Trekkingreise: Torres del Paine-Nationalpark - Die große Umrundung

Trekkingreise Torres del Paine - Umrundung, Übersichtskarte

„El Circuito“: Die grandiose Umrundung der Torres del Paine im Süden Chiles – Traumziel und ein Muss für jeden echten Trekkingfreund! Kommen Sie mit uns auf eine der schönsten Trekkingrouten der Welt. Reißende Flüsse, bizarre Gebirgsformationen, blendend weiße Gletscherzungen bieten Ihnen Naturerlebnisse in Reinform.

Übernachtet wird in Zelten, in Camps mit sanitären Einrichtungen. Für das leibliche Wohl sorgt unsere Trekkingcrew, und wir tragen nur unser Tagesgepäck, um die Schönheit dieses einmaligen Nationalparks richtig genießen zu können.

Reiseablauf

1. Tag: Das Patagonische Abenteuer geht los!

Frühstück
Lunch
Abendessen

Punta Arenas ist der Ausgangsort für unser Reise-Abenteuer in den Torres del Paine-Nationalpark. Erste Station für die Nacht ist der Campingplatz Las Torres, der bereits in dem weltberühmten Nationalpark liegt. Da die Sonne hier im Sommer erst um 23 Uhr untergeht, werden wir genügend Licht haben um uns einen ersten Eindruck von der Patagonischen Steppe und den dahinter aufragenden schneebedeckten Berggipfeln zu machen. Auf dem Weg in den Nationalpark halten wir in der kleinen, aber lebhaften Stadt Puerto Natales, die am Seno Ultima Esperanza liegt, an. Übersetzt: Fjord der letzten Hoffnung. Lassen Sie Ihr Gepäck in unserem Büro, und genießen Sie einen Bummel durch die Stadt, der mit einem Mittagessen lokaler Leckereien enden könnte. Nächster Stopp ist Cueva de Milodon, eine massive prähistorische Höhle, in der in den 1890-er Jahren die Überreste eines gigantischen Faultiers entdeckt wurden. Auch die Umgebung ist einen genaueren Blick wert: Viele verschiedene Vogelarten sind hier zuhause.

2. Tag: Trekking zum Camp Dickson

Frühstück
Lunch
Abendessen

Mit einem ausgedehnten Trekking mit dem Ziel Dickson Lake beginnt heute der Tag. Lohn der Anstrengung ist unterwegs ein atemberaubender Blick auf den Dickson-Gletscher und auf einen Teil des Hielo Patagonico Sur, das Südpatagonische Eisfeld. Es geht am Ufer des Rio Paine entlang, wo wir von einem Aussichtspunkt einen wunderschönen Panorama-Blick auf das unter uns rauschend dahinfließende Wasser werfen können. Danach steigen wir hinab und gehen am Fluss entlang über offenes Grasland zum Camp Dickson im gleichnamigen Tal. Umgeben von schneebedeckten Bergen, dem Mount Cubo in der Ferne und dem Plätschern des Wassers vom Dickson Lake, beziehen wir unser Quartier für die Nacht. Übrigens: Hier gibt es Heißwasserduschen.

3. Tag: Tief in die Wildnis zur Laguna Los Perros

Frühstück
Lunch
Abendessen

Ein Pfad führt uns heute am Flusslauf des Los Perros entlang. Wir dringen in die wildeste und am schwierigsten begehbare Sektion unseres Trekkings vor. Also machen wir uns auf etwas gefasst! Durch unberührten Buchenwald, durchzogen von diversen Wasserläufen, gelangen wir schließlich zur idyllischen Laguna Los Perros. Dies ist unser Ziel für die Nacht. Dort schlagen wir nach all der Anstrengung unser Camp auf.

4. Tag: Über den Gardner-Pass hoch hinauf

Frühstück
Lunch
Abendessen

Heute erreichen wir den höchsten Punkt unseres Trekkings im Torres del Paine-Nationalpark. Aus 1.300 Metern Höhe genießen wir einen tollen Blick auf den Grey-Gletscher, dessen enorme Eismassen das Tal verstopfen. Der John Gardner-Pass ist einer der berühmtesten Wege durch den Nationalpark und ein absolutes Muss für Trekking-Fans. Sollten die Wetterbedingungen zu rau sein, könnte die Gefahr bestehen, dass der Pfad Risse aufweist. In diesem Fall wird der Guide die Gruppe mit Seilen sichern und uns zudem kurz in die Technik einweisen. Haben wir erst den höchsten Punkt hinter uns gelassen, führt der Weg weiter südwärts über bewaldete Abhänge hinab. Gelegentlich entdecken wir Erdrutsch-Felder und ganz sicher den enormen Grey-Gletscher, der Dank seiner Größe von 8 mal 16 Kilometern einfach nicht zu übersehen ist. Unser Nachtlager ist der Campingplatz Grey.

5. Tag: Faszination Grey-Gletscher

Frühstück
Lunch
Abendessen

Nach all der gestrigen Anstrengung haben wir heute Vormittag genügend Zeit um uns auszuruhen und die fantastische Umgebung des Grey-Gletschers auf uns wirken zu lassen. Wer noch über genügend Energie und Puste verfügt, kann optional zu einem Trekking auf dem Gletscher aufbrechen! Nach dem Mittagessen ist dann Zeit, dass wir uns alle wieder auf den Weg machen. Wir umrunden heute die östliche Seite des Gletschers. Der Blick über den See, auf dem gigantische Eisbrocken driften, ist sehr eindrucksvoll. Schließlich führt der Weg über kleine Bergkämme und an einem kleinen Fluss vorbei. Wir steigen in ein flaches, trockenes Tal hinab, das etwa noch eine Stunde von dem türkisschimmernden Wasser des Lago Pehoe entfernt ist. Das ist unser Ziel für die kommende Nacht.

