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Gruppenreise Buenos Aires und der wilde Norden

ab Buenos Aires bis Buenos Aires

Buenos Aires, Salta, Weingebiete, Iguazú, Dschungellodge

15 Tage, ab 4.200 €     4 - 8    Flug zubuchbar
 

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America Andina Destinationsspezialistin Kerstin Veix

Kerstin Veix

América Andina Geschäftsführerin Kathrin von Schiller

Kathrin von Schiller

Sarah Bömer

Sarah Bömer

+49 (0) 251 289 19 40
(Mo. – Fr.: 09.30 – 18.00 Uhr)

Übersicht: Gruppenreise Buenos Aires und der wilde Norden

Diese Reise durch den Norden Argentiniens spricht all unsere Sinne an: Wir sehen, hören, riechen, fühlen und schmecken Lateinamerika auf unserer 15-tägigen Rundreise von Buenos Aires bis zu den Iguazú-Wasserfällen.

Highlights

  • Buenos Aires, mit Tango-Kurs
  • Kajak-/Fahrradexkursion in Buenos Aires
  • Kolonialstadt Salta
  • Puna: Argentinisches Anden-Hochland
  • „Berg der sieben Farben“
  • Empanada-Kochkurs
  • Wasserfälle von Iguazú
  • Besuch bei indigenen Guaraní
  • Regenwald-Lodge

Enthaltene Leistungen

  • Inlandsflüge (Economy Class)
  • 12 Übernachtungen in landestypischen Mittelklassehotels
  • 2 Übernachtungen bei Gastfamilien mit Gemeinschaftsbad
  • Tägliches Frühstück, 3 x Mittagessen, 4 x Abendessen
  • Exkursionen mit privater, lokaler Deutsch sprechender Reiseleitung
  • Exkursion ins Tigre Delta mit lokaler Englisch sprechender Reiseleitung
  • Tango Stunde mit lokaler Englisch sprechender Reiseleitung
  • Milonga Tour in einer internationalen Gruppe mit Englisch sprechender Reiseleitung
  • Exkursionen in der Yacutinga Lodge gemeinsam mit weiteren Lodgegästen und Englisch sprechender Reiseleitung
  • Private Transfers mit lokaler Deutsch sprechender Reiseleitung
  • Eintrittsgelder laut Reiseprogramm
Paar beim Tango tanzen in Argentinien
© Ministerio de Turismo de la Nación/Tourismusministerium der Republik Argentinien
Bunte Häuser im Stadtteil La Boca in Argentinien
© Ministerio de Turismo de la Nación/Tourismusministerium der Republik Argentinien
Berg der sieben Farben in Purmamarca in Nordargentinien
Besichtigung der Kathedrale Salta in Argentinien
Aussichtsbrücke zu den Iguaçu Wasserf~llen in Argentinien
© Ministerio de Turismo de la Nación/Tourismusministerium der Republik Argentinien

Reisebeschreibung

Diese Reise durch den Norden Argentiniens spricht all unsere Sinne an: Wir sehen, hören, riechen, fühlen und schmecken Lateinamerika auf unserer 15-tägigen Rundreise von Buenos Aires bis zu den Iguazú-Wasserfällen. Denn sind die Ohren gespitzt, hören wir die Geräusche im nächtlichen Dschungel des Iguazú-Nationalparks besonders deutlich und das Rauschen der herabdonnernden Wassermassen der gleichnamigen Fälle ist fast ohrenbetäubend … Wir besuchen die Wasserfälle von argentinischer und am besten auch von brasilianischer Seite, um dem „Großen Wasser“ (in der Sprache der Guarani) gerecht zu werden. 275 Kaskaden erstrecken sich über eine Breite von drei Kilometern und fallen bis zu 80 Meter in die Tiefe. Weder Worte noch Fotos werden ihnen gerecht, man muss sie gesehen – und gehört – haben!

