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Weizenfasten ist ganz einfach!

Rezept für Vollkornbrötchen – Nächstes Mal geht’s um Amaranth

Die erste Woche ohne Weizenmehlprodukte habe ich geschafft – ganz locker sogar! Mir schmecken meine selbstgebackenen Vollkornbrötchen richtig gut. In den Teig, den ich für diesen ersten Versuch aus Roggen-Vollkornmehl angesetzt habe, habe ich geschrotete Leinsamen und Vollkornhaferflocken gegeben. Die eine Hälfe des Teigs habe ich anschließend gesüßt mit Agavensirup (übrigens ein mexikanisches Produkt) und Rosinen. Die andere Hälfte ließ ich so pur für Käsebrötchen.

Am Wochenende hat meine Familie Kuchen gefuttert, ich habe mir eines der Rosinenbrötchen mit Butter bestrichen. Und war viel länger satt als sonst so nach einem Stückchen Kuchen! Wie mein Körper auf den Weizenmehl-Entzug reagiert, habe ich noch nicht herausgefunden. Vielleicht muss ich ihm noch ein bisschen mehr Zeit geben, damit ich die Signale höre … Auf alle Fälle ist das Backen eigener Brötchen momentan eine echte Alternative zum Kaufen! Man muss nur ein wenig mehr Zeit investieren und beim Einkaufen daran denken, die benötigten Lebensmittel mitzubringen (wie Roggen- oder Dinkelmehl, Haferflocken, Hefe…).

Nächstes Mal – und darauf bin ich schon selbst mächtig gespannt – werde ich Amaranth zu Brot verarbeiten. Das Getreide (obwohl es gar keines ist, sondern ein Fuchsschwanzgewächs) kennt man als Grundlage für das Lieblingsgetränk der Peruaners: Chicha. Von jeher wird dieses für die Region typische alkoholische Getränk aus fermentiertem Amaranth hergestellt. Amaranth ist glutenfrei, hat das Dreifache an Ballaststoffen wie Weizen und das Fünffache an Eisen. Die kleinen, an Hirse erinnernden Samen der Pflanze, werden ähnlich wie Getreide verwendet. Man kann sie kochen, zu Mehl mahlen oder rösten. Sie können als Grundlage für Suppen, Gemüsepfannen und Eintöpfe verwendet werden.

Ich werde die Samen kochen und dann mit Dinkelmehl und Hefe zu Brotteig verarbeiten. Bin sehr auf den Geschmack gespannt! Aber dazu – wie gesagt – nächste Woche.

Jetzt erst einmal das Rezept für Roggen-Vollkornbrötchen. Roggenvollkorn sucht man in Lateinamerika übrigens meist vergeblich. Es sei denn, man macht in einer größeren Stadt einen deutschen Bäcker ausfindig … Hier das Rezept für etwa 10 Brötchen:

400 g Roggenvollkornmehl

50 g Leinsamen geschrotet

50 g Vollkornhaferflocken

1 Päckchen Trockenhefe

1 TL Salz

1 TL Agavensirup

2-3 EL hochwertiges Öl

Etwa 400 ml warmes Wasser

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Das Mehl mit der Trockenhefe mischen, alle anderen Zutaten hinzufügen. Öl und warmes Wasser einkneten bis eine weiche, klebrige Masse entsteht. Für die süßen Brötchen: Den Teigkloß teilen und zu der einen Hälfte eine Hand voll Rosinen und 2 EL Agavendicksaft (oder Rohrohrzucker) geben. Dem Teig viel Zeit zum Gehen geben (vielleicht sogar über Nacht). Dann mit zwei Löffeln etwa 10 Brötchen auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech gaben. Schnell in den Ofen! Bei 200 Grad etwa 20 bis 30 min backen. Guten Appetit!

04.03.2015Schlagwörter zu diesem Artikel

 
Roggen Vollkorn Brötchen selbst gemacht

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Details und Reisetermine

Schlagwörter zu dieser Reise
Kathedrale von San Cristóbal de las Casas in Mexiko
© Vision21
Fuerte de San José bei Campeche in Mexiko
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Sonnenuntergang über dem Meer bei Campeche in Mexiko
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Einheimischer Mann trägt traditionelle Kleidung mit großem Federhut
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Bunte Häuserfassaden in Campeche in Mexiko
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