Aktivreise: Peru - Aktiv auf neuen Pfaden

„Aktiv reisen – auf neuen Pfaden“ ist das Motto dieser ereignisreichen Tour durch Peru!

Am Ufer des Titicaca-Sees steigen wir ins Kajak, um dessen schönste Orte zu erreichen – darunter die schwankenden, kunstvoll erbauten Schilfinseln der Uro.

Auf dem Mountainbike fahren wir hinab ins heilige Tal der Inka und durch den gewaltigen Colca-Canyon. Wir beobachten den legendären Kondor, den größten flugfähigen Vogel der Welt, und erkunden die 2.000 Jahre alten Salzbecken bei Maras.

In der Wüstenoase Huacachina versuchen wir uns im Sandboarding und genießen am Abend die Ruhe an der traumhaften Lagune.

 

 

Im National-Reservat Paracas erkunden wir das Tierparadies der Ballestas-Inseln und beobachten Flamingos auf der Halbinsel Paracas.

Ein fünftägiges Salkantay-Trekking mit dem Ziel Machu Picchu ist das Highlight unserer Reise und bringt uns durchaus an unsere körperlichen Grenzen. Hier brauchen wir nicht nur einen langen Atem, sondern auch erprobte Muskeln für den Aufstieg ins Gebirge. Bis auf 4.500 Höhenmeter führt uns der Pfad vorbei an schneebedeckten Berggipfeln, andinen Dörfchen und abwechslungsreichen Vegetationszonen. Im Dschungel lauschen wir den Liedern der Vögel und bewundern auf den Plantagen die Fülle exotischer Früchte. Krönender Abschluss der Tour ist Machu Picchu, die vergessene Inka-Stadt verborgen in der üppigen Vegetation des Nebelwaldes. Noch vor dem Hauptstrom der Touristen sind wir dort und spüren die Mystik des sagenumwobenen Ortes.

Aber auch in den ganz unterschiedlichen Stadtwelten von Lima, Arequipa und Puno sind wir per pedes bzw. mit dem Fahrrad unterwegs – und lassen unsere Reise in Cusco, der wunderbaren alten Hauptstadt des Inkareiches, ausklingen ...

Reiseablauf

1. Tag: Willkommen in Lima!

Herzlich Willkommen in der Millionenmetropole Lima! Am Flughafen angekommen, werden wir bereits von unserem Reiseleiter erwartet. Gemeinsam fahren wir zu unserem Hotel im beliebten Stadtviertel Miraflores. Dort können wir uns von der langen Flugreise erholen oder aber erste Erkundungen machen. Das breite kulturelle Angebot dieses Stadtteils ist mehr als verlockend, mit verschiedenen Theatern und sehenswerten Museen. Auch die herrlich angelegten Parks und die Pazifikküste sind zu Fuß gut zu erreichen.

2. Tag: Mit dem Fahrrad auf Stadterkundung in Lima

Frühstück

Nach dem Frühstück werden wir gegen 9.30 Uhr am Hotel abgeholt. Nach einem 10-minütigen Fußweg kommen wir an der Fahrradvermietungs-Station an. Hier leihen wir uns Räder aus, von deren Sattel aus wir die peruanische Hauptstadt erkunden!

Bei unserer Tour durch Lima werden wir uns auf zwei wichtige Viertel konzentrieren: Barranco und Chorillos. Unterwegs werden wir wunderschöne Blicke auf die Bucht und die Klippen von Lima werfen können, die San Lorenzo-Inseln sind in der Ferne zu sehen und der Berg Morro Solar erhebt sich vor uns.

Im Künstlerviertel Barranco angekommen, fahren wir an schönen Häusern vorbei, an Kirchen, Bars und Parks – Orte, von denen sich einst viele berühmte peruanische Schriftsteller und Dichter inspirieren ließen. Chorillos ist das alte Viertel der Fischer. An Pier, Stränden und Promenaden lernen wir die tragische Historie des Pazifik-Krieges kennen. Im Salpeterkrieg (1879-1884) zwischen Chile auf der einen Seite, Peru und Bolivien auf der anderen ging es um Gebiete in Nord-Chile. Doch die heroische Stadt Lima lag nach dem Krieg in Schutt und Asche ... Ganz andere Töne hören wir in Anekdoten, Liebes- und Stadtgeschichten, die uns folkloristisch dargeboten werden.

