Gruppenreise: Faszination Peru

Lima – Arequipa – Colca – Puno – Cusco – Heilige Tal – Machu Picchu

Auf dieser Reise durch die vielfältige Landschaft Perus machen Sie an faszinierenden Orten Station, die vom Erbe der Inka und der spanischen Kolonialzeit geprägt sind. Sie tauchen ein in die alte Welt und entdecken sagenumwobene Stätten, Tempel, Ruinen und Schätze. Die Reise zu den Nachfahren der einstigen Hochkultur in den mächtigen Anden lässt ein Stück Geschichte lebendig werden.

In Lima, der mit Abstand größten Stadt Perus, lassen Sie sich vom bunten kosmopolitischen Treiben, mediterranem Flair und dem typisch lateinamerikanischen Temperament verführen. Dort bekommen Sie einen ersten Eindruck von der vielfältigen Kultur und vom heutigen Lebensgefühl der Peruaner. Und dann geht es in die Vergangenheit: Ein besonders schönes Beispiel für die kontrastierenden Kulturen, die sich deutlich in der Architektur ausdrücken, ist die Stadt Arequipa. Im sogenannten „Andenbarock“ verschmelzen indianische und europäische Elemente miteinander.

Je näher Sie dem Colca-Canyon kommen, desto karger und steiniger wird die Landschaft. Geisterdörfer, Inkabrücken, Thermalbäder. Felsformationen bilden mittelalterliche Schlösser: die sogenannten Zauberschlösser von Callalli. Vikunjas, Lamas, Alpakas - oder sind es doch Guanakos? – kreuzen Ihren Weg. Auch die majestätischen Kondore, die die Thermik am Canyon-Rand nutzen, bekommen Sie zu Gesicht.

Riesige Vulkane, wie der fast 6.000 m hohe Misti oder der Chachani (6.075 m), schieben sich auf Ihrem Weg durch die Anden ins Sichtfeld. Wie soll man sich je daran satt sehen können? Sie machen halt am mythenreichen Titicacasee. Auf der Insel Taquile führen die Männer die traditionelle und sehr hochwertige Handarbeits-Kunst fort. Und die Uro zeigen Ihnen ihren Alltag auf ihren schwimmenden Schilfinseln …

Durch die einmalige Landschaft des Altiplano, der auf einer durchschnittlichen Höhe von 3.600 m liegt und sich vom Titicacasee aus rund 1000 Kilometer nach Süden erstreckt, geht es in die alte Inka-Hauptstadt Cusco.  Doch zunächst müssen Sie über den höchsten Punkt, den Pass La Raya auf 4.338 m. Für die Inkas war Cusco der „Nabel der Welt“ – kommen Sie und erleben, wie die alte und neue Kultur miteinander zu einer reizvollen Harmonie verschmilzt.

Auf dem Weg zum Höhepunkt Ihrer Reise – die heilige Stätte Machu Picchu – zeigen wir Ihnen in Maras die Gewinnung eines der feinsten Salze der Welt, in Ollantaytambo die einzige original erhaltene Stadtarchitektur der Inka und in Pisac den ältesten Markt Südamerikas.

Und dann kommt Machu Picchu. Hoch oben, versteckt im Nebelwald, liegt die mystische Stätte. Welch ein Moment, wenn Sie ihrer zum ersten Mal gewahr werden … Unentdeckt von den Spaniern wurde sie nie Opfer der Zerstörung und fasziniert noch heute ihre Besucher.

Wir freuen uns darauf, Ihnen ein traumhaftes und kulturell reizvolles Land auf ganz besondere Weise zu präsentieren!

Reiseablauf

Tag 1: Deutschland – Lima (Freitag)

Willkommen in Perus Hauptstadt Lima. Sie werden am Flughafen von Ihrer lokalen Reiseleitung begrüßt und zu Ihrem Hotel im Viertel Miraflores begleitet. Der moderne Stadtteil liegt direkt am Pazifik. Checken Sie ein und ruhen sich aus. Denn der nächste Tag beginnt gleich mit einer Stadtrundfahrt.

