América Andina - 20 Jahre Reisen in Lateinamerika
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Individualreise Bolivien intensiv für Abenteurer

Auf neuen Wegen von Santa Cruz nach La Paz

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Highlights:

  • Tropisches Santa Cruz
  • Silberstadt Potosí
  • Hauptstädte Sucre und La Paz
  • Festung El Fuerte de Samaipata
  • Amboró-Nationalpark
  • Toro-Toro-Nationalpark
  • Sajama-Nationalpark
  • Salar de Uyuni und Titicacasee
Boliviens Nationalpark Sajama mit dem Vulkan Parinacota

Reisebeschreibung

Mehr Bolivien entdecken: An den 24 Tagen unserer Reise „Bolivien – Off the beaten track“ folgen Sie einer außergewöhnlichen Route von Santa Cruz hinauf in die bolivianischen Anden. Unterwegs auf alten Handelswegen lernen Sie die wechselhafte Geschichte des Landes kennen: Die Wege des Silbers von Potosí, die Wege des Salzes aus dem Salar de Uyuni und die Route des Mais-, Getreide- und legalen Koka-Handels aus den fruchtbaren Tälern im Hinterland von Totora – bis zur Anden-Metropole La Paz, wo sich alle Straßen kreuzen.

Im Herzen Boliviens sind Sie auf alten Inkapfaden unterwegs, mit der entlegenen Festung Incallajta als Ziel. Wo die befestigten Wege aufhören, beginnen die Abenteuer, tief im Inneren der großen Nationalparks: Sie durchstreifen artenreichen Nebelwald im Amboró-Park. Im Toro Toro-Nationalpark messen Sie Ihren Schritt an den versteinerten Spuren von Dinosauriern, bevor Sie schließlich den Salzsee von Uyuni erreichen, und den magischen Titicacasee: Orte, an denen die Zeit aufgehoben erscheint.

Zurück in Städten und Dörfern umfängt sie die bunte Kultur Lateinamerikas – umso bunter und skurriler, wenn Sie die ausgetretenen Pfade mit uns verlassen: Dann finden Sie französische Strukturtapeten und goldverzierte Barockmöbel hinter einfachen, vom Verfall gezeichneten Häusern.

Reiseablauf

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1.-2. Tag: Anreise nach Santa Cruz

Im Landeanflug fangen Sie erste Bilder von Santa Cruz ein und von der fruchtbaren Ebene, in der die größte Stadt Boliviens liegt. Unser Fahrer erwartet Sie bereits und bringt Sie zu Ihrem Hotel im Zentrum. Hier haben Sie Zeit, in Ruhe anzukommen, bevor Sie am Nachmittag zu einer Stadterkundung aufbrechen. Bei Ihrem Spaziergang entdecken Sie den kolonial geprägten Stadtkern um die schöne Plaza 24 de Septiembre. Hinweis: Der Flug nach Bolivien ist nicht im Reisepreis enthalten; wir buchen gern eine passende Verbindung für Sie. Übernachtung im Hotel Misional, Santa Cruz.

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3. Tag: Santa Cruz – Amboró-Nationalpark

Nach einer kurzweiligen Autofahrt Richtung Süd-Westen erreichen Sie den für seine Artenvielfalt bekannten Amboró-Nationalpark. Ihre Urwaldlodge liegt direkt am Rande des Parks und eignet sich hervorragend für Expeditionen in den tropischen Bergnebelwald. In einem der vogelreichsten Gebiete der Welt  werden Sie ganz von allein zum Ornithologen: 840 Vogelarten machen den größten Teil der über 1.200 verschiedenen Wirbeltiere im Park aus, unter denen auch die seltenen Brillenbären, Jaguare und Pumas zu finden sind. Am Abend können Sie den Tag auf der Terrasse der Urwaldlodge Revue passieren lassen – und wer weiß, vielleicht hören Sie ja sogar die Stimme des Jaguars… Übernachtung in der Urwaldloge Refugio Volcanes.

 
 
 
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4. Tag: Amboró-Nationalpark

Von den Erlebnissen im Regenwald werden Sie nicht genug bekommen, darum haben wir für Sie einen weiteren Tag im Nationalpark eingeplant. Nach Ihren Beobachtungstouren bietet das Refugio einen idyllischen Platz, um in der Hängematte zu entspannen, vor einer Kulisse meterhoher Sandsteinfelsen, inmitten des tropischen Bergnebelwaldes. Übernachtung in der Urwaldloge Refugio Volcanes.

