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Erdbeben in Ecuador: Reise-Situation und Spendenaufruf

Das ganze Ausmaß des verheerenden Erdbebens von Ecuador am 16.4.2016 ist immer noch nicht zu überblicken. Wir stehen in Kontakt mit unseren Partnern und Freunden vor Ort, und informieren hier aktuell über die Situation, speziell für Ecuador-Reisende. Diese Seite wird bei neuen Nachrichten aktualisiert, ebenso unsere Seiten bei Facebook und Twitter.

 

Letztes Update: 22.4.2016, 21:00 Uhr

 

Reise-Information Ecuador

Wir sind froh, dass keiner unserer Reisegäste durch das Erdbeben Schaden genommen hat. Unsere Partner haben uns informiert, dass alle Touren wie geplant und ohne größere Einschränkungen durchgeführt werden können. Das gilt auch für die Stadt Guayaquil, obwohl es dort Schäden an der Verkehrsinfrastruktur gegeben hat. Die Küstenregion nördlich von Guayaquil, die am stärksten von den Erdstößen betroffen ist, kann zurzeit nicht bereist werden, liegt aber nicht auf den Routen unserer Ecuador-Reisen. Die am stärksten betroffenen Städte sind Pedernales, Jama, Canoa, Bahía de Caráquez, Chone, Portoviejo und Manta. Die Galápagos-Inseln, das Andenhochland und das Amazonasgebiet melden aber keine größeren Schäden. Auch an der südlichen Pazifikküste einschließlich Playas, Salinas, Montañita und Puerto López gibt es für Touristen keinerlei Einschränkungen.

Sprechen Sie uns an, wenn Sie an einer Ecuador-Reise interessiert sind.

Sie leisten durch Ihre Reise aktive Solidarität mit den Menschen Ecuadors, für die der Tourismus eine wichtige Lebensgrundlage ist – umso mehr nach dieser Katastrophe. Vertrauen Sie auf unsere individuelle Beratung für eine sichere und lohnende Reise in dieses schöne und liebenswerte Land.

Die Solidarität unter Ecuadorianern ist riesig. Tausende versammelten sich in Guayaquil und Quito, um Spenden für die Krisenregionen abzugeben. International wurden zudem Fachkräfte ausgesandt, um die etwa 14.000 Soldaten in den betroffenen Gebieten bei der Suche nach Verschütteten zu unterstützen. Zurzeit sind mehr als 500 Tote und ca. 7.000 Verletzte zu beklagen; 90 Personen konnten von ecuadorianischen und internationalen Helfern gerettet werden. Mehrere Nachbeben bis zu einer Stärke von 6.2 auf der Richter-Skala verursachten aber keine weiteren größeren Schäden. Viele kleine Fischerdörfer in den betroffenen Küstenregionen sind nach wie vor von der Außenwelt abgeschnitten. Das Beben vom vergangenen Samstag war das stärkste in Ecuador seit 1949.

Spendenaufruf

Ecuador braucht internationale Hilfe, um diese Katastrophe zu bewältigen. Wir empfehlen Ihnen deshalb eine Spende an die Internationale Soforthilfe des Roten Kreuzes.

Sorgen – und beruhigende Nachrichten

Unsere Reise-Expertin Germaine Fonseca ist Ecuadorianerin und war seit Samstagabend natürlich in großer Sorge um ihre Familie. Beruhigende Nachrichten bekam sie von ihrer Schwester, mit der sie kurz nach den ersten Meldungen über Skype sprechen konnte: Alle sind wohlauf. Sie berichtete ihr auch von den Minuten unmittelbar nach dem Hauptbeben: Viele Menschen in Quito, ihrer Heimatstadt, waren gerade mit Einkäufen beschäftigt und liefen in Panik auf die Straßen. Dass die Erde an einem Samstag bebte, sei dabei ein großes Glück gewesen, denn so seien viele der nun zerstörten Bürogebäude leer gewesen, erklärt Germaine. Ihr haben die Bilder aus den Dörfern an der Pazifikküste besonders weh getan, denn sie kennt diese beliebten Ferienorte von eigenen Urlaubsaufenthalten sehr gut. Jetzt verfolgt sie die Nachrichten der ecuadorianischen Fernsehstationen und steht in laufendem Kontakt mit unseren Partnern im Land.

Obwohl das Epizentrum bei Pedernales lag, ist die gesamte Küstenregion über rund 500 km von Esmeraldas bis Guayaquil betroffen. Die Schnellstraße von Quito nach Guayaquil ist wegen Zerstörung gesperrt. Da eine der Hauptbrücken zum Flughafen Guayaquil zusammengebrochen ist, wurde der Flughafen vorläufig geschlossen; inzwischen hat er aber seinen Betrieb wieder vollständig aufgenommen. Der Flughafen Manta ist wegen der Zerstörung des Kontrollturms weiterhin nur für humanitäre Hilfsflüge geöffnet.

18.04.2016 Schlagwörter zu diesem Artikel
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  • Quito
  • Indigener Markt von Otavalo
  • Thermalquellen von Papallacta
  • Dschungellodge am Flussufer des Napo
  • Schwefel- und Thermalquellen von Baños
  • Vulkan Chimborazo
  • Zugfahrt Nariz del Diablo (Teufelsnase)
  • Städte Cuenca und Guayaquil
Details und Reisetermine

Schlagwörter zu dieser Reise
Blick auf die Kathedrale und über die Dächer Cuencas in Ecuador
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Drei Schildkröten auf einem Ast mit Schmetterlingen auf dem Kopf in Ecuador
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