Kulturreise "Magisches Mexiko"
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![]() Auf unseren Kultur- und Begegnungsreisen nehmen wir uns Zeit, Land und Leute intensiv zu erleben. Die Begegnung mit Lateinamerika und die kompetente Wissensvermittlung durch unsere einheimischen Reiseführer geben diesen Touren den Charakter einer Studienreise. Projektpartner, mit denen wir schon seit vielen Jahren zusammenarbeiten, empfangen uns herzlich und vermitteln uns einen authentischen Einblick in den Alltag und die Lebensbedingungen auf dem Kontinent. Auf unserer Begegnungs- und Kulturreise im Land der Maya entführen wir Sie in die magische Welt Mexikos. Ein Land, so bunt und facettenreich wie kaum ein anderes. Neben den bekannten Sehenswürdigkeiten lernen Sie insbesondere unsere ganz persönlichen Lieblingsorte kennen. Wir besuchen Dorfkooperativen und Gemeindeprojekte und haben Gelegenheit, mit den herzlichen Mexikanern in Kontakt zu treten. Sie werden dieses Land in seiner Ursprünglichkeit und Vielfalt erleben und verzaubert nach Hause zurückkehren! Erleben Sie Mexiko auf eine sehr authentische Weise, die einen Blick hinter die touristische Fassade gewährt und den persönlichen Kontakt mit den gastfreundlichen Mexikanern erlaubt. Höhepunkte: • Wanderung durch die Sierra Norte • Dschungelexpedition in der Selva Lacandona • Versunkene Mayastädte Yaxchilán und Bonampak • Palenque • Einsame Karibikstrände |
Reisetage

Je nach Ankunftszeit unternehmen Sie am Nachmittag noch einen kleinen Spaziergang durch das historische Zentrum machen und sie werden sich sicherlich schnell von der ruhigen, entspannten Atmosphäre anstecken lassen.
Wir beenden den Tag auf dem Zócalo, dem Herzstück der Stadt, hier kann man in einem der zahlreichen Cafes den oaxaquenischen Alltag an sich vorüberziehen lassen und einfach nur genießen. (Bei Ankunft am Abend in Oaxaca wird dieser Programmpunkt an einem der Folgetage nachgeholt).

Die Zapoteken, die einstigen Bewohner der Stadt, gehören noch heute zu einer der größten Bevölkerungsgruppen Oaxacas. Ihre Traditionen, ihre Sprache und Kultur leben weiter in den umliegenden Dörfern der Zentraltäler Oaxacas, was Sie gleich selbst feststellen werden bei unserem anschließenden Besuch des Dorfes San Augustin Etla.
Hier gibt es seit 1998 eine Papierfabrik, die handgemachtes Papier aus Naturfasern herstellt. Das Projekt wurde von Alberto und Ana injiziert und bietet jungen Leuten im Dorf die Möglichkeit ein Handwerk zu erlernen. Die Manufaktur wird ausschließlich von Dorfmitgliedern geleitet, die uns auch während einer Führung alles Wissenswerte zur Papierherstellung beibringen werden.
Der Nachmittag steht Ihnen zur freien Verfügung und Sie können nochmals auf eigene Faust die schönsten Ecken Oaxacas erkunden.

Hier bekommt man alles vom Truthahn (lebend natürlich), gegrillte Heuschrecken, Tonware, Gemüse, Brot, alles was man im indigenen Alltag so braucht. Das sind keine Touristenmärkte sondern traditionelle Märkte der indigenen Bevölkerung in Oaxaca.
Wir besuchen heute gemeinsam den Wochenmarkt in Ocotlán de Morelos - einem der buntesten und exotischsten der Umgebung.
Am Spätnachmittag haben Sie dann die Gelegenheit sich in die Geheimnisse der traditionellen, indianischen Medizin einführen zu lassen. Eines der wichtigsten Bestandteile der traditionellen Medizin ist auch heute noch der Temazcal, ein Dampfbad, das den Körper und den Geist von negativen Energien und Krankheiten befreit. Der Temazcal ist nicht nur eine einfache Sauna, er ist vielmehr ein ritueller Vorgang indem Wasser, Feuer, Wind und die Erde dazu beitragen ein spirituelles Gleichgewicht wieder herzustellen.
Nach einer allgemeinen Einführung werden Sie an einem solchen Dampfbad teilnehmen.
Die Berührung mit dieser uralten Tradition ist nicht nur faszinierend sondern hilft auch die komplexe Gedanken- und Glaubenswelt der Ureinwohner Mexikos besser zu verstehen und zu begreifen.

