Reisetage
1. - 3. Tag: Lima und Cuzco
Ankunft am Abend in Lima mit Übernachtung in der Stadt. Wer noch nicht müde ist, kann das Nachtleben in Lima erkunden. Flug nach Cuzco, der historischen Hauptstadt der Inkas. Sie erkunden die historische Altstadt von Cuzco zu Fuß. Die engen Gassen, Straßenverkäufer und alte prähistorische Mauern zeugen noch immer von der Inka-Vergangenheit. Ausflug ins heilige Tal der Inkas mit Besuch der Dörfer Pisaq und Ollantaytambo mit ihren bunten Märkten. Hier erfahren Sie viel über soziale Struktur und Geschichte dieses antiken Volkes, die durch die Eroberung der Spanier verloren gegangen sind. Den Abschluss bildet der Markt für Kunsthandwerk, die Inka Kolonial Kirche und das Museum der Chincheros. Am Abend letzte Vorbereitungen für Ihre Expedition. 2 Übernachtungen im Hotel.
4. Tag: Passüberquerung und Bergnebelwald

Fahrt durch die Vegetationsstufen von der Hochlandschaft der Anden bis in den tropischen Nebelwald. Frühstücks-Picknick an einer Lagune, wo Sie viele Wasservögel beobachten können. Anschließend überqueren Sie den mit 4200 m höchsten Pass und besuchen weiter bergab einige Prä-Inka-Ruinen, die als Getreidelager oder Grabanlagen dienten. Besuch des einheimischen Marktes im Andendorf Paucartambo. Sie überqueren einen letzten Andenpass und erreichen die Grenze zum Nationalpark Manú. Bei klarer Sicht eröffnet sich ein herrlicher Ausblick auf die darunter liegende Nebelwaldlandschaft. Die Vegetation ändert sich vom eher kargen Andenbewuchs zum Bergnebelwald. Auf einer Piste mit nur einer Fahrspur geht es auf abenteuerlicher Strecke bergab. Mit etwas Glück können wir gegen Nachmittag oder in den ersten Morgenstunden des folgenden Tages, den farbenprächtigen und sehr seltenen Nationalvogel Perus, den „Cock of the Rock“ (Andenklippenvogel oder roter Felsenhahn) beobachten. In dem von uns besuchten Gebiet leben schätzungsweise 10% der weltweit existierenden Vögel. Gegen Nachmittag erreichen Sie die Unterkunft. Übernachtung in einfachen Bungalows.
5. Tag: Orchideen und Fluss Madre de Dios
Über das einst blühende Regenwalddorf Pilcopata - heute ein Umschlagsplatz für Tropenhölzer und fahren Sie weiter ins tropische Tiefland bis nach Antalaya, der ersten Ansiedlung am oberen Fluss mit dem klangvollen Namen „Madre de Dios“ (Mutter Gottes). Auf dem Weg Besuch einer Orchideenfarm mit einer erstaunlichen Anzahl von Orchideen, die der Besitzer mit viel Liebe und Begeisterung hegt und pflegt. In Antalaya wird die gesamte Ausrüstung, Gepäck und Lebensmittel verladen und per motorbetriebenem Holzboot mit bequemen Sitzen und Dach geht es flussabwärts bis zum Fluss Alto de Manú. Gegen Nachmittag legen schlagen Sie Ihr Zeltcamp an einem der Sandstrände auf. Am Lagerfeuer und mit einem guten Essen lassen Sie den Tag ausklingen.