2. Tag: Lima (Samstag)

Frühstück

Eine Metropole mit vielen Gesichtern und ihre bedeutendsten Sehenswürdigkeiten stehen heute auf dem Programm der Stadtrundfahrt. Im Zentrum befindet sich der „Plaza de Armas“, an dem Erzbischofspalast, Rathaus  und  Kathedrale liegen. Weiter geht es zum Kloster Santo Domingo, welches im 16. Jahrhundert der Universidad Nacional Mayor de San Marcos - die älteste Universität auf dem amerikanischen Kontinent - als Haus diente. Im Anschluss besichtigen Sie die Ruine „Huaca Huallamarca“, die im Stadtteil San Isidro liegt. Auch in Ihrem Stadtteil Miraflores sehen Sie sich noch etwas mehr um. Nicht fehlen darf zum Schluss die Privatsammlung mit Schätzen des antiken Perus im Rafael Larco-Museum. 45.000 Ausstellungsstücke dokumentieren die Zeit vor 5000 Jahren.

3. Tag: Lima – Arequipa (Sonntag)

Frühstück

Am frühen Morgen werden Sie zum Flughafen Lima gefahren, um den Flieger nach Arequipa zu erreichen (Flug Lima – Arequipa nicht eingeschlossen). In Arequipa werden Sie schon erwartet und zu Ihrem Hotel gebracht. Checken Sie in Ruhe ein und entspannen Sie ein wenig. Dann bieten wir Ihnen eine Rundfahrt durch die „weiße Stadt“ an. Wahrscheinlich bezieht sich die Herkunft dieses Beinamens nicht auf das helle Tuff-Gestein vulkanischen Ursprungs, mit dem viele der alten historischen Gebäude im Zentrum Arequipas erbaut wurden. Sondern eher auf die Hautfarbe der einstmals im Stadtzentrum lebenden spanischstämmigen Bewohner, die es den dunkelhäutigeren Einheimischen verboten, in der Innenstadt zu leben. Der mediterrane Charme der Stadt und die architektonischen Meisterleistungen der kolonialen Vergangenheit werden Sie verzaubern. Auf Ihrer Erkundungsfahrt stoßen Sie auf zahlreiche Kirchen, die mit ihren feinsten Steinmetzarbeiten ein Augenschmaus sind. Die Barock-Kathedrale Compañia de Jesus ist natürlich ein Highlight und das Santa Catalina-Kloster, das im  Jahre 1579  erbaut wurde und als Wunderwerk der  kolonialen Architektur gilt. Arequipa liegt auf 2.300 m Höhe und wird von den Vulkanen Misti (5.822 m) und Chachani (6.057 m) dominiert.

Der Nachmittag steht Ihnen zur freien Verfügung. Besuchen Sie doch den Markt San Camilo: lassen Sie sich treiben, beobachten die Menschen beim Feilschen und finden selbst etwas Schönes für Ihre Lieben daheim. Vielleicht haben Sie sich aber auch noch nicht sattgesehen am wunderschönen Zentrum Arequipas, das UNESCO-Weltkulturerbe ist. Tipp von uns: das Museo Santuarios Andino. Es beherbergt eine mumifizierte Mädchenleiche, die auf dem Nevado Ampato (ca. 6000 m) freigelegt wurde. Die 500 Jahre zuvor von den Inkas geopferte Juanita war in einem Gletscher eingeschlossen, was den hervorragenden Erhaltungszustand der Mumie, einschließlich der Kleidung, erklärt. Außerdem sind in dem Museum zahlreiche als Opfergaben dienende Objekte und ein Film über die Forschungsarbeit zu sehen.

Tag 4: Arequipa – Colca (Montag)

Frühstück

Gleich am frühen Morgen starten Sie in Richtung des Distrikts Yura, der vom nahen Vulkanriesen Chachani dominiert wird, um dann nach Pampa de Arrieros und Pampa Cañaguas zu fahren. Diese Landschaften sind Teil des Nationalparks Aguada Blanca und Salinas. Kennen Sie den Unterschied zwischen den vier südamerikanischen Kamelarten Vikunja, Lama, Alpaka und Guanako? Ihnen werden bestimmt einige der Tiere begegnen – dann können Sie Ihr Wissen testen … Auch heimische Vogelarten wie Flamingos, Andengänse oder Riesenblässhühner können Sie beobachten.

