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América Andina - 20 Jahre Reisen in Lateinamerika
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Gruppenreise Höhepunkte Süd-Argentinien

Von Valdés über die Ruta 40 zu den Gletschern

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Highlights:

  • Tierbeobachtungen auf der Halbinsel Valdés
  • Whale-Watching (optional)
  • Prähistorische Höhlenmalereien
  • Gletscher Perito Moreno
  • Buenos Aires
Wandmalereien in der Cueva de los Manos in Argentinien
© Ministerio de Turismo de la Nación / Tourismusministerium der Republik Argentinien

Reisebeschreibung

Unsere längste Autoreise durch Argentinien bringt Sie zu den absoluten Superlativen Patagoniens: Unendliche Weiten, fesselnde Tierparadiese, senkrecht in den Himmel ragende Berggipfel aus reinem Granit und windgepeitschte, riesige Seen begleiten Sie während der Fahrt. Den Abschluss bildet die noch fast unberührte Urlandschaft von Feuerland am Ende der Welt. Patagonien in seiner ganzen Wildheit, Unendlichkeit und atemberaubenden Schönheit.

Sie reisen im komfortabel ausgestatteten Mini-Bus und in Überlandbussen, um die faszinierendsten Ecken südlich der Halbinsel Valdés zu erreichen. Nirgendwo sonst in Südamerika sind die Gipfel so hoch, die Landschaften so weitläufig und die Natur so faszinierend besonders. Die Magellan-Pinguine von Puta Tombo und das Tierparadies der Halbinsel Valdés werden Ihnen noch lange in Erinnerung sein, wenn Sie längst die Küstenregion hinter sich gelassen haben – um das milde Klima im beschaulichen Los Antiguos zu genießen und die rätselhafte Cueva de las Manos zu besuchen.

Die legendäre Ruta 40 führt Sie weiter südlich in den abgelegenen und fast unberührten Perito-Moreno-Nationalpark. Gürteltiere, Guanacos und Kondore werden Sie zu Gesicht bekommen. Von El Chaltén brechen Sie zu Trekkings auf, sodass Sie den Bergriesen Cerro Torre (3.128 m) und Cerro Fitz Roy (3.406 m) ganz nah sind. Und im Nationalpark Los Glaciares stehen Sie Auge in Auge mit dem Eisriesen Perito-Moreno-Gletscher, von dem sich laut krachend Blöcke lösen und im Lago Argentino verschwinden …

Reiseablauf

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1. Tag: Anreise

Ankunft in Buenos Aires und Privattransfer vom Flughafen zu Ihrem Hotel, wo Sie sich erst einmal von dem langen Flug erholen können. Je nach Ankunftszeit bleibt Ihnen noch Zeit, um schon mal auf eigene Faust ein paar Eindrücke von Argentiniens pulsierender Hauptstadt zu gewinnen. Übernachtung im Hotel.

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2. Tag: Stadtrundfahrt durchs glanzvolle Buenos Aires

Am nächsten Vormittag startet um 9 Uhr an Ihrem Hotel eine dreistündige, privat geführte Stadtbesichtungs-Tour durch Buenos Aires. In der 13 Millionen Einwohner zählenden Metropole am Río de la Plata fungiert die berühmte Casa Rosada an der Plaza de Mayo als Präsidentensitz. Erinnern Sie sich noch an die Szene, in der Evita „Don’t cry for me Argentina“ singt? Das war dort an der Plaza de Mayo, im kolonialen Zentrum der Stadt. Auf dem imposanten Friedhof La Recoleta befindet sich Evitas Grab.