6. und 7. Tag: Besuch bei Machiguenka-Indianern

Heute erreichen Sie einen ganz besonderen Platz, wo sich heißes und kaltes Quellwasser vulkanischen Ursprungs vermischen. Wer will kann ein Bad in diesen warmen, schwefelhaltigen Quellen wagen. Gegen Nachmittag erreichen Sie ein Medizinzentrum der Machiguenka-Indianer. Von hier geht es nur mit dem Gepäck für eine Übernachtung durch den dampfenden Regenwald bis zum Schamanencamp, wo Sie eine Indianerfamilie besuchen. Wenn den Bewohnern das Jagdglück treu war, werden Sie zusammen mit den Indianern das gemeinsame Festessen zubereiten und dabei Ihre Gastgeber näher kennenlernen. Vom Schamanen erfahren Sie mehr über die Zubereitung des für diese Gegend sehr bekannten Wunderheilmittels „Ayahuasca“. Am nächsten Tag unternehmen Sie einen Rundgang mit dem Schamanen, der Ihnen die Heilpflanzen und die Heilkultur des Stammes erklärt. Weiter flussabwärts besuchen Sie eine Siedlung der Yine-Indianer. Das einst sehr wilde Indianervolk wurden erst Anfang des 20.Jahrhunderts von den spanischen Franziskanern christianisiert. Obwohl sie bereits Kleidung und andere Gebrauchsgegenstände im täglichen Leben nutzen, haben Sie sich Ihre Bräuche bewahrt und leben noch sehr ursprünglich. Über Boca de Manú, das vom legendären Fitzgeraldo zu Kautschukzeiten gegründet, erreichen Sie ein Indianercamp der Machiguenkas auf einer Flussinsel. Am Nachmittag erste Angelversuche und Tierbeobachtungen, nach Einbruch der Dunkelheit gehen Sie auf Nachtpirsch, um nachtaktive Tiere aufzuspüren, z.B. den selten gewordenen Tapir. 1 Übernachtung in typischen Palmenhütten im Schamanendorf, 1 Übernachtung in einfachen Bungalows im Indianercamp.
(Hinweis: Für die Wanderungen im Regenwald und auf dem Boot sollten Sie mit langer Hose und langärmligem Hemd bekleidet sein. Moskitoschutz, Trekkingstiefel und Regenponcho sollten nicht fehlen.)
8. - 10. Tag : Tierbeobachtungen im Nationalpark Manú

Bootsfahrt zu einer nahe gelegenen Minerallecke, an der sich bei einem klaren Morgen Hunderte von Loros (Papageienart) versammeln. Schon bald danach erreichen Sie den Nationalpark Manú, der als eines der letzten Urwaldparadiese gilt. Vom Boot aus haben Sie gute Chancen, die ersten Tiere am Flussufer zu sehen: Eine Vielzahl von Vögeln, Flussschildkröten, Riesennager, Kaimane und Affen. Mit ein wenig Glück und Sonnenschein sieht man auch einen Jaguar, der am Flussufer sein Frühstück sucht oder sich - auf einem umgestürzten Baumriesen ruhend - an den ersten Sonnenstrahlen wärmt. Eine unserer Gruppen im Jahr 2011 hatte das Glück gleich drei Jaguare zusammen auf einer Uferböschung beobachten zu können. Die Tiere sind nicht sehr scheu, da im Nationalpark seit Jahrzehnten nicht mehr gejagt wird und keine menschliche Ansiedlung (mit Ausnahme der ansässigen Indianerstämme) erlaubt ist. Hier im Manú Nationalpark versteht man die Bezeichnung „primärer Regenwald“. Riesige Urwaldriesen und eine artenreiche Vegetation lassen den Unterschied zu besiedelten Gebieten deutlich erkennen, wo man meist nur sekundären Wald antrifft. Nach der Ankunft in der Herberge, kleine Wanderung durch den Regenwald, um den Artenreichtum der Pflanzen zu sehen und einige Tiere, wie Affen oder Vögel zu beobachten.
