Familienreise "Peru für Familien"

Für Familien
Für Familien
Von der familienfreundlichen Atmosphäre in Lateinamerika berichten uns unsere Gäste immer wieder. Das Besondere unserer Familienreisen ist das spielerische Heranführen an die Kultur und Natur Lateinamerikas.

Kurze Überlandstrecken und mehrtägige Aufenthalte an den Reisestationen lassen Zeit für Entdeckungen, bei denen nicht nur die Kleinen ins Staunen geraten. Unsere Unterkünfte sind familienerprobt und die Auswahl der Aktivitäten lässt keine Langeweile aufkommen.
Eine Familienreise zu Geschichtenerzählern, mächtigen Tempeln und schwimmenden Inseln! Mit Amazonas, Heiliges Tal, Machu Picchu und zu Gast bei Indiofamilien.
Es war einmal ein geheimnisvoller Sonnenkönig, der regierte über exotische Urwälder, ein riesiges Gebirge und mächtige Tempel mit unermesslichen Goldschätzen, bis plötzlich eines Tages…doch halt, erlebt die Geschichte selbst! In Peru reisen wir durch das Sonnenreich der Inka verwandeln wir für kleine und große Globetrotter Erzählungen in unvergessliche Wirklichkeit!

Höhepunkte:
• Bei den Geschichtenerzählern im Regenwald am Tambopata-Fluss
• Reiten und Biken im Heiligen Tal der Inka
• Misminay - so leben Familien in den Anden
• Machu Picchu - Rätsel um die verlassene Inkastadt
• Der Nabel der Welt der Inka - Cusco
• “Kusikay” - ein Inka-Theaterstück für Klein und Groß
• Schwimmende Inseln? – am Titicacasee erlebt Ihr sie!

Reisetage

Tag 1: "Bienvenidos a Lima!"

Auf dem internationalen Flughafen von Lima werden wir bereits von unserer lokalen Reiseleitung erwartet und herzlich in Südamerika begrüßt. Es erfolgt der Transfer zu unserem Hotel.



Tag 2: Wir sind bereit für das Abenteuer Regenwald!

es wird aufregend! Heute geht es mitten in den Amazonasregenwald, zur grünen Lunge der Erde. Wir fliegen gen Osten nach Puerto Maldonado. Unser Naturführer sowie unser Kinderguide des Umweltprojekts ANIA, unsere treuen Begleiter während des spannenden Dschungelabenteuers, nehmen uns in Empfang. Jetzt kann`s losgehen. Auf dem Tambopata-Fluss gleiten wir im motorisierten Einbaum in das grüne Urwaldreich Amazonien und lassen Stadt und Alltag einfach hinter uns. Eine gemütliche Dschungellodge mitten im Tambopata Nationalpark ist nun unser Zuhause für die nächsten Tage.
Nachts lockt der Kaiman! Im Gänsemarsch geht’s ans Ufer, wo Alligatoraugen im Lampenschein aufblitzen. Nach diesem erlebnisreichen Ausflug singen uns die Stimmen des Regenwalds in den Schlaf.



Tag 3: Von den Lehmlecken zu Don Manuels Wundergarten

Was passiert eigentlich oben im Blätterdach des Regenwalds? Ein 25 Meter hoher Beobachtungsturm eröffnet uns den Lebensraum in den mächtigen Kronen der Baumriesen. Dank eines speziellen Canopy-Systems erreichen wir verschiedene Plattformen, von wo aus wir einzigartige Blicke genießen und den Aras bei ihren lustigen Spielen aus nächster Nähe zusehen können.
Eine Exkursion zu den so genannten Lehmlecken hält unvergessliche Höhepunkte bereit: Scharen von Sittichen, Tukanen, Papageien, aber auch Hirsche suchen diesen Ort auf, um lebenswichtige Mineralien aufzunehmen. Da bleibt kein Fotoapparat still und Vogelliebhaber werden ihren Augen kaum trauen können.
Am Nachmittag statten wir Don Manuel einen Besuch in der Gemeinde von Condenado ab. In Don Manuels "Wundergarten" gibt es Erstaunliches zu entdecken und zu lernen. Er weiß alles über die hiesige Botanik. Selbst namenlose, bislang noch völlig unbekannte Pflanzen kann er zuordnen. Viele dieser Gewächse besitzen Wirkstoffe, die zur Heilung verschiedenster Krankheiten genutzt werden.
Don Manul ist ein wahrer Magier, denn er weiß sogar, wie man aus roten und blauen Pflanzenpasten ein cooles Tatto auf unsere Haut zaubern kann.
Nachdem wir den Sonnenuntergang über dem Regenwalds genossen haben, lassen wir den Abend in der Lodge gemütlich ausklingen.



