Galápagos Kreuzfahrt auf der M/Y Guantanamera

Das Design der Yacht Guantanamera basiert auf Effizienz und Komfort, wozu große Aufenthaltsräume und Kabinen beitragen, die ein Maximum an Behaglichkeit auf Ihrer Galápagos Kreuzfahrt bieten. Die Yacht wurde im Jahr 2000 gebaut und ist von sehr moderner Gestaltung. 16 Gäste werden in 8 geräumigen Doppelkabinen mit Privatbad, Klimaanlage und heißem Wasser untergebracht. Ausgestattet ist die Guantanamera zudem mit einem Restaurant und einer Bar mit großzügigen Sitzgelegenheiten. Die Plattform auf dem Heck wurde speziell auf die Anforderungen für das Tauchen zugeschnitten.

Reiseablauf

Reiseroute: A, 8 Tage

SO:    Flug nach Galápagos, Baltra - Bachas
MO:   Insel Genovesa
DI:     Insel Bartholome - Sullivan
MI:     Insel Isabela – Sierra Negra
DO:    Insel Isabela - Elizabeth Bay - Tagus Cove
FR:    Insel Isabela – Insel Fernadina
SA:    Insel Santiago - Rábida
SO:    Insel Dahne - Rückflug ab Baltra Airport

1. Tag: Willkommen auf Galápagos! (Reiseroute A)

Heute landen Sie auf dem Flughafen der Insel Baltra. Die Insel, einst Luftwaffenstützpunkt der USA und heute Hoheitsgebiet des ecuadorianischen Militärs, ist für Besucher zum großen Teil gesperrt. Nur der Weg vom Flughafen mit dem Zubringerbus zum Hafen ist möglich. Von dort legt auch ein Boot ab, das Sie zu Ihrem Schiff übersetzt. Auf Ihrem Schiff angekommen, erwartet Sie nach dem Beziehen der Kabine ein Mittagessen.

Die zwei kleinen Stränden von Las Bachas liegen westlich von der Turtle Cove (Schildkrötenbucht) von Santa Cruz. Der Sand besteht aus verrotteten Korallen, die ihn weiß, weich und zu einem bevorzugten Nistplatz von Meeresschildkröten machen. Hinter einem von den Stränden liegt eine kleine Lagune, wo Sie ab und an die Möglichkeit haben, Flamingos und andere Küstenvögel, unter anderem den Schwarznacken-Stelzenvogel und den Regenbrachvogel zu sehen.

An dem anderen Strand liegen zwei alte Schlepper, die hier im Zweiten Weltkrieg zurückgelassen wurden, als die USA Baltra als einen strategischen Verteidigungspunkt des Panamakanals benutzt hat. Da das Metal rostig und scharf ist, ist dies kein guter Platz zum Schwimmen.

2. Tag: Insel Genovesa Darwin Bay - El Barranco

Wild, unberührt und einsam: So stellt sich die Insel Genovesa dar, die auch unter den Namen Vogelinsel oder Tower bekannt ist. In der Darwin-Bucht gehen Sie an Land um zu einer kleinen Wanderung vorbei an Tölpeln und Fregattvögeln aufzubrechen. Spannend ist das Schauspiel in der Luft, wenn sich die Vögel um die eben gefischte Beute streiten.

Am Nachmittag dürfen Sie sogar eine Treppe benutzen um zu einem Plateau hinaufzusteigen, wo Rot- und Blaufußtölpel, Nazcatölpel, Bindenfregattvögel, Rotschnabel-Tropicvögel, Bahama-Enten, Lava- und Gabelschwanzmöwen nisten. Diese Treppe heißt Prince Philip`s Steps und besteht aus in die Wand gehauenen Stufen. Auf diesem Weg geht es auch wieder zurück, hinunter zum Schiff.

3. Tag: Bartolome - Sullivan Bahía

Ihr Ziel an diesem Morgen ist die kleine, recht karge Insel Bartolomé. Obwohl sie nur 1,2 Quadratkilometer groß ist, gehört sie wegen ihrer fantastischen Szenerie, denn Besucher fühlen sich hier fast wie in die Frühgeschichte der Galápagos-Inseln zurückversetzt, zu den am häufigsten besuchten Orten des Archipels. Vor allem der Ausblick vom 114 Meter hohen Gipfel des Pinnacle Rock, das Wahrzeichen des Eilandes, ist atemberaubend:Graubraune Schlackekegel, schwarze Lava-Flächen, weiße Sandstrände, grüne Vegetationsinseln breiten sich vor Ihrem Auge aus.