Unsere Sinne für Naturerlebnisse und unsere Beinmuskeln können wir gleich zu Beginn der Reise in Buenos Aires einsetzen, wenn wir mit dem Rad und Kajak im Naturresort Paraná-Fluss-Delta unterwegs sind und – wie es in Buenos Aires unvermeidlich ist – natürlich einen Tango-Workshop besuchen. Für die Geschmacks- und Geruchsnerven ist der Besuch in der Stadt Cafayate inmitten der berühmtesten Weinberge Argentiniens Genuss pur! Und wie sie erst gefordert sind und jubeln, wenn wir in die Geheimnisse der andinen Küche eingeweiht werden, indem wir selbst ein Empanada-Gericht zubereiten – und verzehren. Ein Höhepunkt dieser Rundreise ist bestimmt der Besuch bei Indigenen, die seit Generationen auf dem Puna-Hochland leben und uns auf authentische Art und Weise ihren Alltag näherbringen. Halten wir  Augen und Ohren offen!

Termine & Preise

Reisezeit
Preis
Info
Status
Reisezeit:
09.05.2019 - 23.05.2019
Preis:
4.200 €
Info:
EZZ: 675 €
Flug zubuchbar
Status:

Ich möchte einen persönlichen Reisevorschlag / weitere Informationen zu dieser Reise.

Reisestart:

Reiseende:

Auf Wunsch bieten wir Ihnen die für Sie beste Flugverbindung an:



 

Ich stimme zu, dass meine Angaben aus dem Kontaktformular zur Beantwortung meiner Anfrage erhoben und verarbeitet werden.

Hinweis:
Die Daten werden nach abgeschlossener Bearbeitung Ihrer Anfrage gelöscht. Sie können Ihre Einwilligung jederzeit für die Zukunft auch per E-Mail an info@america-andina.de widerrufen. Detaillierte Informationen zum Umgang mit Nutzerdaten finden Sie in unserer Datenschutzerklärung.

Reisezeit:
25.07.2019 - 08.08.2019
Preis:
4.200 €
Info:
EZZ: 675 €
Flug zubuchbar
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Reiseende:

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Reisezeit:
26.09.2019 - 10.10.2019
Preis:
4.200 €
Info:
EZZ: 675 €
Flug zubuchbar
Status:

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Reiseende:

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Reisezeit:
07.11.2019 - 21.11.2019
Preis:
4.200 €
Info:
EZZ: 675 €
Flug zubuchbar
Status:

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Reisestart:

Reiseende:

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verfügbar
wenige Plätze

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Hinweise
Die genannten Preise gelten pro Person im Doppelzimmer, sofern nichts anderes angegeben ist. Einzelzimmer-Zuschläge (EZZ) werden ggf. pro Person hinzugerechnet.Weitere Reisetermine und Preise teilen wir Dir gern auf Anfrage mit.



Nicht für Reisende mit eingeschränkter Mobilität geeignet. In der Regel kann die Reise aber Ihren Bedürfnissen angepasst werden. Bitte kontaktieren Sie uns.
 

Teilnehmerzahl

Min. Teilnehmerzahl: 4
Max. Teilnehmerzahl: 8


Bitte beachte, dass wir die Reise bis spätestens 30 Tage vor Reiseantritt absagen müssen, sollte die Mindestteilnehmerzahl bis zu diesem Zeitpunkt nicht erreicht sein.

Zahlungsmodalitäten

Höhe der Anzahlung in % des Reisepreises: 20%
Restzahlung in Tagen vor Reisebeginn: 30 Tage

Im Preis enthalten

  • Inlandsflüge (Economy Class)
  • 12 Übernachtungen in landestypischen Mittelklassehotels
  • 2 Übernachtungen bei Gastfamilien mit Gemeinschaftsbad
  • Tägliches Frühstück, 3 x Mittagessen, 4 x Abendessen
  • Exkursionen mit privater, lokaler Deutsch sprechender Reiseleitung
  • Exkursion ins Tigre Delta mit lokaler Englisch sprechender Reiseleitung
  • Tango Stunde mit lokaler Englisch sprechender Reiseleitung
  • Milonga Tour in einer internationalen Gruppe mit Englisch sprechender Reiseleitung
  • Exkursionen in der Yacutinga Lodge gemeinsam mit weiteren Lodgegästen und Englisch sprechender Reiseleitung
  • Private Transfers mit lokaler Deutsch sprechender Reiseleitung
  • Eintrittsgelder laut Reiseprogramm