Die Stadtvillen des Viertels in französischem Stil erzählen von der Pracht und Macht der Porteños, das historische Zentrum und die Kathedrale im neoklassischen Stil erstrahlen in stolzem Glanz. Dann geht es nach San Telmo: Das älteste Viertel Buenos Aires liegt auf dem Hügel, auf dem die Stadt gegründet wurde. Natürlich darf auch das Künstlerviertel La Boca nicht fehlen, wo auf den Straßen Tango getanzt wird. Wer immer noch nicht genug erlebt hat, kann zum modernen Hafen Puerto Madero fahren, zugleich das kulinarische Zentrum der Stadt. Dort gibt es viele kleine Restaurants, aus deren Küchen die Düfte durch die Straßen ziehen.

Am Nachmittag werden Sie vom Hotel abgeholt, um vom Inlandsflughafen nach Trelew zu fliegen. Dort angekommen, fahren Sie nach Puerto Madryn (70 km auf Asphalt).

 
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3. Tag: Tierbeobachtungen auf der Halbinsel Valdés

Die Halbinsel Valdés ist Ihr heutiges Ausflugsziel. Das Naturreservat wurde 1999 von der UNESCO auf die Weltnaturerbe-Liste  gesetzt. Die Küstengewässer und die karge Landschaft mit den vielen Salzseen sind Heimat unzähliger Meeressäugetiere wie Seelöwen und See-Elefanten. Aber auch Scharen an Seevögeln lassen sich dort hervorragend beobachten. Wenn sie auch nicht ganz so zahlreich vertreten sind wie in Punta Tombo, wo Sie morgen hinfahren werden, so sind auf Valdés doch auch Kolonien der Magellan-Pinguine zu Hause. Seien Sie achtsam, dass Sie den possierlichen und sehr zutraulichen Tieren nicht aus Versehen auf die Füße treten. Wenn Sie Lust haben, können Sie in Puerto Pirámides ins Boot steigen und zu Walbeobachtungen hinaus aufs Meer fahren (optional).

Im Anschluss geht die Fahrt weiter nach Caleta de Valdés, wo Sie die Garantie haben, Seelöwen, See-Elefanten und verschiedene Seevogelarten beobachten zu können.

Übernachtung in Puerto Madryn. Fahrstrecke: 360 km, davon 190 auf Schotter.

 
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4. Tag: Inmitten der Magellan-Pinguine von Punta Tombo

Heute haben Sie viel Zeit, die teilweise so lustig anmutenden Pinguine von Punta Tombo zu erleben. Punta Tombo liegt an der Atlantikküste, etwa 120 Kilometer von Trelew entfernt und gilt als Südamerikas größtes Schutzgebiet für Pinguine. Zugleich ist es die weltweit größte Kinderstube für Magellan-Pinguine. Auf Lehm, Sand und Kies tummeln sich zahllose der possierlichen Tiere. Ein Anblick, den Sie bestimmt vielfach auf Fotos festhalten.

Übernachtung in Puerto Madryn. Fahrstrecke: 395 km, Asphalt und Schotter.

 
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5. Tag: Mit dem Linienbus entlang der Küste Patagoniens

Am Morgen startet der Überlandbus nach Comodoro Rivadavia. Damit Sie den Bus gut erreichen, werden Sie vom Hotel pünktlich abgeholt und zum Busterminal gebracht. Für den frühen Nachmittag ist die Ankunft vorgesehen.

Sie werden von Ihrem englischsprachigen Guide begrüßt, der Sie in den nächsten sieben Tagen begleiten wird. Und dann geht’s an die zerklüftete Küste des Atlantischen Ozeans, wo sich die Ruta 3 nach Puerto Deseado entlangschlängelt. Puerto Desado ist zwar nur ein kleiner Ort, aber einer der wichtigsten Fischereihäfen Patagoniens.

Zwei Übernachtungen im Hotel, Abendessen. Fahrstrecke: 460 km Asphalt im Bus und 290 km im Wagen.

