Reisetage
1. Tag: Anreise nach Oaxaca
Nach einer langen Anreise werden wir von unserer Reiseleitung am Flughafen von Oaxaca begrüßt. Die Stadt Oaxaca, 1521 von den Spaniern gegründet, zählt heute fast 600.000 Einwohner. Sie ist sicher eine der schönsten Städte Mexikos. Hier finden sich herausragende Beispiele spanischer Kolonialarchitektur und archäologische Schätze (die Stadt Oaxaca und die Ausgrabungsstätte Monte Alban wurden von der UNESCO 1986 zum Weltkulturerbe erklärt).
Je nach Ankunftszeit unternehmen Sie am Nachmittag noch einen kleinen Spaziergang durch das historische Zentrum machen und sie werden sich sicherlich schnell von der ruhigen, entspannten Atmosphäre anstecken lassen.
Wir beenden den Tag auf dem Zócalo, dem Herzstück der Stadt, hier kann man in einem der zahlreichen Cafes den oaxaquenischen Alltag an sich vorüberziehen lassen und einfach nur genießen. (Bei Ankunft am Abend in Oaxaca wird dieser Programmpunkt an einem der Folgetage nachgeholt).
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Oaxaca - Hotel Las Mariposas
Las Mariposas ist ein kleines familiengeführtes Hotel mit entspannter internationaler Atmosphäre. Das Gebäude stammt aus dem 19. Jahrhundert und hat wie fast alle Hotels dieser Art einen Innenhof, der mit allerlei prächtig blühenden Kübelpflanzen zu einem freundlichen Garten umgestaltet wurde. Das beliebte Gästehaus bietet komfortable Betten, eigenes Bad und natürlich Sauberkeit. Neben den Standardzimmern sind auch Apartments mit Küchenzeile buchbar.
2. Tag: Indianermarkt in Tlacolula und traditionelle Medizin
Der Höhepunkt jedes umliegenden Dorfes im Zentraltal von Oaxaca ist der Wochenmarkt. Hier bekommt man alles vom Truthahn (lebend natürlich), gegrillte Heuschrecken, Tonware, Gemüse, Brot, alles was man im indigenen Alltag so braucht. Das sind keine Touristenmärkte sondern traditionelle Märkte der indigenen Bevölkerung in Oaxaca.
Wir besuchen heute gemeinsam den Wochenmarkt in Tlacolula - einem der buntesten und exotischsten der Umgebung. Am Spätnachmittag haben Sie dann die Gelegenheit sich in die Geheimnisse der traditionellen, indianischen Medizin einführen zu lassen. Eines der wichtigsten Bestandteile der traditionellen Medizin ist auch heute noch der Temazcal, ein Dampfbad, das den Körper und den Geist von negativen Energien und Krankheiten befreit. Der Temazcal ist nicht nur eine einfache Sauna, er ist vielmehr ein ritueller Vorgang indem Wasser, Feuer, Wind und die Erde dazu beitragen ein spirituelles Gleichgewicht wieder herzustellen. Nach einer allgemeinen Einführung werden Sie an einem solchen Dampfbad teilnehmen. Die Berührung mit dieser uralten Tradition ist nicht nur faszinierend sondern hilft auch die komplexe Gedanken- und Glaubenswelt der Ureinwohner Mexikos besser zu verstehen und zu begreifen.
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Oaxaca - Hotel Las Mariposas
Las Mariposas ist ein kleines familiengeführtes Hotel mit entspannter internationaler Atmosphäre. Das Gebäude stammt aus dem 19. Jahrhundert und hat wie fast alle Hotels dieser Art einen Innenhof, der mit allerlei prächtig blühenden Kübelpflanzen zu einem freundlichen Garten umgestaltet wurde. Das beliebte Gästehaus bietet komfortable Betten, eigenes Bad und natürlich Sauberkeit. Neben den Standardzimmern sind auch Apartments mit Küchenzeile buchbar.
3. Tag: Besichtigung von Monte Alban und San Augustin Etla

Unser Tag beginnt früh mit der Besichtigung der archäologischen Ausgrabungsstätte von Monte Alban, der ehemaligen Hauptstadt der Zapoteken. Die Anlage liegt 400m über der Stadt, auf dem Gipfel eines Berges, der eigens abgetragen wurde, um ein insgesamt 40 Quadrat km großes Areal für die heilige Stadt zu schaffen. Monte Alban wurde etwa 500 v.Chr. gegründet und war somit eine der ersten Städte auf dem amerikanischen Kontinent überhaupt. 900 n. Chr. wurde sie von ihren Bewohnern einfach verlassen und bis heute sucht man nach einer plausiblen Erklärung. Die Zapoteken, die einstigen Bewohner der Stadt, gehören noch heute zu einer der größten Bevölkerungsgruppen Oaxacas. Ihre Traditionen, ihre Sprache und Kultur leben weiter in den umliegenden Dörfern der Zentraltäler Oaxacas, was Sie gleich selbst feststellen werden bei unserem anschließenden Besuch des Dorfes San Augustin Etla. Hier gibt es seit 1998 eine Papierfabrik, die handgemachtes Papier aus Naturfasern herstellt. Das Projekt wurde von Alberto und Ana initiiert und bietet jungen Leuten im Dorf die Möglichkeit ein Handwerk zu erlernen. Die Manufaktur wird ausschließlich von Dorfmitgliedern geleitet, die uns auch während einer Führung alles Wissenswerte zur Papierherstellung beibringen werden. Der Nachmittag steht Ihnen zur freien Verfügung und Sie können nochmals auf eigene Faust die schönsten Ecken Oaxacas erkunden.