So langsam nähern Sie sich dem Colca-Canyon. Die wird Landschaft wird karg und steinig und aus ihr ragen Felsformationen empor, die an mittelalterliche Schlösser erinnern: die sogenannten Zauberschlösser von Callalli. Weiter geht es zum gleichnamigen Dorf. Die Tour führt durch das Geisterdorf Sibayo. Sie hauchen dem Ort ein wenig Leben ein, indem Sie dort Ihre Lunchbox genießen. Besuch im Dorf Tuti, wo Sie die berühmten Colcas finden, denen das Tal seinen Namen verdankt. Nach dem Dorf Canocota passieren Sie eine Inkabrücke, um zum Ort Chivay zu gelangen. Dort werden Sie zu Abend essen und übernachten. Es ist noch Zeit für einen Besuch der Thermalbäder La Calera (Eintritt nicht inkludiert).

5. Tag: Colca – Puno (Dienstag)

Frühstück

Heute stehen Sie früh auf, um rechtzeitig am „Kreuz des Kondors“ (Cruz del Condor) zwischen Cabanaconde und Chivay anzukommen. Denn dort – mitten im Cañon del Colca – nutzen die riesigen, majestätischen Vögel die erste leichte Morgenthermik, um ruhig am Canyonrand zu kreisen. Am Kreuz des Kondors ist es meist kühl und zugig. Fantastisch ist auch der Blick in die Tiefe, wo der Río Colca sich durch einen der tiefsten Canyons dieser Welt windet. In den Hängen erkennen Sie Terrassen, die schon in der Zeit der Inkas angelegt wurden. Auf dem Weg zu Ihrer Unterkunft in Puno besuchen Sie die malerischen Dörfer Pinchollo und Maca. Nach dem Mittagessen geht die Reise über die Hochebene Altiplano in Richtung Puno am Titicacasee weiter. Unterwegs erhaschen Sie einen tollen Blick auf die Lagune Lagunillas und die Forellenzuchtstation, wo Andenflamingos auf der Suche nach Nahrung durchs Seeufer staken.

6. Tag: Puno (Mittwoch)

Frühstück

Früh am Morgen fahren Sie zur Insel Taquile, die 35 Kilometer von der Stadt Puno entfernt auf fast 4.000 m Höhe liegt. Dort tauchen Sie ein in die Vergangenheit, denn Spuren aus der Vor-Inkazeit werden Ihnen an vielen Stellen begegnen. Die Inselbewohner, die auf Spanisch Taquileños genannt werden, haben sich alte Traditionen und ihre Weltanschauung bewahrt. So tragen sie zum Beispiel ihre traditionelle Kleidung, die aus selbstgewebten Stoffen hergestellt wird. Die Textilien aus Taquile, die zu den hochwertigsten Perus gehören, sind sogar von der UNESCO zum Meisterwerk des mündlichen und immateriellen Kulturerbes der Menschheit erklärt worden. Spinnen, Weben und Stricken – das ist vor allem Männersache! Danach besuchen Sie auf der Insel die Gemeinschaft von Huayllano. Die Bewohner weihen Sie in ihren Alltag ein und zeigen künstlerische, handwerkliche und landwirtschaftliche Aktivitäten. Dort werden Sie auch ein typisches Mittagessen genießen, um danach mit dem Boot die berühmten schwimmenden Inseln der Uros inmitten des Naturschutzgebiets vom Titicacasee zu besichtigen. Auf Plattformen aus Totora-Schilf wohnen die Nachkommen der ersten Bewohner des Hochlandes und arbeiten als Pflücker und Jäger.