Mitten im Revier der Meeresschildkröten und Galápagos-Pinguine: Bartolomé eignet sich auch für einen Strandbesuch mit einmaligem Schnorchel-Erlebnis in der reichhaltigen Unterwasserwelt.

Die Sullivan Bay auf Santiago ist Ihr nächstes Ziel. Mehr als 100 Jahre alt ist der Lavastrom an der Sullivan Bay im Osten der Insel. Eine karge Vulkanlandschaft, schwarz vom Lava-Gestein, prägt diesen Teil der Insel. Halten Sie die Augen offen für kleine Details: Zartes Grün bahnt sich seinen Weg durch das dunkle Lava-Gestein.

4. Tag: Isabela Humedales - Wall of Tears - Sierra Negra

Die Muro de Las Lágrimas in Puerto Villamil erinnert an eine harte Zeit auf der Insel Isabela: In den 40er Jahren bis 1959 war sie eine Strafkolonie. Die 150 Meter lange und bis 10 Meter dicke Mauer wurde von Häftlingen in Strafarbeit errichtet. Einen praktischen Nutzen hatte das Bauwerk nicht. Mit dem Auto fahren Sie heute zum Fuße des Vulkans Sierra Negra. Dann geht es hinauf auf den Krater – aber nicht motorisiert, sondern per pedes oder auf dem Pferderücken. Weiter führt der Weg zum nahegelegenen Vulkan Chico, von dem aus Sie sowohl einen phantastischen Ausblick über den nördlichen Teil der Insel als auch zu den Vulkanen Alcedo und Wolf genießen können.

5. Tag: Isabela Elizabeth Bay - Tagus Cove

4.588 Quadratkilometer groß und 120 Kilometer lang - das ist Isabela, die größte der Galápagos-Inseln. Sie setzt sich aus fünf Schildvulkanen zusammen. Die Insel nimmt etwa die Hälfte der Landfläche des gesamten Archipels ein. Der Name leitet sich von der spanischen Königin Isabella I. (1451-1504) ab, die einst die Expeditionen von Christopher Kolumbus mitfinanzierte. Auf Isabela leben heute mehr als 2.000 Menschen, die meisten in und um den Hauptort Puerto Villamil, der an der Südostküste liegt. Bei Ihrem Besuch an der Elisabeth Bay, einer Mangrovenbucht mit kleinen vorgelagerten Felsen, sollten Sie die Augen offen halten: Vielleicht entdecken Sie Manta-Rochen oder Pinguine, die hier ebenso wie Meeresschildkröten auf der Suche nach Futter vorbei schwimmen. Die kleinen Seevogelfelsen der Bucht sind nicht nur Heimat der Galápagos-Seelöwen sondern auch von Blaufußtölpeln, Braunpelikanen und flugunfähigen Kormoranen.

Der Nachmittag ist für die Tagus Cove reserviert. Diese war über viele Jahrhunderte hinweg der Ankerplatz für Piraten und Walfänger. Zum Glück sind diese Zeiten auf Galápagos vorbei. Heute brüten hier Pinguine, Kormorane und andere interessante Seevögel. Sie besuchen die Laguna Darwin, einen sehr salzhaltigen, grünen Kratersee, der nur über einen steilen Pfad zu erreichen ist. Je nach Saison besteht auch die Möglichkeit zum Schnorcheln.

6. Tag: Isabela Urbina bay - Fernandina Punta Espinoza

Die Felsen der Urbina Bay von Isabela tauchten erst 1954, als Folge eines Ausbruchs des Vulkans Alcedo, aus dem Meer auf: Abschnitte der Küste wurden plötzlich einige Meter in die Höhe gedrückt. Dieses neugewonnene Land ist inzwischen von Manzanilla- und Muyuyobäumen bewachsen und beheimat Finken und Landleguane. Von Januar bis Juni kommen gelegentlich auch Elefantenschildkröten aus den Bergen zur Bahia Urbina hinab.