 
 
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6. Tag: Mit dem Boot zu den Islas Pingüino

Heute steht ein Ganztagesausflug auf dem Programm, um das Tierparadies der Inselgruppe Islas Pingüino kennenzulernen. Auf einer der Inseln lebt eine Bootsstunde vom Festland entfernt eine Kolonie von Rock Hopper-Pinguinen (Felsenpinguine), die einzige außerhalb der Antarktis. Felsenpinguine zeichnen sich durch ihre Aktivität und Lebendigkeit aus. Sie sind ständig in Bewegung und eignen sich dadurch natürlich besonders gut für Beobachtungen. Auch Magellan-Pinguine sind auf Pingüino zuhause. Außerdem treffen Sie auf Seelöwen und Küstenvögel.

Wichtiger Hinweis: Falls die Windverhältnisse zu stark sein sollten, wird statt der Boots-Exkursion aufs Meer ein Bootsausflug in der vom Meereswasser gespeisten Ria Deseado unternommen. Dort können Sie ebenfalls Pinguinen, Robben, verschiedenen Kormoran-Arten und Delphinen begegnen.

 
 
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7. Tag: Fahrt ins angenehme Klima von Los Antiguos

Heute geht die Fahrt in Richtung Westen, bis nach Los Antiguos, am Südufer des riesigen Lago Buenos Aires gelegen. Ihr Mittagessen nehmen Sie unterwegs im landestypischen Restaurant El Pluma am Deseado-Fluss ein. Ganz in der Nähe zur chilenischen Grenze liegt Los Antiguos, der beliebte Ort, der auch das „Seniorenheim“ Chiles genannt wird. Denn der Wärme speichernde See sorgt für ein mildes Klima, sodass ältere Menschen Los Antiguos gern wählen, um dort ihren Ruhestand zu verbringen. Das malerische Erscheinungsbild mit der Bergkette der Anden im Hintergrund wird Sie begeistern. Und so genießen Sie bei Ankunft noch einen Blick in schöner Abendstimmung von einem nahegelegenen Aussichtspunkt über den See und die Anden. Unterkunft auf der Estancia Cueva de las Manos. Fahrstrecke: 560 km auf Asphalt.

 
 
 
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8. Tag: Auf der Ruta 40 zur rätselhaften „Cueva de las Manos“

Endlich legen Sie auch einen Abschnitt auf der legendären Ruta 40 zurück. Es geht im komfortablen Mini-Bus südwärts, zunächst bis zum Río Pinturas. Die Ruta Nacional 40 ist mit 5.301 km die längste Nationalstraße Argentiniens. Sie durchquert den gesamten Westen Argentiniens durch die Steppenlandschaft Patagoniens, vorbei an riesigen Schafweiden der Pampa, bis in die hochgelegenen Weinanbauregionen in den Anden. Am besten ist man mit geländegängigen Fahrzeugen unterwegs, denn die Straße ist trotz aller Instandsetzungsmaßnahmen immer eine Herausforderung. Und so ist es kein Wunder, dass sie auch gerne als Teststrecke für Autohersteller benutzt wird.

Bei Río Pinturas machen Sie Station, um Südamerikas wichtigste Höhlenmalereien zu besuchen. Sie folgen dem Flusslauf für einen halben Kilometer, bis eine Stelle in der Schlucht erreicht ist, die man zu Fuß überqueren kann. Denn auf der anderen Seite wartet eine besondere archäologische Stätte auf Sie: Die „Cueva de las Manos“ – Die Höhle der Hände. Diese Höhle ist an den Wänden mit Jahrtausende alten Wandmalereien versehen, die unzählige Hände darstellen. Vor 7.000 Jahren sollen die ersten Malereien entstanden sein. Ihre Bedeutung gibt noch immer Rätsel auf.

Nach dem Besuch haben Sie Zeit für einen Mittags-Imbiss. Danach geht die Fahrt weiter nach Süden, wo die Estancia La Oriental im Nationalpark Perito Moreno an der Küste des Belgrano-Sees liegt. Abendessen und Übernachtung.
Fahrstrecke: 450 km (120 km Asphalt, 330 km Schotterstraßen).