Nicht enthaltene Leistungen

  • Interkontinentalflüge (Gerne lassen wir Ihnen tagesaktuelle Flugangebote zukommen)
  • Nationalparkgebühren
  • Flughafengebühren, Einreise- und Ausreisesteuer
  • Nicht aufgeführte Mahlzeiten sowie Getränke
  • Optionale Leistungen
  • Persönliche Ausgaben und Trinkgelder
  • Reiseversicherung (nähere Informationen auf Anfrage)

Allgemeine Reisehinweise

  • Bitte bedenken Sie, dass Reisen in Lateinamerika von teilweise abenteuerlichem Charakter sind und dass es trotz perfekter Organisation immer mal wieder zu kleinen Änderungen kommen kann, insbesondere wenn die Witterungsbedingungen dies erfordern.
  • Bitte beachten Sie, dass wir die Reise bis spätestens 30 Tage vor Reiseantritt absagen müssen, sollte die Mindestteilnehmerzahl bis zu diesem Zeitpunkt nicht erreicht sein.
  • Die genannten Hotels können abhängig von der Verfügbarkeit abweichen und durch vergleichbare Unterkünfte ersetzt werden. Die endgültige Hotelliste erhalten Sie ca. 2 Wochen vor Reiseantritt mit Ihren Reiseunterlagen zugestellt.
  • Bei Buchung eines halben Doppelzimmers stellen wir zunächst den Einzelzimmerzuschlag in Rechnung und erstatten diesen vor Reiseantritt, insofern sich ein Doppelzimmerpartner angemeldet hat.
  • Diese Tour kann als Privatreise zu einem beliebigen Termin durchgeführt werden. Gerne lassen wir Ihnen Preise auf Anfrage zukommen.

atmosfair

Für den Hin- und Rückflug zu dieser Reise entstehen pro Person klimarelevante Emissionen in Höhe von etwa 7.726 kg. Durch einen freiwilligen Beitrag von 178 EUR an ein Klimaschutzprojekt können Sie zur Entlastung unseres Klimas beitragen.

Aus aktuellem Anlass wollen wir Ihnen dieses Projekt in Nepal besonders ans Herz legen:

Neue Energie für Nepal – ein Gemeinschaftsprojekt des forum anders reisen und atmosfair

Die Mitglieder des forum anders reisen fördern gemeinschaftlich eine langfristig angelegte Initiative: Alle Kompensationszahlungen der Veranstalter und ihrer Reisegäste fließen in ein neues Projekt zur Unterstützung des Wiederaufbaus in Nepal. Das Besondere daran: Gezielt und langfristig wird beim Wiederaufbau von Privathäusern, Schulen, Krankenstationen und Lodges der Ausbau mit CO2- und verbrauchsarmen Technologien energieseitig unterstützt. Von Kleinbiogasanlagen über Solarkocher bis hin zu Photovoltaik und Wasseraufbereitung wird dieses Gesamtkonzept kostengünstige und ressourcensparende Versorgung mit Strom, Licht, Warmwasser und Kochmöglichkeiten zur Verbesserung der Lebensbedingungen in den Bergregionen bereitstellen. „Neue Energie für Nepal“ soll zum Hoffnungsträger für die Menschen Nepals werden, um Energie für den Wiederaufbau zu schöpfen.

Mehr dazu finden Sie unter www.atmosfair.de

Reiseablauf

1. Tag: Willkommen in Buenos Aires!

Herzlich willkommen in Buenos Aires! (Anreise in Eigenregie) Wir werden am Flughafen empfangen und zu unserem Hotel gefahren, welches für die nächsten drei Nächte unsere Unterkunft ist. Erste Eindrücke der 13-Millionen-Einwohner-Metropole gewinnen wir bei einer Citytour; „Must-have-seens“ sind unter anderem der moderne Hafen Puerto Madero, das Künstlerviertel La Boca, die Casa Rosada (Präsidentensitz) an der Plaza de Mayo, der Friedhof La Recoleta und das gleichnamige, noble Stadtviertel, das historische Zentrum und die Kathedrale … Wir übernachten im Hotel Babel.