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Oaxaca - Hotel Las Mariposas
Las Mariposas ist ein kleines familiengeführtes Hotel mit entspannter internationaler Atmosphäre. Das Gebäude stammt aus dem 19. Jahrhundert und hat wie fast alle Hotels dieser Art einen Innenhof, der mit allerlei prächtig blühenden Kübelpflanzen zu einem freundlichen Garten umgestaltet wurde. Das beliebte Gästehaus bietet komfortable Betten, eigenes Bad und natürlich Sauberkeit. Neben den Standardzimmern sind auch Apartments mit Küchenzeile buchbar.
4. Tag: Wanderung in der Sierra Norte
Von den heißen und trockenen Zentraltälern geht es heute in die kühlen Höhen der Sierra Norte (2'000 m - 3'300 m), in die abgelegenen Bergdörfer der Pueblos Mancommunados. Die acht kleinen Dörfer arbeiten seit 1996 im Rahmen eines beispielhaften ökotouristischen Projekts zusammen und organisieren Wanderungen von Dorf zu Dorf. Man befindet sich hier wirklich in einer anderen Welt, Pinien-Eichenwälder bestimmen das Landschaftsbild und würde man nicht immer wieder über einen Kaktus stolpern könnte man meinen man sei in der Schweiz. Der Ausgangspunkt unserer zweitägigen Wanderung wird Llano Grande sein, ein kleines Dorf auf 3100 m. Von hier laufen wir durch den Wolkenwald zu verschiedenen Aussichtspunkten und einer rituellen Opferstelle der Zapoteken, unsere Wanderzeit beträgt ca. 5 Std.
Die biologische Vielfalt der Sierra Norte ist atemberaubend, wir werden an nur einem Tag verschiedene Vegetationstypen durchlaufen und es bieten sich immer wieder herrliche Aussichten auf die Zentraltäler Oaxacas und an klaren Tagen sieht man sogar den Pico de Orizaba (höchster Vulkan Mexikos 5700m). Die Nacht verbringen wir in den gemütlichen Gästehäusern der Dörfer.
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Pueblos Mancomunados - Gästehaus
Die Gästehäuser der Pueblos Mancomunados sind robuste geflieste Hütten aus Holz und Ziegeln mit je zwei Doppelstockbetten, einer kleinen Terrasse und einem Bad mit Warmwasser, die in Gemeinschaftsarbeit der Dörfer entstanden sind. Alle Materialien für den Bau stammen aus der Gegend. Die Unterkünfte sind einfach, jedoch urig und stets blitzsauber. Zur Ausstattung gehört ein Kamin und Sitzgelegenheiten so dass es an Gemütlichkeit und Wärme sicher nicht fehlt.
5. Tag: Besuch des Weberdorfes Santa Ana del Valle, Weiterfahrt nach Juchitan
Nach einem deftigen Bergfrühstück müssen wir leider Abschied nehmen von der schönen Bergwelt Oaxacas. Zurück führt unsere Reise auf den berühmten Panamerican Highway. Doch bevor die Fahrt weitergeht in die Welt der starken Frauen des Isthmus von Tehuantepec besuchen wir das Weberdorf Santa Ana del Valle.
Die Familie Aquino wird uns in die Geheimnisse der Teppichweberei einführen. Weiter geht es in den Isthmus de Tehuantepec, wo Golf- und Pazifikküste nur 200 km voneinander entfernt liegen. Die Bewohner dieser Gegend leben in einer matriarchalisch geprägten Gesellschaft und die Frauen von Juchitan sind berühmt für ihren Stolz, ihre Würde und ihren Geschäftssinn. Sie tragen bunte, mit großen Blumen bestickte Röcke und Blusen, die ihre Standfestigkeit noch unterstreichen. Die Männer arbeiten meist auf den Feldern oder im Fischfang, der Handel jedoch ist die Domäne der Frauen und sie verdienen somit den Lebensunterhalt der Familie. Die Auswirkung dieser Lebensweise zeigt erstaunliche Ergebnisse: Die Ernaehrungslage ist laut UNICEF im Schnitt besser als in der USA. Das Durchschnittsgewicht von Säuglingen liegt mindestens um ein halbes Kilogramm höher als im übrigen Mexiko und Juchitan hat die niedrigste Kindersterblichkeit und die höchste Lebenserwartung im ganzen Land. Der Rest des Tages steht Ihnen zur freien Verfügung um in Ruhe über die Märkte zu schlendern, die ein Fest für Auge und Gaumen sind. Die Fahrzeit vom Zentraltals Oaxacas nach Juchitan beträgt ca. 4 Std.
