Erlebnisreise "Mundo Maya"

Kultur & Begegnung
Kultur & Begegnung
Auf unseren Kultur- und Begegnungsreisen nehmen wir uns Zeit, Land und Leute intensiv zu erleben. Die Begegnung mit Lateinamerika und die kompetente Wissensvermittlung durch unsere einheimischen Reiseführer geben diesen Touren den Charakter einer Studienreise.

Projektpartner, mit denen wir schon seit vielen Jahren zusammenarbeiten, empfangen uns herzlich und vermitteln uns einen authentischen Einblick in den Alltag und die Lebensbedingungen auf dem Kontinent.
Diese Erlebnisreise durch Guatemala und Mexiko entführt uns in die mystische Welt einer gar nicht so untergegangenen Kultur. Verborgen im Regenwald überdauerten nicht nur die gewaltigen Tempel der Maya, sondern auch ihre Sprachen und Traditionen. Wir durchqueren Guatemala, machen einen kleinen Abstecher nach Honduras und nehmen schließlich Kurs auf das südliche Mexiko, wo wir die bedeutendsten Ruinenstätten erforschen und dem bunten Leben der Indios.

Höhepunkte:
• Atitlánsee, einer der schönsten Seen überhaupt
• Farbenprächtiger Markt von Chichicastenango
• Besichtigung der wichtigsten Ausgrabungen in Guatemala, Mexiko und Honduras
• Urwaldcamp in der Selva Lacandona
• Tierbeobachtung in Celestún
• Karibische Palmenstrände zum Relaxen

Reisetage

1. Tag: Anreise

Flug nach Guatemala City. Transfer nach Antigua und Übernachtung in einem kleinen, landestypischen Stadthotel.



2. Tag: Antigua - Stadtrundgang und Besuch des Maximón

Heute widmen wir uns nach dem Frühstück zunächst der schönen Kolonialstadt Antigua, einer der ältesten Städte Lateinamerikas.
Am Hotel werden wir von unserem Reiseleiter abgeholt und unternehmen einen Rundgang, vorbei an den schönsten und wichtigsten Gebäuden der Stadt. Dabei vermittelt uns unser Reiseleiter viel Wissenswertes über die Geschichte der wunderschönen kolonialen Stadt und ihre Menschen. So war Antigua z.B. von 1543 bis 1773 Hauptstadt und wissenschaftliches und kulturelles Zentrum von ganz Zentralamerika. Nachdem die Stadt nach einem schweren Erdbeben im Jahr 1773 komplett zerstört worden war, wechselte der Sitz der Hauptstadt in das heutige Guatemala City.
Wer heute nach Antigua kommt, hat das Gefühl in eine andere Zeit zu reisen. Man taucht ein in eine Atmosphäre, die jedermann sofort in die Zeit der Kolonialisierung zurückversetzt: Kopfsteingepflasterte Straßen, Pferdekutschen, schöne koloniale Gebäude und Kirchen, aber auch großzügige Plätze und schattige, grüne Parks laden zum Bummel durch eine längst vergangene Zeit ein. Nicht umsonst wurde die für Guatemala einzigartige Stadt im Jahr 1979 zum "Kulturerbe der Menschheit" ernannt.
Der Nachmittag steht zur freien Verfügung um Geld zu tauschen, erste Einkäufe vorzunehmen oder aber eine Tour in die Umgebung zu unternehmen (nicht inkl.). Gerne empfehlen wir Ihnen ein interessantes Programm wie z.B. eine Fahrt mit dem "Chicken Bus“ in den Nachbarort San Antonio Aguascalientes zu einer Weberinnen-Kooperative. Hier stellen die Dorffrauen Webarbeiten und Stickereien her und verkaufen diese.
Bei einem Besuch bei Don Filiberto und seinen 13 Kindern, in dem kleinen Ort San Miguel Escobar, erhalten Sie einen Einblick in das Leben eines Bauern in Guatemala, unterhaltsam verknüpft mit spannenden Geschichten aus dem Leben des alten Mannes.
Zur Auswahl stehen aber auch ein Besuch auf einer Kaffeeplantage, einer Macadamia-Nuss-Farm oder eine geführte Radtour in die Umgebung. Übernachtung in Antigua. (F/-/-)