 
 
 
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5. Tag: Amboró-Nationalpark – Samaipata

Nach dem Frühstück unternehmen Sie noch eine kurze Wanderung zu einem Wasserfall, wo Sie sich für die heutige Tagesetappe erfrischen können. Auf der Fahrt nach Samaipata kommen Sie durch tropische Wälder und Obstplantagen; bei einem Zwischenstopp bewundern Sie die Wasserfälle Las Cuevas. Sie besichtigen die Festung El Fuerte , eine Anlage aus der Vor-Inka-Zeit und lassen sich von Ihrem Reiseleiter zu den größten behauenen Sandsteinfelsen Südamerikas führen (UNESCO-Weltkulturerbe). Übernachtung im Resort El Pueblito, Samaipata.

 
 
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6. Tag: Samaipata – Cordillera del Tunari

Fahrt nach Santa Cruz zum Flughafen. Mit dem Flugzeug gelangen Sie nach Cochabamba und finden sich in einem ganz anderen Landstrich Boliviens wieder. Im Gegensatz zum leuchtenden Grün des Regenwals sind die Farben hier gedeckte Erdtöne, und statt wild durchwucherter Wälder sehen Sie die kultivierten Ackerflächen der Kornkammer Boliviens. Von Cochabamba ist es nur eine Fahrstunde bis zu Ihrer Unterkunft. Auf dem Weg halten Sie an der Villa Albina: Sie war einst Landsitz von Simon I. Patiño, der mit Zinn, Glück und Geschäftssinn zum reichsten Mann der Welt seiner Zeit wurde. In knapp 3.000 m Höhe erreichen Sie schließlich Ihr komfortables Hotel, von wo sich Ihnen ein grandioses Panorama bietet: Ein wunderschöner Ort für Ihre  Höhenakklimatisierung. Übernachtung im Berghotel Carolina, Cordillera del Tunari.

 
 
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7. Tag: Tagesausflug ins Hochtal des Río La Llave

Für den heutigen Tag empfehlen wir Ihnen eine vierstündige Wanderung mit großartigen Aussichten über das Hochtal des Río La Llave. Dieser Teil des Landes ist durch die Landwirtschaft und die ca. 5.000 m hohen Gipfel des Tunari-Massivs geprägt. Nach dem Abstieg treffen Sie im Dorf Chaqui Potrero einen Fahrer, der Sie in Ihr Berghotel zurück bringt. Freuen Sie sich auf einen entspannten Abend im Hotel. Übernachtung im Berghotel Carolina, Cordillera del Tunari.

 
 
 
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8. Tag: Cordillera del Tunari – Toro Toro

Die erste Etappe Ihrer Reise nach Toro Toro führt Sie heute nach Tarata. Wenn Sie mögen, können Sie sich die kleine koloniale Stadt ansehen oder den Töpfern von Huayculi über die Schulter blicken. Sie verlassen anschließend das Valle Alto und gelangen in die Canyon-Landschaft des Toro Toro-Nationalparks. Übernachtung in der Villa Etelvina, Toro Toro.

 
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9. Tag: Tagesausflug in den Nationalpark Toro Toro

Heute erkunden Sie den Canyon von Toro Toro. Zunächst genießen Sie eine spektakuläre Aussicht in die Schlucht vom Rand des Canyons bevor Sie selbst zum „El Vergel“ hinabsteigen, einem zauberhaften Ort, an dem kristallklares Wasser über die moosbedeckten Felswände hinabfällt. Die Natur hat hier natürliche Schwimmbecken geschaffen und große, geschliffene Tische aus Fels, die bei Ihrem Picknick gute Dienste leisten. Am Nachmittag zieht es Sie zu Felsmalereien am Chiflon-Kaka-Aussichtspunkt und zur größten Tropfsteinhöhle Boliviens – der Caverna de Umajalanta. Übernachtung in der Villa Etelvina, Toro Toro.

