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América Andina - 20 Jahre Reisen in Lateinamerika
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Individualreise Höhepunkte in Nord-Argentinien

Buenos Aires, Iberá, Iguazú, Salta und Wein

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Highlights:

  • Wasserfälle von Iguazú
  • Salzsee Salinas Grandes del Noroeste
  • Bizarre Wüstenlandschaften
  • „Berg der sieben Farben“ Cerro de los Siete Colores
  • Weinbaugebiet Cafayate
  • Lodge in den Sümpfen von Ibéra
  • Kolonialstadt Salta
Touristenpärchen bei Bootstour bei Sonnenaufgang

Reisebeschreibung

Der Norden Argentiniens lädt Sie ein, seine Schönheiten zu entdecken. Dazu starten Sie in der facettenreichen Hauptstadt Buenos Aires, bevor Sie die Millionen-Metropole mit der Abgeschiedenheit der Sümpfe von Ibéra tauschen, mit 13.000 km² das zweitgrößte Feuchtgebiet der Welt. Von der idyllischen Lodge Irupé aus erkunden Sie das Natur- und Tierparadies per Boot, auf dem Pferderücken oder per Pedes. In der Lodge finden Sie Ruhe und einen Ort, um zu entspannen, sich kulinarisch verwöhnen zu lassen und um die Erlebnisse bei Kaimanen, schwimmenden Schweinen und lauten Brüllaffen zu verarbeiten. Am liebsten wollen Sie dort gar nicht mehr weg … aber um die weltgrößten Wasserfälle von brasilianischer und argentinischer Seite zu erleben, lassen Sie sich dann doch überreden. Der Ort birgt Magie, der Anblick ist unvergesslich. Beschaulicher geht es in den Calchaquie-Tälern zu, bestes Weinanbaugebiet Argentiniens und mit den Orten Cachi und Cafayate bei Touristen und Einheimischen gleichermaßen beliebt. Von dieser angenehmen klimatischen Umgebung geht’s dahin, wo es meistens heiß und trocken ist: In einem Hochtal auf 3.450 m liegt der Salzsee Salinas Grandes del Noroeste, dessen Salzkruste bis zu 30 cm dick werden kann. Überzeugen Sie sich mit eigenen Augen!

In Nord-Argentinien sind Steine – in natürlicher Form oder verbaut – von großer Bedeutung. Sie bilden in der Quebrada de las Conchas Formationen, die an Figuren erinnern, sie sorgen in verschiedenen Schichten übereinander für den siebenfarbigen Berg Cerro de los Siete Colores, sie bildeten einst die Festungen Quilmes und Pucará sowie den Jesuitenorden San Ignacio Miní, deren Ruinen noch heute einen Eindruck von der einstigen Bedeutung vermitteln. Kleine ursprüngliche Indio-Dörfer und steile kurvenreiche Gebirgs-Pässe säumen Ihren Weg, der Sie auch an den südlichen Wendekreis der Sonne führt. Der Besuch der schönen Kolonial-Stadt Salta bildet einen passenden Abschluss für Ihre Reise zu den Glanzlichtern im Norden Argentiniens.

Reiseablauf

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1. Tag: Ankunft in Buenos Aires – Willkommen in Argentinien! (Ankunft Freitag bis Montag)

Willkommen in der argentinischen Hauptstadt Buenos Aires. Am Flughafen werden Sie empfangen, abgeholt und zum Hotel gefahren. Je nach Ankunftszeit des Fliegers haben Sie vielleicht noch Zeit für erste Entdeckungen in der Stadt. Auf alle Fälle steht Ihnen der Tag zur freien Verfügung. Sie können sich also auch ausruhen nach einem vielleicht anstrengenden Flug und schon auf morgen freuen, wenn Sie die Highlights der 13-Millionen-Einwohner-Metropole Buenos Aires kennenlernen. Übernachtung im Hotel Mérit San Telmo.

