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América Andina - 20 Jahre Reisen in Lateinamerika
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Gruppenreise Naturerlebnis Patagonien

Auf der Carretera Austral und Ruta 40 in den Süden

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Highlights:

  • Mehrstündige Wanderungen
  • Nationalpark Los Glaciares
  • Fitz-Roy-Massiv
  • Nationalpark Queulat
  • Gletscher Perito Moreno
  • Carretera Austral und Ruta 40
schneebedeckter Vulkan Osorno

Reisebeschreibung

Auf dieser spektakulären Naturerlebnisreise durch Patagonien erleben wir wilde Natur, raue Steppe und faszinierende Gebirgs- und Gletscherlandschaften. Wir durchqueren üppige immergrüne Wälder und erblicken schneebedeckte Berggipfel. Unsere Reise beginnt in Santiago de Chile, der Mega-City und Hauptstadt Chiles. Nach dieser modernen großstädtischen Welt tauchen wir ein in das wilde Patagonien und reisen vorbei an Vulkanen wie dem Osorno, Calbuco und Chaitén. Auf der Carretera Austral, der rustikalen Verlängerung der berühmten Panamericana, gelangen wir nach Puerto Varas zum Llanquihue-See. Hier haben wir die Möglichkeit, eine Rafting-Tour zu unternehmen oder am Fuße des Vulkanes Calbuco zu wandern. Die Carretera Austral führt uns immer weiter hinein in unberührte Landschaften. Wir erkunden den Nationalpark Queulat und stoßen auf stille Fjorde, mächtige Gletscher, bezaubernde Seen und Wildwasserflüsse. Entlang des Lago General Carrera dringen wir vor in die karge Steppenlandschaft und überqueren die Grenze zu Argentinien. Auf der legendären Ruta 40 fahren wir durch die faszinierende Steppe zum Nationalpark Los Glaciares. Wir genießen den Blick auf das Fitz-Roy-Massiv und lernen die einzigartige Gletscherwelt kennen. Unterwegs begegnen wir vielen Einheimischen und lernen Kultur und Lebensweise in Patagonien hautnah kennen. Kleine Familienhotels sind ideale Gelegenheiten, miteinander ins Gespräch zu kommen – und oft werden wir dabei Menschen kennen lernen, deren Namen sehr vertraut klingen: In vielen Orten Chiles, z.B. in Puerto Varas oder Puyuhuapi, leben Nachfahren deutscher Einwanderer. Wir treffen aber auch einfache Landarbeiter und Farmer, feilschen mit indianischen Händlerinnen auf den bunten Märkten oder lauschen der spanischen Gitarre am Abend. Am Ende unserer Naturerlebnisreise besuchen wir noch die Höhle des Milodón und staunen über die Größe des urzeitlichen Riesenfaultiers.

Reiseablauf

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1. Tag: Willkommen in Santiago

Bienvenido in Santiago de Chile! Die Mega-City beherbergt über sechs Millionen Einwohner und versammelt somit knapp die Hälfte aller Einwohner Chiles in ihrem Ballungsraum. Am internationalen Flughafen der chilenischen Hauptstadt erwartet uns bereits unsere deutschsprachige Reiseleitung. Gemeinsam machen wir uns auf den Weg durch den Großstadtdschungel zu unserem Hotel im Zentrum Santiagos. Hier angekommen, lassen wir uns zur Begrüßung das Nationalgetränk Chiles, den Pisco Sour, schmecken. Nach einer kurzen Verschnaufpause lernen wir bei einer Stadtführung die historische Altstadt kennen. Wir schlendern über den bunten Markt, schauen uns die neoklassizistische Kathedrale an und genießen die Atmosphäre auf der charmanten Plaza de Armas mit all ihren Künstlern und Schachspielern. Santiago de Chile ist eine moderne Großstadt, die ihr geschäftiges Treiben keineswegs verbirgt. Großartige moderne Bauwerke konkurrieren mit prachtvollen Gebäuden aus der spanischen Kolonialzeit. Elektronische Klänge in großen Diskotheken und Clubs finden genauso Zuspruch wie die Samba- oder Merengue-Bars. In Santiago ist jeden Tag und überall etwas los, die Stadt ist ein kulturelles Gesamterlebnis.
Hostal Río Amazonas in Santiago de Chile