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Pueblos Mancomunados - Gästehaus
Die Gästehäuser der Pueblos Mancomunados sind robuste geflieste Hütten aus Holz und Ziegeln mit je zwei Doppelstockbetten, einer kleinen Terrasse und einem Bad mit Warmwasser, die in Gemeinschaftsarbeit der Dörfer entstanden sind. Alle Materialien für den Bau stammen aus der Gegend. Die Unterkünfte sind einfach, jedoch urig und stets blitzsauber. Zur Ausstattung gehört ein Kamin und Sitzgelegenheiten so dass es an Gemütlichkeit und Wärme sicher nicht fehlt.
6. Tag: Weiterfahrt nach San Cristobal de las Casas
Heute steht uns ein anstrengender Tag bevor und eine unserer längsten Tagesetappen, die Fahrt von Juchitán nach San Cristobal de las Casas (Fahrzeit 5 Std.). Wir verlassen den Bundesstaat Oaxaca und kommen nach Chiapas, in das Land der Mayas. In Chiapa de Corzo (ca. nach 4 Std. Fahrzeit) werden wir eine kleine Pause einlegen, bevor es stetig bergauf geht, durch die Wolken, hinauf in das Hochland von Chiapas.
San Cristobal liegt auf 2'100 m und ist von unwiderstehlichem Reiz. Niedrige Häuschen schmiegen sich eng aneinander, als wollten sie sich vor Eindringlingen schützen. Und in der Tat ist der Ort eine Art koloniale Enklave inmitten einer oft feindlich gesinnten indigenen Umgebung: der Angriff von Zapatisten im Januar 1994 war die letzte einer ganzen Reihe von Attacken. Das Stadtbild wird geprägt von den Tzotzil und Tzeltal den Nachkommen der Mayas, die in der Stadt eifrig Handel betreiben und vor allem Kunsthandwerk verkaufen. Am frühen Abend besuchen wir das Museum von Sergio Castro, einem Agraringenieur, der vor mehr als 40 Jahren in Chiapas hängen blieb und hier mit etlichen Dorfgemeinden zusammenzuarbeiten. Er baute mehr als 20 Schulen, initiierte Agrar- und Gesundheitsprojekte. Eine seiner wichtigsten Aufgaben besteht in der Behandlung von Verbrennungen. Da die meisten Familien in den Dörfern über dem offenen Feuer kochen, kommt es immer wieder zu schrecklichen Unfällen, vor allem bei Kindern. Verbandsmaterial, Brandsalben und leichte Antibiotika sind eine willkommene Hilfe. Sergio wird Ihnen eine erste Einführung in die komplexe Welt der Mayas geben und ueber seine Arbeit berichten.
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Juchitán - Hotel Lopez Lena Palace
Kein Palast, aber als Zwischenstation für eine Nacht eine gute Wahl unter den vier Hotels in Juchitán. Die 50 Zimmer sind mit Klimaanlage, Kabelfernsehen, Telefon, eigenem Bad mit Warmwasser und WLAN ausgestattet. Zum Hotel gehören ein Restaurant, Parkplatz und ein Wäscheservice (Gebühr), sowie Internetcomputer zur freien Benutzung.
7. Tag: Besuch der Indianergemeinden San Juan Chamula und Zinacantán

Am frühen Vormittag besuchen wir das Kulturzentrum Na Bolom, in dem Sie einiges über die Arbeit der Schweizer Fotografin und Journalistin Gertrude Duby-Blom und ihrem Mann dem Anthropologen Franz Blom erfahren werden. Wir frühstücken an der langen Tafel des Speisesaals bevor wir in zwei der umliegenden Indianergemeinden aufbrechen. Wer hier die Idylle eines mit der Natur im Einklang lebenden Volkes sucht wird wohl bitter enttäuscht werden. Nirgends sonst wird der Konflikt der Indios deutlicher, ein Volk zwischen Moderne und Tradition, zwischen prehispanischem Glauben und Katholizismus. Unser erstes Ziel ist die Gemeinde San Juan Chamula. Die Leute hier haben den Spaniern lange Widerstand geleistet und immer wieder gegen unwürdige Behandlung rebelliert. Abweisend Fremden gegenüber sind sie heute noch, und auch ihr Dorf ist wenig einladend. Mit der von den Vorfahren ererbten Gläubigkeit verehren sie ihren Patron, Johannes den Täufer, als Gott - vor Jesus. Das Schaf, das dem Heiligen heilig war, essen sie nicht, nur seine Wolle verwenden sie zur Herstellung ihrer Trachten. Der Besuch ihrer Kirche ist ein einmaliges Erlebnis, nirgends sonst wird die Vermischung aus prehispanischem Glauben und Katholizismus deutlicher. Zinacantán, das zweite Dorf ist etwas aufgeschlossener. Die Tracht gehört hier noch zum Alltag. Weben und Sticken sind Lebensinhalt der Frauen, und ein Mädchen ist erst heiratsfähig, wenn es die Alltagskleidung für eine Familie herstellen kann. Auch hier besuchen wir die Kirche und sind zu Gast bei einer Familie, die Webarbeit herstellt. Sie sollten sich heute extrem zurückhalten was das Fotografieren betrifft, ein Foto in der Kirche von San Juan Chamula kann einen leicht ins Gefängnis bringen. Der Nachmittag steht ihnen zur freien Verfügung, um das Städtchen San Cristóbal zu erkunden. Es gibt hier etliche interessante Kooperativen, die es sich lohnt anzuschauen, so zum Beispiel das Museum fuer traditionelle Mayamedizin oder das Kaffeemuseum. Sie werden von uns mit einem Stadtplan und einer Liste der interessantesten Projekte ausgestattet, damit ihnen die Wahl ein wenig leichter fällt.