 
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2. Tag: Facettenreich und unglaublich lebendig: Unterwegs in Buenos Aires

Am Vormittag, gestärkt mit einem Frühstück, brechen Sie zu einer Stadtbesichtigung auf. Das erste Highlight ist der moderne Hafen Puerto Madero, gleichzeitig das kulinarische Zentrum der Stadt am Río de la Plata. Hier gibt es viele Leckereien, deren Düfte durch die Straßen ziehen. Natürlich darf auch das Künstlerviertel La Boca nicht fehlen, in dem auf den Straßen Tango getanzt wird und Fußballstar Diego Maradona mit seinem Verein Boca Juniors größte Erfolge feierte. Die berühmte Casa Rosada an der Plaza de Mayo fungiert als Präsidentensitz. Erinnern Sie sich noch an die Szene, in der Evita „Don’t cry for me Argentina“ singt? Das war dort an der Plaza de Mayo, im kolonialen Zentrum der Stadt. Auf dem imposanten Friedhof La Recoleta besuchen Sie ihr Grab. Die Stadtvillen des Viertels in französischem Stil erzählen von der Pracht und Macht der Porteños, das historische Zentrum und die Kathedrale im neoklassischen Stil erstrahlen in stolzem Glanz. Das älteste Viertel Buenos Aires, San Telmo, liegt auf dem Hügel, auf dem die Stadt gegründet wurde. Am Sonntag herrscht dort lebhaftes Markttreiben. Wer immer noch nicht genug erlebt hat, der kann auch eine Tango-Show besuchen. Denn die Stadt Buenos Aires ist auch Tango-Hauptstadt. Sie werden sich dem Feuer des argentinischen Nationaltanzes nicht entziehen können. Vielleicht ist das eine Option für den freien Nachmittag? Suchen Sie sich etwas aus – aber langweilig wird Ihnen in der tollen Stadt gewiss nicht werden! Übernachtung im Hotel Mérit San Telmo.

 
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3. Tag: Buenos Aires – Nachtfahrt im Liege-Bus nach Mercedes

Der Tag heute steht Ihnen frei zur Verfügung. Wie gesagt, in Buenos Aires gibt es viel zu entdecken – Sie haben bestimmt noch Ideen oder Wünsche, die Sie in der lebendigen Stadt verwirklichen können. Dann packen Sie Ihre Koffer und werden am Abend zum Busterminal von Retiro gebracht, um von dort mit dem Nachtbus nach Mercedes zu fahren. Der Bus startet um 21.05 Uhr. Bequeme Liegesitze und Snacks an Bord sorgen für eine hoffentlich angenehme Reise, deren Endziel die Sümpfe von Ibéra sein werden, deren fantastische Natur und einzigartige Tierwelt Sie ausgiebig kennenlernen werden. Übernachtung im Liege-Bus.

 
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4. Tag: Die abgeschiedene Irupé-Lodge in den Ibéra-Sümpfen

Um 6 Uhr in der Frühe hat Ihr Bus den Zielort Mercedes erreicht. Nach der Ankunft am Busterminal erfolgt der Transfer in die Iberá-Sümpfe zur Irupé-Lodge. Die Esteros del Iberá sind ein 13.000 km² großes Sumpfgebiet, das zweitgrößte Feuchtgebiet der Welt. Die Lodge, von der Schweizerin Regi und ihrem argentinischen Mann geleitet, liegt direkt am Ufer der Laguna Iberá. In familiärer Atmosphäre und mit einem Pool ausgestattet, finden Besucher dort ein Naturparadies, einen Ort zum Entspannen und um sich verwöhnen zu lassen, wenn sie nach spannenden Exkursionen in die Umgebung zurückkehren. Sie checken ein, bestaunen Ihre auf Pfählen errichteten Unterkünfte und ruhen sich erst einmal aus.

Am Nachmittag machen Sie per Boot auf eine erste lautlose Erkundungstour durch die Sümpfe und Seenlandschaft. Halten Sie Augen und Ohren offen, dann können Sie zahlreiche Wildtiere – wie Wasserschweine (Capybara), Otter, Sumpfhirsche oder Brüllaffen – erspähen und schreien hören. Manchmal sind Sie den Bewohnern der Sümpfe ganz nah: Bis auf einen Meter kann man sich ihnen vorsichtig nähern. Zum Abendessen kehren Sie in die Ruhe und Abgeschiedenheit der Irupé-Lodge zurück, wo Sie das Koch- und Küchenteam mit kulinarischen Köstlichkeiten verwöhnen wird. Ein besonders romantisches Erlebnis ist der Sonnenuntergang über dem See. Übernachtung in der Irupé Lodge.