2. Tag: Mit dem Rad und Kajak im Naturresort Paraná-Fluss-Delta unterwegs

Nur rund eine Stunde Fahrzeit von Buenos Aires entfernt öffnet die Natur ihre Pforten: Tigre heißt das Naturresort im Paraná-Fluss-Delta. Unsere ganztägige Bike-Tour, kombiniert mit einer Kajak-Exkursion im Flussdelta in Sichtweite der städtischen Ausläufer der nördlichen Stadtviertel von Buenos Aires bieten eine Vielzahl an Möglichkeiten, Sport und Kultur zu verbinden. Zu erreichen ist die Region gut mit der Bahn, bevor es dann mit dem Rad weiter durch die nördlichen Stadtviertel geht, die oft als schönste Wohngegend Buenos Aires betitelt werden. Die nahegelegenen Inseln von Tigre im Fluss Paraná  tragen zu dem positiven Urteil garantiert ganz erheblich bei. In Tigre angekommen, steigen wir für rund eineinhalb Stunden in Boote und erkunden das Leben am und im Wasser des Deltas. Wir  werden von der wunderschönen Landschaft und der Szenerie begeistert sein – und erfüllt von vielen Eindrücken in unser Hotel zurückkehren.

 

3. Tag: Den Tango in Blut und Beinen spüren

Heute geht es um den argentinischen Nationaltanz, den Tango! Buenos Aires ohne Tango ist einfach unvorstellbar. Und damit auch wir dieses Lebensgefühl spüren und authentische Eindrücke mit nach Hause nehmen, nehmen wir heute Tango-Unterricht an bei ausgesuchten Lehrern, die den Tanz im Herzen tragen und ihn seit vielen Jahren in Buenos Aires unterrichtenWir Sie können unsder Welt des Tangos nähern in Einzel- oder Gruppenunterricht. Körperhaltung, Umarmung, Schritte, Figuren, Posen – egal, ob wir Tango-Anfänger, -Fortgeschrittener oder -Experte sind, heute sind wir Argentinier! In Buenos Aires können wir an jeder Ecke und in vielen Bars Tango-Shows sehen und besuchen – traditionelle und moderne gleichermaßen. „Milongas“ werden diese Orte genannt, an denen der Tango jeden Tag regiert und Einheimische zum Tanzen kommen. In der großen Vielzahl gibt es aber nur wenige Milongas, in denen der Tango-Stil der 30er- und 40er-Jahre getanzt wird mit all seinen Codes und Zeremonien… Am Abend werden wir – abseits der touristischen Anlaufstellen – Milongas besuchen, an denen die besten „Milongueros“ der Welt zum Anfassen nah ihr Können zeigen.

 

4. Tag: Flug nach Salta – Seilbahnfahrt über die schöne Stadt

Heute verlassen wir Buenos Aires, um nach Salta zu fliegen – nächste tolle Stadt auf unserer Rundreise . Wir werden an unserem Hotel abgeholt und zum Flughafen gebracht. In Salta angekommen, ist ein Transfer zu unserem Hotel organisiert. Am Nachmittag ist ausreichend Zeit, die schöne Stadt zu Fuß zu erkunden, deren Altstadtviertel berühmt sind für ihre spanische Kolonialarchitektur. 460.000 Menschen leben in Salta, die auch Hauptstadt der gleichnamigen Provinz im Nordwesten Argentiniens ist. Wir werden auch eine Fahrt mit der Seilbahn unternehmen. Übernachtung im Hotel Candela.

 

5. Tag: In der besten Weinanbauregion Argentiniens

Durch das fruchtbare Lerma-Tal, vorbei an Orten wie Cerillos, La Merced, El Carril und Coronel Moldes, geht es zur beliebten Weinstadt Cafayate. Alle diese Orte unterwegs dienen der Kultivierung des Landstrichs, die auch eine wichtige Tabak-Region ist. Rechts und links der Straße werden wir die riesigen Plantagen entdecken. Durch die Quebrada de las Conchas (Schlucht der Muscheln) geht es weiter. Die Schlucht ist rund 75 km lang und tief eingeschnitten. Wind, Wasser und Erosion formten in ihr bizarre Steinformationen, die an verschiedene Figuren denken lassen und Namen tragen wie „Kröte“, „Mönch“ oder „Teufelsrachen“.