Man befindet sich hier wirklich in einer anderen Welt, Pinien-Eichenwälder bestimmen das Landschaftsbild und würde man nicht immer wieder über einen Kaktus stolpern könnte man meinen man sei in der Schweiz.
Der Ausgangspunkt unserer zweitägigen Wanderung wird Llano Grande sein, ein kleines Dorf auf 3100 m. Von hier laufen wir durch den Wolkenwald zu verschiedenen Aussichtspunkten und einer rituellen Opferstelle der Zapoteken, unsere Wanderzeit beträgt ca. 5 Std.
Die biologische Vielfalt der Sierra Norte ist atemberaubend, wir werden an nur einem Tag verschiedene Vegetationstypen durchlaufen und es bieten sich immer wieder herrliche Aussichten auf die Zentraltäler Oaxacas und an klaren Tagen sieht man sogar den Pico de Orizaba (höchster Vulkan Mexikos 5700m).
Die Nacht verbringen wir in den gemütlichen Gästehäusern der Dörfer.

Zu prehispanischen Zeiten war das ganze Land durch verschiedene Handelspfade miteinander verbunden. Einer dieser Pfade führte von der Golfküste über das Zentraltal Oaxacas bis an die Pazifikküste. Teile dieses Pfades sind bis heute erhalten.
Auf unserem Weg von Llano Grande nach Cuajimoloyas wandern wir auf besagtem Pfad in Vergangenheit und Gegenwart. Der Weg führt durch eine Schlucht, der “Cueva de la Iglesia”, hier sollen immer noch Schätze aus der Revolution und das Beutegut vieler Banditen versteckt sein. Die Wanderzeit beträgt auch heute ca. 5 Std.
Wir übernachten in Cuajimoloyas.

Zurück führt unsere Reise auf den berühmten Panamerican Highway. Doch bevor die Fahrt weitergeht in die Welt der starken Frauen des Isthmus von Tehuantepec besuchen wir das Weberdorf Santa Anna del Valle.
Die Familie Aquino wird uns in die Geheimnisse der Teppichweberei einführen.
Weiter geht es in den Isthmus de Tehuantepec, wo Golf- und Pazifikküste nur 200 km voneinander entfernt liegen.
Die Bewohner dieser Gegend leben in einer matriarchalisch geprägten Gesellschaft und die Frauen von Juchitán sind berühmt für ihren Stolz, ihre Würde und ihren Geschäftssinn. Sie tragen bunte, mit großen Blumen bestickte Röcke und Blusen, die ihre Standfestigkeit noch unterstreichen. Die Männer arbeiten meist auf den Feldern oder im Fischfang, der Handel jedoch ist die Domäne der Frauen und sie verdienen somit den Lebensunterhalt der Familie. Die Auswirkung dieser Lebensweise zeigt erstaunliche Ergebnisse: Die Ernaehrungslage ist laut UNICEF im Schnitt besser als in der USA. Das Durchschnittsgewicht von Säuglingen liegt mindestens um ein halbes Kilogramm höher als im übrigen Mexiko und Juchitán hat die niedrigste Kindersterblichkeit und die höchste Lebenserwartung im ganzen Land.
Der Rest des Tages steht Ihnen zur freien Verfügung um in Ruhe über die Märkte zu schlendern, die ein Fest für Auge und Gaumen sind.
Die Fahrzeit vom Zentraltals Oaxacas nach Juchitán beträgt ca. 4 Std.