Nach all dem Radeln haben wir uns natürlich auch ein Päuschen verdient. Unterwegs sind wir bereits an zahlreichen guten Restaurants vorbeigekommen, die Lima als wichtiges kulinarisches Zentrum Lateinamerikas zu bieten hat. Jetzt legen wir in einem traditionellen Café oder einer beliebten Bar eine wohlverdiente Pause ein und kosten von den Leckereien, die uns angeboten werden.

Unsere Stadterkundung endet wieder an der Rad-Station, von wo aus wir zu Fuß zurück zum Hotel laufen.

3. Tag: Guter Wein in Ica – Sandboarding in der Wüstenoase Huacachina

Frühstück

Am heutigen Morgen brechen wir recht früh nach Ica auf. Mit einem privaten Shuttle fahren wir auf der Panamericana 300 Kilometer in südlicher Richtung. Die Stadt Ica liegt in einem fruchtbaren Tal. Hier herrscht ein warmes und trockenes Klima, das einen umfangreichen Obst- und Gemüseanbau begünstigt. Zu den Exportschlagern zählen Artischocken und Spargel. Besonders bekannt ist die Region aber auch für ihre guten Weinsorten. Wir legen natürlich einen Stopp ein, um das selbst zu überprüfen! In einer historischen Kellerei erfahren wir interessante Details über die Herstellung der Weine und des Nationalgetränks Pisco, ein Weinbrand, der gern in Mixgetränken genossen wird.

Unser nächstes Reiseziel an diesem Tag ist die Wüstenoase Huacachina. Nur wenige Kilometer von Ica liegt dieser bezaubernde Ort, umgeben von bis zu hundert Meter hohen Dünen. Das Zentrum der grünen „Wüsteninsel“ ist eine herrliche Lagune, die ihr mineralhaltiges Wasser einem unterirdischen Andenfluss verdankt. Für die Inka war die Oase einst ein heiliger Ort, heute kommen die Touristen vor allem, um sich im Sandboarding zu versuchen. Das machen wir auch! Wie beim Snowboarden surfen wir auf einem Brett die Dünen hinunter: Ein einzigartiges Erlebnis! Nachdem die Sonne untergegangen ist, relaxen wir in unserem charmanten Oasen-Hotel.

4. Tag: Tierparadies Ballestas-Inseln – Flamingos im Paracas-Nationalreservat

Frühstück
Abendessen

Auch heute starten wir wieder früh in den Tag. Nach einer einstündigen Fahrt erreichen wir die Paracas-Halbinsel an der Pazifikküste. Hier besteigen wir ein Boot im Privathafen eines Hotels und machen eine Tour rund um die Ballestas-Inseln. Diese kleine Felsengruppe wird auch das „Galápagos von Peru” genannt, denn ihre vielfältige Tierwelt ist wirklich beeindruckend. Seelöwen und Hunderte von Seevögeln, darunter Blaufußtölpel und Humboldt-Pinguine leben auf diesen Inseln. Immer wieder paddeln kleine Pinguine oder Robbenkinder ganz nah am Boot vorbei und bieten uns beste Fotomotive. Einen kleinen Stopp legen wir auch vor dem Hang eines Hügels ein, der eine große Felszeichnung trägt: „El Candelabro“ (der Kerzenleuchter) wird die Darstellung von den Einheimischen genannt, die übrigens nur von der Wasserseite aus zu sehen ist. Über ihre Bedeutung wird noch heute gerätselt, vielleicht diente sie Seefahrern als Navigationshilfe. 1975 wurden die Paracas-Halbinsel und die Islas Ballestas gemeinsam zum Nationalreservat Paracas erklärt. Seither ist das artenreiche Territorium eines der größten Meeres-Naturschutzgebiete Südamerikas. Unsere Entdeckungstour setzen wir am Besucherzentrum fort. Von hier aus erreichen wir über einen Wanderpfad einen hervorragenden Aussichtspunkt, der uns einen faszinierenden Blick auf die heimischen Flamingos ermöglicht.

Wir fahren weiter auf einer einfachen Straße und genießen die wunderschöne Umgebung, den unendlich großen Ozean und seine herrlichen Strände. Unser Mittagessen nehmen wir in dem kleinen Fischerdorf Lagunillas ein. Im Anschluss fahren wir zurück nach Ica. Dort steigen wir in einen komfortablen Bus und fahren über Nacht zur „weißen Stadt” Arequipa.

