyuni steht am Abend der Nachtbus nach La Paz bereit. Auf der Fahrt in diesem öffentlichen Bus finden Sie hoffentlich Ruhe zum Schlafen. Alternativ können Sie gegen einen Aufpreis auch von Uyuni nach La Paz fliegen. Das Programm ändert sich dann wiefolgt: Sie übernachten von Tag 7 auf Tag 8 in Uyuni, werden am Morgen zum Flughafen in Uyuni gebracht und fliegen nach La Paz. Dort angekommen, setzen Sie Ihr Anschlussprogramm fort.

 
 
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11. Tag: La Paz mit Stadtführung

Am Morgen kommen Sie in La Paz an. Die eine Million Einwohner zählende Stadt liegt auf einer Höhe zwischen 3.200 und 4.100 m und ist der höchstgelegene Regierungssitz der Welt. Bei der Einfahrt in die Andenmetropole öffnet sich der Blick auf das endlos erscheinende Häusermeer, das die Berghänge empor zu branden scheint. Sie werden zunächst in Ihr zentral gelegenes Hotel, das Hostal Naira gebracht, damit Sie sich ein wenig frisch machen können.

Nach dem Mittagessen lernen Sie die Stadt kennen. Die wichtigsten Sehenswürdigkeiten sind die Kirche San Francisco, schöne Straßen im Kolonialstil und die Plaza Murillo. Auch den Hexenmarkt sowie religiöse Riten und Mythen werden Sie kennenlernen. Vielleicht haben Sie sogar die Möglichkeit, an einem esoterischen Ritual teilzunehmen. Übernachtung im Hostal Naira.

 
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12. Tag: Copacabana am Titicacasee - Bootsfahrt zur Isla del Sol

Heute geht es an das höchste schiffbare Gewässer der Welt, den Titicacasee. Er liegt auf dem Altiplano, der Hochebene der Anden, auf rund 3.810 m Höhe. Sie werden in La Paz abgeholt und nach Copacabana am Titicacasee gefahren. Unterwegs bietet sich Ihnen das begeisternde Panorama der Cordillera Real; sieben vergletscherte Sechstausender zählen zu dieser Hochgebirgskette.

In Tiquina angekommen, steigen Sie in eine Fähre. Eine 800 m breite Wasserstraße trennt hier den südlichen Titicacasee (Wiñaymarka qucha) vom nördlichen (Lago Chucuito). Der bolivianische Teil der Copacabana-Halbinsel – Ihr Ziel – ist auf dem Landweg nur über Peru, oder eben per Boot über die schmale Straße von Tiquina zu erreichen.

Auf der anderen Seite steigen Sie wieder in Ihr Fahrzeug. Rechts und links der Straße fallen Ihnen die terrassenförmig angelegten Hänge der Uferzone ins Auge – landwirtschaftliche Denkmäler präkolumbianischer Kulturen.
Gegen Mittag kommen Sie in Copacabana, Stadt und Halbinsel zugleich, an. Jetzt ist erst einmal Zeit für ein Mittagessen.

Gestärkt brechen Sie auf zu einem wunderschönen Bootsausflug über den Titicacasee, hinüber zur Isla del Sol. Die Sonneninsel liegt in einem Kilometer Entfernung und wird von rund 2.000 Menschen bewohnt. Mag der Weg zu Ihrem Hotel auch steil und nicht ganz einfach sein, werden Sie um so mehr von der fantastischen Aussicht und der idyllischen Lage Ihrer Unterkunft begeistert sein. Sie übernachten auf der Sonneninsel, Hostal Imperio del Sol.

 
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13. Tag: Wanderung über die Insel, Bootsfahrt nach Copacabana, Übernachtung in La Paz

Heute sehen Sie sich die Insel genauer an. In der Mythologie der Inka spielt die Isla del Sol eine wichtige Rolle: Der Sonnengott Inti soll hier den ersten Inka Manco Cápac und dessen Frau Mama Ocllo auf einem Felsen zur Erde gelassen haben. Dabei ist es – wenn man so will – nicht geblieben: Heute leben auf der Insel insgesamt rund 2.000 Menschen in drei Gemeinden: Cha’llapampa im Norden, Cha’lla im Zentrum und Yumani im Süden.

Wenn Sie körperlich ausreichend fit sind, können Sie eine Wanderung auf dem Insel-Kammweg unternehmen. Genießen Sie die die Ruhe, die Weite und die spektakulären Ausblicke über den blauen See – in der Ferne können Sie die Gletscher-Riesen der Cordillera Real sehen. Schließlich erreichen Sie den nur noch aus Ruinen bestehenden Inka-Tempel Chincana, der an ein Labyrinth erinnert. Wenn Sie sich alles angesehen haben, steigen Sie in etwa 40 Minuten hinab nach Cha’llapampa. Wunderschöne Sandstrände liegen vor Ihnen, und ein kleines Museum wartet auf Ihren Besuch.