San Cristóbal liegt auf 2'100 m und ist von unwiderstehlichem Reiz. Niedrige Häuschen schmiegen sich eng aneinander, als wollten sie sich vor Eindringlingen schützen. Und in der Tat ist der Ort eine Art koloniale Enklave inmitten einer oft feindlich gesinnten indigenen Umgebung: der Angriff von Zapatisten im Januar 1994 war die letzte einer ganzen Reihe von Attacken.
Das Stadtbild wird geprägt von den Tzotzil und Tzeltal den Nachkommen der Mayas, die in der Stadt eifrig Handel betreiben und vor allem Kunsthandwerk verkaufen.
Am frühen Abend besuchen wir das Museum von Sergio Castro, einem Agraringenieur, der vor mehr als 40 Jahren in Chiapas hängen blieb und hier mit etlichen Dorfgemeinden zusammenzuarbeiten. Er baute mehr als 20 Schulen, initiierte Agrar- und Gesundheitsprojekte.
Eine seiner wichtigsten Aufgaben besteht in der Behandlung von Verbrennungen. Da die meisten Familien in den Dörfern über dem offenen Feuer kochen, kommt es immer wieder zu schrecklichen Unfällen, vor allem bei Kindern (Verbandsmaterial, Brandsalben und leichte Antibiotika sind eine willkommene Hilfe).
Sergio wird Ihnen eine erste Einführung in die komplexe Welt der Mayas geben und über seine Arbeit berichten.

Wer hier die Idylle eines mit der Natur im Einklang lebenden Volkes sucht wird wohl bitter enttäuscht werden. Nirgends sonst wird der Konflikt der Indios deutlicher, ein Volk zwischen Moderne und Tradition, zwischen prehispanischem Glauben und Katholizismus.
Unser erstes Ziel ist die Gemeinde San Juan Chamula. Die Leute hier haben den Spaniern lange Widerstand geleistet und immer wieder gegen unwürdige Behandlung rebelliert. Abweisend Fremden gegenüber sind sie heute noch, und auch ihr Dorf ist wenig einladend. Mit der von den Vorfahren ererbten Gläubigkeit verehren sie ihren Patron, Johannes den Täufer, als Gott - vor Jesus.
Das Schaf, das dem Heiligen heilig war, essen sie nicht, nur seine Wolle verwenden sie zur Herstellung ihrer Trachten. Der Besuch ihrer Kirche ist ein einmaliges Erlebnis, nirgends sonst wird die Vermischung aus prehispanischem Glauben und Katholizismus deutlicher.
Zinacantán, das zweite Dorf ist etwas aufgeschlossener. Die Tracht gehört hier noch zum Alltag. Weben und Sticken sind Lebensinhalt der Frauen, und ein Mädchen ist erst heiratsfähig, wenn es die Alltagskleidung für eine Familie herstellen kann. Auch hier besuchen wir die Kirche und sind zu Gast bei einer Familie, die Webarbeit herstellt. Sie sollten sich heute extrem zurückhalten was das Fotografieren betrifft, ein Foto in der Kirche von San Juan Chamula kann einen leicht ins Gefängnis bringen.
Der Nachmittag steht ihnen zur freien Verfügung, um das Städtchen San Cristóbal zu erkunden. Es gibt hier etliche interessante Kooperativen, die es sich lohnt anzuschauen, so zum Beispiel das Museum fuer traditionelle Mayamedizin oder das Kaffeemuseum. Sie werden von uns mit einem Stadtplan und einer Liste der interessantesten Projekte ausgestattet, damit ihnen die Wahl ein wenig leichter fällt.

Langsam verändert sich die Vegetation, auf unserem Weg besuchen wir die Lagos de Montebello, die wie grünschimmernde Juwelen in einer immer tropisch werdenderen Waldlandschaft liegen.
Nach einem Picknick am Ufer des Flusses Lacantun machen wir uns bereit für unsere Kajaktour.
Zwei Stunden geht es paddelnd weiter vorbei an den Anfängen des Naturschutzgebietes Monte Azules, immer wieder lassen sich Papageien und Affen sehen, die neugierig unsere Kajaks beäugen.
Mitten im Dschungel wartet dann unser Zeltlager auf uns – dort gibt es ein leckeres Abendessen bei Kerzenlicht und Dschungelgeräuschen.
Wir es sich für “echte” Expeditionsteilnehmer gehört übernachten wir eine Nacht im Zelt.