 
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10. Tag: Toro Toro – Cochabamba

Der Toro Toro-Nationalpark ist ein geografisches Kuriosum. Paläontologen sind vom Fossilienschatz des Parks begeistert, dessen Hauptattraktion die ca. 2.500 versteinerten Dinosaurier-Spuren sind. Gerne können Sie Ihren Fuß neben die bis zu 50 cm großen Abdrücke setzen und sich vorstellen, wie es wohl vor 60 Millionen Jahren in diesem Landstrich der Welt ausgesehen haben mag. Dann führt Sie Ihre Reise zurück nach Cochabamba. Auf einer Anhöhe oberhalb der Stadt haben Sie einen herrlichen Panoramablick, direkt neben dem Cristo de la Concordia: Seine weit geöffneten Arme haben eine Spannweite von 32,87 Metern – damit gilt diese Christus-Statue als zweitgrößte der Welt. Im Stadtzentrum stürzen Sie sich ins Getümmel des Marktes La Cancha; hier wird so gut wie alles feilgeboten, was man sich vorstellen kann! Im kunterbunten Markttreiben lernen sie die Alltagskultur Boliviens aus nächster Nähe kennen. Übernachtung im Hotel Aranjuez, Cochabamba.

 
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11. Tag: Cochabamba – Totora

Im Valle Alto liegt das Naherholungsgebiet von Cochabamba, das Sie auf Ihrer heutigen Tour kennen lernen. Vorbei am Stausee Laguna Angostura geht es in den kolonialen Ort Tarata. Durch die Täler von Pocona und Machajmarka gelangen Sie auf alten Inkapfaden zum östlichsten Festungspunkt des Inka-Reiches – die Festung von Incallajta. 14.000 Menschen bewohnten einst diese Stadt. Bis heute sind viele Mauerreste der mehrere Hektar großen Anlage erhalten geblieben, in der vermutlich auch eine riesige Halle für die Lagerung von Nahrungsmitteln, Gold und Coca vorgesehen war. Die Inka nutzten die Blätter der Pflanze für Rituale und als Opfergaben – lange bevor ihr das „weiße Gold“ Kokain zu trauriger Berühmtheit verhalf.

Ihr Ziel für heute ist der kleine Ort Totora. Am späten Nachmittag probieren Sie das traditionelle Maisbier Chicha in einer örtlichen Brauerei – und sehen, wie das beliebte Getränk hergestellt wird. Sie werden ihren Augen nicht trauen, wenn Sie hinter die Fassade eines dieser einfachen Häuser blicken: Einst von reichen Händlern und Großgrundbesitzern bewohnt, wurde es nach dem französischen Architekturstil Anfang des 19. Jahrhunderts eingerichtet. Wände, bestückt mit Strukturtapete, Möbel, die goldverziert sind, Klaviere, absolute Statussymbole der Zeit, wurden aus Europa importiert.

Totora, weil es so schön authentisch ist, diente bereits als Kulisse für verschiedene Filme, zum Beispiel für die bolivianische Satire „Der Tag, an dem die Stille starb“ (1998).

Noch ein Wort zu Coca: Das Kauen von Coca-Blättern ist in den Anden seit Jahrhunderten verbreitet. Die Blätter werden als Genussmittel, als Nahrungsergänzungsmittel, für kultische und medizinische Zwecke genutzt. Sie helfen Hunger, Müdigkeit und Kälte zu verdrängen und sollen wirksam gegen die Höhenkrankheit sein. In Bolivien gibt es staatliche Sammel- und Ankaufstellen. Und keines der dort angelieferten Blätter wandert in die verbotene Kokain-Produktion, sondern auf den Markt. Nichtsdestotrotz gibt es das Problem des illegalen Handels. Durch ländliche Hilfsprogramme sollen die Bauern ermuntert werden, statt Coca-Sträucher verstärkt Palmherzen, Bananen oder Kaffee anzubauen. Doch so lange den Bauern der illegale Verkauf von Coca-Blättern ein Mehrfaches des Verkaufs anderer Produkte bringt, wird sich leider nur wenig ändern. Übernachtung in der Casa de Huespedes Villa Eva, Totora.

 
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12. Tag: Totora – Sucre

Ihr heutiges Etappenziel ist die Weltkulturerbestadt Sucre. Der Weg führt durch die Andenhochtäler und lädt zu vielen grandiosen Fotostopps ein. Ein Besuch im Charango-Museum in Aiquile lohnt sich; hier erfahren Sie mehr über die typischen Zupfinstrumente der Andenregion. Am Nachmittag erreichen Sie Sucre. Übernachtung im Hotel Mi Pueblo Samary, Sucre.