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2. Tag: Santiago - Puerto Montt - Puerto Varas

Nach dem Frühstück fahren wir direkt zum Flughafen und fliegen in südlicher Richtung die Cordillera de los Andes entlang nach Puerto Montt, in die Hauptstadt der Seenregion. Hier erwartet uns bereits unser Fahrer mit einem komfortablen Kleinbus. Unsere Tour führt uns über die Carretera Austral, die Verlängerung der südlichen Panamericana nordwärts nach Puerto Varas, in die Stadt der Rosen. Ihren Beinamen verdankt die Ortschaft den Rosengärten, die die Uferpromenade schmücken. Puerto Varas ist idyllisch am Ufer des Llanquihue-Sees und nahe der Vulkane Osorno und Calbuco gelegen. In der Mitte des 19. Jahrhunderts wurde die Region von zahlreichen deutschen Einwanderern besiedelt. Noch heute sind die kulturellen Einflüsse der Mitteleuropäer spürbar. Wir beziehen unser gemütliches Hotel im Zentrum der Stadt mit dem Namen „Weisserhaus“.

 
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3. Tag: Aktivitäten a la Carte

Nachdem wir uns mit einem guten Frühstück gestärkt haben, haben wir verschiedene optionale Aktivitäten zur Auswahl: Wir können uns beispielsweise auf eine rasante Rafting-Tour auf dem Rio Petrohue begeben. Ein weiteres Angebot an diesem Tag ist auch eine Wanderung am Fuße des Vulkanes Calbuco. Der Bergriese ist der aktivste Vulkan ganz Chiles. Dritte und letzte Option ist ein begleiteter Ausflug in das romantische Kleinstädtchen Frutillar. Am Abend geht es zurück nach Puerto Varas ins Hotel „Weisserhaus“. Hinweis: Pro Aktivität müssen mindestens zwei Personen teilnehmen.

 
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4. Tag: Puerto Varas - Chaitén

Heute verlassen wir Puerto Varas am frühen Morgen und fahren auf der Carretera Austral in südlicher Richtung nach Chaitén. Es erwartet uns eine faszinierende Tour durch unberührte Landschaften des Pumalin-Nationalparks. An einigen Stellen der Strecke wird die Fernstraße von Gewässern unterbrochen, die wir mit der Fähre überqueren. Nach der Ankunft in Chaitén erfahren wir mehr über den Ausbruch des gleichnamigen Vulkans im Jahre 2008 und den Wiederaufbau des Hafenstädtchens. Auf einem Rundgang durch den Ort entdecken wir erhaltene, aber auch zerstörte Teile der Stadt und ahnen, welche Strapazen die Einheimischen nach ihrer Rückkehr auf sich nehmen mussten. Am frühen Abend lassen wir die Seele baumeln und besuchen das rustikale Thermalbad Termas de Amarillo. Hostel Yelcho am Yelcho-See

 
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5. Tag: Chaiten - Puyuhuapi

Heute setzen wir unsere Reise auf der berühmten Carretera Austral fort, die quasi die unbefestigte und reizvolle Verlängerung der chilenischen Panamericana ist. Die rustikale Schotterpiste dringt tief in die unberührte Wildnis vor. Wir fahren entlang des türkisblauen Río Frío, vorbei an gletscherbedeckten Bergmassiven, verträumten Seen und malerischen Wasserfällen. Endziel unserer Tagesreise ist ein kleines Familienhotel in der Ortschaft Puyuhuapi. Der Ort wurde Mitte des 20. Jahrhunderts von vier sudetendeutschen Einwandererfamilien gegründet, heute zählt er circa 600 deutschstämmige Einwohner.