Die Ureinwohner dieser Region sind die Lacandonen, sie gelten als die Ur-Maya schlechthin, sie wurden niemals mit Waffen erobert, weder von den Azteken noch von den Spaniern. Lange Zeit erhielt ihnen das ihre traditionelle Lebensweise. Heute gibt es nur noch ca. 600 Lacandonen, die zurückgezogen im Regenwald zwischen den Flüssen Usumacinta und Jatate leben.
Aber nur noch wenig von ihnen leben traditionell - US-Evangelisten, Parabolantennen und der Kahlschlag des Regenwaldes haben das Leben der Lacandonen unumkehrbar verändert.
So wie die Welt der Lacandonen zu Ende gehen wird, so ist auch das Verschwinden
ihres Lebensraums, der nach ihnen benannten Selva Lacandona vorgezeichnet. Über 70% dieses einst 13.000 qkm großen Urwaldgebiet ist vernichtet.
Geht der Trend so weiter, wird der primäre Regenwald von Chiapas in weniger als 50 Jahren komplett verschwunden sein. Ökotourismus und die Gründung des Naturschutzgebietes von Montes Azules versuchen dem Waldsterben mit Streichholz, Axt und Kettensäge Einhalt zu gebieten. Die von uns besuchten Projekte sind Bestandteil dieses Schutzgebietes.
Per Kajak und auf einer Dschungelwanderung zu einer noch nicht “entdeckten” versunkenen Mayastadt lernen wir über die noch existierende artenreiche Flora und Fauna dieses einzigartigen Ökosystem.
Die Nacht verbringen wir in Lacanja, ein von den Lacandonen geführtes Dschungelcamp.
Ein wahres Paradies – nicht nur für die Tiere…..

Dann kommen Sie bitte an Bord (diesmal ganz entspannt, aufs Motorboot). Schon immer spielten Flüsse kulturhistorisch eine wichtige Rolle. Verbindende Schlagader in der Welt der Maya war der Rio Usumacinta, der wasserreichste Fluss Mittelamerikas.
Die Ausgrabung Yaxchilán ist nur über den Fluss zu erreichen, nach 40-minutiger Bootsfahrt taucht die versunkene Stadt wie eine Halluzination in Mitten des Regenwalds auf. Wir tauchen ein in die Vergangenheit der Maya...
Nach unserer Besichtigung geht unsere Fahrt zurück zum Dschungelcamp Lacanja.
Ein entspanntes Bad in einer Quelle mit glasklarem Wasser lässt uns die Anstrengungen des Tages vergessen.
Wir übernachten nochmals im Herzen des Dschungels unsere Cabañas liegen am Ufer des Flusses Lacanja.

Und heute geht es wieder zurück in die Welt der “normalen” Touristen, zurück in die Zivilisation nach Palenque. Palenque gilt als der Inbegriff einer im Urwald versunkenen Maya-Stadt (wahrscheinlich wird Ihnen das nun gar nicht mehr so vorkommen nachdem was Sie in den letzten Tagen gesehen haben). An drei Seiten umgeben von dichtem Regenwald, befinden sich die Ruinen genau dort, wo die Berglandschaft Chiapas in die weite Ebene der Halbinsel Yucatán übergeht.
Nur 2% der Stadt Palenque wurden restauriert und freigelegt, mehr als 1500 Gebäude liegen vom Urwald überwuchert im Dornröschenschlaf. Die Maya-Stadt Palenque existierte während der sog. klassischen Periode von ungefähr 300 - 900 n. Chr.
Wie nahezu alle Städte der Klassik wurde sie um 900 n. Chr. verlassen, das Warum liegt auch hier im Dunkeln.
Wir verbringen die Nacht im Naturschutzgebiet von Palenque auf einer Kautschukplantage.
Wir verlassen heute den Bundesstaat Chiapas und unsere Reise führt uns auf die Halbinsel Yucatán. Weit weg vom Hochland beginnt jetzt ein Mexiko anderer Art.
Die dünnbesiedelte Halbinsel ragt wie ein gruener Daumen in die karibische See hinein, eine riesige Kalk- und Karsttafel, flach wie eine Tortilla. Wir bewegen uns Richtung Calakmul auf der noch wenig touristisch erschlossenen Seite des Yucatans. Die Ausgrabung von Calakmul und das dazu gehörige Naturschutzgebiet wurden vor drei Jahren von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklärt. Aber noch finden wenige Touristen ihren Weg in dieses schwer zugängliche Gebiet.
Wir essen zu Mittag auf dem Campamento von Leticia und Fernando.
Die beiden gründeten schon vor Jahren ein sehr engagiertes Tourismusprojekt mit den umliegenden Gemeinden von Calakmul. Das Naturschutzgebiet ist ihr zu Hause.