Noch vor Sonnenaufgang befahren Sie mit einem Katamaran den nahe gelegenen See, der durch einen abgeschnittenen Flussarm entstanden ist, um dort die heute hier lebenden Tiere zu beobachten: mehrere Riesenotterfamilien, Vögel, Affen und Kaimane. An der Lagune Otorongo haben Sie außerdem die beste Möglichkeit Kaimane und Wasservögel zu sehen. Von einem ca. 20 m hochliegenden Aussichtsturm blicken Sie auf die umliegenden Baumkronen mit ihren Aufsitzer- (Bromelien) und Schmarotzerpflanzen (Orchideen). Vielleicht sehen Sie auch einige der 13 (!) verschiedenen Affenarten, die der Manú Nationalpark beherbergt. Eine Wanderung durch den Regenwald gibt Ihnen dann einen guten Einblick in die Flora des primären Regenwaldes: Bis zu 55 m hohe Saiba-Bäume, Kastanien, unzählige Palmenarten, Lianen und Würgefeigen. Der letzte Tag in der Kernzone des Manú NP bietet nochmals allerbeste Möglichkeiten zur Tierbeobachtung vom Boot aus. Am Nachmittag wandern Sie zur Lagune Blanquillo, die für ihr vielfältige Vogelwelt und Kaimane bekannt ist. 2 Übernachtungen in einfacher Herberge, die von ansässigen Machiguenka-Indianern verwaltet wird, 1 Übernachtung im Zeltcamp (überdachte Holzplattformen).
11. und 12. Tag: Papageienlecke und Amarakaeri-Reservat

Bei Tagesanbruch Bootsfahrt zur Papageienlecke: zuerst fliegen Hunderte von verschiedenen Papageienarten heran, zum Schluss kommen die farbenprächtigen Aras, um sich an der Minerallecke niederzulassen. Ein unvergleichlich schönes, farbenprächtiges Spektakel! Weiter flussabwärts begegnen Ihnen die ersten Goldgräberflosse. Am Nachmittag Weiterfahrt im Auto/Geländewagen nach Maldonado, eine quirlige Stadt mitten im peruanischen Amazonien, die Ende des 19. Jahrhunderts gegründet wurde. Heute zählt man fast 35.000 Einwohner. Auffällig sind die überfüllten Straßen und die knatternden Motorräder mit einer aufgebauten 2-Mann-Kabine - das sogenannte Tuc-Tuc und gängige Taxi der Stadt. Am nächsten Tag beobachten Sie auf dem nahegelegenen Sandoval See zu Fuß und per Einbaumkanu die Tiere am Flussufer. Mittags Besuch des quirligen Marktes von Maldonado mit einheimischen Früchten, Gemüsesorten und hier vorkommenden Fischarten. Nachmittags Freizeit zum Relaxen, Wäsche waschen lassen, Baden im Pool. 2 Übernachtungen in Lodge.
13. und 14. Tag: Bolivien - Besuch auf einem Goldgräberfloß und bei Paranusssammlern

Am frühen Morgen Bootsfahrt flussabwärts bis zur Grenze nach Bolivien. Auf der folgenden Strecke begegnen Sie mehreren Goldsuchern und besuchen ein schwimmendes Floß, von dem mit Pumpen der goldhaltige Flusssand abgesaugt wird. Gegen Nachmittag erreichen Sie eine Hazienda (Farm), die sich auf Paranussgewinnung spezialisiert hat. Von November bis Februar lassen sich hier Dutzende von Familien nieder, um die gesammelten Paranüsse zur Weiterverarbeitung abzuliefern. Am nächsten Tag erfahren Sie mehr über die Aktivitäten der Kastañeros, die die bekannte Paranuss in den Wäldern sammeln. Je nach Jahreszeit können Sie den Prozess verfolgen: Die äußerst harten Schalen werden gespalten, um schließlich die Nüsse ernten zu können. Die Nuss-Sammler gehören zu den eigentlichen Umweltschützern dieser Region, da der Paranussbaum nur in einem funktionierenden Öko-System des Regenwaldes existieren kann. Daher sind die Nuss-Sammler sehr darauf bedacht, Ihre Einnahmequelle nicht zu zerstören oder zerstören zu lassen. Der Paranussbaum gehört zu einer Familie der Nussbäume, die ca. 300 Arten umfasst. Diese Art wächst fast ausschließlich in der Amazonasregion von Peru, Bolivien und Brasilien und wird bis zu 150 Jahren alt. Je nach Jahreszeit und Aktivitäten in der Farm wird der Tag so gestaltet, um möglichst viel über diese Tätigkeit zu erfahren und auch das Tierleben in diesem Regenwaldgebiet zu beobachten. 2 Übernachtungen im Zeltcamp auf dem Gelände der Farm.