 
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13. Tag: Sucre

Am Vormittag erkunden Sie gemeinsam mit einem Stadtführer die „weiße Stadt“ – diesen Namen verdankt Sucre seinen weißgetünchten Häuserfassaden. Achten Sie auf leicht zu übersehende Kleinigkeiten wie bronzene Türklopfer, denn gerade diese Entdeckungen sind es, die Sucre neben den anmutigen Kirchen so besonders machen. Vom Aussichtspunkt La Recoleta blicken Sie über ein Meer aus roten Ziegeldächern. Am Nachmittag haben Sie viel Zeit, die Stadt nach Ihren Wünschen zu erleben – mit einem Kaffee auf der Plaza de Mayo, der Besichtigung des Museo de Arte Andino oder einem kleinen Einkaufsbummel durch Altstadtgassen von Sucre. Die Innenstadt hat viel zu bieten – und Ihr Hotel liegt mitten darin. Übernachtung im Hotel Mi Pueblo Samary, Sucre.

 
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14. Tag: Sucre – Potosí

Von Sucre sind es nur zweieinhalb Stunden auf der alten Handelsstraße bis in die Silberstadt Potosí. Die reichen Silberfunde im Cerro Rico brachten der Stadt Fluch und Segen; um das Jahr 1556 glich der Berg einem Ameisenhaufen, und an unzähligen offenen Schmelzöfen wurde das Erz verarbeitet. Tausende Arbeiter – darunter viele versklavte Indigene – schufteten unter menschenunwürdigen Bedingungen, meist 36 Stunden ohne Unterbrechung. Der materielle Reichtum ließ die Stadt wachsen und in kolonialer Anmut erstrahlen; im 17. Jh. gehörte Potosí zu den größten Städten der Welt. Bei einer Stadtführung am Nachmittag entdecken Sie das koloniale Erbe der Grubenstadt. Wir empfehlen Ihnen dringend einen Besuch des Museums Casa de la Moneda, dessen Kunstschätze ein wahrer Besuchermagnet sind. Und sogar in Ihrer heutigen Unterkunft, der etwas außerhalb von Potosí gelegenen Hacienda Cayara, sind Kostbarkeiten zu bewundern… Übernachtung Hacienda Cayara, Potosí.

 
 
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15. Tag: Cayara – Uyuni

Am Vormittag zeigt Ihnen der Verwalter gerne seine gemütliche Hacienda Cayara. Das Anwesen stammt aus dem Jahr 1575 und wurde vom Vizekönig Francisco Toledo in Auftrag gegeben. Viele Schätze überdauerten hier sicher die Zeit, zum Beispiel ein Buch aus dem Jahr 1532 und militärische Artefakte wie ein Brustpanzer, ein Helm und ein Sattel aus dem persönlichen Eigentum von General Sucre, der einst in diesem Hause nächtigte. Um die Mittagszeit setzen Sie Ihre Reise über den Altiplano nach Uyuni fort. Übernachtung im Hotel Tambo Aymara, Uyuni.

 
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16. Tag: Salar de Uyuni

Am heutigen Tag steigen Sie in einen allradbetriebenen Jeep und brechen auf in die Weiten des Salar de Uyuni, der mit 12.000 km² größten Salzwüste der Welt. Wie das Speisesalz von Hand abgebaut und für den Transport vorbereitet wird, sehen Sie in Colchani und in einem kleinen Familienbetrieb auf Ihrem Weg. Wohin Sie sich auch wenden, sehen Sie bis zum Horizont nur salzweiße Landschaft. Eine 360°-Rundumsicht und 12 Meter hohe Kakteen unter strahlend blauem Himmel finden Sie auf der Insel Incahuasi mitten im Salzsee. Zum Mittagessen haben wir für Sie ein besonderes Picknick vorbereitet. Es findet mitten auf dem Salar statt.

Im Anschluss fahren Sie mit dem Jeep die Hänge des Tunupa-Vulkans hinauf, um das Höhlengrab mit den Mumien von Coquesa zu besichtigen. Von diesem erhöhten Standpunkt aus haben Sie einen grandiosen Blick auf die einmalige Landschaft. Nächstes Ziel ist das Salzhotel Tayka de Sal zu Füßen des Tunupa-Vulkans. Übernachtung im Salzhotel Tayka de Sal, Tahua.