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San Cristobal - Hotel Posada Jovel
Das Hotel Posada Jovel besticht durch seinen grünen Garten, eine Sonnenterrase und eine geschmackvolle Einrichtung. Das koloniale Gebäude bietet einen ruhigen Rückzugsraum im manchmal trubeligen San Cristóbal, dabei ist es gar nicht weit vom Zentrum entfernt. Die Zimmer haben eigenes Bad, Telefon, WLAN und Kabelfernsehen. Zu den Services des Hauses gehören Parkplatz, ein Restaurant mit abwechslungsreichem Frühstück, Wäscheservice und Tourbuchung.
8. Tag: Beginn unserer Dschungelexpedition
Heute beginnen wir den wohl aufregendsten Teil unserer Reise - unsere kleine Expedition in den Regenwald der Lacandonen… Von San Cristóbal aus geht unsere Reise Richtung Comitán und den Lagos de Montebello – unser Eingangstor in den Regenwald.
Langsam verändert sich die Vegetation, auf unserem Weg besuchen wir die Lagos de Montebello, die wie grünschimmernde Juwelen in einer immer tropisch werdenderen Waldlandschaft liegen.
Nach einem Picknick am Ufer des Flusses Lacantun machen wir uns bereit für unsere Kajaktour. Zwei Stunden geht es paddelnd weiter vorbei an den Anfängen des Naturschutzgebietes Monte Azules, immer wieder lassen sich Papageien und Affen sehen, die neugierig unsere Kajaks beäugen.
Mitten im Dschungel wartet dann unser Zeltlager auf uns – dort gibt es ein leckeres Abendessen bei Kerzenlicht und Dschungelgeräuschen. Wir es sich für “echte” Expeditionsteilnehmer gehört übernachten wir eine Nacht im Zelt.
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San Cristobal - Hotel Posada Jovel
Das Hotel Posada Jovel besticht durch seinen grünen Garten, eine Sonnenterrase und eine geschmackvolle Einrichtung. Das koloniale Gebäude bietet einen ruhigen Rückzugsraum im manchmal trubeligen San Cristóbal, dabei ist es gar nicht weit vom Zentrum entfernt. Die Zimmer haben eigenes Bad, Telefon, WLAN und Kabelfernsehen. Zu den Services des Hauses gehören Parkplatz, ein Restaurant mit abwechslungsreichem Frühstück, Wäscheservice und Tourbuchung.
9. Tag: Kajaktour und Dschungelwanderung

Am Morgen, nach dem Frühstück, besteigen wir wieder unsere Kajaks. Weiter geht es auf unserer Flusstour durch das Naturschutzgebiet Monte Azules. Wir möchten diesen Tag dem Regenwald widmen. Die Ureinwohner dieser Region sind die Lacandonen, sie gelten als die Ur-Maya schlechthin, sie wurden niemals mit Waffen erobert, weder von den Azteken noch von den Spaniern. Lange Zeit erhielt ihnen das ihre traditionelle Lebensweise. Heute gibt es nur noch ca. 600 Lacandonen, die zurückgezogen im Regenwald zwischen den Flüssen Usumacinta und Jatate leben. Aber nur noch wenig von ihnen leben traditionell - US-Evangelisten, Parabolantennen und der Kahlschlag des Regenwaldes haben das Leben der Lacandonen unumkehrbar verändert. So wie die Welt der Lacandonen zu Ende gehen wird, so ist auch das Verschwinden ihres Lebensraums, der nach ihnen benannten Selva Lacandona vorgezeichnet. Über 70% dieses einst 13.000 qkm großen Urwaldgebiet ist vernichtet. Geht der Trend so weiter, wird der primäre Regenwald von Chiapas in weniger als 50 Jahren komplett verschwunden sein. Ökotourismus und die Gründung des Naturschutzgebietes von Montes Azules versuchen dem Waldsterben mit Streichholz, Axt und Kettensäge Einhalt zu gebieten. Die von uns besuchten Projekte sind Bestandteil dieses Schutzgebietes.