 
 
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6. Tag: Queulat Nationalpark - Coyhaique

Nach dem Frühstück fahren wir heute eine kurze Strecke zum Ausgangspunkt einer ausgiebigen Wanderung durch den Nationalpark Queulat. Auf dieser atemberaubenden Tour durch die vielfältige Landschaft dringen wir in den wuchernden, immergrünen Wald vor. Wir erreichen Fjorde und Gletscher und genießen den Blick auf wunderschöne Seen und Wildwasserflüsse. Von einem Aussichtspunkt aus schauen wir auf den hängenden Gletscher „Ventisquero Colgante“ und dessen mächtigen Wasserfall. Im Anschluss fahren wir weiter auf der Carretera Austral durch die üppige, wilde Vegetation in Richtung Süden. Riesige Nalca-Pflanzen und gigantische Farne schmücken den Wegesrand, und das satte Grün der mächtigen Bäume, stille Fjorde und schneebedeckte Gipfel bilden eine sagenhafte Ur-Landschaft. Die Straße schraubt sich in engen Serpentinen den Gipfeln entgegen zu einem der höchsten Pässe der Carretera Austral und fällt abrupt wieder ab, bis wir den reißenden „Schwanenfluss“ Rio Cisnes erreichen. Hier lichten sich die undurchdringlichen Regenwälder und machen der rauen, südpatagonischen Berglandschaft Platz. Durch das wildromantische Tal des Río Simpson erreichen wir Coihaique, die Hauptstadt der Region Aisén.

 
 
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7. Tag: Coyhaique - Lago General Carrera

Heute verlassen wir Coihaique und fahren durch eine immer karger werdende Steppenlandschaft. Wir durchqueren ein tief eingeschnittenes Tal, dessen Gestein in einer Vielfalt von Farben schimmert. Am „Teufelspass“ öffnet sich uns ein sagenhaftes Panorama auf das Massiv des Cerro Castillo, bis hin zu den Gipfeln und Gletschern der nördlichen Eisfelder. Im Jahre 1990 brach hier der Vulkan Hudson aus und erstickte mit seinem Ascheregen die Vegetation, staute Flüsse und hinterließ ein desolates Geistertal voller toter Bäume und weiter Sümpfe. Im Tal des Rio Murta beginnen die endlosen Südbuchenwälder, und von weitem leuchtet das türkisfarbene Wasser des Lago General Carrera. Eingerahmt von den kahlen, rötlich schimmernden Hügeln der Pampa, den wuchtigen Massiven der Eisfelder und einem strahlenden Himmel liegt dieser gigantische See mit seiner sich ständig wandelnden blau-grünen Wasseroberfläche vor uns. Gebannt von diesen wunderbaren Eindrücken freuen wir uns auf eine geruhsame Nacht in einem kleinen Familienhotel am See.

 
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8. Tag: Lago General Carrera

An diesem Tag unserer Naturerlebnisreise erwartet uns ein aufregender Ausflug mit einer Wanderung zum Gletscher Exploradores, dem Ausläufer des riesigen Eisfeldes San Valentin. Fernab der ausgetretenen Touristenpfade genießen wir die sagenhafte Naturlandschaft. Bei guter Sicht erblicken wir den riesigen, über viertausend Meter hohen San Valentin. In anderer Richtung liegt der Lago Bayo, dessen grünes Gewässer faszinierend vor der ihn umgebenden Bergkulisse schimmert. Am Ende des Tages kehren wir zurück in unser kleines Familienhotel am See.

 
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9. Tag: Lago General Carrera - Perito Moreno (Argentinien)

Heute fahren wir entlang des Lago General Carrera, des größten Sees Chiles und nähern uns hinter der Kleinstadt Chile Chico der Grenze zu Argentinien. Hier spüren wir, wie sich das Klima deutlich ändert, wir erreichen eine trockenere Steppenlandschaft. Der Ort Chile Chico, den wir hinter uns lassen, wird auch als das chilenische „Sun City“ bezeichnet. Das überraschend milde Klima in dieser Region begünstigt hohe Erträge im Obstanbau, unter anderem gedeihen hier knackige Kirschen besonders gut. Kurz nach der Grenzüberfahrt erreichen wir die argentinische Ortschaft Perito Moreno.