6. Tag: Steiler Weg ins Herz des Paine Massivs: Valle Frances

Frühstück
Lunch
Abendessen

Nach dem Frühstück, bei dem wir noch einmal Kraft getankt haben, beginnt die Wanderung ins legendäre Valle Frances. Wir wandern auf einem steilen Pfad, der direkt ins Herz des Paine Massivs führt. Wie weit wir es wirklich schaffen, hängt von der Gesamt-Kondition und vom Tempo der Gruppe ab. Wir erreichen die Hängebrücke, die die beiden Ufer des French River verbindet, der am süd-östlichen Ende des Massivs fließt. Von hier aus genießen wir einen ersten beeindruckenden Ausblick auf die Felsformationen, bevor wir uns auf den Weg machen die oberen Aussichtspunkte zu erreichen. Alle bizarren geologischen Formationen der Bergkette können nun bewundert werden: Hoja (Blatt), Máscara (Maske), Espada (Schwert), Catedral (Kathedrale), Aleta de Tiburón (Haifischflosse) und die fantastische Fortaleza (Festung). Jetzt ist Zeit für ein Picknick und für eine Erholungspause. Wer mag, der wandert noch zu Mirador Britanico. Der Abstieg führt durch sanft hügeliges Grasland-Terrain bis zum Camp Cuernos.

7. Tag: Wandern am Fluss Nordenskjold

Frühstück
Lunch
Abendessen

Sobald wir uns mit einem Frühstück gestärkt haben, startet unsere nächste Trekking-Etappe zum Eco Camp über den gewellten Cuernos Trail, der am schönen Fluss Nordenskjold entlang führt. Wir lassen noch einmal die bezaubernde Flora und Fauna des Nationalparks auf uns wirken, die uns die Tage begleitet hat, den strengen Wind und das kuriose Alle-Jahreszeiten-Wetter natürlich auch. Je weiter wir auf dem Trail wandern, desto bezaubernder wird die von Flüssen durchzogene Landschaft. Auch die ganz andere Perspektive auf die Felsformationen ist wiederum faszinierend. Natürlich legen wir auch heute eine Pause ein um uns aus der Lunch-Box für den Rest des Weges zum Eco Camp zu stärken. Der freie Abend bietet sich an beim Abendessen gemeinsame Erlebnisse noch einmal Revue passieren zu lassen.

8. Tag: Das große Finale: Auge in Auge mit den Torres-Spitzen

Frühstück
Lunch
Abendessen

Heute haben wir Zeit für ein ausgiebiges Frühstück, bevor wir mit ganz viel Enthusiasmus in die letzte Etappe unseres Trekkings starten. Wir sind kurz davor, den berühmten Trekking-Weg im Torres des Paine-Nationalpark zu vollenden. Vom Camp aus geht es den gewundenen Bergpfad hinauf zum Ascencio Tal. Trockene Bergflecken, Buchenwälder und kleine Flüsse begleiten uns rechts und links des Weges. Der Weg ist nicht anstrengend zu gehen, und dennoch sollten Sie genügend Energie speichern, um die finale Kampfansage zu meistern: Die Moräne. Massive Felsbrocken bilden die letzte Barriere, bevor wir Auge in Auge mit den Berg-Türmen stehen. Die Moräne ist steil und unwegsam, also sollten wir langsam und mit einer gewissen Achtsamkeit voranschreiten. Wir werden für die Mühen belohnt: Majestätisch ragen plötzlich die Feldformationen vor uns in den Himmel, der Gletschersee zu ihren Füßen. Als eines der größten Naturerlebnisse weltweit wird der Anblick dieser drei etwa 2.900 Meter hohen Granit-Monolithen beschrieben. Sie sind Überbleibsel eines Bergkessels und wurden weitestgehend zerstört durch die Kräfte des Gletscher-Eises. Gibt es einen besseren Platz auf der Welt für eine Picknick-Pause? Über das Ascensio Tal geht es zurück zum Campingplatz Las Torres. Es ist unsere letzte Nacht im Nationalpark. Vielleicht lassen wir die einmalige Landschaft noch einmal auf uns wirken, fühlen den strengen Patagonischen Wind, schauen in den Himmel und tauschen Erlebnisse mit unseren Mitwanderern aus!

9. Tag: Adiós, Torres del Paine!

Lunch

Wir nehmen früh am Morgen einen Shuttle, lehnen uns zurück und genießen auf der Fahrt zurück nach Punta Arenas noch einmal die am Fenster vorbei fliegende Landschaft. Adios, Torres del Paine!

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Reiseimpressionen

Einfahrt in den Torres del Paine Nationalpark
Lamas im Grasland vor Bergkullisse
Rio Los Perros von oben mit Buche im Sujet
Eismassen des Grey-Gletschers
Trekking-Abenteurer in der Perspektive zum Gletschermassiv
Blick auf das Paine Massiv hinter dem Vordergrund des French River
Vegetation am Fluss Nordenskjold im Hintergrund schneebedeckte Bergkulisse
Torres-Spitzen mit Trekking-Teilnehmern im Vordergrund
Torres-Spitzen im morgendlichen Licht


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