 
 
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5. Tag: Bootssafari, Auge in Auge mit Kaimanen und Ausritt mit Gaucho-Spielen

Heute starten Sie zu einer Bootsafari in eine andere Region der Iberá-Sümpfe, nämlich dorthin, wo die größte Kolonie an Kaimanen nistet. Auge in Auge mit dieser nur in Südamerika vorkommenden Alligatoren-Art, das ist ein unvergessliches Erlebnis. An einem abgelegenen Steg steigen Sie vom Boot auf Pferde um, denn ein Gaucho begleitet Sie auf der jetzt folgenden Reitsafari entlang des Sumpfrandes und über kleine Urwaldinseln. Der Begriff Gaucho ist heute ähnlich romantisch verklärt wie der des nordamerikanischen Cowboys. Die Bezeichnung wurde eigentlich für die Nachkommen von spanischen Einwanderern und Indianern gewählt, die in den Pampas Vieh züchteten. Ziel des Ausritts ist eine Estancia, auf der Sie mit einem Gourmet Picknick oder einem Barbecue empfangen werden. Anschließend haben Sie das Vergnügen, sich bei Gaucho-Spielen auszuprobieren. So zeitintensiv der Hinweg per Boot und mit den Pferden durch das unwegsame Dickicht der Sümpfe auch gedauert hat, zurück zur Irupé-Lodge bringt Sie in Kürze ein wendiger Geländewagen. Übernachtung in der Irupé Lodge.

 
 
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6. Tag: Zu Fuß in den Urwald der Brüllaffen

Heute machen Sie sich zu Fuß auf den Weg durch die Sümpfe. Der Name Iberá stammt übrigens aus der Sprach der Guaraní und wird mit „helles Wasser“ übersetzt. Nun, helles Wasser findet man weniger, dafür eine Mischung aus Sumpf, Moor, Seen und Lagunen. Der geführte Rundgang führt in den Urwald der Brüllaffen. Lautes Kreischen wird Sie empfangen und begleiten. Wollen sich die Affen gegenseitig vor Ihrem Besuch warnen? Oder ist das eine freundliche Begrüßung in Affenart? Immer wieder werden Sie der Waldbewohner angesichtig – aber auch die Flora verdient Ihre Aufmerksamkeit. Bei einem Besuch des Reservat-Museums erhalten Sie umfassende Informationen zur Biodiversität. Zum Abendessen sind Sie zurück in der Irupé-Lodge. Übernachtung in der Irupé Lodge.

 
 
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7. Tag: Freier Vormittag und Fahrt nach San Ignacio

Diesen Vormittag können Sie selbst entscheiden, wie Sie ihn verbringen möchten: Mit einer Exkursion in die Sümpfe? Oder entspannt mit einem Buch am Pool? In der Lodge wird Ihnen bei der Organisation von Ausflügen gerne geholfen. Das Mittagessen erfolgt noch in der Lodge, aber dann müssen Sie Abschied nehmen von diesem wunderschönen Resort. Denn der Geländewagen bringt Sie von Pellegrini nach San Ignacio. Die Fahrt zu der Stadt, die Ort der gleichnamigen Jesuitensiedlung ist, dauert etwa 1,5 Stunden. In San Ignacio beziehen Sie Ihr reserviertes Hotel und können am Abend optional die Show „Imagenes y Sonidos“ besuchen. Mit Hin- und Rückfahrt sind dafür 1,5 Stunden eingeplant. Übernachtung im Hostal Toscana.

 
 
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8. Tag: Der Jesuitenorden San Ignacio Miní – Fahrt nach Puerto Iguazú

Freuen Sie sich auf einen erlebnisreichen Tag. Um 10 Uhr brechen Sie zu den Jesuitenruinen von San Ignacio auf. Der einstige Jesuitenorden San Ignacio Miní ist Unesco-Weltkulturerbe und Argentiniens besterhaltene und am umfangreichsten restaurierte Jesuitensiedlung. Das angegliederte Museum vermittelt Wissenswertes über die Geschichte der Reduktion in der argentinischen Provinz Missiones und in Paraguay. Das Mittagessen ist heute übrigens nicht inbegriffen. Nach der Mittagspause haben Sie die Wahl: Entweder besuchen Sie eine Yerba Mate-Fabrik (wo der in Südamerika beliebte Mate-Tee hergestellt wird) oder eine Halbedelstein-Mine. Anschließend erfolgt die Fahrt nach Puerto Iguazú, auf der argentinischen Seite des 1,3 km langen Flusses Iguazú gelegen. Gegenüber, auf der brasilianischen Seite, liegt die Stadt Foz do Iguaçu. Die beiden Städte sind durch eine Brücke über den Fluss verbunden. Die Einheimischen gaben dem Fluss auch den Beinamen „Totenfluss“. Denn in seine Fluten sollen einst nahe der Wasserfälle die Gebeine der Toten geworfen worden sein, die dann im „Teufelsschlund“ (Garganta del Diablo) den Blicken der Hinterbliebenen entschwanden … Die Ankunft in Puerto Iguazú ist für 18 Uhr vorgesehen. Die Übernachtung erfolgt im Arami Hotel & Lodge in Iguazú.