7. Tag: Puno, Cusco (Donnerstag)

Frühstück

Früh am Morgen Transfer zum Busbahnhof. Heute geht es in die alte Inkahauptstadt Cusco. Die rund 10-stündige Fahrt wird von einem deutsch oder englisch sprechenden Reiseleiter begleitet. Die  Strecke führt durch die bezaubernde Landschaft des Altiplano, der auf einer durchschnittlichen Höhe von 3.600 m liegt und sich vom Titicacasee aus rund 1000 Kilometer nach Süden erstreckt. Auf der Fahrt durch die einsamen Weiten wird Ihnen nicht langweilig werden, denn immer wieder stehen interessante Stopps an, bei denen Sie sich die Beine vertreten und Andenluft schnuppern können. Sie passieren den höchsten Punkt zwischen Puno und Cusco – den Pass La Raya auf 4.338 m. Von dort oben haben Sie einen tollen Standpunkt für schöne Fotos! Nächste Station unterwegs sind die Racchi-Ruinen, bekannt als „Tempel des Wiracocha-Gottes“. Den letzten Halt vor Cusco legen Sie in Andahuaylillas ein, einem kleinen Ort mit einer sehenswerten Kirche aus dem 17. Jahrhundert, die mit eindrucksvollen Malereien und einer mit Engeln dekorierten Orgel beeindruckt. Nach der Ankunft in Cusco, werden Sie zu Ihrem Hotel gefahren, wo Sie sich erst einmal ausruhen dürfen.

8. Tag: Cusco (Freitag)

Frühstück

Sie starten zu einer Stadtrundfahrt durch Cusco. „Nabel der Welt“ wurde die alte Hauptstadt der Inka betitelt. Ihre Geschichte ist wechselvoll und spannend. Freuen Sie sich, die rund 350.000 Einwohner zählende Stadt und ihre weltberühmten Sehenswürdigkeiten in der Umgebung zu erkunden. Der Rundweg beginnt mit dem Besuch des antiken Inkapalastes Koricancha, wichtigstes Zentrum zur Verehrung des Sonnengottes. Danach geht es zur Plaza de Armas, wo die Kathedrale, die von 1560 bis 1654 auf den Grundmauern des Palastes des 8. Inka Viracocha erbaut wurde, und die hübsche Kirche der La Compañia de Jesús stehen.

Die Fahrt geht weiter hinauf zur Stadt beherrschenden Festung Sacsayhuamán, beeindruckendes Beispiel militärischer Inka-Baukunst. Im Anschluss werden Sie die archäologischen Stätten Qenko, Puca Pucará und Tambomachay besuchen. Abschließend werfen Sie einen Blick in eine Werkstatt, wo Sie Künstlern beim Arbeiten mit Silber, Malerei und Holz zusehen können und Zugang zur andinen Kunst bekommen.

Der restliche Tag steht Ihnen frei zur Verfügung, um noch einmal allein die Stadt zu erobern.

9. Tag: Cusco – Maras – Ollantaytambo – Pisac (Samstag)

Frühstück

Heute brechen Sie zu einer Exkursion ins Heilige Tal der Inka auf. Erster Stopp ist der Ort Maras im Urubamba-Tal. In den terrassenartig angelegten Salzpfannen wird das „weiße Gold“ durch natürliche Verdunstung gewonnen. In 20 Stunden fahren Lkw, beladen mit einem der feinsten Salze weltweit, zum Hafen nach Lima. Sie besuchen als nächstes Ollantaytambo. Die Stadt ist das einzige verbliebene Beispiel dafür, wie die Inka einst Städte geplant haben. Die Gebäude, die engen Gassen und die Terrassen befinden sich noch in ihrem ursprünglichen Zustand. Die geraden, engen Straßen bilden 15 quadratische Blocks (sogenannte canchas), die je einen Eingang zum zentralen Innenhof besitzen, der von Häusern umgeben ist. Perfekt gearbeitete Inka-Mauern aus dunkelrosa Stein kennzeichnen die herrschaftlicheren Häuser. Dominiert wird die Stadt von einem Bollwerk (fortaleza), einem imposanten Inka-Komplex, strategisch günstig gelegen, um das Heilige Tal der Inka zu dominieren. Dem Tal weiter folgend, kommen Sie nach Pisac. Dort geht es farbenfroh und lebhaft zu, wenn wieder Markt ist. Es ist der älteste Markt Südamerikas. Heute haben Sie Gelegenheit, in das Treiben einzutauchen – und um schöne Mitbringsel zu feilschen. Die Stadt Pisaq hat einen heiligen Bezirk, zu dessen höchstgelegenem Plateau eine lange Treppe hinaufführt. In der Mitte des Tempelbereichs liegt ein mächtiger Felsbrocken, von dem die Inka glaubten, an ihn sei die Sonne angebunden.