 
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10. Tag: Ruta 40 - Fitz-Roy-Massiv

Auf der legendären Ruta 40, die neben der Panamericana die bekannteste Fernstraße Südamerikas ist, reisen wir heute weiter durch die endlose Steppenlandschaft Patagoniens gen Süden. Auf unserem beeindruckenden Weg quer durch die faszinierend-eintönige Landschaft kommen wir vorbei am Lago Cardiel, der mit seinem milchig-türkisfarbenen Gletscher-Schmelzwasser einen kräftigen Farbakzent setzt. Nachdem wir die Ruta 40 verlassen haben, nähern wir uns wieder den Anden. Bei schönem Wetter sehen wir schon bald die fantastische Felsformationen des Fitz-Roy-Massives. Unser Tagesziel ist El Chaltén. Im Zentrum des kleinen Ortes beziehen wir unser Hotel. Von hier aus haben wir einen wunderbaren Ausblick auf die Berglandschaft.

 
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11. Tag: Fitz-Roy-Massiv

Nach dem Frühstück machen wir uns zu einer mehrstündigen, aber leichten Wanderung durch den Nationalpark Los Glaciares auf. Dieser faszinierende Naturpark schützt, auf einer Fläche von knapp 4.500 Quadratkilometern, eine weltweit einmalige Gletscherlandschaft und gehört seit 1981 zum UNESCO-Weltnaturerbe. Das mächtige Fitz-Roy-Massiv ist darüber hinaus bei Extrem-Bergsteigern weltbekannt. Gerade seine tückischen Eiswände, die unberechenbaren Winde und das ständig wechselnde Wetter reizen die kühnen Sportler ganz besonders. Die vielen Wanderwege im Nationalpark Los Glaciares locken aber auch regelmäßig Trekking-Begeisterte aus der ganzen Welt in die Region. Auch wir genießen den Weg durch die atemberaubende Natur und die Sicht auf die spektakuläre Bergkulisse.

 
 
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12. Tag: El Chaltén - El Calafate - Perito Moreno Gletscher

Heute fahren wir am smaragdgrünen Lago Viedma vorbei, durch die unendlichen Weiten der argentinischen Pampa nach El Calafate am Lago Argentino. Von hier aus geht es weiter Richtung Perito Moreno Gletscher. Der riesige Auslassgletscher wurde 1899 von dem Geologen Rudolph Hauthal entdeckt und von ihm nach Otto von Bismarck benannt. Erst später erhielt das riesige Eismassiv den Namen Perito Moreno nach dem gleichnamigen argentinischen Geologen und Anthropologen, dessen Verdienst um die Erforschung Patagoniens auf diese Weise geehrt wurde. Am Eingang des Nationalparks Los Glaciares angekommen, verwandelt sich die bisher baumlose Pampa fast übergangslos in dichte Südbuchenwälder. Der südliche Arm des Lago Argentino erscheint türkisfarben gegen die milchig grauen Wolkenwände der südlichen Eisfelder. Vereinzelt schwimmende Eisberge zeugen von der Nähe eines der gewaltigsten Naturereignisse der Welt: Der Gletscher Perito Moreno drückt mit unvorstellbarer Kraft riesige Eismassen von den kontinentalen Eisfeldern herunter ins Tal, die donnernd krachend von den weiß-blauen Steilwänden in den See fallen. Der eisige Fluss bewegt sich bis zu zwei Meter am Tag und ist damit einer der wenigen wachsenden Gletscher der Welt. Wir beobachten dieses grandiose Schauspiel von einer Plattform in nächster Nähe aus.