In der pittoresken Stadt Cafayate inmitten der berühmtesten Weinberge Argentiniens angekommen, ist erst einmal Zeit für ein Mittagessen (nicht inklusive). Bei 360 Sonnentagen im Jahr ist es kein Wunder, dass dort die Trauben besonders gut gedeihen. Die Stadt ist beliebt bei Touristen, wie wir  feststellen werden.

Am Nachmittag geht die Fahrt unserer Rundreise weiter nach Cachi. Unterwegs werden wir fasziniert sein von den kleinen, in die Berge geschmiegten Dörfer, die vom Weinanbau leben und in denen man wunderbar hausgemachte Weine und Marmeladen kosten und erwerben kann. Animana, San Carlos, Angastaco, Molinos und Seclantas sind einige der Namen. Wir legen einen Stopp ein, um den Blick in die mondartige Landschaft der Quebrada de las Flechas (Schlucht der Pfeile) in uns aufzunehmen. Sie übernachten im kleinen Örtchen Cachi mit seiner hübschen Kirche, die teilweise aus Kakteenholz gebaut wurde, was sehr typisch für die Region ist. Übernachtung im Hotel Hostería Cachi.

 

6. Tag: Indianerdorf Purmamarca, der Berg der 7 Farben und selbstgemachte Empanadas

Über die Ruta 40, eine der längsten Fernstraßen weltweit und trotz Verbesserungen immer noch streckenweise nur mit geländegängigen Fahrzeugen bezwingbar, geht es weiter. Unterwegs passieren wir den Ort Colte, wo wir Kunsthandwerker bei ihrer traditionellen Arbeit beobachten können. Die typisch bunten Ponchos, die in der Region getragen werden, werden dort gewebt. Nächstes Ziel ist die kleine Stadt Cachi ist ein Juwel und beliebtes Ausflugsziel inmitten der bunten Weinberge. Die koloniale Architektur der Innenstadt, die Kirche und das Museum laden zu einem Bummel durch den Ort ein.

Weiter geht es vorbei an tausenden riesigen Cordones-Kakteen durch den Cordones Nationalpark  zur Cuesta del Obispo mit dem höchsten Punkt Ihrer heutigen Etappe auf 3.600m. Von hier aus schlängelt sich die Straße hinab zum Escoipe Fluss. Wir durchqueren Salta auf unserem Weg nach Norden nach Purmamarca. Dort werden wir eine Wanderung auf dem Pfad zum siebenfarbigen Berg Cerro de los Siete Colores unternehmen. Die Mehrfarbigkeit des Berges ist über Millionen von Jahren durch geologische Prozesse entstanden. Ankunft in Purmamarca, ein kleines indianisch geprägtes Dorf, das die Inka als Rastplatz auf dem Inka-Pfad nutzten.

Am Abend haben wir wieder etwas Besonderes geplant: Wir werden in die Geheimnisse der andinen Küche eingeweiht und bereiten ein nordwest-argentinisches Empanada-Gericht vor, das wir im Anschluss gemeinsam genießen werden. Dazu besuchen wir die Empanada-Kochschule in Tilcara in der Humahuaca-Schlucht. Egal, ob wir gerne kochen oder nicht ganz so geschickt in der Küche sind, dieses Erlebnis verspricht wirklich Spaß. Außerdem lernen wir viel über Nahrung, Ernährung und Essenskultur der Argentinier. Wenn wir die Kochschule verlassen, dann bestimmt als Empanada-Experte! Übernachtung im Hotel Casa de Piedra.

