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Reisen in Nicaragua



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03.04.2010 ab 2995,- €
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Projektreise durch Nicaragua mit Pan y Arte. Pan y Arte bedeutet Brot und Kunst und meint zugleich Leben und Freude! Nicaragua ist ein Land mit wunderschönen ...
09.10.2010 ab 2450,- €

Nicaragua-Reisen | Unsere Rundreisen
Nicaragua ist auf der touristischen Landkarte überhaupt erst seit kurzem verzeichnet und gilt daher noch als Geheimtipp für Reisen in Lateinamerika. Als Resultat einer turbulenten politischen Situation ist es noch nicht lange her, dass Nicaragua-Reisen in größerem Umfang von Reiseveranstaltern angeboten werden. Nicaragua ist somit vor allem ein sehr ursprüngliches und aufgeschlossenes Reiseland, in dem man schnell Gesprächspartner findet und einen authentischen Einblick in den Alltag der Nicaraguaner gewinnt. Daneben punktet Nicaragua vor allem mit seinen Naturattraktionen und liebenswerten Kolonialstädten. Vulkankegel, tropische Wälder mit unzählbaren, auch endemischen Arten, sind ein Anziehungspunkt für Naturliebhaber. Bunte Straßenzüge, belebte Plätze und koloniale Hotels, sowie Strände, Lagunen, riesige Seen und abgeschiedene Eilande machen aus Nicaragua ein vielfältiges und farbiges Reiseland.

Managua
Die Hauptstadt mit ihren etwa 1,7 Mio. Einwohner und ist das politische und wirtschaftliche Zentrum und die größte Stadt Nicaraguas. Das Stadtgebiet ist mehrfach von Erdbeben zerstört worden, zuletzt fiel 1972 über 90 Prozent der Bausubstanz einer verheerenden Erschütterung zum Opfer. Dadurch hat Managua viel von seinem ursprünglichen Charme verloren. Moderne Architektur und vielerorts ärmliche Unterkünfte prägen das Stadtbild. Der internationale Flughafen der Stadt ist Start- und Zielort für Nicaragua-Reisen, die sich auch mit Costa Rica-Reisen verbinden lassen.

Granada
Nicaragua ist ein Land der kurzen Entfernungen. Nur anderthalb Stunden südlich der Hauptstadt liegt die Kolonialstadt Granada am Ufer des Nicaragua-Sees. Sie war ein häufiges Ziel für Piratenangriffe, die über den Río San Juan direkt aus der Karibik hierher steuerten, hat sich aber ihre koloniale Atmosphäre bewahrt. In Sichtweit liegt der erloschene Vulkan Mombacho, an dessen Hängen Biokaffee angebaut wird und der von Wanderwegen aus einen Blick in seinen Schlund gewährt. Die Attraktion der Stadt sind aber die 365 Kleinstinseln vulkanischen Ursprungs im Nicaraguasee, die Isletas de Granada. Durch ein Gewirr von Kanälen lässt sich im Kajak oder Motorboot die sehr unterschiedliche und reiche Flora und Fauna erkunden.

Ometepe
Die Insel im Nicaraguasee wird von den Zwillingsvulkanen Maderas und Concepción dominiert und ist eine grüne Oase der Ruhe. Die Vulkane eignen sich für Wanderungen und Mountainbiketouren, auch vom Pferderücken aus lässt sich die Insel erkunden. Die kleinen Seestrände laden zwischendurch zum Baden ein.

Solentiname-Archipel
Die Inselgruppe von Solentiname ist ein künstlerisches Zentrum Nicaraguas. In der Abgeschiedenheit und landschaftlichen Schönheit lehrte der Dichtermönch Ernesto Cardenal den Fischern und Bauern in den 60er Jahren Malerei und Schnitzkunst. Aus zahlreichen Familien gingen Maler und Bildhauer hervor, die noch heute hier Ihre Ateliers haben und einen eigenen Kunststil entwickelt haben.

Río San Juan / El Castillo
Eine Fahrt auf dem Río San Juan lässt das Herz eines jeden Naturliebhabers höher schlagen. Mit über 600 Vogelarten und den verschiedensten Säugetierarten und Reptilien ist die Gegend für Tierbeobachter ein Paradies! Der Fluss ist Teil eines grenzübergreifenden Nationalparks zum Nachbarland Costa Rica. Am Ufer liegt das kleine Dorf El Castillo, mit der historischen Festung, welche die Spanier zum Schutz gegen englische Piraten errichten ließen.

León
León ist der historische Gegenspieler Granadas und das intellektuell-liberale Zentrum des Landes. Zahlreiche Wandmalereien aus der Revolutionszeit und ein Museum der Schönen Künste sind neben den farbenfrohen Kirchen zu sehen. Die koloniale Architektur der Straßenzüge lädt zu Entdeckungsspaziergängen durch die Gassen der Stadt ein.

Nordwesten
Nicaraguas Nordwesten ist ein absoluter Geheimtipp! Vulkanbesteigungen durch tropischen Trockenwald (in dem sich Tiere besonders gut ausmachen lassen), heiße Quellen, familiengeführte Fincas und indigenes Kunsthandwerk sind die Höhepunkte einer Nicaragua-Reise in diesem Teil des Landes.

Pazifikküste
Kilometerweite Strände ohne touristische Fassade – das ist die Pazifikküste. Hier kann man ungestört in der Hängematte relaxen und baden. Für eine aktivere Tagesgestaltung bieten sich die erstklassigen Surfreviere oder das Naturreservat Estero Padre Ramos an, das man mit dem Boot oder Kajak erkunden kann, in jedem Fall ist der Besuch der Pazifikküste ein entspannter Ausklang für Nicaragua-Reisen.