 
 
 
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9. Tag: Unterwegs im Perito-Moreno-Nationalpark

Heute nehmen Sie den Perito-Moreno-Nationalpark unter die Lupe. An der Küste des Belgrano-Sees entlang geht es in einer Wanderung zur Halbinsel Belgrano. Unterwegs besteht Gelegenheit, die dort heimischen Tiere in freier Wildbahn zu beobachten. Guanacos und Hasen werden Sie ganz sicher zu Gesicht bekommen. Und mit Glück erhebt sich über Ihnen ein riesiger Kondor in die Lüfte. Dieser Nationalpark weist eine noch fast unberührte Natur auf und ist einer der schönsten Patagoniens. Wegen seiner Abgelegenheit ist er recht wenig besucht, so dass Sie die Natur fast ganz für sich genießen können. Die Schönheit dieser Landschaft verdanken wir übrigens der jüngsten Eiszeit, die „nur“ 20.000 Jahre zurück liegt. Die höchste Erhebung im Park bildet der beeindruckende und immer schnee- und eisbedeckte San Lorenzo (3.700 m). Bei schönem Wetter können Sie ihn gut sehen. Das Mittagessen wird aus der Lunchbox eingenommen. Zum Abendessen und zur Nacht kehren Sie auf die Estancia La Oriental zurück. Fahrstrecke: 70 km (Schotterstraße).

 
 
 
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10. Tag: Über Schotterpisten vorbei an Gürteltieren, wilden Pferden und Guancos

Früh am Morgen kehren Sie zurück auf die Ruta 40, um weiter durch einsame Steppenlandschaften in Richtung Osten zu reisen, dann wenden Sie sich südwärts. Spätestens jetzt wird dem Besucher klar, wie unendlich weit Patagonien ist, welche Rolle Sonnenlicht und Schatten in dieser Landschaft spielen. Auf der langen Fahrt über vornehmlich Schotterpisten wird Ihnen bestimmt nicht langweilig. Immer wieder kreuzen Choiques (straußenartige Laufvögel), Guanacos, wilde Pferde oder Gürteltiere Ihren Weg. Aus dem Nichts taucht hin und wieder eine abgelegene Estancia auf. Einer dieser abgelegenen Bauernhöfe ist die Estancia La Siberia, an der Küste des Cardiel-Sees gelegen. Dort werden Sie zu Mittag essen.

So gestärkt geht es weiter Richtung Westen am kleinen Dorf Tres Lagos vorbei. In der Nähe des beschaulichen Gletschersees Lago San Martin am Fuße der Anden befindet sich die Estancia El Cóndor. Dort werden Sie bereits zum Abendessen und zur Übernachtung erwartet. Erholen Sie sich gut von der langen Fahrt. Morgen können Sie dann das Estancia-Leben testen.
Fahrstrecke: 440 km (390 km Schotterstraße, 50 km Asphalt).

 
 
 
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11. Tag: Erlebnisreicher Tag auf der Estancia El Cóndor

Heute erwartet Sie ein ereignisreicher Tag auf der Estancia El Cóndor. Denn die Betreiber bieten ihren Gästen verschiedene Möglichkeiten an, die Freizeit dort zu gestalten. Sie können sich auf dem Rücken von Pferden oder zu Fuß zu verschiedenen Aussichtspunkten begeben, von wo aus sich tolle Blicke in die Landschaft öffnen. In den Scheinbuchenwäldern (Nothofagus), die nur auf der Südhalbkugel gedeihen, leben der große Magellan-Specht, Wildgänse, Flamingos, Adler und Kondore. Halten Sie Augen und Ohren offen, dann werden Sie viele Tiere sehen und hören. Mittags gibt es ein Picknick, zum Abendessen kehren Sie auf die Estancia zurück, wo Sie auch wieder übernachten. Fahrstrecke: 30 km (Schotterstraße).