15. Tag: Offroad durch das bolivianische Amazonien
Am Morgen Bootsfahrt (ca. 4 h) flussabwärts bis ins Dorf Sena. Hier verabschieden Sie sich von der peruanischen Begleitmannschaft. Mit dem Reiseleiter geht es weiter über den Landweg, im öffentlichen Bus oder auf der Ladefläche von LKWs oder Pick Ups (je nach Verfügbarkeit) geht es über eine wahrlich abenteuerliche Strecke (ca. 4 h). Da es sich um die einzigen Transportmittel dieser Gegend handelt, haben Sie viel Kontakt zu den Einheimischen. Am späten Nachmittag erreichen Sie Riberalta. 1 Übernachtung im schönen Kolonialhotel.
16. Tag: Besuch in einer Kastanienfabrik und Off-Road bis zur brasilianischen Grenze
Am nächsten Tag Besuch einer Paranussfabrik, wo gewaltigen Mengen an Nüssen für den Export und Eigenbedarf verpackungsfertig bearbeitet werden. Aus erster Hand bekommen Sie Einblick in die Produktion - von der Einlieferung der Nüsse – Reinigung – Schälen und Sortierung. Am Ende wissen Sie wie viel Aufwand notwendig ist bis eine am Baum hängende Paranuss zum Endverbraucher gelangt. Fahrt auf einem Pick-Up bis zum Zusammenfluss von Madre de Dios- und Beni-Fluss. An der landschaftlich schönen Stelle mit Stromschnellen essen Sie zu Mittag. Am Nachmittag erreichen Sie die Grenze zu Brasilien. 1 Übernachtung im einfachen Hotel mit Swimmingpool.
17. Tag: Grenzübergang nach Brasilien und Fahrt nach Porto Velho
Über den Mamore-Fluss nach Brasilien. Der Unterschied zu Bolivien ist sofort zu erkennen. Der kleine, indianerstämmige Bolivianer steht dem, europäisch-stämmigen Brasilianer gegenüber. Der bolivianische Regenwald wechselt zu den brasilianischen Weideflächen (einst Regenwald). Der in Bolivien übliche Transfer auf der Ladefläche des LKW weicht den mit Klimaanlage ausgerüsteten Fahrzeugen, die Sie nach Porto Velho bringen (ca. 5 h). Besuch im besuchen nahegelegenen Eisenbahnmuseum, das eine äußerst spannende Geschichte erzählt, die
in die Zeit des Kautschuk-Booms zurückreicht. Mit unvorstellbaren Mühen und Opfern an Menschenleben wurde die Eisenbahnlinie im Jahre 1870 begonnen, um den gewonnen Latex (Kautschuk) ausführen zu können. Wer noch das Nachtleben genießen möchte, sollte auf jeden Fall den Flusshafen besuchen, wo man bei Rum und Bier das Tanzen beigebracht bekommt.
18. Tag: Flug nach Manaus und "Encontro do aguas"
Sehr früh Transfer zum Flughafen und (Nacht-)Flug nach Manaus. Besuch des berühmten Hafenmarktes von Manaus, wo neben Fisch, Fleisch, Obst und Gemüse auch viele Heilkräuter und typisches Handwerk feilgeboten werden. Bootsausflug zu dem bekannten Zusammenfluss vom Weißwasserfluss „Rio Salomo“ und Schwarzwasserfluss des „Rio Negro“. Am Nachmittag unternehmen Sie einen kleinen Rundgang durch Manaus bis zur berühmten Oper, auf dessen Vorplatz man am Abend in einer der Straßenkneipen und Restaurants sitzen kann. Oft werden kulturelle Veranstaltungen kostenlos am Platz aufgeführt. Übernachtung im Hotel.