Tag 10: Cusco – Machu Picchu – Cusco (Sonntag)

Frühstück

Heute erwartet Sie ein Höhepunkt Ihrer Reise: Der Besuch der legendären Inka-Stätte Machu Picchu. Mystische Nebelwälder verbergen  die gut erhaltenen Tempel- und Wohnanlagen des sagenumwobenen Ortes. Von den Spaniern nie erobert, wurde Machu Picchu erst 1911 durch den amerikanischen Forscher Hiram Binghams entdeckt. Sie werden am frühen Morgen zum Bahnhof in Ollantaytambo gefahren, wo Sie den Zug nach Aguas Calientes erreichen. Die Fahrt entlang des Urubamba-Flusses durch die bezaubernde Landschaft wird Sie faszinieren. Es ist die beste Verbindung, um das legendäre Machu Picchu zu erreichen. Nach Ankunft in dem kleinen Dorf geht es mit einem Bus auf atemberaubenden Serpentinen ins Gebirge. Weil man von unten nichts von dem ahnt, was einen oben erwartet, ist der erste Anblick atemberaubend! Plötzlich - auf einer Ebene am Fuße des Berges Wayna Picchu - offenbart sich die weltberühmte Inka-Stadt Machu Picchu ...

Sie werden das UNESCO-Weltkulturerbe so gut wie aus jeder Ecke erkunden. Ihr Guide wird Ihnen von der Stadt erzählen und Sie führen. Zum Intihuatana, einen behauenen Steinblock, dessen Schattenwurf die Inka wie eine Uhr lesen konnten, und zum Tempel der Mutter Erde „Pachamama“.

Nur ein Jahrhundert währte der Glanz dieser erstaunlichen Stadt, dann wurde sie – vermutlich auf dem Rückzug vor den Spaniern – aufgegeben. Im Anschluss an die Führung können Sie sich noch einmal auf eigene Faust umsehen. Einige Besucher nutzen die Zeit auch um zu meditieren. Die Rückfahrt erfolgt wiederum über Aguas Calientes, um von dort den Zug zurück nach Cusco zu erreichen. Dort angekommen, werden Sie zu Ihrem Hotel gebracht.

Tag 11: Cusco – Rückreise (Montag, oder Verlängerung mit Nachprogramm)

Frühstück

Heute ist der letzte Tag Ihrer Reise. Sie werden zum Flughafen von Cusco gebracht, um dort über Lima Ihren Rückflug nach Europa anzutreten oder Ihre Reise mit einem Nachprogramm zu verlängern.

Verlängerungsprogramm Puerto Maldonado

Tag 1: Cusco – Puerto Maldonado (Refugio Amazonas, Montag)

Frühstück

Willkommen in Puerto Maldonado im Südosten Perus, perfekter Ausgangspunkt für Exkursionen in den Regenwald. Sie werden am Flughafen von einem Guide empfangen und zum zehn Minuten entfernten Hauptquartier von Rainforest Expeditions gebracht. Während Sie in den Gartenanlagen Ihre erste Begegnung mit dem Regenwald genießen, werden Sie gebeten, nur das Notwendigste für die nächsten Tage zu packen und das restliche Gepäck in einem sicheren Lager der Dependance zu deponieren.