5. Tag: Rundgang durch die bezaubernde Stadt Arequipa

Frühstück

Nach unserer Ankunft in Arequipa beziehen wir zunächst unser Hotel. Anschließend gehen wir in eigener Regie auf Erkundungstour durch die zauberhafte Kolonialstadt. Arequipa ist von geradezu mediterranem Charme und wartet mit architektonischen Meisterleistungen auf. Den Beinamen „weiße Stadt“ verdankt sie dem vulkanischen Tuffstein, der den Fassaden in der Altstadt eine harmonische und strahlendschöne Einheit verleiht.

Einzigartig sind auch die feinen Steinmetzarbeiten an vielen Kirchen und Patrizierhäusern. In ihnen verschmelzen europäische und indianische Elemente zu einem ganz eigenen Stil, dem sog. Andenbarock. Wir schlendern über die Plaza Mayor, die von eleganten Arkadengängen gesäumt wird und träumen uns in vergangene Zeiten. Am vierhundert Jahre alten Dominikanerinnenkloster Santa Catalina können wir haltmachen und die Größe der Anlage auf uns wirken lassen.

In den Hallen des San Camilo-Marktes finden wir exotische Obst- und Gemüsesorten aufgetürmt und entdecken geheimnisvolle Utensilien für Rituale, die die Schamanen feilbieten.

Ausgestattet mit allen notwendigen Informationen und Karten entgehen uns die vielen Sehenswürdigkeiten nicht, die in Arequipa auf kurzen Wegen zu entdecken sind!

6. Tag: Im wilden Colca-Canyon

Frühstück

Heute zieht es uns in die wilde Natur Perus, in den Colca-Canyon. Das landschaftlich reizvolle Tal zählt zu den tiefsten Canyons der Welt. Gleich am Morgen fahren wir durch das vulkanisch geprägte Hochland. In den National-Reservaten Pampa Cañahuas und Salinas machen wir halt und beobachten heimische Vicuñas, Lamas, Alpakas, Rehe, Kaninchen, Füchse sowie verschiedene Vogelarten, darunter sogar Flamingos.

Auf 4.800 Höhenmetern erreichen wir den höchsten Punkt der Route und nehmen uns Zeit für einen Blick auf die nahen Vulkane und beeindruckende Terrassenfelder. Diese wurde bereits vor der Inka-Herrschaft angelegt und landwirtschaftlich genutzt. Wir fahren weiter hinab in das gewaltige Colca-Tal und besuchen das kleine Örtchen Chivay am Río Colca. Dort essen wir zu Mittag und machen einen Rundgang durch den Ort.

Am Nachmittag unternehmen wir mit unserem Guide ein dreistündiges Trekkingabenteuer zu „Oqolles Amphitheater, einer Terrassen-Anlage aus der Vor-Inkazeit. Wir überqueren die Sifon-Brücke und gelangen zu den Ruinen von Uyu Uyu. Von hier aus bietet sich uns ein faszinierender Panoramablick über den Canyon. Aus der Vogelperspektive erblicken wir den kleinen Ort Yanque am Colca-Fluss, dort haben wir im Anschluss Gelegenheit, unsere müden Knochen in warmen Quellen gegen ein Eintrittsgeld zu entspannen. Danach geht es zurück zum Hotel.

7. Tag: Wo der Kondor sich in die Lüfte erhebt – Fahrt nach Puno

Frühstück

Unser zweiter Expeditionstag im Colca-Canyon beginnt mit einem Ausflug zum Aussichtspunkt „Cruz del Condor“. Von hier aus können wir den größten flugfähigen Vogel der Welt beim Schwebeflug beobachten. Der Andenkondor nutzt die morgendlichen Aufwinde aus der Tiefe der Schlucht um sich emportreiben zu lassen. Majestätisch ist sein Anblick, wenn er über dem Canyon kreist.

Auf dem Weg zurück nach Chivay besuchen wir das Traditionsdorf Pinchollo und den Aussichtspunkt Antahuilque. Wir betrachten voller Begeisterung weitere alte Terrassen, die vor 1.500 Jahren von der Pre-Inka-Kultur der Collaguas angelegt wurden. In Choquetico besuchen wir die andinen Gemeinschaften der Maca und Yanque und bewundern die schönste Kolonialstil-Kirche des Tals. Hier in dieser ländlichen Region bekommen wir einen hautnahen Eindruck vom einfachen Leben der Menschen. Die alten Traditionen sind ringsum allgegenwärtig und die Zeit scheint fast stillzustehen.