Per Kajak und auf einer Dschungelwanderung zu einer noch nicht “entdeckten” versunkenen Mayastadt lernen wir über die noch existierende artenreiche Flora und Fauna dieses einzigartigen Ökosystem. Die Nacht verbringen wir in Lacanja, ein von den Lacandonen geführtes Dschungelcamp. Ein wahres Paradies – nicht nur für die Tiere…..
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Selva Lacandona - Zeltcamp
Übernachtung in einfachen Zelten, die unter einem Regenschutz errichtet werden.
10. Tag: Bootstour auf dem Usamacinta-Fluss und Besichtigung von Yaxchilán
Haben Sie noch genug Mückenschutzmittel und Trinkwasser dabei? Dann kommen Sie bitte an Bord (diesmal ganz entspannt, aufs Motorboot). Schon immer spielten Flüsse kulturhistorisch eine wichtige Rolle. Verbindende Schlagader in der Welt der Maya war der Rio Usumacinta, der wasserreichste Fluss Mittelamerikas. Die Ausgrabung Yaxchilán ist nur über den Fluss zu erreichen, nach 40-minutiger Bootsfahrt taucht die versunkene Stadt wie eine Halluzination in Mitten des Regenwalds auf. Wir tauchen ein in die Vergangenheit der Maya... Nach unserer Besichtigung geht unsere Fahrt zurück zum Dschungelcamp Lacanja. Ein entspanntes Bad in einer Quelle mit glasklarem Wasser lässt uns die Anstrengungen des Tages vergessen. Wir übernachten nochmals im Herzen des Dschungels unsere Cabañas liegen am Ufer des Flusses Lacanja.
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"green travel bridge" (gtb) ist eine Initiative von América Andina, der Deutschen Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit, touristischen Leistungsträgern aus Lateinamerika und des deutschen Reisevertriebs. Ziel ist es, den nachhaltigen Tourismus in Lateinamerika zu fördern. Die mit dem gtb-Logo ausgestatteten Angebote erfüllen die wesentlichen Bestandteile der "Globalen Kriterien für Nachhaltigen Tourismus" - Global Sustainable Tourism Criteria (GSTC). Die Anbieter verpflichten sich u.a. zur Maximierung des sozialen und wirtschaftlichen Nutzens für die lokale Bevölkerung, sowie der Reduzierung negativer Wirkungen auf das kulturelle und natürliche Erbe. Bei Buchung einer mit dem "green travel bridge-Logo (gtb)" gekennzeichneten Reise, leisten auch Sie einen Beitrag zur sozialverträglichen und klimafreundlichen Entwicklung in den lateinamerikanischen Ländern.Selva Lacandona - Campamento Río Lacanja
Die Selva Lacandona ist eine der Gegenden mit der größten Biodiversität in Mexiko. Inmitten dieser magischen Welt aus Riesenbäumen, Bromelien und Orchideen befindet sich das Camapmento Río Lacanjá. Rustikale Hütten am Ufer des gleichnamigen Flusses, ein eigenes Restaurant, Besucherzentrum, Schwimmzone im Fluss und ein Entdeckerpfad machen den Aufenthalt in der Selva zu einem außergewöhnlichen Erlebnis. Der Anspruch einen nachhaltigen Tourismus im Einklang mit der Natur zu betreiben, wurde jüngst durch das Zertifikat "Norma Mexicana de Ecoturismo" bestätigt. Das Campamento ist ein hervorragender Ausgangspunkt, um die archäologischen Stätten Bonampak und Yaxchilán zu besichtigen. Die Anlage verfügt über 8 rustikale Cabañas inmitten der Selva am Ufer des Flusses Río Lacanjá. Die Bäder sind ca. 50 Meter von den Hütten entfernt und haben Warmwasser. Die Zimmer besitzen Moskitonetze, Bettwäsche, sowie einen kleinen Tisch mit Stühlen und Hängematte.
11. Tag: Bonampak und Weiterfahrt nach Palenque
Unser Tag beginnt mit der Besichtigung von Bonampak. Die unglaublichen Wandmalereien von Bonampak - die künstlerisch schönsten Mesoamerikas, eine Bilddokumentation von unschätzbarem Wert. Die Anlage ist relativ klein und wird von den Lacandonen verwaltet, die hier auch überall ihr Kunsthandwerk verkaufen.
Und heute geht es wieder zurück in die Welt der “normalen” Touristen, zurück in die Zivilisation nach Palenque. Palenque gilt als der Inbegriff einer im Urwald versunkenen Maya-Stadt (wahrscheinlich wird Ihnen das nun gar nicht mehr so vorkommen nachdem was Sie in den letzten Tagen gesehen haben). An drei Seiten umgeben von dichtem Regenwald, befinden sich die Ruinen genau dort, wo die Berglandschaft Chiapas in die weite Ebene der Halbinsel Yucatán übergeht. Nur 2% der Stadt Palenque wurden restauriert und freigelegt, mehr als 1500 Gebäude liegen vom Urwald überwuchert im Dornröschenschlaf. Die Maya-Stadt Palenque existierte während der sog. klassischen Periode von ungefähr 300 - 900 n. Chr. Wie nahezu alle Städte der Klassik wurde sie um 900 n. Chr. verlassen, das Warum liegt auch hier im Dunkeln. Bustransfer (mit öffentlichem Bus nach Tulum – Fahrzeit ca. 11 Std).