Anschließend bringt Sie ein Boot zurück nach Copacabana. Dort haben Sie Zeit, den Wallfahrtsort mit seiner Pilgerkirche, den Markt der Kunsthandwerker und den Bauernmarkt kennenzulernen. Copacabana gilt als bedeutendster Wallfahrtsort Boliviens. Die Basilika ist der Virgen Morena, auch Virgen de Copacabana genannt, geweiht. Ihr werden zahlreiche Wunder und Heilungen zugeschrieben, und sie wird als Schutzheilige des Titicaca-Sees verehrt. Ihre Statue soll 1576 von einem Indio aus dunklem Holz geschnitzt worden sein und trägt eine Krone aus purem Gold. Sehenswert: An jedem Wochenende kommen Familien aus ganz Bolivien und Peru, um ihre Autos von einem Mönch oder Schamanen segnen zu lassen.

Anschließend fahren Sie nach La Paz zurück, wo Sie noch einmal im Hostal Naira übernachten.

 
 
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14. Tag: Transfer zum Flughafen von La Paz

Heute heißt es Abschiednehmen! Ihre Reise „Faszination Bolivien“ endet planmäßig mit dem Transfer zum Flughafen von La Paz. Je nach Ihrer Abflugzeit oder dem Beginn Ihres Anschlussprogramms steht Ihnen am Vormittag noch freie Zeit in der Stadt zur Verfügung.

 

Termine & Preise

Reisezeit
Preis
%
Info
Status
Reisezeit:
01.10.2016 - 14.10.2016
Preis:
2.895 €
 
Info:
EZZ: 365 € 
Status:

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Wenn Sie buchen wollen, besprechen wir mit Ihnen alle Details Ihrer Reise telefonisch oder per Mail. Danach erst erhalten Sie von uns Ihre Reisebestätigung, mit der Ihr Reisevertrag verbindlich zustande kommt.
 

Reisebeginn:

Reiseende:

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Reisezeit:
08.04.2017 - 21.04.2017
Preis:
2.995 €
 
Info:
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Reisezeit:
06.05.2017 - 19.05.2017
Preis:
2.995 €
 
Info:
EZZ: 365 € 
Status:

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Reisezeit:
03.06.2017 - 16.06.2017
Preis:
2.995 €
 
Info:
EZZ: 365 € 
Status:

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Reisezeit:
29.07.2017 - 11.08.2017
Preis:
2.995 €
 
Info:
EZZ: 365 € 
Status:

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verfügbar
wenige Plätze
aktuell ausgebucht, Optionen auf Anfrage

 
Hinweise

Die genannten Preise gelten pro Person im Doppelzimmer, sofern nichts anderes angegeben ist. Einzelzimmer-Zuschläge (EZZ) werden ggf. pro Person hinzugerechnet.

Weitere Reisetermine und Preise teilen wir Ihnen gern auf Anfrage mit.

Teilnehmerzahl

Min. Teilnehmerzahl: 2
Max. Teilnehmerzahl: 6

Zahlungsmodalitäten

Höhe der Anzahlung in % des Reisepreises: 20%
Restzahlung in Tagen vor Reisebeginn: 30 Tage

Enthaltene Leistungen

  • Inlandsflüge von Santa Cruz nach Sucre (Economy Class )
  • 13 Übernachtungen in landestypischen Mittelklassehotels
  • Tägliches Frühstück, 6 x Mittagessen, 3 x Abendessen
  • Private Transfers ohne Reiseleitung von Potosi nach Uyuni
  • Private Transfers mit lokaler deutsch/englischsprechende Reiseleitung
  • Transfer von Uyuni nach La Paz im öffentlichen Nachtbus ohne Reiseleitung
  • Transfer von La Paz nach Copacabana und zurück im öffentlichen Überlandsbus ohne Reiseleitung
  • Eintrittsgelder laut Reiseprogramm
  • Gemeindeabgaben auf der Route ab/bis Uyuni, sowie gesetzliche Steuern und Abgaben
  • Tour Salar de Uyuni: Ab/bis Uyuni im Jeep, eventuell mit weiteren, internationalen Teilnehmern, die nicht zur Reisegruppe gehören. Max. 4 Reiseteilnehmer pro Fahrzeug auf der Jeeptour. Die Allradfahrzeug sind mit Sauerstoff und Satellitentelefon ausgestattet. Deutsch- oder englischsprachige Reiseleitung je nach Verfügbarkeit.