Nach dem Mittagessen setzen wir unsere Reise nach Puno fort. Auf der sechsstündigen Tour durch die abwechslungsreiche Landschaft erblicken wir bezaubernde Lagunen, malerische Felsen-Wälder und kleine typische Bauernhäuser. Am Patapampa-Lookout machen wir halt und genießen den Blick auf die nahen Vulkane und die schneebedeckten Bergspitzen.

Bevor wir unser Tagesziel erreichen, kommen wir am Nationalreservat Pampa Cañahuas vorbei. Hier leben die in Südamerika vorkommenden Kamelarten. Wir fahren durch das Fischerdorf Lagunillas, erreichen am Abend den Titicaca-See und beziehen unser Hotel in der lebhaften Stadt Puno.

8. Tag: Am Titicaca-See: Kajak-Tour und Wandern

Frühstück
Lunchbox

Heute Morgen starten wir unser zweitägiges Abenteuer auf dem Titicaca-See. Zunächst fahren wir zu der 35 Minuten von Puno entfernten Stadt Ichu. Von hier aus beginnt unsere erlebnisreiche Paddel-Tour. Wir werden komplett mit Kajak-Equipment und Sicherheitswesten ausgestattet und erhalten zuvor wichtige Verhaltensanweisungen. Danach machen wir uns auf die 12 Kilometer lange Strecke entlang der wunderschönen Küstenlinie bis zum Dorf Luquina Grande auf der Halbinsel Chucuito.

Von der Wasserseite aus bieten sich uns ganz neue Perspektiven auf die herrliche Natur des Titicaca-Sees. Bei einem Zwischenstopp am Ufer essen wir unter freiem Himmel zu Mittag, aus mitgebrachten Lunch-Boxen. Anschließend setzen wir die Tour mit unserem Guide nach Luquina Chico fort. Dort angekommen unternehmen wir eine halbstündige Wanderung zu einem Aussichtspunkt auf einer kleinen Anhöhe. Wir genießen den Blick und kehren zurück in den Ort Luquina Chico. Dort erwartet uns bereits unsere Gastfamilie in ihrem charmanten Haus.

Den Nachmittag können wir individuell gestalten. Die Bauern-Genossenschaft von Luquina öffnet Besuchern gern ihre Pforten, und sicher hat unsere Gastfamilie einen Wander-Tipp für uns. Es besteht auch die Möglichkeit, Segel-Törns, Radtouren oder weitere Kajak-Ausflüge zu buchen, die nicht in der Reise inkludiert sind. Einfach nur entspannen, ist aber auch eine Idee!

9. Tag: Segeln und Wandern am Titicaca-See – schwimmende Inseln und traditionelle Weberei

Frühstück
Mittagessen

Am Morgen verabschieden wir uns von unserer Gastfamilie und verlassen Luquina und die Halbinsel Chucuito. Unser erstes Ziel am heutigen Tag ist die kleine Insel Ticonacta, die vor der Halbinsel Capachica liegt. Auf der zweistündigen Fahrt mit dem Motorboot genießen wir die wunderschöne Aussicht auf die Nachbar-Inseln Taquile und Amantani. Auf Ticonacta erwarten uns bereits gastfreundliche Inselbewohner und laden uns zu einem traditionellen Frühstück mit „Totoche“-Brot ein. Danach machen wir einen Rundgang durch die kleine Gemeinde und gelangen nach einem zehnminütigen Aufstieg auf eine Anhöhe. Von hier aus schauen wir auf den See und haben einen guten Blick auf den Platz, an dem heute noch traditionelle Zeremonien abgehalten werden. Im Anschluss sehen wir uns im Insel-Museum Inka-Mumien und archäologische Funde an.

Mit dem Segelboot erreichen wir unsere nächste Station: Ccotos, eine Stelle im See, wo das Blau von Himmel und Wasser zauberhaft miteinander verschmelzen. Ein Sprung in die Fluten ist herrlich erfrischend und gar nicht so kalt, wie man in dieser Höhe erwarten würde. Wieder zurück auf dem Festland, wandern wir am Siali-Golf entlang nach Paramis. Unser Weg führt uns vorbei an zahlreichen Feldern, wo wir die Einheimischen bei ihrer täglichen Landarbeit antreffen. Von Paramis aus besteigen wir einen gut zu bezwingenden Berg. Auf unserem zweistündigen Weg hinauf nach Llachon legen wir immer wieder Pausen ein, um die fantastische Sicht auf den See zu genießen. Am Zielort werden wir von unserer Gastfamilie mit einem leckeren Lunch erwartet.