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"green travel bridge" (gtb) ist eine Initiative von América Andina, der Deutschen Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit, touristischen Leistungsträgern aus Lateinamerika und des deutschen Reisevertriebs. Ziel ist es, den nachhaltigen Tourismus in Lateinamerika zu fördern. Die mit dem gtb-Logo ausgestatteten Angebote erfüllen die wesentlichen Bestandteile der "Globalen Kriterien für Nachhaltigen Tourismus" - Global Sustainable Tourism Criteria (GSTC). Die Anbieter verpflichten sich u.a. zur Maximierung des sozialen und wirtschaftlichen Nutzens für die lokale Bevölkerung, sowie der Reduzierung negativer Wirkungen auf das kulturelle und natürliche Erbe. Bei Buchung einer mit dem "green travel bridge-Logo (gtb)" gekennzeichneten Reise, leisten auch Sie einen Beitrag zur sozialverträglichen und klimafreundlichen Entwicklung in den lateinamerikanischen Ländern.Selva Lacandona - Campamento Río Lacanja
Die Selva Lacandona ist eine der Gegenden mit der größten Biodiversität in Mexiko. Inmitten dieser magischen Welt aus Riesenbäumen, Bromelien und Orchideen befindet sich das Camapmento Río Lacanjá. Rustikale Hütten am Ufer des gleichnamigen Flusses, ein eigenes Restaurant, Besucherzentrum, Schwimmzone im Fluss und ein Entdeckerpfad machen den Aufenthalt in der Selva zu einem außergewöhnlichen Erlebnis. Der Anspruch einen nachhaltigen Tourismus im Einklang mit der Natur zu betreiben, wurde jüngst durch das Zertifikat "Norma Mexicana de Ecoturismo" bestätigt. Das Campamento ist ein hervorragender Ausgangspunkt, um die archäologischen Stätten Bonampak und Yaxchilán zu besichtigen. Die Anlage verfügt über 8 rustikale Cabañas inmitten der Selva am Ufer des Flusses Río Lacanjá. Die Bäder sind ca. 50 Meter von den Hütten entfernt und haben Warmwasser. Die Zimmer besitzen Moskitonetze, Bettwäsche, sowie einen kleinen Tisch mit Stühlen und Hängematte.
12. Tag: Ankunft in Tulum
Die letzten Tage können Sie am Strand von Tulum genießen. Denn ja !, es gibt sie noch, die einsamen Strände an der Karibikküste Mexikos, an denen man unter Palmen die Seele baumeln lassen kann. Wie durch ein Wunder wurden die Strände um Tulum vom Bauboom Cancuns verschohnt. Ihre kleine Hotelanlage liegt nur wenige Kilometer von der berühmten Ausgrabungsstätte Tulums entfernt, verbunden durch einen fast menschenleeren Strand. Und so können Sie die Tage auf verschiedene Weise verbringen. Strandspaziergang und Besichtigung von Tulum oder einfach Liegestuhl oder Hängematte mit Blick auf das türkisfarbene Wasser der Karibik.
Zu den HoteldetailsHotelinfos für Reisetag 12 Palenque - Cabañas Safari
Hotel im Cabañas (Hütten)-Stil. Das Hotel Safari ist schon etwas Besonderes: Kein Fernsehen, kein Telefon und der Pool ist auch häufig nicht benutzbar. Dennoch möchte kaum ein Besucher diese Erfahrung missen. Das Safari liegt nur wenige Busminuten von der archäologischen Stätte entfernt in einem relaxten Ambiente aus Gummi- und Mangobäumen, Palmen und Wildblumen. Schwärme von Papageien und Kolobris bevölkern den üppigen Garten, ebenso Gänse, Kaninchen, Echsen und sogar ein domestizierter Hirsch. Große Palapa-Dächer umranden den Pool, darunter befinden sich Tische und Hängematten, sowie ein stets gefüllter Getränke-Kühlschrank. Die 8 Cabañas sind kreativ eingerichtet und haben ein eigenes Bad. Die Besitzer kümmern sich mit Liebe um die Anliegen der Gäste und servieren ein exzellentes Frühstück. Die Geräusche des Dschungels gibt es gratis dazu.
Tag 13: Optionaler Bootsausflug in das Naturschutzgebiet von Sian Ka'an
Haben Sie Lust auf einen letzten Ausflug dann erwartet Sie sicherlich ein letzter Höhepunkt .....die Bootstour in das Biosphärenreservat Sian Ka'an, dem “Geschenk des Himmels”. Sian Ka'an ist das bedeutendste Naturschutzgebiet an der Karibikküste Mexikos, 1987 wurde das Reservat von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklärt. 5000 Quadratkilometer große, weglose Wildnis – Mangroven, Schilfgebiete, Lagunen und Seen. Heimat von hunderten von Vögeln, Seeschildkröten, Seekühen usw. Da dieser Ausflug optional ist empfehlen wir Ihnen Ihren Ausflugvor Ort mit CESIAK (Centro Ecologico de Sian Ka'an) zu organisieren. Übernachtung in Tulum.