 
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9. Tag: Die Gischt der weltgrößten Wasserfälle im Gesicht spüren

Heute lernen Sie die Wasserfälle von Iguazú (portugiesisch: Iguaçu) kennen. Dazu startet am Vormittag eine private Exkursion zu den Fällen auf der argentinischen Seite; die brasilianische lernen Sie am folgenden Tag kennen. Das Wort Iguazú kommt übrigens aus der Sprache der Guaraní, bei denen Yguazú „großes Wasser“ heißt. Das Mittagessen ist heute nicht inbegriffen.

Der Nationalpark Iguazú und sein Schwesterpark auf der brasilianischen Seite bilden zusammen eines der bedeutendsten Regenwaldgebiete der südlichen Hemisphäre. Es wurde von der Unesco zum Weltnaturerbe erklärt. Tausende Hektar Atlantischer Regenwald umgeben das Herz des Parks: Die atemberaubenden Wasserfälle an der Grenze von Brasilien, Argentinien und Paraguay. Die Fälle von Iguazú sind die größten, also die breitesten Wasserfälle der Welt. Die Victoria-Wasserfälle sind zwar höher, aber schmaler. Dank der Unzugänglichkeit ist ein natürlicher Schutz für Tiere und Pflanzen gewährleistet und ein besonderer Lebensraum mit großer Artenvielfalt.

Die oberen Pfade durch den Nationalpark Iguazú entlang der Fälle erlauben immer wieder abwechslungsreiche und faszinierende Ausblicke, aber auch spannende Entdeckungen im Regenwald: Orchideen, Bromelien, Vögel und andere Wildtiere. Das Highlight ist ein Blick von der Plattform am Rande des Abgrunds in den Teufelsschlund – wahrlich nichts für schwache Nerven. Übernachtung im Arami Hotel & Lodge.

 
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10. Tag: Die brasilianische Seite der Wasserfälle

Nicht weniger spektakulär ist es, die Wassermassen von brasilianischer Seite herabdonnern zu hören und zu sehen. Sie spazieren voller Erwartung den Pfad zum Canyon hinab und werden nicht enttäuscht: Auf einer Breite von 2.700 m stürzen durchschnittlich 1700 Kubikmeter Wasser pro Sekunde 75 Meter in die Tiefe. Übrigens: Wenn Sie mögen, können Sie mit einem Raftingboot unter die Fälle fahren! Dann erfolgt die Rückfahrt nach Argentinien, wo Sie einen freien Nachmittag mit Unternehmungen auf eigene Faust genießen können. Eine weitere Übernachtung im Arami Hotel & Lodge.

 
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11. Tag: Flug von Iguazú nach Salta

Am Morgen werden Sie zum Flughafen gebracht, von wo Sie mit einem Inlandsflug nach Salta weiterreisen. Sie beziehen Ihr Hotel und haben den Rest des Tages zur freien Verfügung. Übernachtung im Boutique Hotel del Vino

 
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12. Tag: Durch die Calchaquie-Täler in die beliebte Weinstadt Cafayate

Über die Ruta 40, eine der längsten Fernstraßen weltweit und trotz Verbesserungen immer noch streckenweise nur mit geländegängigen Fahrzeugen bezwingbar, geht es im Minibus durch die farbenfrohe, trockene Landschaft der Calchaquie-Täler, den Nationalpark Los Cardones nach Cachi. Die kleine Stadt verfügt über ein sonnenreiches, trockenes Klima und gilt neben dem idyllischen Weinort Cafayate als beliebtes Ausflugsziel der Provinz. Der Ort besticht durch seine koloniale Architektur und ist umgeben von Bergen. Sie besuchen die Kirche, das Museum und auch Sehenswürdigkeiten in der Umgebung. Dann geht es weiter auf der Ruta 40 vorbei an pittoresken und kolonialen Dörfern wie Seclantás, Molinos und Angastaco. Durch die Quebrada de las Flechas bringt der Bus Sie nach Cafayate. Cafayate ist bei Touristen beliebt – und der Wein gedeiht dank der durchschnittlich 360 Sonnentage im Jahr dort hervorragend… Übernachtung im Hotel Killa Cafayate.