 

7. Tag: Die Puna, Salinas Grandes und zu Gast bei einer einheimischen Familie

Am frühen Morgen verlassen wir Purmamarca, um auf unserer Rundreise in die Puna-Region vorzustoßen. Die Puna ist das argentinische Hochland. Und bei dem Stichwort „hoch“ müssen wir natürlich auch den Cuesta de Lipán erwähnen, einen Abhang, den es in steilen Serpentinen hinuntergeht. Auch Kondore fühlen sich dort oben wohl. Vielleicht entdecken wir welche? Auf alle Fälle ist der Panorama-Blick in die Tiefe und Ferne berauschend …

Dann erreichen wir Salinas Grandes auf 3.600 m Höhe. 820 Quadratkilometer misst der Salzsee Salinas Grandes del Noroeste, der vor etwa 5 bis 10 Millionen Jahren im Zuge tektonischer Veränderungen entstanden ist. Die 30 Zentimeter starke Salzschicht wird abgebaut. Dünn ist die Luft dort oben. Ein lokaler Guide wird uns zum La Casa de Sal (Haus des Salzes) führen. Wir werden außerdem die Mine Cerro Negro besuchen, wo wir die Salzbecken sehen, in die „Ernte-Prozesse“ des Salzes eingeweiht werden und auch das harte Leben der Salineros kennen lernen.

Nach dem Mittagessen fahren wir weiter nach Barrancas, wo wir eine der wichtigsten archäologischen Stätten der Region besuchen. Wir werden Felsmalereien und -Gravuren entdecken und eine imposante Klippe. Für das Mittagessen, Abendbrot und die Übernachtung werden wir bei einer einheimischen Familie zu Gast sein, mit privaten Zimmern und Gemeinschaftsbädern … Diese Familie ist eine von 32, die zum Community-Projekt „Espejo de Sal“ gehören. Zwischen den Provinzen Salta und Jujuy leben indigene Gruppen, die Unterkünfte, Verpflegung, Guides und Kunsthandwerk für Touristen anbieten. Bei ihnen erfahren die Besucher das Leben in der Puna, so, wie es wirklich ist. Ursprünglich haben die Menschen als Lama-Hirten ihr Einkommen verdient, sie haben die Wolle verarbeitet und Kunsthandwerk hergestellt. Auch als Salineros – also in der Salzproduktion und -verarbeitung – waren sie beschäftigt. Pionier ist der Ort Alfarcito, der schon vor Jahren eine Posada für Gäste eröffnet hat.

 
 
 

8. Tag: Trekking in der Bergwelt Alfarcitos (Alternative: Stadtbummel)

Nach einem stärkenden Frühstück geht die Reise nach Alfarcito weiter. Wir werden – zusammen mit einem lokalen Guide – die Bergregion, die sich wunderbar zum Wandern eignet, erobern. Wir werden begeistert sein von den packenden Aussichten über die Berge und die Laguna Guayatayoc. In San Francisco de Alfarcito werden wir zu Mittag essen und haben anschließend Zeit zu relaxen.

Übrigens: Sollten wir aus irgendwelchen Gründen nicht an der Wanderung teilnehmen können, haben wir  eine schöne Alternative. Wir werden mit dem Auto nach St. Ana und Sausalito gefahren, um die Städte kennenzulernen, zu bummeln und den Tag zu genießen. In San Francisco de Alfarcito stoßen wir  dann wieder auf die restliche Gruppe. Für das Mittagessen, Abendbrot und die Übernachtung werden wir – wie am Vortag – bei einer einheimischen Familie zu Gast sein, mit privaten Zimmern und Gemeinschaftsbädern.

 
 
 

9. Tag: Flug nach Puerto Iguazú

Nach dem Frühstück geht es abwärts. Wir verlassen die Höhe der argentinischen Puna, um nach Salta zu fahren. Dort werden wir zu Mittag essen und anschließend zum Flughafen gefahren, um nach Puerto Iguazú zu fliegen. Die folgenden Tage sind dafür vorgesehen, die „großen Wasser“ (aus der Sprache der Guarani übersetzt) von allen Seiten kennenzulernen. Nach der Landung werden wir empfangen, abgeholt und zum Hotel Jardin de Iguazú gefahren, das für die nächsten drei Nächte unsere Unterkunft ist.

