Galápagos-Kreuzfahrt auf der M/Y Galaxy

Platz für insgesamt 16 Passagiere bietet Ihre Motor-Yacht Galaxy. 9 hübsch eingerichtete und komfortable Doppelkabinen mit Fenstern lassen auf einer Galápagos Kreuzfahrt an nichts missen. Private Badezimmer, Safes, Air Condition und internationale Telefone stehen in jeder Kabine zur Verfügung. Lassen Sie sich verwöhnen im Restaurant, bei einem Cocktail an der Bar, oder genießen Sie sonnige Momente auf dem Sonnendeck! Frisches Trinkwasser steht Ihnen stets zur Verfügung - auch bei Ihren Landgängen.

Reiseablauf

1. Tag: Willkommen auf Galápagos!

Die Insel Baltra, einst Luftwaffenstützpunkt der USA und heute Hoheitsgebiet des ecuadorianischen Militärs, ist für Besucher gesperrt - nur der Weg vom Flughafen mit dem Zubringerbus zum Canal de Itabaca ist möglich. Den werden Sie mit einer kleinen Personenfähre überqueren um auf die Insel Santa Cruz überzusetzen, wo Ihre Motor-Yacht in Puerto Ayora bereits startklar vor Anker liegt.

Die Fahrt nach Porto Ayora führt durchs Hochland von Santa Cruz. Der Weg schlängelt sich durch eine landwirtschaftlich genutzte Region in unmittelbarer Nähe zur Grenze des Nationalparks. Der spannende Wechsel verschiedener Landschaftsformen - von der Miconia Zone in eine Farn- und Riedgras-Vegetation - bietet dem Auge reizvolle Aussichten. Bei gutem Wetter haben Sie einen beeindruckenden Ausblick auf Hügel und erloschene Vulkankegeln, die das ganze Jahr über von einer grünen Haube bedeckt sind.

Heute werden Sie auch die Galápagos-Riesenschildkröten in ihrer natürlichen Umgebung beobachten. Dazu besuchen Sie ein Reservat bei La Caseta und El Chato im Südwesten der Insel Santa Cruz. Der fünf Kilometer lange aber einfach zu gehende Weg zu dem 1964 geschaffenen Reservat führt zunächst durch landwirtschaftliche Flächen. Vorbei an den wenigen verbliebenen Sonnenblumenbäumen (Scalesia) und dichtem Gestrüpp von eingeführten, dornigen Caesalpinia bonduc-Büschen gelangen Sie schließlich in die Wälder der Übergangszone. Neben den mittlerweile wieder 2.000 bis 3.000 Riesenschildkröten sind hier viele Landvögel, wie Sumpfohreulen, Regenkuckucke oder Rubin- und Galápagos-Tyrannen zu beobachten. Aus der Gruppe der Darwinfinken sind zum Beispiel Waldsängerfinken und Spechtfinken vertreten.

Santa Cruz verzeichnet heute das größte Bevölkerungswachstum der Galápagos-Inseln. Der Ausbau der Verbindung zum nahegelegenen Flughafen auf Baltra und die Einrichtung von Charles-Darwin-Forschungsstation (1964) und Nationalparkverwaltung (1968) machten aus dem Städtchen Puerto Ayora der Academy Bay ein touristisches Zentrum. Hotels, Restaurants und Souveniershops schossen wie Pilze aus dem Boden.

2. Tag: Insel Isabela: Beobachtung von Haien und ein historischer Ort

Nach einer kleinen Wanderung durch die bizarre Lava-Landschaft der Insel Tintoreras erreichen Sie einen Aussichtspunkt, von dem aus Haie im flachen Wasser beobachtet werden können. Der Weg führt weiter durch die flechtenbesetzten Lava-Formationen, wo Meerechsenkolonien ihren Nistplatz haben und rote Klippenkrabben zu beobachten sind. Die Mauer der Tränen ist ca. 150 Meter lang und bis zu 10 Metern dick. Gefangene mussten sie in Zwangsarbeit aus scharfkantigem und hartem Vulkanstein errichten. Zwischen 1946 und 1959 wurde Isabela nämlich als Gefangenen-Insel der ecuadorianischen Regierung genutzt. Viele Gefangene ließen unter den gnadenlosen Bedingungen ihr Leben. Die Mauer ist Zeuge dieser traurigen Zeit. Das Centro de Crianza ist eine Aufzuchtstation für Riesenschildkröten. Sie befindet sich in Puerto Villamil und ist Anziehungspunkt der Galápagos-Besucher. Schildkröten von verschiedenen Orten der Insel Isabela sind hier Zuhause. Einige junge Schildkröten sind schon sichtbares Ergebnis des Bestrebens zur Erhaltung von fast-ausgerotteten Spezies.