Und dann geht’s los: Sie umfahren Puerto Maldonado und gelangen nach 20 Kilometern zum Hafen am Fluss Río Tambopata. Von dort bringt Sie ein Boot in einer dreieinhalbstündigen Fahrt durch das Land der Gemeinde von Infierno und am Kontrollposten der Tambopata-Nationalparks vorbei in die Pufferzone des 1,3 Millionen Hektar großen Schutzgebiets. Dort, in einem 200 Hektar großen Privatsektor, liegt die Refugio Amazonas-Lodge. Der Lodge-Manager wird Sie herzlich begrüßen und Ihnen wichtige Sicherheitstipps vermitteln. Sie checken ein, richten sich in Ihren Zimmern ein, um bei Dunkelheit dann zu einer ersten Exkursion aufzubrechen: Mit Stirn- und Taschenlampen ausgerüstet werden Sie auf dem Fluss leise dahingleiten und das Flussufer ableuchten. Welch ein Anblick, wenn Sie auf die leuchtenden Augen eines Kaimans treffen…

Anmerkung: Die Guides sind übrigens Biologen, staatlich anerkannte Reiseführer oder Mitglieder der Gemeinde von Infierno (Comunidad Nativa de Infierno). Sie sprechen Englisch und Spanisch. Sie werden in einem Verhältnis von 10:1 zugewiesen. Das bedeutet, dass Gruppen, die aus weniger als zehn Mitgliedern bestehen, mit anderen kleineren Gruppen zusammengesetzt werden. Wenn Sie einen privaten Guide wünschen oder einen Guide, der eine andere Sprache beherrscht als Englisch oder Spanisch, dann lassen Sie es uns bitte vorher wissen.

Flug Cusco – Puerto Maldonado (nicht im Preis inkludiert)

Übernachtung im Refugio Amazonas (3*)

Tag 2: Refugio Amazonas (Dienstag)

Frühstück

In der Morgendämmerung – denn dann ist am meisten los – brechen Sie zu einem See auf. Dort halten sich gerne verschiedene exotische Tiere auf. Während Sie den See auf einem Katamaran oder Kanu durchrudern, entdecken Sie Kaimane, Hornwehrvögel oder den merkwürdigen Hoatzin (auch Schopfhuhn, Zigeunerhuhn oder Stinkvogel genannt), der ein an Wiederkäuer erinnerndes Verdauungssystem hat. Wenn Sie Glück haben, können Sie die scheuen Riesenotter beobachten. Nicht zu übersehen sind die Schwärme von Papageien, die über Ihnen lärmend hinwegziehen.

Fünf Minuten flussabwärts von der Lodge entfernt befindet sich eine ethnobotanische Farm, die von dem sympathischen Don Manuel verwaltet wird. In der Ethnobotanik werden das Zusammenleben von Mensch und Natur erforscht. Welche Bedeutung hat die Pflanzenwelt für die menschlichen Kulturen? Im Garten von Don Manuel haben fast jede Pflanze und jeder Baum einen Gebrauch und Nutzen. Dort werden sowohl bekannte als auch unbekannte Pflanzen des Amazonas kultiviert. Er hat sich auch auf die Zucht und Anwendung von Pflanzenmedizin spezialisiert.

Nur wenige Minuten zu Fuß von Refugio Amazonas entfernt liegt eine Gegend, in der es eine hohe Dichte an Paranussbäumen gibt.  Die dort wachsenden Nüsse werden schon seit Jahrzehnten, wenn nicht Jahrhunderten, gesammelt. Sie können ein Camp besuchen, das den Nusssammlern für zwei Monate im Jahr als Unterkunft und Lebensmittelpunkt dient. Sie werden den vollständigen Prozess - von der Sammlung über den Transport bis zum Trocknen der Nüsse - des wahrscheinlich einzigen nachhaltig geernteten Produkts des Regenwaldes kennen lernen.

Mit Einbruch der Dunkelheit erwacht das Leben im Dschungel. Da wollen Sie dabei sein! Sie werden eine Nachtwanderung unternehmen, wenn die meisten der scheuen Säugetiere aktiv sind und sich auf Nahrungssuche begeben. Ziemlich einfach zu finden sind Frösche, die mit ihren unterschiedlichen Erscheinungen und Geräuschen wahre Hingucker sind!