Ihre Lage inmitten des Dschungels sowie die riesige Ausdehnung machen diese Stadt aus der klassischen Maya-Periode unwiderstehlich. Mit einer Breite von rund 70 km handelt es sich wahrscheinlich um die größte archäologische Ausgrabungsstätte Mesoamerikas. Allein der Zentralteil umfasst 7000 Gebäude und mehr Stelen und Pyramiden als jede andere Maya Stadt.
Die große Pyramide von Calakmul ist das größte bekannt gewordene Mayabauwerk überhaupt, errichtet auf einer 2 ha umfassenden Plattform. Die sagenhafte Aussicht von dort über den Regenwald wird nur noch von Tikal übertroffen.
Vor allem wenn man früh herkommt, sieht man auch Tiere – Bisamschweine, Tukane, Klammeraffen und sogar Jaguare...”
Etwas ganz besonderes also, und das ganz für sie alleine, denn die Ruinen dieser Gegend werden bisher nur selten von Fremden besucht.
Übernachten werden wir an der Laguna Bacalar, dem zweitgrößten See Mexikos.

Wir machen einen Halt an einem der zahlreichen Cenotes. Für die Mayas waren sie heilig – Eingangstore zur Unterwelt und Trinkwasserversorgung. Sie entstehen durch unterirdische Wasserströme, die den Kalkstein so weit aushöhlen, das die Erde über ihnen einbricht – kleine, kristallklare Seen, die wie Türkise auf der Oberfläche Yucatáns schwimmen.
Den Nachmittag können Sie am Strand von Tulum genießen. Denn ja !, es gibt sie noch….die einsamen Strände an der Karibikküste Mexikos, an denen man unter Palmen die Seele baumeln lassen kann.
Wie durch ein Wunder wurden die Strände um Tulum vom Bauboom Cancúns verschont.
Unsere kleine Hotelanlage liegt nur 7 km von der berühmten Ausgrabungsstätte Tulums entfernt, verbunden durch einen fast menschenleeren Strand. Und so können Sie den Nachmittag auf verschiedene Weise verbringen… Strandspaziergang und Besichtigung von Tulum oder einfach Liegestuhl oder Hängematte mit Blick auf das türkisfarbene Wasser der Karibik…

Sian Ka'an ist das bedeutendste Naturschutzgebiet an der Karibikküste Mexikos, 1987 wurde das Reservat von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklärt.
5000 Quadratkilometer große, weglose Wildnis – Mangroven, Schilfgebiete, Lagunen und Seen. Heimat von hunderten von Vögeln, Seeschildkröten, Seekühen usw.
Da dieser Ausflug optional ist empfehlen wir Ihnen Ihren Ausflug mit CESIAK (Centro Ecologico de Sian Ka'an) zu organisieren.
Übernachtung in Tulum.