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Calakmul - Puerta Calakmul Lodge
Die Puerta Calakmul Lodge liegt im Biosphärenreservat Calakmul und ist Ausgangspunkt für die Besichtigung der archäologischen Stätte Calakmul, welche zusammen mit Tikal die bedeutendste Mayahauptstadt des Petén war. Die Lodge in rustikalem Stil besitzt komfortable ein- bis zweigeschossige Cabañas inmitten der Ruhe und Abgeschiedenheit des Naturschutzgebietes. Die 15 geräumigen Zimmer haben eigenes Bad mit Warmwasser, Terrasse oder Balkon. Pool, Bar und Restaurant mit W-Lan Empfang komplettieren den Service, der einen angenehmen und erholsamen Aufenthalt garantiert.
Transfer zum Flughafen Cancún am letzten Tag unserer Reise. Optional bieten wir Ihnen gern weitere Verlängerungstage am Strand an.
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Bacalar - Hotelito Amigo´s B&B
Seit 2001 steht das Amigo´s direkt am Ufer der Lagune Bacalar. Das Amigo´s ist ein nettes Bed & Breakfast Hotel mit super entspannter Atmosphäre. Die wenigen Zimmer haben Deckenventilator und Klimaanlage, eigenes Bad mit Warmwasser, eine Terrasse/Balkon mit Palapadach und fantastischem Seeblick, Satellitenfernsehen und WLAN Internet. Auf einer Veranda mit Blick auf die Lagune wird das Frühstück eingenommen.
Termine und Preise
| Reisezeit von |
bis |
Verfügbarkeit |
Preis |
Anfragen / Buchen |
| 18.12.09 |
06.01.10 |
k.A. |
2.395,- |
|
| Dieser Termin inklusive Flug! |
| 10.02.10 |
27.02.10 |
k.A. |
1.340,- |
|
| 04.08.10 |
21.08.10 |
k.A. |
1.340,- |
|
| 20.10.10 |
06.11.10 |
k.A. |
1.340,- |
|
| 23.02.11 |
12.03.11 |
k.A. |
1.340,- |
|
| 03.08.11 |
20.08.11 |
1
tv2011-08-03
k.A. |
1.340,- |
|
| 02.11.11 |
19.11.11 |
1
tv2011-11-02
k.A. |
1.340,- |
|
| Reisezeit von |
bis |
Verfügbarkeit |
Preis |
Anfragen / Buchen |
| 04.02.12 |
17.02.12 |
1
tv2012-02-04
 |
1.399,- |
 |
| 27.10.12 |
09.11.12 |
1
tv2012-10-27
 |
1.399,- |
 |
Teilnehmerzahl
TeilnehmerInnen
- Min. Teilnehmerzahl: 4
- Max. Teilnehmerzahl: 12
Leistungen
Leistungen
- Übernachtungen in landestypischen Mittelklassehotels oder Cabañas (Gästehäuser der Dörfer während der Wanderung in der Sierra Norte und in der Selva Lacandona) inkl. Frühstück
- Vollverpflegung in den Pueblos Mancomunados (Tag 4 und Tag 5)
- Deutschsprachige Reiseleitung vom Tag 1 bis Tag 15
- Alle Eintritte und Exkursionen wie im Programm beschrieben.
- Flughafentransfer Tulum - Cancun
- Flughafentransfer Oaxaca - Stadthotel Oaxaca
Nicht enthaltene Leistungen
- Persönliche Ausgaben und Trinkgelder
- Internationaler Flug (gerne sind wir Ihnen bei der Buchung behilflich)
Weitere buchbare Leistungen (auf Anfrage)
| Leistung |
Preis in € |
|
Einzelzimmerzuschlag |
300,00 € |
Zahlungsmodalitäten
- Höhe der Anzahlung in % des Reisepreises: 10%
- Restzahlung in Tagen vor Reisebeginn: 30 Tage
Programmhinweise
- Die genannten Hotels können abhängig von der Verfügbarkeit abweichen. Die endgültige Hotelliste erhalten Sie ca. 2 Wochen vor Reiseantritt mit Ihren Reiseunterlagen zugestellt.
- Projektbeschreibung Pueblos Mancomunados in der Sierra Norte / Oaxaca:
Die Bewohner der Sierra Norte nennen sich selber das Volk der Wolken und es gibt wohl kaum eine passender Bezeichnung. Hier auf über 3000m Höhe, hoch über den heißen und trockenen Zentraltälern Oaxacas befindet sich eine einzigartige Welt und ein Ökosystem das seinesgleichen sucht.