 
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13. Tag: El Calafate - Nationalpark Torres del Paine (Chile)

Auf der Ruta 40 durchqueren wir ein letztes Mal die argentinische Pampa auf unserem Weg zur chilenischen Grenze. Wir verlassen Argentinien und besuchen den bekanntesten Nationalpark Chiles, den Nationalpark Torres del Paine. Das etwa 2.500 Quadratkilometer messende UNESCO-Biosphärenreservat ist einer der Höhepunkte unserer Reise. Wir begegnen Herden von Guanakos in einer sanften, hügeligen Steppenlandschaft und erblicken schroffe rot-graue Felsmassive und Granittürme, die sich mit milchig-grün leuchtenden Seen und weiß schimmernden Eisfeldern zu einem grandiosen Panorama vereinigen. Weite Teile des Parks sind vergletschert. Die mittleren Temperaturen liegen im Sommer bei 11° C und im Winter bei 1° C. In einer einfachen, aber sauberen Berghütte mit Gemeinschaftsbad übernachten wir heute, um am nächsten Tag in aller Frühe eine der spektakulärsten Wanderungen im Park zu starten. Hinweis: Gegen Aufpreis können wir Ihnen auch eine Unterkunft im Hotel Las Torres Patagonia buchen.

 
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14. Tag: Nationalpark Torres del Paine

Für unsere heutige Wanderung, verlassen wir zeitig das Bett und machen uns früh auf den Weg. Unser Ziel sind die „Die Türme des blauen Himmels“, die Torres del Paine. Die erste Strecke besteht aus einem einstündigen Anstieg bis zum Tal des Flusses Asencio, mit herrlicher Sicht auf die Seen der Umgebung. Obwohl das Wasser einladend schimmert, ist es eisig kalt und für ein Bad nicht zu empfehlen. Nach einer Verschnaufpause folgt eine weitere einstündige Wanderung durch einen Lenga-Wald mit den typischen Südbuchen. Am Zielort, dem Aussichtspunkt auf die Granitsäulen angekommen, werden wir für die Mühen des anstrengenden Weges belohnt: Die Türme des Paine Massivs ragen majestätisch vor uns in die Wolken hinein. Mit 3.050 Metern Höhe ist der Cerro Paine Grande der höchste Berg im Nationalpark Torres del Paine. Insgesamt sind wir sieben bis neun Stunden unterwegs, bis wir am Nachmittag wieder zu unserer Berghütte zurückkehren. Als einfachere Alternative bieten wir eine etwa zwei- bis dreistündige Wanderung zu einem Lenga-Naturwald im nördlichen Teil des Parks an, wenn mindestens zwei Personen daran teilnehmen wollen.

 
 
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15. Tag: Nationalpark Torres del Paine - Punta Arenas

Unser heutiges Ziel ist Punta Arenas, die südlichste Stadt Chiles. Unterwegs besuchen wir die nahegelegene Cueva del Milodón, die Höhle des Milodón. Der deutsche Kolonist und Abenteurer Hermann Eberhard hat hier 1895 die Überreste des urzeitlichen Riesenfaultieres gefunden. Im Inneren der etwa zweihundert Meter langen Höhle können wir eine lebensgroße Nachbildung des stattlichen Tieres betrachten. Nach der Besichtigung der Höhle fahren wir weiter nach Punta Arenas, der südlichsten Großstadt der Welt. Wir machen einen Rundgang durch die Stadt und blicken auf die geschichtsträchtige Magellanstraße, die das Festland von der Inselgruppe Feuerland trennt. Bei gutem Wetter kann man die subantarktische Inselwelt sogar am Horizont erkennen. Punta Arenas ist geprägt von einer bunten Völkermischung. Bis heute leben hier die Nachkommen portugiesischer, englischer, kroatischer, deutscher, jüdischer und schweizerischer Einwanderer. Das Klima hier ist mit einer mittleren Jahrestemperatur von 6° C eher frisch. Unsere letzte Nacht auf dieser Reise verbringen wir in einem gemütlichen 3* Hotel im Stadtzentrum von Punta Arenas.