 
 
 
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17. Tag: Uyuni – Altiplano – Sajama-Nationalpark

Ihr heutiges Etappenziel ist der Sajama-Nationalpark, der im Hochland der Anden an der Grenze zu Chile liegt. Auf Ihrer Fahrt über die ausgedehnten Flächen des Altiplanos passieren Sie den Salar de Coipasa und besichtigen sog. Chullpas, eindrucksvolle Grabtürme der Aymara und steinerne Zeugen von Begräbnisritualen der Vor-Inka-Zeit.

Im Nationalpark angekommen, sehen Sie Boliviens höchsten Berg, den 6.542 m hohen Sajama, dessen Massiv den Niederschlag in dieser Gegend beeinflusst. Durch die höhere Feuchtigkeit herrschen ideale Zuchtbedingungen für Lamas, Alpakas und Vicuñas. Ihre Ecologde in Tomarapi ist ein sehr guter Ausgangspunkt für Wanderungen im geschützten Queñua-Wald – dem höchstgelegenen Wald der Welt. Übernachtung in der Ecolodge Tomarapi, Sajama-Nationalpark.

 
 
 
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18. Tag: Sajama-Nationalpark – La Paz

Wie angenehm sich der Vulkanismus der Anden anfühlen kann, spüren Sie bei einem entspannenden Bad in natürlichen Thermalbädern – und wie er sich anhört, erfahren Sie auf dem Geysirfeld „Walla Keris“. Mit dem Nachklang des aufregenden Brodelns und Zischens im Ohr fahren Sie weiter Richtung La Paz. Im Ort Curahuara de Carangas besichtigen Sie eine der ältesten Kirchen Südamerikas, die wegen ihrer prachtvollen Malereien auch die „Sixtinische Kapelle des Altiplano“ genannt wird. Dank der Kühle und Trockenheit im Andenhochland sind die Farben der um das Jahr 1606 entstandenen Gemälde ausgezeichnet erhalten. In Patacamaya, der nächsten Station dieser Tagesetappe, empfehlen wir Ihnen eine Mittagsrast, denn hier bereitet man die Spezialität Charque de Llama zu, luftgetrocknetes Lama-Fleisch mit Pellkartoffeln, großen Reiskörnern und hartgekochtem Ei. Nachhaltig gestärkt erreichen Sie schließlich La Paz, und der Anblick der Stadt wird Sie staunen lassen: Ein endlos scheinendes Häusermeer füllt den weiten Talkessel, und Sie erkennen am Horizont den 6.439 m hohen Gipfel des Illimani mit seinen vier schneebedeckten Kuppen. Mitten im Leben der pulsierenden Hochland-Metropole beziehen Sie Ihr Hotel und haben Zeit für erste Erkundungen. Übernachtung im Hotel Rosario, La Paz.

 
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19. Tag: La Paz

Nach dem Frühstück zeigt Ihnen Ihr Reiseleiter die quirlige Großstadt La Paz. Gegründet als Goldgräbersiedlung profitierte La Paz rasch von den Handelsstraßen, die sich hier kreuzten: Die Silberstraße von Potosí, die Salzstraße von Uyuni und die Wege der Coca-Karawanen aus den Yungas. Die Spanier legten die typischen, schachbrettartigen Straßen an und schufen die koloniale Stadt, die Sie heute sehen. Die Kirche San Francisco, die Plaza Murillo und die berühmte Calle Jaen warten mit Ihren Geschichten auf Sie. Nur ein paar Ecken weiter finden Sie sich auf dem Hexenmarkt von La Paz wieder – wo eigentümliche Souvenirs kaufen können und viele spannende Geschichten dazu bekommen. Übernachtung im Hotel Rosario.

 
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20. Tag: La Paz – Titicacasee – Isla del Sol

Nur 50 km von La Paz entfernt liegt der höchstgelegene schiffbare See der Erde – der Titicacasee. Ihren Weg dorthin säumen die vergletscherten Sechstausender der „Königskordillere“ Cordillera Real und die Seen Lago Menor und Lago Mayor, die gemeinsam den Titicacasee bilden. In Tiquina treffen diese an einer Engstelle aufeinander; hier setzen Sie in einem kleinen Motorboot über. Auf der Weiterfahrt entdecken Sie Zeugnisse präkolumbianischer Kulturen – terrassenförmige Hänge, die vom Ackerbau früherer Jahrhunderte erzählen. Zum Mittagessen sind Sie bereits in Copacabana am Titicacasee. Mit dem Boot gelangen Sie hinüber zur Isla del Sol. Bis Sie Ihr Hotel auf der Sonneninsel erreicht haben, steht eine kurze Wanderung bevor. Der Weg führt am Pilkokaina-Tempel vorbei und einen kleinen Eselspfad hinauf. Von dieser grandiosen Kammlage genießen Sie den Blick auf das tiefe Blau des Titicacasees. Übernachtung in der Ecolodge Palla Khasa auf der Sonneninsel.