19. Tag: Individuelle Abreise
Heute heißt es Abschied nehmen von Amazonien. Transfer zum Flughafen und Rückflug nach Europa.
Termine und Preise
| Reisezeit von |
bis |
Verfügbarkeit |
Preis |
Anfragen / Buchen |
| 04.07.10 |
24.07.10 |
k.A. |
3.100,- |
|
| 08.08.10 |
28.08.10 |
k.A. |
3.100,- |
|
| 03.10.10 |
23.10.10 |
k.A. |
3.100,- |
|
| 07.11.10 |
27.11.10 |
k.A. |
3.100,- |
|
| 16.02.11 |
19.03.11 |
k.A. |
3.200,- |
|
| 16.04.11 |
07.05.11 |
k.A. |
3.200,- |
|
| 02.07.11 |
23.07.11 |
k.A. |
3.200,- |
|
| 22.10.11 |
12.11.11 |
k.A. |
3.200,- |
|
| 12.02.12 |
01.03.12 |
k.A. |
3.200,- |
|
| 15.04.12 |
03.05.12 |
k.A. |
3.350,- |
|
| Reisezeit von |
bis |
Verfügbarkeit |
Preis |
Anfragen / Buchen |
| 03.06.12 |
21.06.12 |
 |
3.350,- |
 |
| 29.07.12 |
16.08.12 |
 |
3.350,- |
 |
| 23.09.12 |
11.10.12 |
 |
3.350,- |
 |
| 04.11.12 |
22.11.12 |
 |
3.350,- |
 |
| 03.02.13 |
21.02.13 |
 |
3.350,- |
 |
| 14.04.13 |
02.05.13 |
 |
3.350,- |
 |
Teilnehmerzahl
TeilnehmerInnen
- Min. Teilnehmerzahl: 6
- Max. Teilnehmerzahl: 12
Leistungen
Leistungen
- ab Lima / an Manaus
- Inlandsflug Lima - Cuzco und Porto Velho - Manaus inklusive Tax
- alle Transfers laut Programm
- 7 Übernachtungen in Hotels/Lodges im Doppelzimmer mit Du/WC, 7 Übernachtungen in Bungalows/Hütten in Mehrbettzimmern mit Gemeinschaftsbad, 4 Übernachtungen im Zelt
- 9 x Vollpension, 9 x Frühstück
- Begleitpersonal ( Träger, Bootsführer, Helfer und lizensierte lokale Reiseleitung für den Manu-NP)
- Örtliche , deutsch sprechende Reiseleitung ab Cuzco Flughafen bis Manaus Flughafen und Flughafenassistenz in Lima
- Stellung der Expeditionsausrüstung (Zelte, Unterlegmatten, Camping- Küchenausstattung, Erste Hilfe, Werkzeuge)
Nicht enthaltene Leistungen
- Nationale Flughafengebühren (ca. 7 USD)
- Aus- und Einreisegebühren (ca. 20 USD)
- Nicht genannte Mahlzeiten und Getränke
- Nationalparkgebühren Manu (ca. 50 USD)
- Wandeltreppe auf den Saibabaum (ca. 15 USD)
- Trinkgelder
- Persönliches
- Flug an Lima/ab Manaus (ab ca. 1.300 EUR zzgl. Tax und Gebühren); Gerne sind wir Ihnen bei der Buchung behilflich.
