América Andina - 20 Jahre Reisen in Lateinamerika
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Reiselustig, weltoffen und sozial engagiert: Ein Gewinner, der richtig gut passt!

Rainer Lamotte besucht auf unserer „Pan y Arte“-Projektreise Sozialprojekte in Nicaragua

Rainer Lamotte aus der Pfalz ist Gewinner einer Projektreise nach Nicaragua, die wir gemeinsam mit unserem Partner Pan y Arte e. V. anbieten. „Ich habe noch nie zuvor etwas ernsthaft Wertvolles gewonnen“, erzählt der 67-jährige, der zunächst, als er den Umschlag mit der Gewinnbenachrichtigung öffnete, an sein Glück gar nicht glauben mochte. Als dann auch noch die Familie der Reise nach Mittelamerika zustimmte, freute er sich mächtig. Dass Rainer Lamotte ein ganz besonders passender Kandidat für die Reise ist, stellt sich im Laufe unseres Gesprächs heraus …

Aber der Reihe nach: Es war im Mai 2013, als Rainer Lamotte, der in Haßloch bei Neustadt an der Weinstraße zu Hause ist, auf einem Konzert von Grupo Sal und Ernesto Cardenal seinen Teilnahmezettel abgab, um an der Verlosung unserer Pan-y-Arte-Projektreise nach Nicaragua teilzunehmen. Seit nunmehr 20 Jahren macht es sich der deutsch-nicaraguanische Verein Pan y Arte e. V. zur Aufgabe, benachteiligten Kindern und Jugendlichen in Nicaragua einen freien Zugang zu Bildung, Kunst und Musik zu eröffnen. Mit jahrelangem Erfolg – dank Spenden und namhafter Botschafter, die für diese Idee eintreten. Wir von América Andina sind langjähriger Partner von Pan y Arte und starten jedes Jahr im Februar mit Reise-Gästen und in Begleitung einer Mitarbeiterin von Pan y Arte eine Projektreise nach Nicaragua, bei der neben vielen touristischen Hot Spots vor allem die Besuche der Projekte von Pan y Arte im Vordergrund stehen. Und für genau diese Reise wurde ein Platz verlost.

Rainer-LamotteRainer Lamotte ist 67 Jahre alt, Pfarrer und Dekan der Evangelischen Kirche der Pfalz im Ruhestand. Er beschreibt sich selbst als sehr aktiv, und wenn man hört, wie und wo er sich – vor allem ehrenamtlich – engagiert, wird einem ganz schwindelig. So hat er unter anderem als Vertreter der Deutschen Ostasienmission in der Evangelischen Mission in Solidarität die ganze Welt bereist: China, Japan, Korea, Indonesien, Indien, der Nahe Osten, Ghana und Südafrika. Aber auch Kanada und verschiedene Länder in Europa standen schon auf seiner Reiseliste.

Jetzt soll es also Nicaragua werden – ein Land, das er noch nicht kennt und ein Kontinent, auf den er noch keinen Fuß gesetzt hat. Aber Rainer Lamotte kann es schon jetzt kaum erwarten. „Toll, wenn das klappen würde!“, war einer seiner ersten Gedanken, als er registriert hatte, dass es sich bei dem Schreiben von Pan y Arte nicht etwa um den Jahresbericht handelt, sondern wirklich um eine Gewinnbenachrichtigung. „Als auch meine Frau dann den Brief mit allen Anlagen studiert hatte und mir bestätigte: ‚Du hast eine Reise gewonnen!‘, war mir langsam klar, dass es ernst gemeint war“, erzählte er. Eine kleine Verbindung zu Mittelamerika gibt es im Leben von Rainer Lamotte aber doch: Er ist mit Fernando Costa, einem Sänger von Grupo Sal befreundet. Und das Duo Grupo Sal wiederum verbindet eine jahrzehntelange Freundschaft und eine fruchtbare Zusammenarbeit mit Ernesto Cardenal, nicaraguanischer Priester und Poet. Der fast 90-jährige wird auf seinen Leserreisen gerne von Grupo Sal begleitet.

Und noch eine weitere Verbindung zu Nicaragua entdeckte Rainer Lamotte, als er das beiliegende Programm der Reise durchlas und darin vom Besuch der Insel Solentiname las: „Ich erinnerte mich gleich an ‚Das Evangelium der Bauern von Solentiname‘, das mich schon im Studium beschäftigte. Lateinamerika und die Befreiungstheologie haben mich seitdem nicht mehr losgelassen – auch wenn ich noch nie dort war.“ Solentiname ist ein aus 36 Inseln bestehender Archipel am südlichen Ende des Nicaragua-Sees. Auf der größten Insel Mancarrón hat Ernesto Cardenal in der zweiten Hälfte der 60-er Jahre eine klosterähnliche christliche Gemeinschaft gegründet. Durch sein Buch „Das Evangelium der Bauern von Solentiname“ ist der Ort in Deutschland bekannt geworden – und auch Rainer Lamotte zu Ohren gekommen. Cardenals künstlerisches Sozialprojekt aus den frühen 70-er Jahren hat übrigens bis heute Bestand.

Wir von América Andina freuen uns sehr, dass das Los auf Rainer Lamotte gefallen ist. Was er in Nicaragua erleben und sehen wird, können Sie in unserem Reise-Programm der „Pan y Arte“-Projektreise nachlesen. Übrigens: Es sind aktuell noch ein paar Plätze frei! Vielleicht haben Sie ja Interesse, sich dieser Reise anzuschließen. Dann rufen Sie einfach unsere Nicaragua-Expertin Juliane Schmidt an: 0251-2891940. Sie berät sie gerne.

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Linktipp: Die Website von Pan y Arte e. V. ist immer einen Besuch wert!

22.12.2014Schlagwörter zu diesem Artikel

 
Bunter Altar auf der Projektreise Pan y Arte
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Projektreise durch Nicaragua mit Pan y Arte

Begegnungsreise mit Projektbesuchen in Nicaragua

„Pan y Arte“ bedeutet „Brot und Kunst“ – und meint zugleich Leben und Freude! Lernen Sie die Bildungs- und Kulturprojekte kennen, mit denen der gleichnamige Verein Lebensfreude entflammen will, und genießen Sie die farbenprächtigen Kolonialstädte Nicaraguas, den Reichtum an Natur- und Kulturgütern und die Herzlichkeit der Menschen in diesem besonderen Reiseland, das immer noch ein Geheimtipp ist.

Highlights:
  • Begegnungen bei Projekten von „Pan y Arte e. V.“
  • Kolonialstadt León
  • Bootsfahrt durch das Naturschutzgebiet Isla Juan Venado
  • Bootstour im Cañón de Somoto
  • Granada
  • Dorfaufbauprojekt Los Ángeles
  • Vulkan Masaya
  • Ometepe
 
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