 
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21. Tag: Isla del Sol – Titicacasee – La Paz

Nach dem Frühstück wandern Sie in den Norden der Insel. Nach einem leichten Auf und Ab gelangen Sie zur Tempelanlage Chincana. Hören Sie hinein in die Stille und blicken Sie auf die umliegenden Bergriesen und den riesigen Titicacasee! Mit seinen 8.000 km² ist er zwölfmal so groß wie der Bodensee. Nach der Besichtigung der Tempelanlage und einem Picknick an Ort und Stelle machen Sie sich zum 40-minütigen Abstieg in das Dorf Challapampa auf. Dort können Sie ein kleines archäologisches Museum besichtigen. An der Anlegestelle steht Ihr Boot bereit und fährt Sie in den Pilgerort Copacabana. Der Ort wurde bereits vor 3000 Jahren von den Colla und den Aymara für spirituelle Rituale genutzt. Bevor Sie weiter nach La Paz reisen, empfehlen wir Ihnen unbedingt die Pilgerkirche zu besuchen. In der Virgen de la Candelaria (Maria Lichtmess) wird die „schwarze Madonna“ verehrt. Übrigens: Copacabana ist Namensgeber des berühmten Strandes von Rio de Janeiro, da dort einst eine kleine Kapelle zu Ehren des Wallfahrtsorts am Titicacasee errichtet wurde. Übernachtung im Hotel Rosario, La Paz.

 
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22. Tag: La Paz

Mit der Altstadt rund um das Hotel in La Paz sind Sie bereits vertraut, aber natürlich gibt es immer noch viel Neues zu entdecken – Ihr Reiseleiter versorgt Sie gern mit Tipps, passend zu Ihren Interessen. Was Sie genau unternehmen, hängt natürlich auch von Ihrem individuellen Rückflugtermin ab; wir organisieren gern für Sie ein Verlängerungsprogramm in Bolivien oder einem anderen Land Lateinamerikas.

 

Termine & Preise

Reisezeit
Preis
%
Info
Status
Reisezeit:
01.01.2016 - 31.12.2016
Preis:
5.420 €
 
Info:
 
Status:

Ich möchte vorerst nur weitere Informationen zu dieser ReiseIch möchte diese Reise buchen

Wenn Sie buchen wollen, besprechen wir mit Ihnen alle Details Ihrer Reise telefonisch oder per Mail. Danach erst erhalten Sie von uns Ihre Reisebestätigung, mit der Ihr Reisevertrag verbindlich zustande kommt.
 

Reisebeginn:

Reiseende:

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Reisezeit:
01.01.2017 - 31.12.2017
Preis:
5.225 €
 
Info:
 
Status:

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verfügbar
wenige Plätze
aktuell ausgebucht, Optionen auf Anfrage

 
Hinweise

Die genannten Preise gelten pro Person im Doppelzimmer, sofern nichts anderes angegeben ist. Einzelzimmer-Zuschläge (EZZ) werden ggf. pro Person hinzugerechnet.

Weitere Reisetermine und Preise teilen wir Ihnen gern auf Anfrage mit.

Teilnehmerzahl

Min. Teilnehmerzahl: 2

Zahlungsmodalitäten

Höhe der Anzahlung in % des Reisepreises: 20%
Restzahlung in Tagen vor Reisebeginn: 30 Tage

Enthaltene Leistungen

  • Inlandsflug von Santa Cruz nach Cochabamba (Economy Class)
  • 21 Übernachtungen in landestypischen Mittelklassehotels
  • Tägliches Frühstück, 6 x Mittagessen, 7 x Abendessen
  • Exkursionen mit privater, lokaler englischsprechendem Driver Guide, wechselnd ab/bis Santa Cruz, ab Cochabamba bis Uyuni, ab Uyuni bis La Paz
  • Private Transfers mit lokaler englischsprechendem Driver Guide
  • Private Jeeptour von Uyuni bis La Paz (Allradfahrzeuge ausgesattet mit Satelitentelefon und Sauerstoff)
  • Eintrittsgelder laut Reiseprogramm
  • Gemeindeabgaben auf der Route von Uyuni bis Sajama

