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Alemania Andina Nr. 3 – Juli 2014

Zehn neue Termine mit lateinamerikanischer Kultur in Deutschland: Die aktuelle Ausgabe unserer Reihe „Alemania Andina“ zeigt, wo Ihr im Juli 2014 Musik, Tanz, Film und Information aus und über Mittel- und Südamerika findet. Denn nach der Reise ist vor der Reise: Ganz gleich ob Ihr in Erinnerungen schwelgen oder einen Trip vorbereiten wollt, unsere Kulturtipps sind perfekte Gelegenheiten für beides.

Einen Pflichttermin für Weltmusik-Freunde haben wir übrigens in der Rückschau dabei: Das Tanz- und Folkfestival in Rudolstadt hatte in diesem Jahr keinen Lateinamerika-Schwerpunkt, wir haben aber ein paar spannende Entdeckungen gemacht, die wir Euch in einem eigenen Blogposting vorstellen – mit Video!

 

Musik und Tanz

Wenn sie aus Lateinamerika kommt, kann man die Musik nicht vom Tanz trennen: Den Beweis treten die Musiker von Chico Trujillo bei ihrem Auftritt am 18.7.2014 in Berlin an. Ab 20 h zeigt die Band im Kreuzberger Club SO36, warum sie in ihrer chilenischen Heimat so erfolgreich ist, und auch international immer mehr Tanzbeine in Bewegung versetzt. Die Gruppe gehört zur Nueva Cumbia Chilena und bringt enormen Groove in die Szene, die kein bisschen müde ist und seit einem Vierteljahrhundert immer neue Richtungen einschlägt. Eine davon könnt Ihr in Berlin live erleben!

Ort: Berlin, Club SO36
Zeit: 18.7.2014, 20 h

 

Auch in dieser Ausgabe von Alemania Andina kommen wir nicht um eine Milonga herum. Tango hat in Deutschland viele treue Freunde, und gehört sicher zu den stärksten kulturellen Bändern, die zwischen Europa und Lateinamerika gespannt sind: Aktuell in Iserlohn, wo Carlos Quelici am 18. und 19. Juli das Bandoneon zur Open Air Milonga Tango Argentino erklingen lässt, und auch Tango-Einsteiger mit einer kostenlosen Schnupper-Tanzstunde warm werden können.

Ort: Iserlohn, Marktplatz
Zeit: 18.-19.7.2014, je ab 19 h

 

Classico Latino: Wer den Sommer gern klassischer zelebrieren möchte und dafür ein ausnehmend schöne Konzert an einem ebenso bezaubernden Ort sucht, sei auf das 11. Klosterkonzert im Kloster Marienrode bei Hildesheim verwiesen. Dort gibt es am 19. Juli eine exquisite Auswahl brasilianischer Musik zu hören, in deren Zentrum eine Auswahl der Bachianas Brasileiras von Heitor Villa-Lobossteht – Werke, die ein Zwiegespräch des Komponisten mit Johann-Sebastian Bach darstellen. Die TfN-Philharmonie spielt unter der Leitung von Maestro Emiliano Patarra, Generalmusikdirektor des „Teatro Sao Pedro“ in São Paolo. Zu den namhaften Solisten, die ebenfalls auftreten, gehört der brasilianisch inspirierte Saxofonist Ashu, der bereits als 16-jähriger Musiker sein Debüt in der New Yorker Carnegie Hall gab. Auch eine gewisse Dosis Samba soll nicht fehlen, für die das Percussions-Ensemble Bloco de Vez in den Konzertpausen sorgt.

Ort: Kloster Marienrode
Zeit: 19.7.2014, 19:30 h

 

Den folgenden Sonntag kann man natürlich bei den Benediktinerinnen von Marienrode verbringen, sie sind aber gewiss nicht böse, wenn man stattdessen in die Gegend von Hanau weiterreist. Dort ist der Chor Intermezzo aus Costa Rica zu hören, und bietet mit zwei Workshops sehr gute Gelegenheiten für interkulturelle Chorerfahrungen.

Orte und Zeiten im Überblick:
18.7.2014, 17:30 h – Workshop in Erlensee, Konzert um 19:30 h
19.7.2014: Weitere Konzerte in Karben und Rendel
20.7.2014: Musik zum Gottesdienst in der Basilika Seligenstadt – 15:30 h Workshop in Mainhausen-Zellhausen

 

 

Knackig, wie man sich’s vorstellt: Die Samba-Show Brasil Brasileiro zeigt, wie das Phänomen Samba eigentlich zustande kam. Sambatänzer, Capoeiristas, Stepptänzer sowie 11 Musiker und zwei Sänger treten vom 29.7. bis 10.8.2014 in der Show des Regisseurs Claudio Sevovia auf, die im Rahmen des Kölner Sommerfestivals gezeigt wird.