 
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16. Tag: Adiós Chile

Unsere Naturerlebnisreise durch das wilde Patagonien geht heute zu Ende. Wir verabschieden uns von Chile und fahren zum Flughafen. Der Rückflug erfolgt in Eigenregie; wir sind Ihnen gern bei der Buchung behilflich – oder schlagen Ihnen interessante Anschlussprogramme vor, wenn Sie sich noch mehr Zeit für die Wunder Lateinamerikas nehmen können.

 

Termine & Preise

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Reisezeit:
28.10.2016 - 12.11.2016
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3.950 €
 
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18.11.2016 - 03.12.2016
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3.950 €
 
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Reisezeit:
09.12.2016 - 24.12.2016
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06.01.2017 - 21.01.2017
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27.01.2017 - 11.02.2017
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3.950 €
 
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17.02.2017 - 04.03.2017
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10.03.2017 - 25.03.2017
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3.950 €
 
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03.11.2017 - 18.11.2017
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3.995 €
 
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17.11.2017 - 02.12.2017
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3.995 €
 
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08.12.2017 - 23.12.2017
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3.995 €
 
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05.01.2018 - 20.01.2018
Preis:
3.995 €
 
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26.01.2018 - 10.02.2018
Preis:
3.995 €
 
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Reisezeit:
16.02.2018 - 03.03.2018
Preis:
3.995 €
 
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verfügbar
wenige Plätze
aktuell ausgebucht, Optionen auf Anfrage

 
Hinweise

Die genannten Preise gelten pro Person im Doppelzimmer, sofern nichts anderes angegeben ist. Einzelzimmer-Zuschläge (EZZ) werden ggf. pro Person hinzugerechnet.

Weitere Reisetermine und Preise teilen wir Ihnen gern auf Anfrage mit.

Teilnehmerzahl

Min. Teilnehmerzahl: 2
Max. Teilnehmerzahl: 10

Zahlungsmodalitäten

Höhe der Anzahlung in % des Reisepreises: 20%
Restzahlung in Tagen vor Reisebeginn: 30 Tage

Enthaltene Leistungen

  • 13 Übernachtungen in landestypischen Mittelklassehotels
  • 2 Übernachtungen in einfachen Berghütten (Gemeinschaftsunterkunft mit Gemeinschaftsbad)
  • Tägliches Frühstück, 4 x Lunchpaket
  • Exkursionen mit privater, lokaler deutschsprechender Reiseleitung
  • Private Transfers mit lokaler deutschprechender Reiseleitung
  • Eintrittsgelder laut Reiseprogramm

Nicht enthaltene Leistungen

  • Interkontinentalflüge (Gerne lassen wir Ihnen tagesaktuelle Flugangebote zukommen)
  • Inlandsflüge (Gerne lassen wir Ihnen tagesaktuelle Flugangebote zukommen)
  • Nationalparkgebühren
  • Flughafengebühren, Einreise- und Ausreisesteuer
  • Nicht aufgeführte Mahlzeiten, sowie Getränke
  • Optionale Leistungen
  • Persönliche Ausgaben und Trinkgelder
  • Reiseversicherung (nähere Informationen auf Anfrage)

Allgemeine Reisehinweise

  • Bitte bedenken Sie, dass Reisen in Lateinamerika von teilweise abenteuerlichem Charakter sind und dass es trotz perfekter Organisation immer mal wieder zu kleinen Änderungen kommen kann, insbesondere wenn die Witterungsbedingungen dies erfordern.
  • Bei der Tour handelt es sich um eine bewährte Route. Selbstverständlich kann die Reise noch weiter an Ihre Wünsche und Bedürfnisse angepasst werden. Bitte kontaktieren Sie uns. Wir helfen Ihnen gerne!
  • Bitte beachten Sie, dass wir die Reise bis spätestens 4 Wochen vor Reiseantritt absagen müssen, sollte die Mindestteilnehmerzahl bis zu diesem Zeitpunkt nicht erreicht sein.
  • Die genannten Hotels können abhängig von der Verfügbarkeit abweichen und durch vergleichbare Unterkünfte ersetzt werden. Die endgültige Hotelliste erhalten Sie ca. 2 Wochen vor Reiseantritt mit Ihren Reiseunterlagen zugestellt.
  • Bei Buchung eines halben Doppelzimmers sind wir verpflichtet den Einzelzimmerzuschlag zu berechnen. Dieser wird sofort zurückerstattet, sobald sich ein Doppelzimmerpartner findet.
  • Diese Tour kann als Privatreise zu einem beliebigen Termin durchgeführt werden. Gerne lassen wir Ihnen Preise auf Anfrage zukommen.