 

10. Tag: Iguazú: Der größte Wasserfall der Welt zum Greifen nah

Und los geht’s: Die weltgrößten Wasserfälle im Nationalpark Iguazú rufen! 275 Wasserfälle erstrecken sich über eine Breite von drei Kilometern und fallen bis zu 80 Meter in die Tiefe. Dadurch sind sie breiter als die Victoria-Fälle, höher als die Niagara-Fälle – und schöner als beide zusammen. Weder Worte noch Fotos werden ihnen gerecht, man muss sie gesehen und gehört haben! Der argentinische Nationalpark, 1934 gegründet, schützt den Teil der Iguazú-Wasserfälle auf argentinischer Seite sowie umliegende Gebiete der Atlantischen Regenwälder. Weil die Fälle genau im Grenzgebiet Argentinien-Brasilien liegen, gibt es auch von der brasilianischen Seite Wege zu den Fällen. Diese können wir morgen kennenlernen, wenn wir mögen.

Ausgangspunkt für die heutige Tour unserer Rundreise ist das neue Visitors Center und Nature Interpretation Center. Von dort aus bringt uns der kleine Zug „Rainforest Train“ zur Station Cataratas. Wenn wir lieber zu Fuß unterwegs sind, nehmen wir den „Green Trail“. In Cataratas befinden wir sich am Einstiegspunkt zu den Wanderwegen „Upper Circuit“ und „Lower Circuit“, so dass wir selbst entscheiden können, welchen Pfad wir gehen wollen. Wir können auch einfach im „Rainforest Train“ sitzen bleiben und in weiteren 15 Minuten zur Garganta-Station und der nahen Teufelsschlucht fahren. Öffentliche Toiletten und Möglichkeiten, etwas zu Trinken oder Snacks zu kaufen, gibt es an jedem „Bahnhof“. Am Ende des Tages, nachdem wir den Weg unserer Wahl genommen haben, werden wir wieder am Visitors Center erwartet. Von dort bringen Fahrzeuge uns zurück zum Hotel.

 

11. Tag: Die Fälle von brasilianischer Seite und zu Besuch bei den Guarani

Heute werden wir am Hotel abgeholt und zum Visitors Center auf der brasilianischen Seite gefahren. Am Eingang wird uns ein Guide zugeteilt, der uns dann auf den 1.200 m langen Weg und Laufsteg durch den Cayon führt. Schon gleich am Anfang bietet sich uns ein toller Panorama-Blick. Weiter des Weges erreichen wir die Fälle „Rivadavia“ und „Drei Musketiere“. Nur noch 200 m vom Ziel entfernt, wo man in den berühmten Teufelsrachen (Ganta do Diablo) blicken kann, bezaubern permanente Regenbogen die Szenerie. Die Wassermenge ist enorm und die Gischt befeuchtet die ganze Gegend und sorgt für üppiges Grün. Die Tour endet am Salto Floriano, wo es sogar einen Lift gibt, der Besucher, die nicht so gut zu Fuß sind, zu den Parkplätzen bringt. Wer lieber läuft, nimmt den Pfad, der zum selbigen Treffpunkt führt.

Am Nachmittag können wir in Kontakt treten mit einer alten Kultur – den Guarani. Die Gemeinschaft „Guaranies M‘Bya Mbororé Fortin“ öffnet Besuchern ihre Türen, um uns in die Geheimnisse des Dschungels einzuweihen, in die Wirkung von Pflanzen als Medizin, in ihre Kultur, Lieder, Tänze, ihr Handwerk, ihre Lebens-Philosophie und ihren Glauben. Begleitet von Guarani-Guides werden wir auf einer Exkursion in den Dschungel die „Seele der Bäume“ kennenlernen…

 