Tag 4: Komm`wir suchen einen Urwaldschatz! - Wanderung zu einem Paranusswald

Während wir die Eltern auf Kanutour zum Oxbow See schicken, wollen wir Kinder uns „ANIA`s“ grünes Zuhause näher ansehen. Unser Kinderguide des Umweltprojekts ANIA nimmt uns mit und zeigt uns unberührte Geheimpfade, wo es gilt, so manches schwierige Rätsel zu knacken. Sogar ein Schatz soll hier vergraben sein. Auf diese Weise verstehen wir, was es für die Menschen hier heißt, in ihrer paradiesischen, aber auch wilden und oft nicht ganz ungefährlichen Heimat zu leben.
Ganz in der Nähe der Lodge unternehmen wir eine Wanderung zu einem Paranusswald. Zwei Monate im Jahr kommen die Einheimischen hierher, um die Nüsse zu ernten. Sie übernachten in einem extra dafür angelegten Camp. Hier im Camp erfahren wir alles über die Paranuss, von der Ernte bis zu ihrer Verarbeitung.
Am Abend in der Lodge lauschen wir gespannt den Legenden eines Geschichtenerzählers, der uns reichlich Stoff für bunte Träume liefert. Doch halt, eine kleine Nachtexkursion lassen wir uns natürlich nicht entgehen, denn jetzt sind die meisten Säugetiere des Waldes aktiv. Ob wir wohl einem Tapir begegnen...?



Tag 5: Von Puerto Maldonado in das alte Reich der Sonnensöhne

Heute verabschieden wir uns vom Amazonasregenwald und von unseren Freunden des Umweltprojekts ANIA.
Das Reich des Sonnensöhne erwartet uns bereits. Nachdem wir in Cusco gelandet sind, führt es uns in das etwas tiefer gelegene heilige Tal der Inka, wo wir uns problemlos an die Höhe gewöhnen. Die Sonnensöhne wussten genau, weshalb sie sich dieses fruchtbare Tal mit dem milden Klima für den Terrassenanbau und ihre mächtigen Tempelanlagen aussuchten.



Tag 6: Bei den Inka im Heiligen Tal

Von der Hacienda Huyocari aus unternehmen wir eine Reit- und Biketour. Die Sierra fasziniert uns in ihrer gebirgigen Schönheit und bildet einen scharfen Kontrast zur Urwaldvegetation der vergangenen Tage. Eine mehrstündige Tour mit dem Mountainbike vermittelt uns einen Eindruck vom Andenhochland. Auf der Hacienda bewundern wir die peruanischen Paso-Pferde, eine besondere Züchtung, die in Peru ihren Ursprung hat. Am Abend kommt der Geschichtenerzähler zu uns und versetzt uns mit seinen Mythen in die Welt der Inka und ihre spannende Vergangenheit.



Tag 7: Die Inkaruinen von Ollantaytambo und auf dem bunten Markt von Pisaq

Früh morgens fahren wir weiter nach Ollantaytambo. Die Inka hatten hier eine riesige Festungsanlage errichtet, die sie jedoch bei Eintreffen der Spanier nicht mehr fertigstellen konnten. Einst galt es als wichtiges Zentrum der Landwirtschaft und heiliger Ort für ihre Rituale. Wir schauen uns die imposanten Ruinen aus der Nähe an. Von hier oben blicken wir hinab auf das alte Dorf Ollantaytambo, dessen bauliche Strukturen noch auf die Inkazeit zurückzuführen sind. Die trutzigen Häuser sind aus mächtigen Steinblöcken gebaut, und neben den Straßen verläuft ein Kanalsystem. Nächster Höhepunkt ist die Anlage von Pisaq, deren meisterhaft konstruierte Terrassenanlagen und Tempel sich an einen steilen Berghang schmiegen. Im Dorf Pisaq erwartet uns ein bunter Indiomarkt, ein Paradies zum Stöbern. Das üppige Angebot an kunstvollen Wollponchos, Mützen und Schals ist ist unerschöpflich.