 
 
 
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12. Tag: El Chaltén - im Angesicht der Bergriesen Fitz Roy und Cerro Torre

Nach dem Frühstück brechen Sie auf, um im Mini-Bus die letzten Kilometer nach El Chaltén zu bewältigen. Seen, Gletscher und der legendäre Fitz Roy kommen bald in Sicht. El Chaltén, Ihr Ziel heute, ist eigentlich nur ein kleines Dorf, aber wegen seiner perfekten Lage als Ausgangpunkt für Wanderungen zu den legendären Bergmassiven Cerro Torre (3.128 m) und Cerro Fitz Roy (3.406 m), wird der Ort gern von Touristen aufgesucht. Übrigens: Die Ureinwohner haben dem Fitz Roy den Namen “Rauchender Berg” gegeben – El Chaltén. Nun, Feuer speien tut der Berg nicht, denn er ist ja kein Vulkan sondern ein Granitberg. Aber die Bergspitze ist oft von Wolken umwirbelt und das erinnerte die Menschen wohl an Rauch…
In El Chaltén angekommen, verabschieden Sie sich übrigens von Ihrem Fahrer und Guide. Für die folgenden zwei Nächte bleiben Sie im Ort. Fahrstrecke: 270 km Schotter.

 
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13. Tag: Siebenstündiges Trekking zum Cerro Fitz Roy

Auf eigene Faust starten Sie heute zu einem Trekking auf sehr gut präparierten Pfaden. Ziel ist die Laguna de los Tres, die am Fuße des Cerro Fitz Roy liegt. Der Fitz Roy ist der wohl berühmteste Berg der südpatagonischen Anden. Drei Stunden lang marschieren Sie durch wunderschöne Wald- und Berglandschaften, bis das Basislager Rio Blanco in Sicht kommt. Immer wieder öffnen sich tolle Aussichten auf den Granitriesen Cerro Fitz Roy und seine Nachbarn. Nach Passieren des Basislagers wird der Anstieg steiler. Stetig geht es bergan bis die Laguna de los Tres erreicht ist. Dort angekommen, werden Sie merken, dass sich alle Mühen gelohnt haben: Denn der Ausblick ist grandios …

Gehzeit: 6-7 Stunden mit einem Höhenunterschied von 800 m. Leichte bis mittelschwere Wanderung. Übernachtung wie Tag zuvor.

 
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14. Tag: Wanderung in Eigenregie zur Laguna Torre– Fahrt in die Gletscherregion

Gestern die Laguna de los Tres, heute die Laguna Torre: Sie brechen wiederum in Eigenregie zu einem Trekking auf sehr gut ausgetretenen Wegen auf. Die Laguna Torre liegt am Fuße des legendären Cerro Torre, eines der schwierigsten Bergsteigerziele der Welt. Nicht nur, dass die mehr als 1.400 m hohen Steilwände aus glattem Granit alles Können abfordern – vor allem das Klima macht einen Aufstieg zur Spitze manchmal unmöglich. Es ist keine Seltenheit, wenn die Bezwinger manchmal monatelang auf den endgültigen Gipfelansturm warten mussten. Aber zurück zur sicheren Erde: Wenn Sie die Laguna Torre erreicht haben, genießen Sie einen atemberaubend schönen Blick auf eine ganze Reihe von windumtosten Granitnadeln und gewaltige Gletscher.
Gehzeit: ca. 6 Stunden mit einem Höhenunterschied von 400 m. Leichte Wanderung.

Am späten Nachmittag erfolgt die Weiterfahrt nach El Calafate am Lago Argentino. Nach drei Stunden sollten Sie El Calafate, das Tor zur Gletscherregion, erreicht haben. Die rasch wachsende Kleinstadt ist touristisches Zentrum für Exkursionen in den Gletscher-Nationalpark Los Glaciares. Besonders der bekannte Eisriese Perito Moreno am Fuße der Anden lockt Besucher.

