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Die teuerste Schokolade der Welt wächst in Ecuador

Der legendäre Kakao-Baum Nacional – oder: 290 € für 50 Gramm

Als ich diesen Bericht gesehen habe (Reportage über die teuerste Schokolade der Welt), konnte ich es kaum glauben! Es gibt tatsächlich Schokolade, die von so exquisiter Qualität ist, dass nur 50 Gramm von ihr 355 USD (umgerechnet: 290 €) kosten??? …

Der Versuch einer Erklärung: Im Dschungel von Ecuador wachsen die Kakaobohnen für eine der teuersten Schokoladen der Welt. To’ak heißt sie. Die Bäume, die die verwendete Kakaosorte namens „Nacional“ tragen, sind alt und selten geworden. Sehr selten.

Im Tal Piedra de Plata im Westen von Ecuador – das durch seine Abgeschiedenheit vor Anpflanzungen neuer Kakao-Sorten geschützt war – wurden einige dieser mehr als 100 Jahre alten Bäume entdeckt, die besonders guten Kakao geben. Die isolierte Lage war es, die das Überleben der nur in Ecuador beheimateten Kakaosorte Nacional gesichert hat. DNA-Studien haben ergeben, dass es sich tatsächlich um absolut reinen und unverfälschten „Nacional“ handelt. Bisher hat man bei lediglich neun Bäumen die Gewissheit. Bei weiteren 850 geht man davon aus, dass sie gleichfalls dazuzählen. Von den Bohnen dieser Bäume wird die To’ak-Schokolade erzeugtKakaofrucht – die teuerste der Welt.

Wahrscheinlich ist es dem pfiffigen Kakao-Bauern Servio Pachard zu verdanken, dass es diese Delikatesse gibt. Denn er war es, der auf ertragsarme, aber aromatische Kakao-Pflanzen im Dschungel setzte. Auf ihn wurden der Österreicher Designer Carl Schweizer und sein amerikanischer Partner Jerry Toth, der eigentlich der Wall Street den Rücken gekehrt hatte, um den Regenwald zu retten, aufmerksam. Die beiden arbeiten mit dem Kakaobauern Servio Pachard zusammen, dessen Familie seit vielen Generationen von der Kakao-Ernte lebt. Gemeinsam gründeten sie die Schokoladen-Marke To’ak. Rohstoff für die derzeit teuerste Schokolade der Welt liefern die Früchte der ertragsarmen Kakao-Bäume von Servio Pachard. Eine sortenreine Tafel To’ak ist eine Delikatesse. Dabei geht es den Herstellern aber nicht nur um die Qualität, sondern auch darum, diese alte Sorte vor dem Aussterben zu retten.

Aufwändige Forschung – und so lässt sich auch der hohe Preis erklären – ist notwendig, um dieses Vorhaben umsetzen zu können. Bauern und Wissenschaftlern der Universität Quito arbeiten zusammen, um Resistenz und Ertrag des anfälligen Nacional zu erhöhen, ohne die aromatischen Vorzüge dabei zu verwässern. Der Anbau der Sorte ist sehr arbeitsintensiv, denn die P­flanze ist anfällig für Krankheiten und wirft geringere Erträge ab als die pflegeleichten Konsumsorten. Übrigens: Der sagenumwobene Ur-Nacional soll schon vor 5.000 Jahren im ecuadorianischen Dschungel angebaut worden sein.Kakaobohnen in der Hand

Natürlich soll auch der Geschmack einzigartig sein. Ich gebe das so weiter, wie ich es gelesen habe. Denn selbst probiert habe ich To’ak – leider – noch nicht: Aromatisch und komplex, mit intensiven Noten von Früchten, Blumen und Nüssen. Fachleute sagen dazu „fino de aroma“ oder Aroma-Sorten. Diese Sorten machen gerade einmal fünf Prozent der Kakao-Weltproduktion aus.

Dabei ist die Frucht des Nacional-Baumes fast unansehnlich. Dass sie so viel Geschmack in sich trägt, lässt ihr äußeres Erscheinungsbild jedenfalls nicht vermuten. Schrumpelig, blassgelb oder grün – verdorrt sieht sie aus im Vergleich zu ihren hochgezüchteten, prallen, knallgelb und grün leuchtenden Schwestern. Diese viel resistenteren und ertragreicheren Sorten haben viele Bauern in der Vergangenheit dazu bewogen, sich umzustellen.

Die Gegenbewegung, die jetzt einsetzt, dürfte vor allem der Zahlungsbereitschaft der Schokoladen-Konsumenten in Europa, USA oder Japan zu verdanken sein. Die Kakaobauern sollen laut der Schokoladen-Unternehmer 10 % vom Gewinn erhalten. 14 Familien arbeiten für To’ak. Das wachsende Qualitätsbewusstsein führt also auch dazu, einem alten Kakaobaum das Überleben zu sichern.

Screenshot To'ak Schokolade
Screenshot der Website von To’ak

Die Exklusivität wird nicht nur geschmacklich deutlich – auch in der Verpackung. Jede Tafel wird von Hand in eine hübsche Holzbox gebettet – Info-Heftchen und Pinzette anbei. Denn mit den Fingern sollte man die Schoki nicht berühren, sondern sie sich mit der Pinzette auf die Zunge legen. Jeder Box wird zudem mit einer essbaren Kakaobohne bestückt, der Ursprung dieser Schokoladentafel. Und natürlich ist jede Tafeln nummeriert.

To’ak ist im Online-Handel erhältlich. Bitte, versprechen Sie es uns! Wenn Sie in den Genuss dieser Schokolade kommen, erzählen Sie uns davon: www.toakchocolate.com

13.05.2018Schlagwörter zu diesem Artikel

 
Kakaofrucht

 


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