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Ecuador-Reisen | Unsere Rundreisen
Eine Ecuador-Reise ist vor allem Eines: unheimlich vielfältig. Die abwechslungsreiche Landschaft ist für das kleinste Land in Südamerika schon erstaunlich. Vier Landschafts- und Klimazonen lassen sich unterscheiden: Die Costa, die ganzjährig heiße Küstenregion um die Stadt Guayaquil, die Sierra östlich davon mit den angenehm milden Hochebenen rund um die Hauptstadt Quito, die tropischen Regenwälder des Amazonasbeckens und natürlich Galápagos. Die rund 1.000 km vor der Küste gelegenen Galapagosinseln sind durch verschiedene Meeresströmungen und Passatwinde gezeichnet. Galápagos Die archaisch anmutenden Inseln sind der unbestrittene Attraktionspunkt für Reisen in Ecuador. Gleichwohl sorgen strenge Auflagen für einen kontrollierten Tourismus. Das vulkanische Galápagos-Archipel liegt ca. 1000 km vor der Westküste Südamerikas direkt am Äquator und umfasst 14 Inseln, die größer als 5 qkm sind, 8 kleinere Inseln (1-5 qkm) sowie mehr als 40 Eilande. Die größte Insel ist „Isabela“. Die Inselkette gilt als Paradies auf Erden, dessen Tierwelt sich neben ihrer Artenvielfalt und vielen endemischen Spezies vor allem durch völlige fehlende Menschenscheu auszeichnet. Es gibt wohl kaum einen Ort auf Erden, an dem man Tiere in freier Wildbahn so gut und aus nächster Nähe beobachten und fotografieren kann. Unter der Rubrik Individualreisen finden Sie bei América Andina alle buchbaren Schiffe und Segelschiffe für Kreuzfahrten nach Galápagos. Die Alternative für Galápagos-Interessierte, die leicht seekrank werden oder auf den Komfort eines Hotels nicht verzichten möchten ist das Inselhopping. Eine Galápagos-Kreuzfahrt lässt sich auch hervorragend mit Peru-Reisen kombinieren. Quito Fast alle Reiseveranstalter beginnen ihre Ecuador-Rundreisen in Quito. Die Hauptstadt ist per Flug direkt von Europa aus zu erreichen. Quito ist geprägt von verschiedenen Kolonialstilen, die sich in reichen Verzierungen im Stadtbild wieder finden. Eine Stadtrundfahrt sollte in jedem Fall die mit Steinmetzarbeiten verzierte Fassade des Kongressgebäudes, die Kirche La Compañia, die Kirche San Francisco sowie den Platz der Unabhängigkeit mit Regierungspalast und Kathedrale enthalten. Eine besondere Attraktion ist die höchste Seilbahn Südamerikas, die direkt am Rande des Vulkans Pichincha gebaut wurde und von 2.950 bis auf 4.050m führt. Hier oben ergibt sich eine Panorama-Aussicht auf die Stadt und die umliegenden Berge. Indianermärkte in Otavalo Ecuador ist zutiefst von seinen indigenen Wurzeln geprägt. Und wo sonst könnte man diese im Alltag der Ecuadorianer besser beobachten als auf einem Markt? In Otavalo finden Sie einen der wohl berühmtesten Kunsthandwerksmärkte der Welt. Kunstvoll gewebte bunte Trachten werden hier getragen und an den Mann gebracht. Quichua ist als Muttersprache hier noch längst nicht vom Spanischen verdrängt worden. Vulkane: Kulisse für Trekking und Aktivreisen Eine Ecuador-Rundreise führt zwangsläufig über die „Straße der Vulkane“. Wie an einer Perlenkette aufgezogen reihen sich die Kegel der Feuerberge in Nord-Süd-Richtung durch das Land. Cotopaxi, Chimborazo und der Quilotoa sind die majestätische Kulisse für Trekking und Aktivreisen. Die Besteigung der Gipfel von Cotopaxi und Chimborazo ist zwar technisch nicht allzu anspruchsvoll, wegen der enormen Höhe von fast 6000 Metern jedoch keinesfalls zu unterschätzen. Wer nur die schöne Aussicht auf die Gipfel braucht, findet bei einer Wanderung auf dem Condor Trek fernab der Zivilisation ein Stück unberührter Natur. Die heißen Quellen der Vulkane sorgen für angenehme Regeneration auf unseren Trekkings und Aktivreisen. Amazonas Von den Höhen der Anden reisen Sie östlich hinab in das auf nur rund 500 Meter Meereshöhe liegende Amazonasbecken. Das Gebiet ist flach und tropisch warm. Farne, Orchideen und Bromelien sitzen auf den grünen Baumriesen. Dazwischen tummelt sich eine reiche Artenvielfalt. Der Cuyabeno Nationalpark ist das bedeutendste Schutzgebiet des Amazonas in Ecuador und eignet sich mit seinen abgelegenen Lodges für entspannte Tage, Erkundungen im Dschungel zu Fuß und im Boot sowie Tierbeobachtungen. Ingapirca und Cuenca Wer die bedeutendste Inka-Stätte Ecuadors besuchen möchte, sollte tunlichst von Riobamba aus reisen - und zwar mit dem Zug. Die 100jährige Andenbahn zur Nariz del Diablo, also zur Teufelsnase (einem markanten Felsen) ist sicherlich ein Höhepunkt jeder Ecuador-Reise und eine ganz besondere Art, das Land kennen zu lernen. Während des spektakulären Abstiegs Richtung Küstenebene, geht es durch wiederholtes Vor-, und Zurückstoßen innerhalb von wenigen Minuten im Zickzackkurs bis ins 100 m tiefere Steilwandtal des Chanchán-Flusses hinab nach Sibambe - eine technische Meisterleistung seiner Zeit und eine der schönsten Zugstrecken der Welt. Ingapirca ist mit seinen riesigen Festungsmauern die bedeutendste Inka-Ausgrabung Ecuadors, jedoch weit weniger kunstvoll und imposant als vergleichbare Inkastädte in Peru und so werden Sie sicher bald Ihre Reise nach Cuenca fortsetzen. Cuenca ist wohl die schönste Stadt des Landes. Im angenehmen Klima auf 2500 Metern Höhe findet sich das Zentrum des ecuadorianischen Kunsthandwerks. Keramiken, Gold- und Silberwaren sind ebenso beliebte Mitbringsel wie der Panamahut, der hier gefertigt wird. Guayaquil Die Hafenstadt Guayaquil ist das Handelszentrum des Landes. Die Drei-Millionen-Stadt am Pazifik ist Umschlagplatz für 90% aller ecuadorianischen Importe sowie die Hälfte aller Exporte und somit der umschlagsstärkste Handels-, und Ausfuhrhafen der südamerikanischen Pazifikküste. Aber Guayaquil hat auch seine beschaulichen Seiten. Die moderne Uferpromenade, der Leguanpark oder die bunten Häuschen auf dem Hügel Santa Ana laden zum Verweilen ein. Der Flughafen der Stadt ist häufig die letzte Station einer Ecuador-Reise oder Ausgangspunkt für eine Galápagos-Kreuzfahrt. |
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