Übernachtung im Hotel. Fahrstrecke: 220 km auf Schotter.

 
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15. Tag: Es kracht und knirscht am Perito Moreno-Gletscher

90 km von El Calafate entfernt thront der Perito Moreno-Gletscher. Mit fünf Kilometern Breite und einer Höhe von 60 Metern ist er einer der größten Auslass-Gletscher des Campo de Hielo Sur (das größte Gletschergebiet der südamerikanischen Anden). Lenga-Südbuchen-Wälder umgeben ihn, Blüten der hiesigen Feuerbüsche (Silberbaumgewächse) und Calafate (Sauerdorn) heben sich deutlich vor dem Weiß des Eisriesen ab. Sie machen einen Tagesausflug zum Gletscher. Am Perito Moreno angekommen, führen Pfade ganz in die Nähe des Gletschers. Sie hören es deutlich krachen und knirschen, wenn sich Blöcke vom Gletscher lösen und tosend im See verschwinden. Die Eindrücke und Bilder sind unvergesslich. Glücklich kehren Sie in Ihr Hotel in El Calafate zurück.

Fahrstrecke: 180 km auf Schotter.

 
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16. Tag: Mit dem Boot an haushohen Eisblöcken vorbei

Es gibt noch mehr Möglichkeiten, den Gletschern des südpatagonischen Eisfeldes ganz nah zu sein. Heute steht Ihnen der Tag zur freien Verfügung, für den wir Ihnen eine ganztägige Bootstour in den Nationalpark „Los Glaciares“ empfehlen. Über den Lago Argentino fahren Sie zum spektakulären Upsala-Gletscher und weiter zu den Gletschern Onelli und Spegazzini. Ihr Boot gleitet an haushohen Eisblöcken vorbei, die auf dem See treiben und in ihrem strahlenden Weiß herrlich mit dem türkisblauen Wasser und der umliegenden Gebirgslandschaft kontrastieren. Vielleicht besteht die Möglichkeit, an der Bucht Bahía Onelli auszusteigen und sich an Land etwas umzusehen…? In der Vergangenheit lebten dort nämlich wilde Rinder. Vor allem aber die Flora ist sehr interessant, denn die Bucht ist bewachsen mit Moosen, Flechten und Farnen. Ursprünglicher Regenwald umgibt sie, durchzogen von Lenga-Südbuchen und Zypressen. Am Nachmittag ist die Rückfahrt nach El Calafate geplant. Übernachtung.

 
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17. Tag: Rückkehr nach Buenos Aires - Anschlussprogramm

Heute müssen Sie leider Abschied nehmen von der einmaligen Eiswelt Südargentiniens. Sie haben einen Transfer zum Flughafen und erreichen den Flieger zurück nach Buenos Aires. Optional: Was ist eine Argentinien-Reise ohne den Besuch einer Tango-Show? Gerne sind wir Ihnen bei der Organisation des Besuchs behilflich. Sie werden sich dem Feuer des argentinischen Nationaltanzes nicht entziehen können.

Privattransfer zum Hotel. Übernachtung.

Sie möchten die südliche Welt Lateinamerikas noch gar nicht verlassen? Gerne buchen wir Ihnen ein passendes Anschlussprogramm, zum Beispiel in den Torres del Paine-Nationalpark (Chile), nach Ushuaia, der südlichst gelegenen Stadt weltweit, oder zu den weltgrößten Wasserfällen in Iguazú.

 
18

18. Tag: Abflug von Buenos Aires

Privattransfer (ab Hotel 3 Stunden vor Abflug) zum internationalen Flughafen und Abflug.

 

Termine & Preise

Reisezeit
Preis
%
Info
Status
Reisezeit:
22.11.2016 - 09.12.2016
Preis:
4.295 €
 
Info:
EZZ: 570 € 
Status:

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Wenn Sie buchen wollen, besprechen wir mit Ihnen alle Details Ihrer Reise telefonisch oder per Mail. Danach erst erhalten Sie von uns Ihre Reisebestätigung, mit der Ihr Reisevertrag verbindlich zustande kommt.
 