TeilnehmerInnen
- Min. Teilnehmerzahl: 8
- Max. Teilnehmerzahl: 12
Leistungen
- Übernachtungen in landestypischen Mittelklassehotels oder Cabañas (Gästehäuser der Dörfer während der Wanderung in der Sierra Norte und in der Selva Lacandona) inkl. Frühstück
- Vollverpflegung in den Pueblos Mancomunados (Tag 4 und Tag 5)
- Deutschsprachige Reiseleitung vom Tag 1 bis Tag 15
- Alle Eintritte und Exkursionen wie im Programm beschrieben.
- Flughafentransfer Tulum - Cancun
- Flughafentransfer Oaxaca - Stadthotel Oaxaca
Nicht enthaltene Leistungen
- Persönliche Ausgaben und Trinkgelder
- Internationaler Flug (gerne sind wir Ihnen bei der Buchung behilflich)
Zahlungsmodalitäten
- Höhe der Anzahlung in % des Reisepreises: 10%
- Restzahlung in Tagen vor Reisebeginn: 30 Tage
Programmhinweise
- Projektbeschreibung Pueblos Mancomunados in der Sierra Norte / Oaxaca: Die Bewohner der Sierra Norte nennen sich selber das Volk der Wolken und es gibt wohl kaum eine passender Bezeichnung. Hier auf über 3000m Höhe, hoch über den heißen und trockenen Zentraltälern Oaxacas befindet sich eine einzigartige Welt und ein Ökosystem das seinesgleichen sucht. Von neun existierenden Vegetationstypen in Mexiko findet man sieben in dieser Region. Mehr als 400 Vogelarten, 350 Schmetterlingsarten und viele vom Aussterben bedrohte Säugetierarten, wie dem Jaguar, dem Tapir oder der Spinnenaffe haben hier ihr zu Hause. Die Pinien-Eichenmischwälder wurden vom WWF als eine der reichsten und vielfältigsten der Erde qualifiziert und sie gehören, mit einem Alter von mehr als zwanzig Millionen Jahren, zu einem der ältesten noch existierenden Ökosystemen der Welt. Die zapotekischen Bewohner dieser Region leben von ihren Wäldern und ihren Bodenschätzen. 1998 wurde ein ökotouristisches Projekt ins Leben gerufen, das vor allem den Erhalt diese Natursystems gewährleisten soll - Expediciones Sierra Norte A.C. Es wurde eine kleine touristische Infrastruktur geschaffen und die Dörfer selbst (los pueblos mancomunados) organisieren die angebotenen Touren. So werden wir während unseres Trekkings immer von einem Dorfmitglied begleitet und von ihm Vieles über Pflanzen und Tiere und deren Nutzung lernen. Unsere Tagesetappen beschränken sich auf maximal fünf Stunden Wanderzeit täglich, so bleibt immer noch genug Zeit um Einblicke in das Dorfleben zu bekommen oder Gespräche mit den Einheimischen zu führen. Die Übernachtungen finden in den einfachen Gästehäusern der Dörfer statt. Frühstück, Mittagessen und Abendessen gibt es im jeweiligen Comedor (lokales Restaurant). Ihr Gepäck wird von unserem Kleinbus transportiert, der uns von Ort zu Ort begleitet. Die Dörfer sind über Funk miteinander verbunden, unser Bergführer steht mit ihnen über Funkgerät in ständigem Kontakt. Wandern sie mit uns über den Wolken.....
- Projektbeschreibung Kulturzentrum Na Bolom: Das Na Bolom wurde 1951 gegründet von dem dänischen Forscher und Anthropologen Franz Blom und seiner Frau, der schweizer Journalistin und Fotografin Gertrude Duby-Blom. Beide widmeten ihre Leben der Erforschung und Dokumentation der Mayakulturen. Trudis Lebensthema war die Selva Lacandona, der Wald und seine Menschen. Das Bildarchiv des Hauses umfasst mehr als 50.000 Fotografien, die das Alltagsleben, die Kultur und die Traditionen der Lakandonen dokumentieren. Die Bibliothek ist eine der umfangreichsten des Landes, mehr als 5.000 Bücher, Manuskripte und Landkarten, die wichtigsten Quellen zur Geschichte und Tradition der Mayas befinden sich hier. Das Haus dient heute als Studienzentrum und kultureller Treffpunkt. Es werden Lesungen angeboten, Sprachkurse in Spanisch, Tzotzil und Tzeltal, Fotographie-, Web- und Töpferkurse veranstaltet. Alle Einnahmen kommen dem Zentrum zu Gute und so können weiterhin zahlreiche Gemeindeprojekte unterstützt werden. Für die Lakandonen bietet das Haus eine Art zweites zu Hause, hier bekommen sie medizinische Hilfe und können essen und schlafen. So lebt die Arbeit von Franz und Trudi Blom weiter.
- Schlafsäcke/Decken für die Wanderung in den Pueblos Mancomunados und die Dschungelexpedition werden vor Ort gestellt.
Generelle Hinweise
- Wir behalten uns vor, die Reise abzusagen, sollte die Mindestteilnehmerzahl bis spätestens 30 Tage vor Reiseantritt nicht erreicht sein.
- Fotos © Vision21, Carlos Sanchez, mexikanisches Fremdenverkehrsamt
- Fotos © Vision21, Carlos Sanchez, Bruce Herman, Alfredo Martinez, mexikanisches Fremdenverkehrsamt
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Kathrin Ostermann