12. Tag: Yacutinga-Lodge: Ein Tier- und Pflanzenparadies mitten im Dschungel

Nach dem Mittagessen erfolgt die Abfahrt von unserem Treffpunkt in Puerto Iguazú in den gleichnamigen Nationalpark. Durch pittoreske Landschaft, deren Vegetation in unterschiedlichen Grüntönen sich herrlich vom rötlichen Boden abhebt, vorbei an kleinen Siedlungen und riesigen Mate-Farmen geht die Fahrt. Das Klima ist subtropisch, stetig herrschen rund 20 Grad. Der Nationalpark ist Heimat zahlreicher (vom Aussterben auch bedrohter) Säugetiere: Der Jaguar ist hier Zuhause. Tapire, Wasserschweine, Brüllaffen, Ameisenbären, Riesenotter oder Ozelote gehören zu den 68 gezählten Säugetierarten. Dazu gesellen sich 422 Vogelarten, Reptilien, Amphibien und 250 verschiedene  Schmetterlingsarten. Ziel ist die Yacutinga-Lodge, die, umgeben vom immergrünen Dschungel, unser Quartier für die zwei folgenden Nächte sein wird. Ein privates Naturreservat (570 Hektar) umgibt die Lodge, eine paradiesische Flora und Fauna.

Nach Ankunft und Check-in sind wir zu einer Präsentation eingeladen, in deren Mittelpunkt das Ökosystem Regenwald steht. Wir werden über den aktuellen Stand über Schutzmaßnahmen informiert und können Fragen stellen, die uns am Herzen liegen.

 
 

13. Tag: Kajak-Tour, Exkursionen in den Dschungel und Nachtwanderung

Gleich nach dem Frühstück am frühen Morgen brechen wir von der Lodge zu einer rund dreistündigen Kajak-Tour auf dem Fluss San Francisco auf, der durch das Naturreservat der Lodge fließt. Dieses ist der perfekte Moment für eine Foto-Safari und beste Gelegenheit, in die unglaubliche Fauna einzutauchen. Still gleitet unser Boot auf dem Fluss dahin. Wurzelsysteme verschiedener Pflanzen haben sich den vom Flusswasser überfluteten Boden erobert, Salzflecken sind an vielen Stellen zu entdecken.

Das wissen auch die wilden Tiere, die gerne vom Salz lecken und sich aus der Deckung des Dschungels an die Flussufer wagen. Ihre Spuren säumen den matschigen Boden. Vielleicht haben wir  Glück und können sie beobachten …

Zum Mittagessen sind wir zurück in der Lodge. Wir haben freie Zeit, um uns den Annehmlichkeiten unserer Unterkunft hinzugeben, als da wären: Ein Bad im Swimmingpool, relaxte Stunden in der großzügigen Gartenanlage oder einen Erfrischungs-Drink an der Bar einnehmen.

Für den Nachmittag sind informative Spaziergänge geplant. Einheimische Führer vermitteln während der Ausflüge in den Dschungel den Besuchern ihr naturkundliches Wissen zur Tier- (Schmetterlinge, Käfer, Vögel und Säugetiere) und Pflanzenvielfalt (Bromelien, Orchideen, Medizin-Pflanzen, uralte Baumriesen).

Aber damit ist der heutige Tag noch nicht beendet. In der Nacht geht es weiter! Wir sind zu einer Nachtwanderung eingeladen, zu der Stunde, wenn der Dschungel erwacht – lautstark und geheimnisvoll. Schärfen wir unsere Sinne und machen uns leise auf den Weg. Unser Guide zeigt uns Eulen, die sich auf die Jagd machen und die Sterne der Milchstraße, die den Himmel erleuchten. Erfüllt von all den Eindrücken, Geräuschen und Erlebnissen fallen eir müde und glücklich ins Bett unserer Lodge.

 
 
 

14. Tag: Abschied vom Iguazú-Nationalpark – Flug nach Buenos Aires

Wir genießen nach dem Frühstück noch einmal das Naturparadies der Yacutinga-Lodge. Es bleibt uns noch ein wenig Zeit, auf eigene Faust Entdeckungen zu machen. Dann müssen wir leider Abschied nehmen, denn unser Transfer zum Flughafen steht an. Wir fliegen nach Buenos Aires, wo wir am Flughafen empfangen und zu unserem Hotel gebracht werden, in dem wir bereits an den ersten Tagen unserer Rundreise willkommen waren.

 

15. Tag: Abreise

Transfer zum Internationalen Airport Ezeiza, Rückflug nach Deutschland.

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