Reisebeginn:

Reiseende:

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Reisezeit:
22.12.2016 - 08.01.2017
Preis:
4.295 €
 
Info:
EZZ: 570 € 
Status:

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Wenn Sie buchen wollen, besprechen wir mit Ihnen alle Details Ihrer Reise telefonisch oder per Mail. Danach erst erhalten Sie von uns Ihre Reisebestätigung, mit der Ihr Reisevertrag verbindlich zustande kommt.
 

Reisebeginn:

Reiseende:

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Reisezeit:
19.01.2017 - 05.02.2017
Preis:
4.295 €
 
Info:
EZZ: 570 € 
Status:

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Reisebeginn:

Reiseende:

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Reisezeit:
16.02.2017 - 05.03.2017
Preis:
4.295 €
 
Info:
EZZ: 570 € 
Status:

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Reisebeginn:

Reiseende:

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verfügbar
wenige Plätze
aktuell ausgebucht, Optionen auf Anfrage

 
Hinweise

Die genannten Preise gelten pro Person im Doppelzimmer, sofern nichts anderes angegeben ist. Einzelzimmer-Zuschläge (EZZ) werden ggf. pro Person hinzugerechnet.

Weitere Reisetermine und Preise teilen wir Ihnen gern auf Anfrage mit.

Teilnehmerzahl

Min. Teilnehmerzahl: 2
Max. Teilnehmerzahl: 8

Zahlungsmodalitäten

Höhe der Anzahlung in % des Reisepreises: 20%
Restzahlung in Tagen vor Reisebeginn: 30 Tage

Enthaltene Leistungen

  • Inlandsflüge (Economy Class)
  • 17 Übernachtungen in landestypischen Mittelklassehotels und Lodges
  • Tägliches Frühstück, 5 x Mittagessen, 1 x Lunchbox 7 x Abendessen
  • Exkursionen und Transfers in Trelew und El Calafate in der Gruppe mit internationalem Teilnehmerkreis und englischsprechender Reiseleitung
  • Stadtführung in Buenos Aires mit privater, lokaler deutschsprechender Reiseleitung
  • Private Transfers ohne Reiseleitung in Buenos Aires
  • Private Transfers mit lokaler deutsch/englischsprechende Reiseleitung
  • 7-tägige Privatreise entlang der Ruta 40 im Minibus mit privater, lokaler englischsprechender Reiseleitung
  • Transfers im öffentlichen Überlandbus wie beschrieben
  • Eintrittsgelder laut Reiseprogramm

Nicht enthaltene Leistungen

  • Interkontinentalflüge (Gerne lassen wir Ihnen tagesaktuelle Flugangebote zukommen)
  • Nationalparkgebühren
  • Flughafengebühren, Einreise- und Ausreisesteuer
  • Nicht aufgeführte Mahlzeiten, sowie Getränke
  • Optionale Leistungen
  • Persönliche Ausgaben und Trinkgelder
  • Reiseversicherung (nähere Informationen auf Anfrage)