3. Tag: Insel Isabela: Punta Moreno, Lieblingsort der Flamingos und Fahrt durch die Mangroven

4588 km² groß und 120 Kilometer lang - das ist Isabela, die größte der Galápagos-Inseln. Sie setzt sich aus fünf Schildvulkanen zusammen. Die Insel nimmt etwa die Hälfte der Landfläche des gesamten Archipels ein. Der Name leitet sich von der spanischen Königin Isabella I. (1451-1504) ab, welche einst die Expeditionen von Christopher Kolumbus mitfinanzierte. Auf Isabela leben heute mehr als 2000 Menschen, die meisten in und um den Hauptort Puerto Villamil, der an der Südostküste liegt. Höchster Punkt der Insel ist mit 1707 Metern der Vulkan Wolf, er liegt genau auf dem Äquator. Bei Ihrem Besuch an der Elisabeth Bay, einer Mangrovenbucht mit kleinen vorgelagerten Felsen, sollten Sie die Augen offen halten: Vielleicht entdecken Sie Manta-Rochen oder Pinguine, die hier ebenso wie Meeresschildkröten auf der Suche nach Futter vorbeischwimmen. Die kleinen Seevogelfelsen der Bucht sind nicht nur Heimat der Galápagos-Seelöwen sondern auch von Blaufußtölpeln, Braunpelikanen und flugunfähigen Kormoranen.

4. Tag: Insel Isabela- Tagus Cove - Insel Fernandina

Der Blick über den türkisblauen und salzigen Darwin-See in Richtung Tagus Cove gehört zu den beliebten Fotomotiven auf Isabela. Bei guter Sicht ist im Hintergrund die Silhouette des Vulkans Cerro Azul zu erkennen, der 1689 Meter Höhe erreicht. Die Bucht ist durch den Einbruch eines alten Tuffkegels entstanden. Sie war einst beliebter Anlaufpunkt für Piraten und Walfänger, die ihre Schiffsnamen und das Besuchsjahr in die Felsen ritzten. Dieser Brauch ist heute verboten. Hier leben große Meerechsen, viele Seevogelarten und sogar Galápagos-Pinguine, die man eigentlich am Äquator nicht erwartet. Außerdem erkunden Sie Fernandina im Westen des Archipels. Fernandina ist die jüngste und drittgrößte Insel von Galapagos mit dem Vulkan La Cumbre und zahlreichen Lavafeldern, die noch von der Eruption aus dem Jahr 2005 stammen. Inmitten dieser faszinierenden Lavalandschaft mit Kaktusbewuchs und einzelnen Mangroven liegt der Besucherstandort Punta Espinoza, von dem Sie ein kleiner Pfad zu den vielen Bewohnern der Insel führt. Zu den Attraktionen gehören neben den Pinguinen, flugunfähigen Kormoranen (besonders im Frühjahr und Sommer) und zahlreichen Seelöwenkolonien sowie die größten Meerechsen von Galapagos.

5. Tag: Insel Santiago - Die schwarzen Sandstrände von Puerto Egas - Espumilla Bay

Mit 585 Quadratkilometern ist Santiago, auch San Salvador genannt, die viertgrößte Insel des Archipels. Geprägt wird sie vom 907 Meter hohen Vulkan Cerro Cowan im Nordwesten, der jedoch schon lange nicht mehr aktiv ist. In den Brackwasserlagunen der Espumilla Bay gibt es Knopfmangroven und Schwarze Mangroven zu sehen. Der Weg führt zu schönen Balsambaum-Wäldern, in denen viele Landvogelarten heimisch sind. Ganz im Westen der Insel Santiago befinden sich die schwarzen Sandstrände von Puerto Egas. Noch in den 60-er-Jahren wurde diese Region industriell genutzt. Salz wurde abgebaut. Während einer Wanderung zu den Salzkratern erleben Sie die hier heimische Vogelwelt wie Finken und Falken aus nächster Nähe. Bei Ebbe tummeln sich Seelöwen und Fischreiher am Ufer, während sich die Landleguane weiter an den Strand zurückziehen. In den kühlen Schatten der Grotten und Höhlen flüchten die Tiere vor der Mittagshitze.

6. Tag: Insel Daphne Mayor - Baltra: Rückflug aufs Festland

Am Morgen besuchen Sie das Vogelparadies Daphne Mayor, die größere der beiden Daphne Inseln. Werfen Sie aus der Vogelperspektive einen letzten Blick zurück auf das einmalige Archipel - ein Naturparadies, das Sie nie wieder vergessen werden. Anschließend geht es nach Baltra, wo der Flieger zurück aufs Festland wartet. Heute heißt es Abschied nehmen vom Natur-Paradies Galápagos-Inseln. Ihr Flugzeug bringt Sie von Baltra aus zurück auf das Festland.

Logo Travel One Nachhaltigkeitspreis 2014

Ihre Reiseexperten

Wünschen Sie nähere Beratung zu diesem Angebot? Wir sind für Ihre Fragen da:

Germaine Fonseca

✆ 0251-28919404

Mo. – Fr. 8:30–16:00 Uhr

✉ E-Mail schreiben ...

Janna Piwowar

✆ 0251- 289194 09

Mo. – Fr. 9:30–18:00 Uhr

✉ E-Mail schreiben ...

Mehr über die Mitglieder unseres Reiseteams und ihre Kompetenzen erfahren Sie auf unserer Team-Seite ...

Reiseimpressionen

Galapagos-Tyrann mit kleiner Echse auf dem Kopf
zwei Flamingos in ihrem natürlichen Lebensraum
schlafende Babyrobbeam Strand
Wasservogel mit rotem aufgeblähtem Kehlsack
Krabbe am Strand
Rotfußtölpel im Gestrüpp
Leguan von der Seite
Seelöwe im Portrait


América Andina Newsletter