Weitere buchbare Leistungen (auf Anfrage)
| Leistung |
Preis in € |
|
Einzelzimmerzuschlag (an 7 Nächten möglich) |
130,00 EUR |
Zahlungsmodalitäten
- Höhe der Anzahlung in % des Reisepreises: 10%
- Restzahlung in Tagen vor Reisebeginn: 30 Tage
Programmhinweise
- Die genannten Hotels können abhängig von der Verfügbarkeit abweichen. Die endgültige Hotelliste erhalten Sie ca. 2 Wochen vor Reiseantritt mit Ihren Reiseunterlagen zugestellt.
- Bedingt durch die Unzugänglichkeit und die fehlende Infrastruktur der besuchten Gebiete können aus organisatorischen, witterungsbedingten, sicherheitstechnischen oder sonstigen Gründen Änderungen des Reiseablaufes oder der Transportmöglichkeit durch die Reiseleitung vorgenommen werden. Die im Detailprogramm beschriebene Tierwelt kann nicht garantiert werden.
- Gesunder Organismus, Verträglichkeit von tropischem Klima, normale bis gute Kondition. Wanderungen auf teilweise schlammigen Pfaden. Toleranz und Verständnis gegenüber Einheimischen. Komfortverzicht, Flexibilität und Teamgeist. Änderungen des Reiseverlaufs aus Witterungsgründen und unzureichender Infrastruktur möglich. Die Reise ist trotz jahrelanger, erfolgreicher Durchführung immer expeditionsartig, dafür werden Sie mit zahlreichen Tierbeobachtungen und intensiven Kontakt zu den Einheimischen belohnt.
Allgemeine Reisehinweise
Generelle Hinweise
- Bei der Einreise von Bolivien nach Brasilien ist eine Gelbfieberimpfung vorgeschrieben.
- Fotos u.a. © Vision21, Fremdenverkehrsamt Bolivien

Ihr atmosfair Beitrag
Für den Hin- und Rückflug für eine Person nach Peru entstehen klimarelevante Emissionen in Höhe von etwa 7520 kg.
Durch einen freiwilligen Beitrag von 176 EUR an ein Klimaschutzprojekt, z.B. in Indien können Sie zur Entlastung unseres Klimas beitragen.
Mehr dazu finden Sie unter
www.atmosfair.de
Manú Nationalpark
- Der Manu Nationalpark wurde 1977 gegründet und zählt mit 1.692.37 ha zu den ökologisch wertvollsten Regenwaldgebieten mit der höchsten Bio-Diversität der Erde. Der Nationalpark wurde 1987 zum biologischen Weltkulturerbe erklärt. Von der UNESCO unterstützt, herrschen strenge Regeln, die so gut wie keinen Eingriff in die Natur durch menschliche Hand zulassen. Hier im Manu kann man einen der letzten intakten Regenwälder in seinem Urzustand erleben. Der Nationalpark ist in drei Zonen unterteilt, wobei eine Zone keinerlei Eingriffe oder Besuche zulässt. Die zweite Zone darf von Touristen nur unter Einhaltung strenger Verhaltensregeln besucht werden. Als dritte Zone gilt die Pufferzone, wo gewisse regulierte Agrar-Aktivitäten der Einheimischen und Tourismus zugelassen sind. Sie besuchen Zone 2 und 3. Der Manu Nationlpark beherbergt über 15.000 Pflanzenarten, 800 bis 1.000 verschiedene Vogelarten, 200 verschiedene Säugetierarten (Raubkatzen, Brillenbären, Affen, Wildschweine, Riesenotter, Wasserschweine, Tapire…), über 70 Reptilienarten (u. a. den Schwarzen und Weißen Kaiman), über 2.500 Arten von Schmetterlingen und rund 100 Arten von Fledermäusen. Ebenso eine überwältigende Artenvielfalt von Urwaldriesen, die heute im übrigen Amazonas - bedingt durch die Holzwirtschaft - fast nicht mehr zu sehen sind. Vollkommen isoliert leben einige Indianerstämme, die bis zum heutigen Tag keinen Kontakt mit der Zivilisation hatten und durch die UNESCO geschützt sind.
Reise-Details zum Ausdrucken!
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