Ihr Nachmittag: Fernandina, die westlichste Insel des Archipels, sitzt zusammen mit der benachbarten Insel Isabela direkt auf dem Hot Spot (begrenzte Gebiete hoher Wärmeströmungen im Erdmantel). Sie besteht aus einem einzigen riesigen Schildvulkan, misst eine Fläche von 642 Quadratkilometern und trägt ihren Namen zu Ehren von König Fernando II. von Spanien, der die Reisen des Christoph Kolumbus finanziert hat. Der Vulkangipfel des Cumbre erreicht eine Höhe von 1.494 Metern. Zuletzt brach er am 13. Mai 2005 aus, als sich eine Wolke aus Asche und Wasserdampf bis in eine Höhe von sieben Kilometern erhob und sich Lavaströme an den Hängen entlang bis ins Meer ergossen.

Fernandina ist die geologisch jüngste Insel des Archipels. Auf den schwarzen Lava-Felsen der schmalen Landzunge des Punta Espinoza tummelt sich eine Kolonie von Meeresleguanen. Zudem wird die Insel von den vom Aussterben bedrohten Stummelkormoranen bevölkert, außerdem von Horden von Pinguinen, Pelikanen und Seelöwen.

7. Tag: Santiago Playa Espumilla - Buccaneer Cove - Rabida

Die viertgrößte Insel des Archipels ist Santiago, Isla San Salvador lautet der offizielle Name. Ganz im Westen der Insel befinden sich die schwarzen Sandstrände von Puerto Egas. Noch in den 60er Jahren wurde diese Region industriell genutzt. Es wurde Salz abgebaut. Die Auswirkungen sind noch heute zu spüren.

Am Strand von Espumilla liegen Meeresechsen in der Sonne, und Meeresschildkröten kommen zum Eierlegen. Sie können hier Auge in Auge schnorcheln mit Oktopussen, Moränen, Haien und anderen tropischen Fischen. Anschließend besuchen Sie die Buccaneer Cove. Die Piraten-Bucht, ist ein besonders schöner Ort, an dem es sich lohnt die Tuffklippen entlangzufahren und die dort heimischen Seevögel zu beobachten.

Der Nachmittag ist heute für einen Ausflug zum dunkelroten Strand der kleinen Vulkaninsel Rábida reserviert. Ein Pfad führt zu einer kleinen, bei Flamingos sehr beliebten Lagune. Auf dem Weg dorthin kommen Sie an vielen nistenden Pelikanen und anderen Seevögeln vorbei. Der Strand gilt zudem als einer der schönsten Schnorchelplätze auf Galápagos und wird aufgrund seines Fischreichtums auch von vielen Seelöwen aufgesucht.

8. Tag: Daphne - Mosquera - Baltra - Seymourt Norte

Die beiden Inseln Daphne Mayor und Daphne Minor ragen westlich der Insel Baltra aus dem Meer. Die Insel ist ein sehr wichtiger Brutplatz für Seevögel und darf nur mit besonderer Erlaubnis der Nationalparkbehörde in einer kleinen Gruppe besucht werden. Während die Vegetation mit Galapagos-Balsambäumen und Opuntien eher spärlich ausfällt, besticht die Insel Daphne Mayor mit seinen vielen brütenden bzw. jagenden Seevögeln.

Die Insel Mosquera, die ganz in der Nähe des Itabaca-Kanals liegt, ist das bevorzugte Zuhause von Seelöwen. Sie aalen sich an dem langen Sandstrand, bevölkern die Felsen und jagen in den Lagunen nach Beute. Hier sollte sich mehr als eine Gelegenheit für tolle Fotos bieten! Aber nicht nur die Seelöwen fühlen sich hier wohl, auch Pelikane und Blaufußtölpel können beobachtet werden. Das ruhige Wasser lädt Sie darüber hinaus bestimmt zum Schnorcheln ein.

An diesem Nachmittag unternehmen Sie auf der nördlichsten Seymour-Insel eine Wanderung entlang der Küste. Die Insel ist vor allem für ihre vielen Pracht-Fregattvögel und deren ausgiebiges Balzritual bekannt. Auch Blaufußtölpel und endemische schwarze Meeresechsen sind hier heimisch. Der Uferbereich wird von Klippenkrabben, gelben Landleguanen und Seelöwen bewohnt.