Ort: Köln
Zeit: 29.7.-1.8.2014

 

Film

Auch für diese Ausgabe haben wir interessante Kinotipps für all jene gefunden, die sich für Filme aus Lateinamerika interessieren. Den ersten davon werdet Ihr besonders dann zu schätzen wissen, wenn Ihr Euch auch für brasilianische Musik begeistert – und im Raum Freiburg/Breisgau wohnt. Dort zeigt nämlich das kommunale Kino Georges Gachots Film Rio Sonata, ein Porträt der „Sängerin unter den Sängerinnen“ Nana Caymmi. Als Tochter des Komponisten Dorival Caymmi, Exgattin von Gilberto Gil, Muse von Milton Nascimento sowie Jugendfreundin und Kommilitonin des klassischen Pianisten Nelson Freire kann Caymmi schon aus rein biographischen Gründen für sich reklamieren, eine zentrale Gestalt der jüngeren brasilianischen Musikgeschichte zu sein. Dass aber noch viel mehr Gründe dafür sprechen, zeigt dieser einfühlsame Film.

Ort: Freiburg, Kommunales Kino
Zeit: 23.7., 19:30 h und 27.7.2014, 19:45 h

Ein Vergnügen besonderer Art gibt es am 25. Juli in Lauenburg: Open-Air-Kino und Live-Musik, was könnte man mit so einem Sommerabend schon Besseres anfangen! Zumal, wenn beides perfekt aufeinander abgestimmt ist: „Mitsommernachtstango“ von Viviane Blumenschein schildert die schräge Reise von drei argentinischen Musikern durch Finnland – wo sie der These nachspüren, der Tango wäre eigentlich daselbst erfunden worden … Ein „tiefenentspanntes und sehr charmantes Lehrstück über die Unterschiede und Gemeinsamkeiten zweier großer Tangokulturen“, schreibt der SPIEGEL … In Lauenburg kann sich das Publikum zudem ein eigenes Bild machen, anhand der Live-Musik von Trio Central, die ihrerseits als argentinisch-deutsches Ensemble auftreten – zusammen mit dem Sänger Sergio Gobi.

Ort: Lauenburg, Kirchplatz
Zeit: 25.7.2014, 20 h

 

Vortrag

Wer weniger Unterhaltung und dafür lieber kernige Information möchte, findet in drei einschlägigen Hinweisen sein Programm. „Auf Kakteensuche in Nord-Peru“ lautet unser erster Vortragstipp – am 18. Juli referiert Holger Wittner aus Neubrandenburg in Leipzig, bei einer Veranstaltung der Ortsgruppe der Deutschen Kakteengesellschaft e. V. Nicht nur für Eingeweihte gibt es genug stichhaltige Gründe, sich den Termin vorzumerken!

Ort: Leipzig, Naturkundemuseum
Zeit: 18.7.2014, 19 h

 

Dem gegenüber ist die Artenvielfalt beim internationalen Symposium zu Forschung und Artenschutz in Südamerika freilich größer: Amphibien und Pinguine, Robben und Delphine sind nicht die einzigen Spezies, für deren Schutz viel mehr getan werden muss. Um den erforderlichen wissenschaftlichen Hintergrund kümmert sich unter anderem diese anspruchsvolle Tagung, die am 19. und 20. Juli im Tiergarten Nürnberg stattfindet – als Zusammenarbeit des Tiergartens und des Vereins Yaqu Pacha e. V.


Ort:
 Nürnberg, Tiergarten
Zeit: 19.-20.7.2014

 

Grenzen trennen nicht nur, sie eröffnen zuweilen auch Räume – in der Kultur. Für uns Deutsche ist das kein Geheimnis: Die Reflexion der Teilung und der innerdeutschen Grenze war eine starke Triebfeder kultureller Arbeit, und ist das bis heute. Dass sich ähnliche Beobachtungen auch in der Grenzregion zwischen den U.S.A. und Mexiko anstellen lassen, zeigt der Vortrag Katharina Facklers vom Institut für Amerikanistik der Universität Regensburg: So werden im Schatten der rund 3.000 km langen Grenze, die zu den am stärksten gesicherten der Welt gehört, Fragen von Identität, Zugehörigkeit und Abgrenzung gestellt, und das nicht zuletzt mit den Mitteln der Literatur. „Live sin fronteras“: Die Grenze zwischen Mexiko und den USA in Kultur und Literatur – ein spannender und gewiss aufschlussreicher Vortrag am 23. Juli.

Ort: Regensburg, Stadtbücherei
Zeit: 23.7.2014, 19 h

 

Alle Angaben zu Zeiten und Preisen ohne Gewähr!

16.07.2014Schlagwörter zu diesem Artikel

 
Alemania Andina Flyer Nr. 3 - Juli 2014

 


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