 
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13. Tag: In der besten Weinanbauregion Argentiniens - Quilmes und die Quebarada de las Conchas

Wenn Sie schon in einer der besten Weinanbauregionen Argentiniens sind, dann müssen Sie natürlich auch eine Bodega besuchen. Das steht heute Morgen auf dem Ausflugs-Programm. Im Anschluss geht es zu den Ruinen von Quilmes. Die Befestigungsanlage ist eine der größten archäologischen Attraktionen des Landes, nicht nur für Touristen, auch für Forscher. Die Befestigungsanlage wurde von der gleichnamigen Ethnie erbaut, um den spanischen Eroberern zu widerstehen. Doch das gelang nicht, da die Spanier die Ackerflächen anzündeten und sie hungern ließen. So musste Quilmes schließlich aufgeben werden. Durch die Quebarada de las Conchas (Schlucht der Muscheln) geht es weiter zum Staudamm Cabra Corral. Die Quebrada de las Conchas ist rund 75 km lang und eng ins Tal eingeschnitten. Entlang der Straße entdecken Sie Steinformationen, die an verschiedene Figuren denken lassen und Namen tragen wie Kröte, Mönch oder Teufelsrachen. Anschließend geht es zurück nach Salta. Übernachtung im Boutique Hotel del Vino.

 
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14. Tag: Der riesige Salzsee Salinas Grandes und der siebenfarbige Berg von Purmamarca

Heute starten Sie mit dem Minibus von Salta aus zu den Ruinen von Tastil. Die präkolumbische Ausgrabungsstätte befindet sich wenige Kilometer westlich des gleichnamigen Dorfes an einem Nordhang. Santa Rosa de Tastil liegt in der Quebrada de las Cuevas auf einer Höhe von etwa 3.200 m und ist nahezu verlassen. Der Ort dient als Zwischenstopp für Touren nach San Antonio de los Cobres, die Stadt auf etwa 3.800 m am gleichnamigen Fluss. Dort angekommen, haben Sie Zeit für ein Mittagessen und um sich ein wenig umzusehen. In der Umgebung befinden sich zahlreiche tolle Ausflugsziele, auch der Salzsee Salinas Grandes del Noroeste. Der rund 820 km² große See liegt in einem Hochtal auf etwa 3.450 m und stellt mit seiner 30 cm dicken Salzkruste einen Anblick dar, den Sie sich nicht entgehen lassen dürfen. Vor 5 bis 10 Millionen Jahren ist der See entstanden. Noch heute wird sein Salz gewonnen und verkauft. Weiter geht’s: Durch die Cuesta de Lipán, wo Sie mit Glück Kondore erblicken können, führt die Fahrt nach Purmamarca, bekannt für seinen siebenfarbigen Berg Cerro de los Siete Colores. Über Millionen von Jahren haben geologische Prozesse die Gesteinsschichten so geschliffen, so dass er nun mehrfarbig erscheint. Purmamarca ist ein kleines indianisch geprägtes Dorf, das die Inka als Rastplatz auf dem Inka-Pfad nutzten. Dort beziehen Sie Ihr Quartier für die Nacht. Übernachtung im Hotel La Posta de Purmanaca.

 
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15. Tag: Von der Festung Pucará über den südlichen Wendekreis in die Puna-Hochebene

Heute steht zunächst die Besichtigung des Ortes Purmamarca an mit seiner Kirche und dem kunterbunten Mercado Artesanal (Kunsthandwerkermarkt). Dort finden Sie bestimmt schöne Mitbringsel für sich oder Ihre Lieben daheim. Nächstes Ziel ist Tilcara. Dort besuchen Sie das Archäologische Museum und die Ruinen der Festung Pucará. Nachdem Sie Huacalera hinter sich gelassen haben überqueren Sie den südlichen Wendekreis der Sonne.