Nicht enthaltene Leistungen

  • Interkontinentalflüge (Gerne lassen wir Ihnen tagesaktuelle Flugangebote zukommen)
  • Nicht erwähnte Inlandsflüge (Gerne lassen wir Ihnen tagesaktuelle Flugangebote zukommen)
  • Nationalparkgebühren
  • Flughafengebühren, Einreise- und Ausreisesteuer
  • Nicht aufgeführte Mahlzeiten, sowie Getränke
  • Optionale Leistungen
  • Persönliche Ausgaben und Trinkgelder
  • Reiseversicherung (nähere Informationen auf Anfrage)

Allgemeine Reisehinweise

  • Bitte bedenken Sie, dass Reisen in Lateinamerika von teilweise abenteuerlichem Charakter sind und dass es trotz perfekter Organisation immer mal wieder zu kleinen Änderungen kommen kann, insbesondere wenn die Witterungsbedingungen dies erfordern.
  • Die im Reiseverlauf genannten Hotels gelten vorbehaltlich Verfügbarkeit. Sollte eines oder mehrere der genannten Hotels ausgebucht sein erfolgt die Unterbringung in vergleichbaren Unterkünften.
  • Bitte beachten Sie, dass wir die Reise bis spätestens 4 Wochen vor Reiseantritt absagen müssen, sollte die Mindestteilnehmerzahl bis zu diesem Zeitpunkt nicht erreicht sein.
  • Bei Buchung eines halben Doppelzimmers sind wir verpflichtet den Einzelzimmerzuschlag zu berechnen. Dieser wird sofort zurückerstattet, sobald sich ein Doppelzimmerpartner findet.
  • Diese Tour kann als Privatreise zu einem beliebigen Termin durchgeführt werden. Gerne lassen wir Ihnen Preise auf Anfrage zukommen.

atmosfair

Für den Hin- und Rückflug zu dieser Reise entstehen pro Person klimarelevante Emissionen in Höhe von etwa 7.726 kg. Durch einen freiwilligen Beitrag von 178 EUR an ein Klimaschutzprojekt können Sie zur Entlastung unseres Klimas beitragen.

Aus aktuellem Anlass wollen wir Ihnen dieses Projekt in Nepal besonders ans Herz legen:

Neue Energie für Nepal – ein Gemeinschaftsprojekt des forum anders reisen und atmosfair

Die Mitglieder des forum anders reisen fördern gemeinschaftlich eine langfristig angelegte Initiative: Alle Kompensationszahlungen der Veranstalter und ihrer Reisegäste fließen in ein neues Projekt zur Unterstützung des Wiederaufbaus in Nepal. Das Besondere daran: Gezielt und langfristig wird beim Wiederaufbau von Privathäusern, Schulen, Krankenstationen und Lodges der Ausbau mit CO2- und verbrauchsarmen Technologien energieseitig unterstützt. Von Kleinbiogasanlagen über Solarkocher bis hin zu Photovoltaik und Wasseraufbereitung wird dieses Gesamtkonzept kostengünstige und ressourcensparende Versorgung mit Strom, Licht, Warmwasser und Kochmöglichkeiten zur Verbesserung der Lebensbedingungen in den Bergregionen bereitstellen. „Neue Energie für Nepal“ soll zum Hoffnungsträger für die Menschen Nepals werden, um Energie für den Wiederaufbau zu schöpfen.

Mehr dazu finden Sie unter www.atmosfair.de

Bildergalerie

Die Salzkruste des Salar de Uyuni in Bolivien Eine Kolonie Flamingos in Altiplano in Bolivien Blick von der Isla del Sol auf den Titicacasee Stadt Sucre von oben Blick über den Nationalpark Amboro in Bolivien

Baustein Urwald und Tiererlebnis im Tiefland von Bolivien

Der Madidi Nationalpark befindet sich im Nordwesten von Bolivien und dient dem Schutz eines ganzen tropischen Ökosystems. Von den Anden bis hin zum Amazonasbecken umfasst der Nationalpark auf 4.500.000 Hektar Wildnis eine biologische Vielfalt, die von Bergnebelwald bis hin zum trockenen tropischen Wald, vom humiden Regenwald im Flachland bis hin zur Savannah und von wilden Flüssen zu Seen variiert.

Highlights:
  • Zwei Tage in der Chalalán-Ökolodge
  • Naturkundliche Wanderungen
  • Boots-Exkursionen: Yacuma- und Beni-Fluss, Chalalán-See
  • Tierbeobachtungen
  • Birdwatching
Ein Kapuzineraffe klettert einen Baum herunter im Madidi Nationalpark