atmosfair

Für den Hin- und Rückflug zu dieser Reise entstehen pro Person klimarelevante Emissionen in Höhe von etwa 7.726 kg. Durch einen freiwilligen Beitrag von 178 EUR an ein Klimaschutzprojekt können Sie zur Entlastung unseres Klimas beitragen.

Aus aktuellem Anlass wollen wir Ihnen dieses Projekt in Nepal besonders ans Herz legen:

Neue Energie für Nepal – ein Gemeinschaftsprojekt des forum anders reisen und atmosfair

Die Mitglieder des forum anders reisen fördern gemeinschaftlich eine langfristig angelegte Initiative: Alle Kompensationszahlungen der Veranstalter und ihrer Reisegäste fließen in ein neues Projekt zur Unterstützung des Wiederaufbaus in Nepal. Das Besondere daran: Gezielt und langfristig wird beim Wiederaufbau von Privathäusern, Schulen, Krankenstationen und Lodges der Ausbau mit CO2- und verbrauchsarmen Technologien energieseitig unterstützt. Von Kleinbiogasanlagen über Solarkocher bis hin zu Photovoltaik und Wasseraufbereitung wird dieses Gesamtkonzept kostengünstige und ressourcensparende Versorgung mit Strom, Licht, Warmwasser und Kochmöglichkeiten zur Verbesserung der Lebensbedingungen in den Bergregionen bereitstellen. „Neue Energie für Nepal“ soll zum Hoffnungsträger für die Menschen Nepals werden, um Energie für den Wiederaufbau zu schöpfen.

Mehr dazu finden Sie unter www.atmosfair.de

Bildergalerie

schneebedeckter Vulkan Osorno Straße Carretera Austral führt vorbei an bewaldeten und schneebedeckten Bergen wolkenverhangener Lago General Carrera Tourist sitzt im Stuhl mit Blick auf das Paine Massiv Perito Moreno in El Calafate in Argentinien

Baustein Osterinsel

Reise zur Osterinsel: Mitten im Pazifischen Ozean, 4.000 km von der chilenischen Küste entfernt, liegt eine kleine Insel einsam im Meer, verzaubert von Mythen und Sagen. Rapa Nui, wie sie eigentlich heißt, bedeutet „Nabel der Welt“. So weit von allem und jedem entfernt, mehr Südsee als Südamerika, ist sie ein geschichtsträchtiger Ort mit erloschenen Vulkanen und weltberühmten Moai- Skulpturen, die als Botschafter der Ahnenwelt galten.

Highlights:
  • Moais
  • Zeremoniendorf Orongo
  • Vulkan Rano Kau
  • Baden in der Südsee
Moai bei Sonnenuntergang auf der Osterinsel in Chile
 

Expeditions-Kreuzfahrt Feuerland und Kap Hoorn ab Punta Arenas

Rund um Patagonien, Feuerland und Kap Hoorn führen unsere Expeditions-Kreuzfahrten zwischen Punta Arenas und Ushuaia: Sie befahren legendäre Meerespassagen mit der Stella Australis.

Highlights:
  • Pinguin- und Seelöwen-Kolonien
  • Kap Hoorn
  • Beagle-Kanal
  • Gletscher-Exkursionen und Wanderungen