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Inka-Brot mit Quiona: Weizenfasten Nr. 3

In unserer Weizenfasten-Reihe geht es heute um Quinoa, auch Inkareis, Andenhirse oder Perureis genannt. Quinoa wächst sogar auf über 4.000 m Höhe in den Höhenlagen der Anden, wo nur wenige Menschen leben, und ist für sie ist deshalb seit 6.000 Jahren wichtigstes – weil einziges – Grundnahrungsmittel. Das Fuchsschwanzgewächs stellt keinerlei Ansprüche an Boden und Wasser.

Von der über-lebenswichtigen Bedeutung des Quinoa haben die spanischen Eroberer schnell Wind bekommen, als sie die Inkas und Azteken unterjochen wollten. Kurzerhand verbaten sie den Anbau und stellten ihn sogar unter Todesstrafe. Ein sicheres und perfides Mittel, die Anden-Völker zu schwächen.

Quinoa hat einen sehr hohen Einweiß-, Magnesium- und Eisengehalt. Vitamin A oder C sucht man jedoch vergeblich. Nicht nur die Samen der bis zu 1,50 m hohen Pflanze werden wie Reis oder Getreide verwendet, auch die mineralstoffhaltigen Blätter können als Gemüse oder Salat gegessen werden. Die Inkas setzten sie auch als Mittel gegen Halsschmerzen ein.

Hauptanbauländer sind bis heute Peru, Bolivien und Ecuador. Bis ins 20. Jahrhundert blieb das Nahrungsmittel in Europa nahezu unbekannt. Und auch heute wird es in Deutschland nur in geringen Mengen angebaut. Dabei wollte UN-Generalsekretär Ban Ki Moon die anspruchslose Pflanze in ihrer Bedeutung gegen den Welthunger und in Zeiten des Klimawandels stärken …

Bevor Sie Quinoa für leckere Gerichte verarbeiten, muss es von den bitter schmeckenden Saponinen befreit werden, die in der Samenschale liegen. Eigentlich wird im Handel nur geschältes oder gewaschenes Quinoa angeboten, aber durch Erhitzen oder Kochen kann man Quinoa auch selbst vom Saponin befreien und entbittern.

Ich habe ein Inka-Brot gebacken, das neben Amaranth auch Quinoa enthält. Viel Freude beim Nachbacken!

Zutaten

  • 100 g Amarant
  • 50 g Quinoa
  • 300 ml Wasser
  • 100 ml Milch
  • 1 TL Salz
  • 200 g Roggenvollkornmehl
  • 250 g Dinkelmehl
  • 1 EL Agavendicksaft
  • 1 Päckchen Hefe

Zubereitung

Quinoa und Amaranth werden auf der Pfanne geröstet, bis es in der Küche duftet; dann in einen Topf geben und mit der Milch und dem Wasser aufkochen. Salzen und auf kleiner Flamme etwa 25 Minuten lang köcheln lassen. Immer wieder mal umrühren. Am Schluss die Masse abkühlen lassen.

Inzwischen das Roggen- und Dinkelmehl mit der Hefe und dem Agavendicksaft mischen. Die warme Quinoa-Amaranth-Brei dazugeben und zu einem Teig kneten. Evtl. noch etwas Wasser nachgeben.

Dem Teig zugedeckt an einem warmen Ort viel Zeit zum Gehen lassen. Danach in eine gefettete Kastenform geben und noch einmal gehen lassen.

Im vorgeheizten Backofen bei 230 Grad zehn Minuten lang backen. Dann den Ofen runterschalten auf 200 Grad und weitere 20 Minuten backen.

18.03.2015Schlagwörter zu diesem Artikel

 
Selbstgemachtes Inka Brot mit Quinoa

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Vom Salzsee Uyuni zum Titicacasee, über den Altiplano, die Hochebene der Anden bis nach La Paz führt Sie diese dicht gepackte Gruppenreise – entdecken Sie neue Seiten Südamerikas, jenseits von Argentinien und Peru!

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  • Festung El Fuerte de Samaipata
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