Tag 8: Geheimnisvolles Moray - die Salzterrassen von Maras - Dorfleben in Misminay

Eine regelrechte Forschungsstation für den Feldbau hatten die Inka in Moray gewusst anzulegen. Die terrassierten, kreisrunden Anlagen geben Zeugnis ab von den enormen landwirtschaftlichen sowie klimatischen Kenntnissen und vom Forschergeist der alten Inka. Hier versuchte man herauszufinden, welche Terrassenhöhe sich für bestimmte Nutzpflanzen wie z.B. Quinua, Quiwicha, Kartoffeln oder Bohnen als die klimatisch günstigste erwies. Noch heute werden im Andenhochland je nach Höhe der Terrassen entsprechend unterschiedliche Feldfrüchte angebaut.
Die Inka würzten ihre Speisen auch schon gern mit Salz! Davon zeugen die von ihnen angelegten Salzterrassen von Maras. Die weißen Salzbecken sind ein attraktiver Blickfang in der grünen Berglandschaft. Sie werden übrigens bis heute genutzt. Das Salz aus Maras hat einen hohen Mineralanteil. Das Wasser eines Gebirgsquells wird über die terrassierten Becken geleitet, steht in den Becken und verdunstet. Die sich ablagernden Salzkrusten werden abgekratzt und verarbeitet.
Wie lebt eigentlich eine Familie im Andenhochland? In Misminay erfahren wir`s! Die Bewohner des idyllisch gelegenen Dorfes zeigen uns, wie man auf dem Feld mit traditionellen Ackergeräten arbeitet und Ponchos und Tragtücher auf traditionelle Weise webt. Die Kinder des Ortes nehmen uns sogar mit in ihre kleine Schule.



Tag 9: Machu Picchu, Rätsel um die verlassene Inkastadt

Ein Höhepunkt der Inkakultur zieht uns in seinen geheimnisvollen Bann: Wir fahren mit der Andenbahn bis nach Aguas Calientes und nehmen von dort einen Bus, der sich in atemberaubenden Serpentinen nach oben schlängelt. Und dann liegt sie in all ihrer Schönheit vor uns, die weltberühmte Inkastadt, die von den spanischern Eroberern nie entdeckt wurde. Wir betreten die gut erhaltenen Tempelanlagen, die von mystischen Nebelwäldern umgeben ist und bewundern das so genannte Intihuatana, einen gehauenen Steinblock, dessen Schattenwurf die Inka wie eine Art Sonnenuhr zu lesen wussten. Auch der Mutter Erde, der „Pachamama“, errichtete man hier ihren eigenen Tempel. Unser Guide wird uns in alle Geheimnisse dieser bedeutenden Kulturstätte einweihen. Am Nachmittag fahren wir mit dem Zug nach Cusco, wo wir übernachten.



Tag 10: Cusco, das einstige Zentrum der Sonnensöhne

Cusco ist einzigartig. Das Aufeinandertreffen der spanischen mit der inkaischen Kultur spiegelt sich hier städtebaulich auf faszinierende Weise wider. Sacsayhuamán ist wohl das beeindruckendste Beispiel inkaischer Baukunst. Bis heute ist es selbst für die Archäologen noch schwer nachvollziehbar, wie die Inka das fugenlose Mauerwerk einst errichteten. In einer Inkamauer gibt es sogar einen Stein mit 12 Ecken. – Schaut selbst, wenn Ihr uns nicht glaubt!
Die Stadt hat viele gegensätzliche Gesichter. Die kolonialen Gassen in den Altstadtvierteln laden zum Bummeln ein.
Hallo, hier spielt die Musik! Im Künstlerviertel San Blas lernen wir auf andinen Musikinstrumenten zu spielen.
Am Abend erleben wir “Kusikay”, ein liebevoll inszeniertes Theaterstück, das uns von den Ritualen der Menschen in den Anden erzählt und kleine sowie große Zuschauer begeistert.



Tag 11: Ein freier Tag in Cusco

Der heutige Tag steht uns zum ausgiebigen Bummeln und Entdecken zur freien Verfügung. Hier finden wir bestimmt ein tolles Mitbringsel für unsere deheim gebliebenen Freunde.



Tag 12: Auf zum höchsten schiffbaren See der Welt!

Über den Altiplano erreichen wir nach einer eindrucksvollen Überlandfahrt Puno, das direkt am Titicacasee liegt. Still liegt er da, wie ein riesiger, blauer Spiegel mitten in den rauen Hochebenen der Anden. Er gehört zum Teil zu Peru und zum Teil zu Bolivien. Hier, so erzählt man sich, gingen einst der erste Inka Manco Capac und seine Schwester Mama Ocllo an Land, um das Inkareich zu gründen. Wir lassen uns bei Sonnenuntergang die frische Hochlandluft um die Nase wehen und verbringen den Abend in unserem gemütlichen Hotel in Puno.