Übernachtung im Refugio Amazonas (3*)

Tag 3: Refugio Amazonas (Mittwoch)

Frühstück

Heute werden Sie an einem besonderen Erlebnis teilhaben. Denn 15 Bootsfahrt-Minuten und eine einstündige Wanderung entfernt gibt es eine Lehmlecke (claylick), die von zahlreichen Sittichen und Papageien aufgesucht wird. Von  einem Versteck aus beobachten Sie, wie die bunten Vögel den Lehm aufnehmen, der ihnen bei der Verdauung hilft. Sie besuchen die Lehmlecke zu den Zeiten, in denen dort am meisten los ist: in der Morgendämmerung, am Vormittag oder am frühen Nachmittag.

Nur 20 Minuten Fußweg von Refugio Amazonas befindet sich eine Lecke, die von Nabelschweinen aufgesucht wird. Die Pekaris erscheinen in Gruppen, die aus 5 bis 20 Tieren bestehen, um dort Lehm zu sich zu nehmen. Die Wahrscheinlichkeit, das beobachten zu können, liegt bei ungefähr 15% - aber weil der Weg so kurz ist, lohnt sich ein Versuch immer.

Eine halbe Stunde zu Fuß und Sie stehen vor dem 25 Meter hohen Canopy-Turm. Der Turm steht auf einem Hügel, was einen weiten Blick über den Regenwald und Teile des Tambopata-Nationalparks ermöglicht. Sie blicken in die Baumkronen und entdecken Tukane, Papageien und Greifvögel. Übrigens: Für einen sicheren Auf- und Abstieg führt eine Treppe mit Handlauf durch die Mitte des Turms.

Im Refugio hören Sie eine Vorlesung über die Probleme zur Erhaltung der Natur in der Region. Ein Mitarbeiter der Lodge stellt Projekte und Möglichkeiten vor und diskutiert mit Ihnen.

Übernachtung im Refugio Amazonas (3*)

Tag 4: Puerto Maldonado – Rückreise (Donnerstag)

Frühstück

Heute ist der Tag Ihrer Rückreise. Sie werden vom Refugio Amazonas zum Tambopata-Flusshafen gefahren. Von dort aus kehren Sie zurück nach Puerto Maldonado zum Hauptquartier von Rainforest Expeditions. Dort nehmen Sie Ihr deponiertes Gepäck wieder an sich und werden anschließend zum Flughafen gebracht. Hinweis: Je nach den Abflugzeit könnte eine Rückfahrt auch in der Morgendämmerung stattfinden.

Flug Puerto Maldonado – Lima (nicht inkludiert)

Verlängerungsprogramm Bolivien: Cusco – La Paz – Uyuni – La Paz

Tag 1: Cusco – La Paz (Montag)

Frühstück

Am Morgen Transfer zum Flughafen von Cusco und Flug nach La Paz, Boliviens Hauptstadt. El Alto ist mit 4.080 m der höchstgelegene internationale Flughafen weltweit. Auf der kurzen Fahrt zu Ihrem Hotel haben Sie einen tollen Blick auf die Stadt und das Häusermeer, das an den Berghängen empor zu wachsen scheint. Nach dem Check-in starten Sie zu einem vierstündigen Stadtrundgang durch die Andenmetropole, die auf 3.632 Metern in einem Tal am Fuße der Andenbergkette liegt. Sie bummeln über Straßenmärkte, bewundern das vielfältige Kunsthandwerk, die bunte Kleidung und fremdeln vielleicht ein wenig vor den vielen merkwürdigen Hexerei-Utensilien. Die Innenstadt wartet mit schöner Architektur aus der Kolonialzeit auf. Sie besuchen die Kirche San Francisco, das Goldmuseum (La Paz war einst Goldgräbersiedlung), die Plaza de Murillo und den Aussichtspunkt „Mirador de Killi Killi“. Außerdem besuchen Sie eine Nachbildung des Tempels von Tiahuanaco. Die Ruinen von Tiahuanaco, UNESCO-Weltkulturerbe, zählen zu den wichtigsten archäologischen Stätten in Bolivien. Erst etwa 1 Prozent der Gesamtfläche der einstigen Stadt ist freigelegt.