In Uquía besuchen Sie die Kirche, und das Dorf Humahuaca beeindruckt mit seiner imposanten Kathedrale und einem gut erhaltenen Zentrum in kolonialer Architektur. Dann geht es hoch hinaus. „Abra del Cóndor“ (Kondorpass) werden ein Gebirgspass sowie das den Pass umgebende Gebiet auf der Puna-Hochebene bezeichnet. Der Pass führt bis auf 3.940 m und fällt dann auf einer steilen, kurvenreichen Strecke zum 1.200 m tiefer gelegenen ursprünglichen Indio-Dörfchen Iruya ab. Die meisten Straßen sind dort so eng, dass keine Autos durchpassen. Die Bauern sind daher viel mit Lastentieren unterwegs. Lange Zeit stand am Ortseingang ein Schild, auf dem Besucher um einen respektvollen Umgang mit den Bewohnern gebeten werden.

Angemessene Bekleidung ist erwünscht, Fotos von Einheimischen sollten nur nach Absprache erfolgen und Kinder sollten nicht mit Almosen (wie Bonbons und Stiften) beschenkt werden. Sie bleiben über Nacht in Iruya. Übernachtung im Hotel Hosteria de Iruya.

 
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16. Tag: Unterwegs im Indio-Dörfchen Iruya

Nach dem Frühstück haben Sie noch einmal Zeit, sich den kleinen Ort Iruya oder Ziele in der Umgebung anzusehen. Dann erfolgt die Rückfahrt über die 400.000-Einwohner-Stadt San Salvador de Jujuy nach Salta. Übernachtung im Boutique Hotel del Vino.

 
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17. Tag: Salta, „die Schöne“, und all ihre Sehenswürdigkeiten

Heute haben Sie endlich Gelegenheit, Salta, „die Schöne“ zu besichtigen. Denn so wird die 500.000 Einwohner zählende Stadt genannt. Entgegen vieler anderer Orte hat sie sich ihre hispanischen Wurzeln bewahrt. Kaum eine andere Stadt bietet ihren Besuchern eine so große Anzahl an historischen Gebäuden aus der Kolonialzeit und schöne Parks, die zum Verweilen einladen. Sehenswert sind die Kirche San Francisco und das Karmeliterkonvent Convento de San Bernardo, 1586 gegründet und das älteste Bauwerk der Stadt. Ein Sessellift führt auf den gleichnamigen Berg, von dem aus sich ein toller Panoramablick auf die Stadt öffnet. Auch der Besuch von San Lorenzo mit seinem tropischen Mikroklima lockt ebenso wie der schöne Kunsthandwerkermarkt. Übernachtung im Boutique Hotel del Vino.

 
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18. Tag: Abschied nehmen von Argentiniens Norden

Heute endet Ihre Reise zu den Glanzlichtern von Argentiniens Norden. Sie werden je nach Buchung zum Flughafen oder zur Busstation gebracht, um von dort in Eigenregie abzureisen oder Ihr individuelles Verlängerungsprogramm zu starten. Unsere Empfehlung für eine Programm-Verlängerung ist eine Kombination mit der Atacama Wüste.

 

Termine & Preise

Reisezeit
Preis
%
Info
Status
Reisezeit:
01.03.2017 - 30.06.2017
Preis:
2.865 €
 
Info:
EZZ: 830 € 
Status:

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Wenn Sie buchen wollen, besprechen wir mit Ihnen alle Details Ihrer Reise telefonisch oder per Mail. Danach erst erhalten Sie von uns Ihre Reisebestätigung, mit der Ihr Reisevertrag verbindlich zustande kommt.
 

Reisebeginn:

Reiseende:

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Reisezeit:
01.07.2017 - 31.07.2017
Preis:
3.070 €
 
Info:
EZZ: 830 € 
Status:

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Reisebeginn:

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Reisezeit:
01.08.2017 - 30.09.2017
Preis:
3.035 €
 
Info:
EZZ: 830 € 
Status:

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Reisebeginn:

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Reisezeit:
01.10.2017 - 28.02.2018
Preis:
3.090 €
 
Info:
EZZ: 830 € 
Status:

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Reisebeginn:

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verfügbar
wenige Plätze
aktuell ausgebucht, Optionen auf Anfrage

 
Hinweise

Die genannten Preise gelten pro Person im Doppelzimmer, sofern nichts anderes angegeben ist. Einzelzimmer-Zuschläge (EZZ) werden ggf. pro Person hinzugerechnet.

Weitere Reisetermine und Preise teilen wir Ihnen gern auf Anfrage mit.