Tag 13: Sillustani, Türme für die toten Herrscher - Die Urus-Inseln, eine Welt aus Schilf

Ganz in der Nähe des Sees befindet sich Sillustani, ein mystischer Ort, an dem die Collas einst ihre Herrscher in Türmen bestatteten. Nach diesem kurzen Abstecher erkunden wir eine Welt aus Schilf, die Urus-Inseln. Wir fahren mit dem Boot zu den schwimmenden Inseln, die allein aus diesem organischen Material bestehen. Die Urus zeigen uns, wie man damit seine gesamte Existenz aufbauen kann. Ach ja, und Schilf kann man übrigens auch essen! Die Inseln mit ihren phantasievoll gestalteten Häusern und den kleinen Booten aus Schilf, die hier anlegen, bieten unzählige herrliche Fotomotive vor dem Hintergrund des tiefblauen Sees.



Tag 14: Kleine Kajaktour am Ufer des Titicacasees

Heute wollen wir wissen, wie es sich anfühlt, auf dem höchsten schiffbaren See der Welt selbst zu navigieren! An den Ufern des riesigen "Andenmeers" unternehmen wir einen herrlichen Familienausflug mit dem Kajak. Vom See aus können wir die charakteristische Landschaft der Anden noch einmal aus einer neuen Perspektive betrachten. Wir besuchen die Bewohner des Inselchens Llachón, die uns herzlich empfangen.
Die Stimmung wird melancholisch, denn es naht der Abschied vom Reich der Sonnensöhne.



Tag 15: Heimflug oder Verlängerung Galápagos-Inselhopping

Wer mehr exotische Tiere erleben möchte, kann diese Familienreise durch Peru mit einem Galápagos-Inselhopping kombinieren. Wir fliegen zurück nach Lima. Hier treten wir entweder unsere Heimreise an oder fliegen den Galápagos-Inseln entgegen.



Termine und Preise

Reisezeit von bis Verfügbarkeit Preis Anfragen / Buchen
09.10.10 24.10.10 3.320,-  
25.12.10 09.01.11 3.495,-  
* Für Kinder (bis 11 Jahre) beträgt der Reisepreis 2995,00 EUR, Unterbringung im Zimmer der Eltern
Teilnehmerzahl

TeilnehmerInnen

  • Min. Teilnehmerzahl: 10
  • Max. Teilnehmerzahl: 20


Leistungen

Leistungen

  • Flug Deutschland - Lima - Deutschland (vorbehaltlich Verfügbarkeit)
  • 11 Übernachtungen in familienfreundlichen Mittelklassehotels im Doppelzimmer (Mehrbettzimmer auf Anfrage)
  • 3 Übernachtungen in Ökolodge im DZ
  • tägliches Frühstück
  • 3x Vollpension
  • 5x Halbpension
  • Deutschsprachige Reiseleitung (Amazonas: englischsprachig für die Erwachsenen)
  • Inlandsflüge
  • Alle Transfers und Eintritte

Nicht enthaltene Leistungen

  • Persönliche Ausgaben und Trinkgelder
  • Reiseversicherung (nähere Informationen auf Anfrage)

Weitere buchbare Leistungen

Leistung Preis in €
Reiseversicherung
Einzelzimmerzuschlag 350,00 €
Preis pro Person im Dreibettzimmer 2.310,00
Kinder bis 11 Jahre (Übernachtung im Zimmer der Eltern) 3005,00 €

Zahlungsmodalitäten

  • Höhe der Anzahlung in % des Reisepreises: 10%
  • Restzahlung in Tagen vor Reisebeginn: 30 Tage


Allgemeine Reisehinweise

Generelle Hinweise

  • Wir behalten uns vor, die Reise abzusagen, sollte die Mindestteilnehmerzahl bis spätestens 30 Tage vor Reiseantritt nicht erreicht sein.

Ihr atmosfair Beitrag

Für den Hin- und Rückflug für eine Person nach Peru entstehen klimarelevante Emissionen in Höhe von etwa 7520 kg.
Durch einen freiwilligen Beitrag von 176 EUR an ein Klimaschutzprojekt, z.B. in Indien können Sie zur Entlastung unseres Klimas beitragen.
Mehr dazu finden Sie unter www.atmosfair.de



Sie haben Fragen?

Ihr Ansprechpartner

Germaine Fonseca Germaine Fonseca

Tel: 0251-28919404

g.fonseca@america-andina.de
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