Anschließend fahren Sie ins bizarre Mondtal (Valle de la Luna), das nur 10 Kilometer südlich von La Paz liegt. Tausende Felsen, Spalten, Hügel und Krater bilden Türme und Pyramiden von grau über braun bis rötlich. Erosion, Extremklima, Starkregen und Temperaturschwankungen haben diese Landschaft geformt.

Optional: Fahrt mit der Seilbahn Teleférico, um einen exzellenten und wunderschönen Blick auf La Paz zu bekommen. Preis: USD 13.00 pro Person

Flug Cusco – La Paz (nicht inkludiert)

Tag 2: La Paz – Uyuni – Colchani (Dienstag)

Frühstück

Am Morgen Transfer zum Flughafen und Flug nach Uyuni. Am Flughafen werden Sie empfangen und zu Ihrem Hotel in Colchani gefahren. Dann heißt es: Sonnenbrillen aufgesetzt! Bereits um 10 Uhr machen Sie die ersten Schritte durch die fantastische Salzwüste Salar de Uyuni. Mit 12.000 km² ist der Salar die größte Salzwüste der Welt. Die Salzschicht kann bis zu 30 Meter dick werden, so dass sogar LKW sie befahren können. Hier wird das Speisesalz noch von Hand abgebaut. Wohin Sie sich auch drehen, Sie sehen bis zum Horizont nur blendendweiße Landschaft. Sie fahren zur Isla Incahuasi, eine Insel mitten im Salzsee. Faszinierend auf der Insel sind die vielen riesigen Säulenkakteen, die teilweise 20 Meter hoch und mehr als 1200 Jahre alt werden. Ein Pfad führt über die Insel zu einem Aussichtspunkt, von dem aus Sie einen tollen Panoramablick über den Salar haben.

Weiter geht es zur präkolumbianischen Festung Aique Pucara und das nahegelegene Chullpares am Fuße des Vulkans Tunupa (5.432 m), der am nördlichen Rand des Salar de Uyuni liegt. Auf halber Höhe befindet sich ein abgeschlossener Raum, in welchem sich vier Mumien und Beigaben befinden. Anschließend geht es – begleitetet von einem traumhaften Sonnenuntergang - zurück nach Colchani.

Flug La Paz - Uyuni (nicht inkludiert)

Übernachtung im Luna Salada (3*)

Tag 3: Uyuni – La Paz – Tiwanaku (Mittwoch)

Frühstück

Am frühen Morgen Transfer zum Flughafen und Flug nach La Paz. Bei Ankunft Transfer nach Tiwanaku, das etwa 1,5 Stunden von der Hauptstadt entfernt liegt. Auf der Fahrt durch die Hochebene sehen Sie Siedlungen der Aymara. Zwischen 1580 v.Chr. und 1200 n.Chr. war Tiwanaku eine der am weitesten entwickelten Städte. In den Ruinen besuchen Sie den Kalasasaya-Temple, das aus monolithen Steinen errichtete Tor zur Sonne, die Akapana-Pyramide und den Untergrundtempel. Bei Museumsbesuchen erfahren Sie mehr über die alte Kultur.

Flug Uyuni – La Paz (nicht inkludiert)

Tag 4: La Paz – Rückreise (Donnerstag)

Frühstück

Am Morgen Transfer zum Flughafen. Flug von La Paz nach Lima oder Santa Cruz.

Flug La Paz – Lima oder Santa Cruz (nicht inkludiert)

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Reiseimpressionen

Kathedrale an der Plaza Mayor in Lima
im Zentrum Limas
zwei Wanderer in der Wüste Huacachina
schlafende Pelzrobbe aus den Islas Ballestas
Motiv der Scharrbilder in der Nasca-Wüste
traditionell gekleidete Andenbewohner
Häuserecke in Areqiupa
mit dem Ruderboot auf dem Titicaca-See
beim Volk der Uro und ihren schwimmenden Hütten
der beleuchtete Dom von Cusco in der Dämmerung
Austieg zu ehemaligen Kultstätten der Inka in Cusco
Felsformationen im heiligen Tal der Inka
Machu Picchu von oben
Blick von oben aus Cusco
die Plaza de Armas von Cusco
Flugzeug im Steigflug


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