Reiseroute B: 8 Tage

SO:    Flug nach Galápagos, Baltra – Seymour North
MO:   Insel San Cristóbal
DI:     Insel Española
MI:    Insel Santa Fe – Insel Plaza
DO:   Insel Santa Cruz – Fausto Llerena
FR:    Insel Florena
SA:    Insel Santa Cruz – Cerro Dragon
SO:    Insel Santa Cruz – Caleta Tortuga - Rückflug ab Baltra Flughafen


1. Tag: Willkommen auf Galápagos! (Reiseroute B)

Heute landen Sie auf dem Flughafen der Insel Baltra. Die Insel, einst Luftwaffenstützpunkt der USA und heute Hoheitsgebiet des ecuadorianischen Militärs, ist für Besucher zum großen Teil gesperrt - nur der Weg vom Flughafen mit dem Zubringerbus zum Hafen ist möglich. Von dort legt auch ein Boot ab, das Sie zu Ihrem Schiff übersetzt. Auf Ihrem Schiff angekommen, erwartet Sie nach dem Beziehen der Kabine ein Mittagessen.

Das 1,9 Quadratkilometer große Seymour ist für viele Galápagos-Besucher „die erste Insel“. Nur eine schmale Meeresstraße trennt Seymour von dem sich nördlich an Santa Cruz anschließenden Baltra, das den Hauptflughafen beherbergt. Bei Seymour und Baltra handelt es sich um flache Lavaplateaus submarinen Ursprungs, die vermutlich erst im Laufe der vergangen Millionen Jahre allmählich aus dem Meer gehoben wurden. Sie gelten als sichere Fundorte für fossile Meeresorganismen.

Die auf Seymour zum Teil überbreit ausgetretenen Wege zeugen deutlich von der oft noch fehlenden Umsicht von Neuankömmlingen auf Galápagos, denen die Empfindlichkeit der Vegetation wie auch die Furchtlosigkeit der Tiere des Archipels erst allmählich begreiflich werden. Trotzdem bietet die Insel auf engem Raum einen beeindruckenden Einstieg in die Lebensgemeinschaften des Archipels.

2. Tag: Insel San Cristobal - Cerro Brujo - Leon Dormido - Isla Lobos

Die Nordostküste der Insel San Cristóbal besteht aus einer faszinierenden vulkanischen Kraterlandschaft und heißt Cerro Brujo. Wasservögel haben es sich hier gemütlich gemacht. Möwen, Tölpel und auch Pelikane sitzen in den Felsen. Meeresschildkröten ziehen paddelnd ihre Spur zum Wasser und wie Gespenster ziehen Rochen durch das Wasser der geschützten Bucht. Hier ist Schwimmen und Schnorcheln erlaubt.

Sie fahren zum zersplitterten Tuffkegel León Dormido (Kicker Rock), der vielen Seevögeln als Nistplatz dient. Aufgrund der Steile gibt es am Kicker Rock keine Anlegestelle, aber mutige Schnorchler können hier Ausschau nach Haien und Rochen halten.

Die winzige Insel Isla Lobos , auch Seelöwen-Inselchen genannt, liegt etwa eine Stunde vor Puerto Baquerizo Moreno und wird von der großen Nachbarinsel San Cristóbal nur durch einen schmalen Streifen ruhigen Wassers getrennt.

Am felsigen Ufer nisten Blaufußtölpel, und Seelöwen ruhen sich in der Sonne aus. Sie werden feststellen: Hier herrscht eine ruhige und ursprüngliche Atmosphäre.