Gestärkt und wieder voller Energie lassen wir uns von Einheimischen in ihre textilen Webtechniken einweihen, die schon auf die Vor-Inkazeit zurückgehen. Nach dieser beeindruckenden Präsentation verabschieden wir uns von unseren freundlichen Gastgebern und wandern zurück zum Hafen. Dort setzen wir unsere Fahrt mit dem Motorboot fort und besuchen unterwegs die schwimmenden Inseln der Uros. Das indigene Volk hat sich einst in den Schutz des Totura-Schilfes begeben, um den dominanten Inkas zu entfliehen. Bis heute pflegen die Uro die Tradition ihrer tapferen Ahnen und leben auf den Inseln aus Schilf. Selbst ihre Häuser, Boote und Betten sind aus dem natürlichen Material gefertigt. Nach diesem eindrucksvollen Tag kehren wir am Abend zurück nach Puno.

10. Tag: Tolle Anblicke auf kurzweiliger Busfahrt nach Cusco

Frühstück
Mittagessen

Heute fahren wir mit dem Bus über den Altiplano, eine Hochebene auf 3.600 Metern Meereshöhe, von Puno nach Cusco. Auf dem Weg in die alte Hauptstadt des Inkareiches lassen wir unseren Blick über die vorbeiziehende Landschaft schweifen und genießen die Aussicht auf die schneebedeckten Andengipfel. Kleine andine Städtchen säumen den Weg, und immer wieder begegnen wir Lama-, Alpaca- oder Vicuña-Herden, die hier heimisch sind.

Unterwegs machen wir halt und besichtigen die mächtigen Inkaruinen in Raqchi. Einen weiteren Stopp nutzen wir, um die Jesuitenkirche von Andahuaylillas zu besuchen. Das von außen eher schlicht wirkende Gebäude ist im Inneren eine echte Augenweide. Wegen ihrer eindrucksvollen Malereien wird die schöne Barockkirche auch gern als „Sixtinische Kapelle der Anden“ bezeichnet.

Eine weitere Rast legen wir bei der Festung Pukara ein und machen einen Rundgang über die archäologische Stätte. Zwischendurch nehmen wir uns Zeit für ein Mittagessen und bedienen uns an einem Büfett mit andinen und internationalen Speisen. Am Nachmittag erreichen wir Cusco und beziehen dort unser Hotel.

11. Tag: Die Magie der Stadt Cusco atmen

Frühstück

Heute Morgen schnüren wir wieder unsere Wanderschuhe, um auf Schusters Rappen die historische Altstadt von Cusco kennenzulernen. Zuvor erkunden wir die nähere Umgebung der Stadt, die einst als „Nabel der Welt“ im Inkareich galt. Die Sehenswürdigkeiten ringsum Cusco sind sehr zahlreich und verdienen alle unsere Aufmerksamkeit.

Auf einem alten Inka-Pfad nähern wir uns der Stadt über das gutbürgerliche Viertel San Blas. Wir erhalten auf unserer Besichtigungstour einen interessanten Einblick in das Cusco der Inka, in das koloniale Erbe der spanischen Eroberer und lernen die heutige moderne Stadt kennen. An der Plaza de Armas, dem Hauptplatz, besichtigen wir die Kathedrale, die auf den Grundmauern des Palastes des 8. Inka Viracocha errichtet wurde. Bei der Eroberung der Stadt zerstörten die Spanier wichtige religiöse und politische Gebäude der Inka und erbauten ihrerseits auf den Fundamenten Symbole der christlichen Religion wie Kirchen und Klöster oder aber prächtige koloniale Herrenhäuser.

Wir besuchen die Coricancha, das Sonnenheiligtum, das einst der wichtigste Tempel der Inka war. Auf unserem Streifzug durch die Gassen und über die bunten Märkte lassen wir uns von der kolonialen Architektur und dem andinen Flair der Gebirgsstadt bezaubern. Am Nachmittag können wir Cusco noch einmal auf eigene Faust erkunden und vielleicht die eine oder andere Sehenswürdigkeit näher betrachten. Bemerkenswert sind beispielsweise auch der dreifache Mauerring der Festung Sacsayhuamán und der Zeremonienplatz Kenko.