Nicht enthaltene Leistungen

  • Interkontinentalflüge (Gerne lassen wir Ihnen tagesaktuelle Flugangebote zukommen)
  • Nationalparkgebühren
  • Flughafengebühren, Einreise- und Ausreisesteuer
  • Nicht aufgeführte Mahlzeiten, sowie Getränke
  • Optionale Leistungen
  • Persönliche Ausgaben und Trinkgelder
  • Reiseversicherung (nähere Informationen auf Anfrage)

Allgemeine Reisehinweise

  • Bitte bedenken Sie, dass Reisen in Lateinamerika von teilweise abenteuerlichem Charakter sind und dass es trotz perfekter Organisation immer mal wieder zu kleinen Änderungen kommen kann, insbesondere wenn die Witterungsbedingungen dies erfordern.
  • Bei der Tour handelt es sich um eine bewährte Route. Selbstverständlich kann die Reise noch weiter an Ihre Wünsche und Bedürfnisse angepasst werden. Bitte kontaktieren Sie uns. Wir helfen Ihnen gerne!
  • Die genannten Hotels können abhängig von der Verfügbarkeit abweichen und durch vergleichbare Unterkünfte ersetzt werden. Die endgültige Hotelliste erhalten Sie ca. 2 Wochen vor Reiseantritt mit Ihren Reiseunterlagen zugestellt.

atmosfair

Für den Hin- und Rückflug zu dieser Reise entstehen pro Person klimarelevante Emissionen in Höhe von etwa 7.726 kg. Durch einen freiwilligen Beitrag von 178 EUR an ein Klimaschutzprojekt können Sie zur Entlastung unseres Klimas beitragen.

Aus aktuellem Anlass wollen wir Ihnen dieses Projekt in Nepal besonders ans Herz legen:

Neue Energie für Nepal – ein Gemeinschaftsprojekt des forum anders reisen und atmosfair

Die Mitglieder des forum anders reisen fördern gemeinschaftlich eine langfristig angelegte Initiative: Alle Kompensationszahlungen der Veranstalter und ihrer Reisegäste fließen in ein neues Projekt zur Unterstützung des Wiederaufbaus in Nepal. Das Besondere daran: Gezielt und langfristig wird beim Wiederaufbau von Privathäusern, Schulen, Krankenstationen und Lodges der Ausbau mit CO2- und verbrauchsarmen Technologien energieseitig unterstützt. Von Kleinbiogasanlagen über Solarkocher bis hin zu Photovoltaik und Wasseraufbereitung wird dieses Gesamtkonzept kostengünstige und ressourcensparende Versorgung mit Strom, Licht, Warmwasser und Kochmöglichkeiten zur Verbesserung der Lebensbedingungen in den Bergregionen bereitstellen. „Neue Energie für Nepal“ soll zum Hoffnungsträger für die Menschen Nepals werden, um Energie für den Wiederaufbau zu schöpfen.

Mehr dazu finden Sie unter www.atmosfair.de

Bildergalerie

Boliviens Nationalpark Sajama mit dem Vulkan Parinacota Die Salzkruste des Salar de Uyuni in Bolivien Stadt Sucre von oben Eine Kolonie Flamingos in Altiplano in Bolivien Blick von der Isla del Sol auf den Titicacasee

Baustein Urwald und Tiererlebnis im Tiefland von Bolivien

Der Madidi Nationalpark befindet sich im Nordwesten von Bolivien und dient dem Schutz eines ganzen tropischen Ökosystems. Von den Anden bis hin zum Amazonasbecken umfasst der Nationalpark auf 4.500.000 Hektar Wildnis eine biologische Vielfalt, die von Bergnebelwald bis hin zum trockenen tropischen Wald, vom humiden Regenwald im Flachland bis hin zur Savannah und von wilden Flüssen zu Seen variiert.

Highlights:
  • Zwei Tage in der Chalalán-Ökolodge
  • Naturkundliche Wanderungen
  • Boots-Exkursionen: Yacuma- und Beni-Fluss, Chalalán-See
  • Tierbeobachtungen
  • Birdwatching
Ein Kapuzineraffe klettert einen Baum herunter im Madidi Nationalpark