Allgemeine Reisehinweise

  • Bitte bedenken Sie, dass Reisen in Lateinamerika von teilweise abenteuerlichem Charakter sind und dass es trotz perfekter Organisation immer mal wieder zu kleinen Änderungen kommen kann, insbesondere wenn die Witterungsbedingungen dies erfordern.
  • Dieses Reiseangebot kann nur mit einem weiteren Reisebaustein kombiniert werden oder dient dazu, Ihre Reise individuell zu verlängern.
  • Bitte beachten Sie, dass wir die Reise bis spätestens 4 Wochen vor Reiseantritt absagen müssen, sollte die Mindestteilnehmerzahl bis zu diesem Zeitpunkt nicht erreicht sein.
  • Die genannten Hotels können abhängig von der Verfügbarkeit abweichen und durch vergleichbare Unterkünfte ersetzt werden. Die endgültige Hotelliste erhalten Sie ca. 2 Wochen vor Reiseantritt mit Ihren Reiseunterlagen zugestellt.
  • Bei Buchung eines halben Doppelzimmers sind wir verpflichtet den Einzelzimmerzuschlag zu berechnen. Dieser wird sofort zurückerstattet, sobald sich ein Doppelzimmerpartner findet.
  • Folgende Ausflüge werden gemeinsam mit zusätzlichen internationalen Reisenden durchgeführt und die maximale Teilnehmerzahl liegt über 12 Personen: Halbinsel Valdés , Punta Tombo, Tierra del Fuego Nationalpark, Wanderung Halbinsel Las Colonias, Bootsausflug Iguazú.
  • Diese Tour kann als Privatreise zu einem beliebigen Termin durchgeführt werden. Gerne lassen wir Ihnen Preise auf Anfrage zukommen.

atmosfair

Für den Hin- und Rückflug zu dieser Reise entstehen pro Person klimarelevante Emissionen in Höhe von etwa 7.726 kg. Durch einen freiwilligen Beitrag von 178 EUR an ein Klimaschutzprojekt können Sie zur Entlastung unseres Klimas beitragen.

Aus aktuellem Anlass wollen wir Ihnen dieses Projekt in Nepal besonders ans Herz legen:

Neue Energie für Nepal – ein Gemeinschaftsprojekt des forum anders reisen und atmosfair

Die Mitglieder des forum anders reisen fördern gemeinschaftlich eine langfristig angelegte Initiative: Alle Kompensationszahlungen der Veranstalter und ihrer Reisegäste fließen in ein neues Projekt zur Unterstützung des Wiederaufbaus in Nepal. Das Besondere daran: Gezielt und langfristig wird beim Wiederaufbau von Privathäusern, Schulen, Krankenstationen und Lodges der Ausbau mit CO2- und verbrauchsarmen Technologien energieseitig unterstützt. Von Kleinbiogasanlagen über Solarkocher bis hin zu Photovoltaik und Wasseraufbereitung wird dieses Gesamtkonzept kostengünstige und ressourcensparende Versorgung mit Strom, Licht, Warmwasser und Kochmöglichkeiten zur Verbesserung der Lebensbedingungen in den Bergregionen bereitstellen. „Neue Energie für Nepal“ soll zum Hoffnungsträger für die Menschen Nepals werden, um Energie für den Wiederaufbau zu schöpfen.

Mehr dazu finden Sie unter www.atmosfair.de

Bildergalerie

Wandmalereien in der Cueva de los Manos in Argentinien wolkenverhangener Blick auf den Fitz Roy Wal streckt seine Schwanzflosse im Sonnenaufgang raus ein für Argentinien typisches Guanako guckt in die Kamera, die anderen grasen in Ruhig weiter Großer Platz in Buenos Aires in der Abenddämmerung
Bildnachweise (Bildname/Copyright):
1 Cueva de los Manos / Ministerio de Turismo de la Nación / Tourismusministerium der Republik Argentinien
Wal / Vision21
Guanako / Vision21
Calle de Avenida de Julio, Buenos Aires / Ministerio de Turismo de la Nación/Tourismusministerium der Republik Argentinien

Expeditions-Kreuzfahrt Feuerland und Kap Hoorn ab Ushuaia

Rund um Patagonien, Feuerland und Kap Hoorn führen unsere Expeditions-Kreuzfahrten zwischen Ushuaia und Punta Arenas: Sie befahren legendäre Meerespassagen mit der Stella Australis.

Highlights:
  • Pinguin- und Seelöwen-Kolonien
  • Kap Hoorn
  • Beagle-Kanal
  • Gletscher-Exkursionen und Wanderungen