12. Tag: Auf dem Mountainbike nach Maras und Moray

Frühstück
Lunchbox

Das Heilige Tal der Inka ist das Ziel unseres heutigen Mountainbike-Abenteuers. Am Morgen werden wir an unserem Hotel in Cusco abgeholt und fahren nach Cruzpata, wo unsere Räder schon auf uns warten.

Von hier aus radeln wir durch die herrliche Natur und genießen die atemberaubenden Anden hautnah. Auf unserem Weg begegnen wir freundlichen Einheimischen, die ihren täglichen Verrichtungen nachgehen. Wir machen halt in Moray, einer riesigen Terrassen-Anlage, die die Inka offenbar für landwirtschaftliche Versuche genutzt haben. Dann geht es abwärts! Mit dem geländegängigen Mountainbike bewältigen wir die unbefestigte Strecke gut und erreichen auf 3.000 Höhenmetern den Ort Maras und die in unmittelbarer Nähe befindlichen Salzbecken. Die terrassenartigen Salinen wurden vor mehr als 2.000 Jahren angelegt und funktionieren bis heute: Die Sonne lässt das Wasser aus der natürlichen Sole verdunsten, zurück bleibt grobkörniges Steinsalz, das einheimische Familien in mühevoller Handarbeit abtragen.

Unser heutiges Bike-Abenteuer endet in Pichingoto. Nach einer kurzen letzten Etappe erreichen wir unser ruhig gelegenes Hotel, mitten im Heiligen Tal der Inka.

13. Tag: Auf geht’s: Salkantay-Trekking nach Soraypampa (3.850 m)

Frühstück
Lunchbox
Abendessen

Auf alten Inkawegen wandern wir in den kommenden fünf Tagen nach Machu Picchu: Vor der Kulisse schneebedeckter Bergriesen verläuft unsere Route, die unter Kennern als bessere Alternative zum vielbegangenen Inka-Trail gilt.
In aller Frühe starten wir an unserem Hotel und erreichen nach einer zweistündigen Fahrt Mollepata. Hier treffen wir auf unsere Träger und Mulis. Zügig verstauen wir das Gepäck und prüfen, ob die Schuhe gut geschnürt sind.

Dann brechen wir auf, „aktiv auf neuen Pfaden“, ganz im Sinne unseres Reiseprogramms! Die erste Etappe ist eine sechststündige Wanderung mit dem Tagesziel Soraypampa. Auf 3.850 Höhemetern angekommen, schlagen wir unsere Zelte am Fuße des Berges Humantay auf und schlafen erschöpft aber glücklich im Schoße von Mutter Natur ein.

14. Tag: Atemraubende Aussicht auf dem höchsten Pass (4.500 m)

Frühstück
Lunchbox
Abendessen

Mit einem gesunden und stärkenden Frühstück bereiten wir uns auf den anspruchsvollsten Teil unseres Trekkings vor. Bis auf 4.500 Meter Höhe steigen wir heute hinauf ins Gebirge; wir achten auf ein gleichmäßiges, ruhiges Wandertempo und legen gelegentliche Trinkpausen ein, so dass uns der Aufstieg keine Probleme bereitet. Die atemberaubenden Ausblicke belohnen uns reichlich für jede Anstrengung!

Gegen 7:00 Uhr morgens durchwandern wir bereits die Pampa Salkantay, um dann linker Hand den schneebedeckten Berg Humantay zu nehmen. Gleich nebenan ragt der Salkantay in die Wolken. Mit einer Höhe von 6.264 Metern ist er der höchste Berg in der Region Cordillera Vilcabamba.

Gegen 12:00 Uhr erreichen wir den höchsten Punkt unserer Tour, den Salkantay-Humantay-Pass, wo wir eine unvergleichliche Sicht auf die nahen Gletscher und hohen Bergspitzen genießen. Nun geht es wieder abwärts bis nach Huayracmachay. Auf 3.800 Höhenmetern verbringen wir unsere Nacht, wiederum im Zelt.