Von neun existierenden Vegetationstypen in Mexiko findet man sieben in dieser Region. Mehr als 400 Vogelarten, 350 Schmetterlingsarten und viele vom Aussterben bedrohte Säugetierarten, wie dem Jaguar, dem Tapir oder der Spinnenaffe haben hier ihr zu Hause. Die Pinien-Eichenmischwälder wurden vom WWF als eine der reichsten und vielfältigsten der Erde qualifiziert und sie gehören, mit einem Alter von mehr als zwanzig Millionen Jahren, zu einem der ältesten noch existierenden Ökosystemen der Welt.
Die zapotekischen Bewohner dieser Region leben von ihren Wäldern und ihren Bodenschätzen.
1998 wurde ein ökotouristisches Projekt ins Leben gerufen, das vor allem den Erhalt diese Natursystems gewährleisten soll - Expediciones Sierra Norte A.C. Es wurde eine kleine touristische Infrastruktur geschaffen und die Dörfer selbst (los pueblos mancomunados) organisieren die angebotenen Touren.
So werden wir während unseres Trekkings immer von einem Dorfmitglied begleitet und von ihm Vieles über Pflanzen und Tiere und deren Nutzung lernen.
Unsere Tagesetappen beschränken sich auf maximal fünf Stunden Wanderzeit täglich, so bleibt immer noch genug Zeit um Einblicke in das Dorfleben zu bekommen oder Gespräche mit den Einheimischen zu führen. Die Übernachtungen finden in den einfachen Gästehäusern der Dörfer statt.
Frühstück, Mittagessen und Abendessen gibt es im jeweiligen Comedor (lokales Restaurant).
Ihr Gepäck wird von unserem Kleinbus transportiert, der uns von Ort zu Ort begleitet. Die Dörfer sind über Funk miteinander verbunden, unser Bergführer steht mit ihnen über Funkgerät in ständigem Kontakt.
Wandern sie mit uns über den Wolken.....
- Projektbeschreibung Kulturzentrum Na Bolom:
Das Na Bolom wurde 1951 gegründet von dem dänischen Forscher und Anthropologen Franz Blom und seiner Frau, der schweizer Journalistin und Fotografin Gertrude Duby-Blom. Beide widmeten ihre Leben der Erforschung und Dokumentation der Mayakulturen. Trudis Lebensthema war die Selva Lacandona, der Wald und seine Menschen. Das Bildarchiv des Hauses umfasst mehr als 50.000 Fotografien, die das Alltagsleben, die Kultur und die Traditionen der Lakandonen dokumentieren. Die Bibliothek ist eine der umfangreichsten des Landes, mehr als 5.000 Bücher, Manuskripte und Landkarten, die wichtigsten Quellen zur Geschichte und Tradition der Mayas befinden sich hier.
Das Haus dient heute als Studienzentrum und kultureller Treffpunkt. Es werden Lesungen angeboten, Sprachkurse in Spanisch, Tzotzil und Tzeltal, Fotographie-, Web- und Töpferkurse veranstaltet. Alle Einnahmen kommen dem Zentrum zu Gute und so können weiterhin zahlreiche Gemeindeprojekte unterstützt werden.
Für die Lakandonen bietet das Haus eine Art zweites zu Hause, hier bekommen sie medizinische Hilfe und können essen und schlafen.
So lebt die Arbeit von Franz und Trudi Blom weiter.
- Schlafsäcke/Decken für die Wanderung in den Pueblos Mancomunados und die Dschungelexpedition werden vor Ort gestellt.
Allgemeine Reisehinweise
Generelle Hinweise
- Die im Reiseverlauf genannten Hotels gelten vorbehaltlich Verfügbarkeit. Sollte eines oder mehrere der genannten Hotels ausgebucht sein erfolgt die Unterbringung in vergleichbaren Unterkünften.
- Bitte beachten Sie, dass wir die Reise bis spätestens 4 Wochen vor Reiseantritt absagen müssen, sollte die Mindestteilnehmerzahl bis zu diesem Zeitpunkt nicht erreicht sein.
- Bei Buchung eines halben Doppelzimmers sind wir verpflichtet den Einzelzimmerzuschlag zu berechnen. Dieser wird sofort zurückerstattet, sobald sich ein Doppelzimmerpartner findet.
- Bitte bedenken Sie, dass Reisen in Lateinamerika von teilweise abenteuerlichem Charakter sind und dass es trotz perfekter Organisation immer mal wieder zu kleinen Änderungen kommen kann, insbesondere wenn die Witterungsbedingungen dies erfordern.
- Fotos © Vision21, Carlos Sanchez, Bruce Herman, Alfredo Martinez, mexikanisches Fremdenverkehrsamt

Ihr atmosfair Beitrag
Für den Hin- und Rückflug für eine Person nach Mexiko entstehen klimarelevante Emissionen in Höhe von etwa 7120 kg.
Durch einen freiwilligen Beitrag von 168 EUR an ein Klimaschutzprojekt, z.B. in Indien können Sie zur Entlastung unseres Klimas beitragen.
Mehr dazu finden Sie unter
www.atmosfair.de
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