Teilnehmerzahl

Min. Teilnehmerzahl: 2

Zahlungsmodalitäten

Höhe der Anzahlung in % des Reisepreises: 20%
Restzahlung in Tagen vor Reisebeginn: 30 Tage

Enthaltene Leistungen

  • 17 Übernachtungen in landestypischen Mittelklassehotels
  • Tägliches Frühstück, 1 x Mittagessen, 1 x Lunchpaket, 2 x Abendessen
  • Transfers ohne Reiseleitung
  • Citytour in Buenos Aires im Hop On Hop Off Bus mit Audioguide auf Deutsch
  • Transfer von Buenos Aires nach Mercedes im Linienbus in der Liegesitzklasse ohne Reiseleitung
  • Exkursionen in der Gruppe mit internationalem, wechselndem Teilnehmerkreis und englisch – /deutschsprechender Reiseleitung auf der Irúpe Lodge
  • Exkursionen in Iguazú und im Nordwesten in der Gruppe mit internationalem, wechselndem Teilnehmerkreis und englisch – /spanischsprechender Reiseleitung

Nicht enthaltene Leistungen

  • Interkontinentalflüge (Gerne lassen wir Ihnen tagesaktuelle Flugangebote zukommen)
  • Inlandsflüge (Gerne lassen wir Ihnen tagesaktuelle Flugangebote zukommen)
  • Nationalparkgebühren
  • Flughafengebühren, Einreise- und Ausreisesteuer
  • Nicht aufgeführte Mahlzeiten, sowie Getränke
  • Optionale Leistungen
  • Persönliche Ausgaben und Trinkgelder
  • Reiseversicherung (nähere Informationen auf Anfrage)

Allgemeine Reisehinweise

  • Bitte bedenken Sie, dass Reisen in Lateinamerika von teilweise abenteuerlichem Charakter sind und dass es trotz perfekter Organisation immer mal wieder zu kleinen Änderungen kommen kann, insbesondere wenn die Witterungsbedingungen dies erfordern.
  • Bei der Tour handelt es sich um eine bewährte Route. Selbstverständlich kann die Reise noch weiter an Ihre Wünsche und Bedürfnisse angepasst werden. Bitte kontaktieren Sie uns. Wir helfen Ihnen gerne!
  • Die genannten Hotels können abhängig von der Verfügbarkeit abweichen und durch vergleichbare Unterkünfte ersetzt werden. Die endgültige Hotelliste erhalten Sie ca. 2 Wochen vor Reiseantritt mit Ihren Reiseunterlagen zugestellt.

atmosfair

Für den Hin- und Rückflug zu dieser Reise entstehen pro Person klimarelevante Emissionen in Höhe von etwa 7.726 kg. Durch einen freiwilligen Beitrag von 178 EUR an ein Klimaschutzprojekt können Sie zur Entlastung unseres Klimas beitragen.

Aus aktuellem Anlass wollen wir Ihnen dieses Projekt in Nepal besonders ans Herz legen:

Neue Energie für Nepal – ein Gemeinschaftsprojekt des forum anders reisen und atmosfair

Die Mitglieder des forum anders reisen fördern gemeinschaftlich eine langfristig angelegte Initiative: Alle Kompensationszahlungen der Veranstalter und ihrer Reisegäste fließen in ein neues Projekt zur Unterstützung des Wiederaufbaus in Nepal. Das Besondere daran: Gezielt und langfristig wird beim Wiederaufbau von Privathäusern, Schulen, Krankenstationen und Lodges der Ausbau mit CO2- und verbrauchsarmen Technologien energieseitig unterstützt. Von Kleinbiogasanlagen über Solarkocher bis hin zu Photovoltaik und Wasseraufbereitung wird dieses Gesamtkonzept kostengünstige und ressourcensparende Versorgung mit Strom, Licht, Warmwasser und Kochmöglichkeiten zur Verbesserung der Lebensbedingungen in den Bergregionen bereitstellen. „Neue Energie für Nepal“ soll zum Hoffnungsträger für die Menschen Nepals werden, um Energie für den Wiederaufbau zu schöpfen.

Mehr dazu finden Sie unter www.atmosfair.de

Bildergalerie

Touristenpärchen bei Bootstour bei Sonnenaufgang Vollmond über den Wasserfällen von Iguazú Reiterin in den Esteros de Iberá wird von Vogel begleitet Salinas Grandes in Nordargentinien Berg der sieben Farben in Purmamarca in Nordargentinien