15. Tag: Wandern im üppigen Grün des Nebelwalds

Frühstück
Lunchbox
Abendessen

Was für ein Kontrast! Heute durchwandern wir eine ganz andere Landschaft: Die üppige Vegetation und die artenreiche Tierwelt des Dschungels erwarten uns auf diesem Abschnitt unserer Tour. Von Huayracmachay aus erreichen wir zunächst die Community von Arranniyuc. Nach diesem Stopp wandern wir weiter abwärts durch den Nebelwald, um dann dem Lauf des Flusses Santa Teresa zu folgen. Auf unserem Weg werden wir vom Blütenduft der zahllosen Orchideen betört, während kleine Wasserfälle unsere Blicke auf sich ziehen. Exotische Vögel begleiten unsere Wanderung mit ihren Liedern. Auf 2.800 Höhenmetern erreichen wir unser Nachtlager, den kleinen Campingplatz in Lluskamayo.

16. Tag: Plantagen, Wasserfälle und Orchideen säumen den Weg nach Aguas Calientes

Frühstück

Mitten im subtropischen Dschungel schlagen wir am Morgen unsere Augen auf. Die heutige Tour ist im Vergleich zu den Vortagen ein wahres Verwöhn-Programm. Gut gestärkt machen wir uns auf den Weg und wandern über Kaffee-, Bananen-, Avocado- und Ananas-Plantagen. Auch die Coca-Büsche bleiben uns nicht verborgen, deren Blätter bereits die Inkas gern kauten. Durch den Regenwald steigen wir weiter hinab, bis sich bei Sahuayaco endlich ein Blick auf das mystische Machu Picchu bietet. In Aguas Calientes angekommen, haben wir unsere heutige Wanderetappe geschafft. Hier übernachten in einer gemütlichen Unterkunft, um für unser Abenteuer Machu Picchu am nächsten Tag fit zu sein.

17. Tag: Machu Picchu: Sagenhaft und geheimnisvoll

Frühstück

Machu Picchu ist wohl die berühmteste und am meisten frequentierte Attraktion Südamerikas – anders als die meisten der täglich 2.000 Besucher haben wir aber einen großen Vorteil: Wir sind schon vor Ort! Deshalb stehen wir heute besonders früh auf, so dass wir die sagenhafte Ruinenstätte noch vor dem Hauptstrom der Touristen genießen können.

In einem Bus folgen wir den Serpentinen der Gebirgsstraße hinauf zur weltberühmten Inka-Stadt, die einst den spanischen Eroberern verborgen blieb. Wir entdecken gut erhaltene Tempel- und Wohnanlagen des sagenumwobenen Ortes und lassen uns von unserem Guide in alle Geheimnisse dieser bedeutsamen Kulturstätte einweihen. Neben dem Tempel der Mutter Erde „Pachamama“ erklärt er uns auch die Bedeutung von Intihuatana: Den Schattenwurf dieses kunstvoll behauenen Steinblockes konnten die Inka wie eine Uhr lesen.

Im Anschluss an die Führung können wir in Eigenregie weitere Erkundungen unternehmen und die Mystik der einst so glanzvollen Stadt auf uns wirken lassen. Am Nachmittag fahren wir zurück nach Aguas Calientes, um von dort aus mit dem Zug nach Cusco zu reisen.

18. Tag: Ein freier Tag für die schöne Stadt Cusco

Frühstück

Heute nehmen wir uns noch einmal Zeit, um die wunderbare Stadt Cusco individuell zu erkunden. Bereits die Inka hatten ein ausgeklügeltes System, die Stadt zu versorgen. Sie kanalisierten die Flüsse Tullumayo und Huatanay und legten Aquädukte an. Vier Straßen aus allen Richtungen des Reiches liefen hier zusammen. Die Bauwerke zeugen von Reichtum, Macht und dem außerordentlichen astronomischen Wissen der Inka.

Wir können noch einmal durch die Gassen schlendern, die Märkte besuchen – und der einzigartigen Verschmelzung von spanischer und Inka-Kultur nachspüren, die in Cusco überall sichtbar ist. Auch die umliegenden Ruinenanlagen wie Kenko, Puca-Pucará, Tambomachay und Sacsayhuamán lohnen einen Besuch. Unseren letzten Abend in Peru lassen wir in Ruhe ausklingen.

19. Tag: Rückreise nach Deutschland

Frühstück

Mit einer Träne im Knopfloch packen wir unsere sieben Sachen und bereiten uns auf die Abreise nach Lima vor – oder starten unser Anschlussprogramm, zum Beispiel mit einem Abstecher in den peruanischen Regenwald ...

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