3. Tag: Española Gardner Bay - Gardner - Osborn - Punta Suarez

Española ist die südlichste und älteste Insel des Archipels und durch ihre isolierte Lage ist ein großer Teil der Fauna endemisch. Am Morgen fahren Sie an den Punta Suarez, an den westlichen Zipfel der Insel. Dort befindet sich das Hueco Soplador (das ¨Blasloch¨), das durch den Druck der anbrandenden Wellen zwischen den Klippen eine ca. 10 bis 20 Meter hohe Wasserfontäne produziert. Hier können Sie mit etwas Glück den Galapagos-Bussard beim Jagen beobachten. Während Ihres Rundgangs treffen Sie auf Nazca- und Blaufußtölpelkolonien. Um dorthin zu gelangen beschreiten Sie einen ca. 2 Kilometer langen, steinigen Rundweg (ca. 3 Std. Gehzeit). In der mit ihrem türkisfarbenen Wasser und dem weißen Strand paradiesisch anmutenden Gardner-Bucht können Sie mit den Seelöwen baden und beim Schnorcheln die vielen bunt schillernden Meeresbewohner u.a. auch Weißspitzhaie beobachten. Vögel, wie die hier endemische Hood-  oder Spottdrossel und verschiedene Darwinfinken sind allgegenwärtig und kommen neugierig näher.

4. Tag: Santa Fé – Plaza

Im Osten von Santa Cruz liegen die beiden Plaza-Inseln. Plaza Sur, die südlicher gelegene, ist an diesem Morgen das Ziel. Die Vegetation auf dieser Insel, vor allem aus Korallenstrauch und hochgewachsenen Kakteen bestehend, gefällt den hier lebenden Vögeln besonders gut. Gabelschwanzmöwen haben hier ihre Brutplätze eingerichtet, Fregattvögel, Tölpel und Sturmtaucher stürzen sich in die Fluten. Die gelbbraunen Landleguane ernähren sich sogar von den Kakteen. Kurios ist das laute Gebrüll der Seelöwen-Kolonien, das den Besucher bereits am Landungssteg empfängt.

Der Nachmittag ist für die Insel Santa Fé reserviert. Kleinwüchsige Bäume und hochgewachsene Kakteen gestalten die Landschaft der Felseninsel. Große Landleguane sind hier beheimatet, genauso wie Blaufußtölpel und Pelikane, und der Galápagos-Bussard zieht am Himmel seine Kreise. Spannend ist auch die Unterwasserwelt: In der schimmernden Bucht legt das Boot an, so dass Gelegenheit zu einem erfrischenden Bad besteht. Schwimmen Sie mit Rochen, Meeresschildkröten und verspielten Seelöwen! Ein einmaliges Erlebnis ist hier garantiert.

5. Tag: Insel Santa Cruz - Charles Darwin Station - Hochland

Ihr Vormittag: Die berühmte Charles-Darwin-Forschungsstation auf der Insel Santa Cruz ist heute das wissenschaftliche Zentrum des Galápagos-Archipels. Biologen aus aller Welt arbeiten hier an der Erforschung der besonderen Begebenheiten der Inseln für die Tier- und Pflanzenwelt. Hier werden Nationalparkführer ausgebildet, Seminare für Lehrer und Studenten veranstaltet, Veröffentlichungen verfasst und finanzielle Mittel eingeworben. In Zusammenarbeit mit der Nationalparkverwaltung werden Wege zur Ausrottung von eingeführten Pflanzen und Tieren entwickelt und zugleich Zuchtprogramme für bedrohte heimische Tierarten erforscht.

Das Hochland der Insel, die sich zum touristischen und wissenschaftlichen Mittelpunkt des Archipels entwickelt hat, ist das Expeditionsziel an diesem Vormittag. Die verschiedenartigen Vegetationszonen warten mit trockenen Gebieten, in denen Kakteen wachsen, auf, aber auch mit Feuchtgebieten, die von Scalesia-Wäldern bewachsen sind.

6. Tag: Insel Floreana - Punta Cormorant - Teufelskrone - Post Office Bay - Mirador de la Baronesa

Die Insel Floreana zählt mit ihren 100 Einwohnern zu den wenigen bewohnten Inseln des Archipels. Auf einer Fläche von 173 Quadratkilometern sind 98 Prozent als Nationalpark ausgewiesen. Interessant auf der Insel ist die Punta Cormorán. Von einem Strand in Sichelform, wo Pelikane leben, führt ein 400 Meter langer Trockenwaldweg über eine Anhöhe mit freier Sicht auf die große Flamingo-Lagune bis an einen weißen Strand. Dieser ist beliebt bei Meeresschildkröten, die ihn zum Vergraben ihrer Eier aufsuchen. Die geschlüpften Jungen laufen unter den Augen der patrouillierenden Fregattvögel um ihr Leben über den Sand ins Meer.

