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Caipirinha – Sommer im Glas

Wir mixen heute einen der beliebtesten Cocktails der Welt – Und erzählen seine Geschichte!

Die Temperaturen draußen stehen eindeutig auf Sommer! Juhu! Ich kann mir nicht helfen: Aber ich habe irgendwie Brasilien im Kopf. Ich denke an die unfassbare Zahl  von 7.491 km Küste, gesäumt von grandiosen Strandabschnitten … Und ich denke daran, ein kühles Getränk, einen Cocktail, in der Hand zu halten. Eine Caipirinha. Heute rührt Euch meine Kollegin Germaine das Nationalgetränk der Brasilianer an. Und ich habe interessante Infos dazu für Euch …

Gefunden habe ich zu der Geschichte des Caipi mehrere Schnipsel – zum Beispiel diesen: Aus der kleinen Stadt Paraty (15.+16. Tag), östlich von São Paulo an der Küste gelegen, soll das Ur-Rezept der Caipirinha stammen. In der Chronik der Stadt ist zu lesen, dass 1856 eine anhaltende Cholera-Epidemie ausgebrochen war, in deren Folge es verboten wurde, Flusswasser zu trinken. Also begannen die Menschen, selbstgebranntes „Feuerwasser“ zu trinken. Gemeint ist der aus Zuckerrohr hergestellte Schnaps Cachaça, verdünnt mit Wasser, Zucker und Limettensaft. Das erzielte offenkundig den gewünschten Effekt …

Cachaca Flaschen
In Südamerika ist die Auswahl an Cachaça groß!

Auch soll der Zuckerrohrschnaps Cachaça für medizinische Zwecke gut gewesen sein. Vermischt mit Zitrone, Knoblauch und Honig wurde er 1918 gegen die spanische Grippe eingesetzt.

Dabei war der selbstgebrannte Zuckerrohrschnaps während der Kolonisierung Brasiliens durch die Portugiesen ursprünglich das Getränk der Bauern, die auf den Zuckerrohrplantagen arbeiteten. Nicht zuletzt deshalb hatte Cachaça keinen gutes Renommee.

Mittlerweile aber ist das Getränk international so bekannt, dass es auch auf der offiziellen Liste der International Bartenders Association gelistet ist, eine weltweite Vereinigung von Barkeepern, die sich u.a. auch um internationale Standards in der Zubereitung von Cocktails bemüht und eine Liste mit offiziellen Rezepten führt.

 

Caipirinha. Es ist wohl einer der bekanntesten Cocktails der Welt. Und auch hierzulande hat er viele Freunde. Er ist erfrischend und recht unkompliziert herzustellen. Übrigens: Zuhause bereiten wir den Cocktail gerne ohne Alkohol zu. Man kann das Glas einfach mit Ginger Ale auffüllen. Diese alkoholfreie Variante steht auf Cocktailkarten als „Caipiginger“, „Fresh Maker“, „Virgin Caipi“ oder „Ipanema“.  Mein Sohn ist darin schon Experte und beeindruckt andere Kinder gerne mit seinen Bar-Mixer-Qualitäten …Salut!

Aber zurück zum Original: Nahezu in jedem Supermarkt wird die wichtigste Zutat des Cocktails, Cachaça,  angeboten. Wobei meine Kollegin, begeisterte Brasilien-Kennerin, dem in Deutschland angebotenen Cachaça nichts abgewinnen kann. In Brasilien schmecke der einfach besser… Cachaça ist ein Zuckerrohrsaft-Brand, dessen Alkoholgehalt zwischen 38 und 48 Vol.-% liegt. Teilweise wird er noch per Hand hergestellt.

Nun denn, wir haben nicht alle die Möglichkeit, uns davon selbst zu überzeugen. Wohl aber davon, dass der wirklich einfach zuzubereitende Drink verdammt lecker ist. Der Cocktail aus Cachaça, Rohrzucker, Limette und Eiswürfeln ist natürlich eine Erfindung der Brasilianer. Der Name leitet sich vom brasilianischen Wort caipira ab, was soviel wie Hinterwäldler oder Landei bedeutet. Warum das so ist,weiß niemand zu beantworten. Aber wenn Sie nach Brasilien reisen sollten und eine Caipirinha bestellen, bedenken Sie, dass das Wort auch abwertend gemeint sein kann …

Salut!

 

Zu unseren Brasilien-Reisen geht es hier

13.07.2018Schlagwörter zu diesem Artikel

 
Caipirinha, Germaine mit dem fertigen Cocktail

 


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