Anschließend erreichen Sie Corona del Diabolo, die Teufelskrone, ein auseinander gebrochener Vulkankegel, der als einer der schönsten Schnorchelplätze von Galápagos gilt. Tauchen und schwimmen Sie mit Riffhaien, Seesternen, Meeresschildkröten, Seelöwen und zahlreichen tropischen Zierfischen!

Danach besuchen Sie die berühmte Posttonne. Mit den Piraten begann die lange Periode der Ausbeutung von Galápagos, die ab 1800 im Zeitalter des Walfangs ihren traurigen Höhepunkt fand. Englische und amerikanische Walfänger gingen im Pazifik auf Pottwaljagd und nutzten die Inseln als Nachschubstation für Schildkrötenfleisch. Aus dieser Zeit stammt auch ein hölzernes Fass, das von Walfängern auf Floreana abgestellt wurde und einst den Seefahrern als Briefkasten diente. Auch Touristen nutzen das Postamt heute gern. Abgesehen von der Poststation war die Bucht auch Anlegestelle für die ersten Siedler.

Dann fahren Sie weiter zum Norden der Insel Floreana zum Aussichtspunkt der Baronesa Eloisa von Wagner, die hier täglich mehrere Stunden verbrachte um Wale und Delfine zu beobachten. Die Ruine ihres Hauses ist gleich in der Nähe.

7. Tag: Bahía Ballena - Bahía Eden - Cerro Dragon

Ein weniger angesteuerter Besucherstandort, der nur mit dem Boot erreicht werden kann, ist heute, die an der Westküste gelegene, Bahía Ballena, die “Walfischbucht”.

Am Nachmittag lernen Sie die nördliche Küste der vielfältigen Insel Santa Cruz kennen. Ihr Weg führt Sie zu Cerro Dragon. Dieser Berg bietet eine ausgezeichnete Möglichkeit zur Beobachtung von Land-Eidechsen, Stelzvögeln und Darwin-Finken. Auf Ihrem Weg zu diesem Drachenhügel werden Sie an einer kleinen Lagune Halt machen, die als Futterplatz farbenfrohe Watvögel und Flamingos anzieht.

8. Tag: Punta Carrión – Baltra

Die Insel Baltra ist das Eingangstor zu den Galápagos-Inseln. Hier befindet sich der Flughafen, wo Sie landen und empfangen werden. Übrigens: Hier am Flughafen muss auch die Gebühr für den Nationalpark entrichtet werden. Und dann geht es los. Sie werden zum Hafen gefahren, wo Ihr Schiff für die Kreuzfahrt bereits vor Anker liegt. Ziel an diesem Nachmittag ist die Insel Mosquera, die ganz in der Nähe des Itabaca-Kanals liegt. Seelöwen sind auf ihr zuhause. Sie aalen sich an dem langen Sandstrand, bevölkern die Felsen und jagen in den Lagunen nach Beute. Gelegenheit für tolle Fotos gibt es hier genug! Aber nicht nur die Seelöwen fühlen sich hier wohl. Auch Pelikane und Blaufußtölpel können beobachtet werden. Und das ruhige Wasser lädt Sie bestimmt zum Schnorcheln ein. Noch besser geht das an der Punta Carrión, das nächste Ziel des heutigen Kreuzfahrttages.

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Reiseimpressionen

Leguankopf mit geöffnetem Maul
Rotfuß-Tölpel mit ausgebreiteten Schwingen im Gestrüpp
Teile der Galapagos-Welt von oben
laufende Riesenschildkröte mit gestrecktem Hals
zwei Riesenschildkröten auf Tuchfühlung
Echsenkopf seitlich von hinten
zwei Flaminos im Wasser
Füße und Eier des Blaufuß-Tölpels
Seelöwenjunges im seitlichen Portrait
Seelöwenkopf auf Strandgut
Touristengruppe vor Blasloch auf Galapagos
bizarre Vegetation auf Plaza Sur
Schildkrötenjunges in Menschenhand
Leguan mit kleiner Echse auf dem Kopf
Tierbeobachter am Strand
gelbgefärbter Leguan von oben


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