3. Tag: Der Markt von Chichicastenango

Heute erwartet uns einer der schönsten Märkte in ganz Guatemala.
Nach dem Frühstück brechen wir auf nach Chichicastenango. Die schöne Fahrt führt vorbei an vielen, kleinen Dörfern und durch fruchtbare Ebenen, wo neben den für die Region typischen schwarzen Bohnen auch Broccoli und Erbsen für den Export angebaut werden. Kurz vor Chichicastenango passieren wir den Mirador Santo Tomás. Von hier reicht der Blick bei guten Sichtverhältnissen bis in die hohen Berge der Sierra de los Chuchumatanes. Bei unserer Ankunft erwartet uns bereits geschäftiges Treiben auf dem Marktplatz der Stadt. Wir nehmen uns ausgiebig Zeit, um in Ruhe über den farbenprächtigen und lebhaften Markt zu schlendern, die Atmosphäre zu genießen und schöne Andenken zu erstehen.
Die Auswahl an bunten, traditionellen Handarbeiten ist überwältigend, aber auch Obst und Gemüse bereichern das große Angebot. Sofern es die Zeit nach unserem Marktbesuch noch erlaubt, kann optional die zeremonielle Stätte Pascual Abaj, die nur wenige hundert Meter außerhalb des Ortes liegt, besucht werden. Im Anschluss geht die Fahrt weiter an den Atitlánsee. Umgeben von drei pittoresken, steil aufragenden Vulkanen wurde der See nicht umsonst von Forschungsreisenden und Schriftstellern als einer der schönsten Seen überhaupt tituliert. Nach unserer Ankunft am Seeufer in dem kleinen, jedoch recht touristischen Ort Panajachel steigen wir um in ein Boot und steuern in Richtung Einsamkeit nach Jaibalito. Am Rande dieses winzigen Dörfchens und direkt am Seeufer liegt unser schönes Hotel mitten in einem üppig angelegten Garten. Von jedem der Zimmer haben Sie einen fantastischen Blick auf den See und die gegenüberliegenden Vulkane. Hübsch angelegte Natursteinterrassen bieten Gelegenheit für ein Sonnenbad oder den direkten Sprung ins kühle Nass. Hier lässt es sich die kommenden zwei Tage herrlich Erholen und Genießen.
Übernachtung in Jaibalito (F/-/-)



4. Tag: Atitlánsee

Entlang des Ufers am Atitlánsee liegen 14 malerische, kleine Mayadörfer der Kakchiquel- und Tzutuhil Familien verteilt, von denen wir drei auf unserem heutigen Bootsausflug besuchen werden. Über das spiegelglatte Wasser des Sees, immer mit imposantem Blick auf die Vulkane, starten wir unsere Tour in Richtung Santiago Atitlán, dem größten und bedeutendsten der am Ufer liegenden Dörfer.
Neben der großen kolonialen Kirche aus dem Jahr 1566 lohnt hier ein Abstecher ins Haus des Maximón, einer Heiligenfigur der Maya. Wie ein Mensch gekleidet - Hut, Anzug, Krawatte, Sonnenbrille - sitzt er in einem dunklen, im flackernden Kerzenlicht erscheinenden Raum, empfängt Opfergaben und erhört Gebete. Schnaps, Zigarren, Kerzen,… Die Luft ist erfüllt vom Murmeln der Betenden und vom Duft der Opfergaben. Oft muss man fragen, in welchem Haus und bei welcher Familie der Maximón derzeit seine Opfergaben empfängt, da der Aufenthaltsort in regelmäßigen Abständen von Haus zu Haus wechselt.
Auch die Trachten des Ortes sind besonders zu erwähnen. Auf unserem Spaziergang durch das Dorf können wir die aufwendig schön bestickten Huipiles und den Kopfschmuck der Frauen bewundern. Weiter geht es mit dem Boot in die am Ufer liegenden Dörfer San Antonio Palopó und Santa Catarina Palopó. Auch hier hat jedes der Dörfer eine eigene Tracht, die es zu bewundern gilt. Beide Dörfer leben vorwiegend vom Gemüseanbau. Es werden aber auch Schilfrohrmatten geflochten und Webarbeiten angefertigt, die in Sololá auf dem Markt verkauft werden. Auch wir werden hier die Gelegenheit haben, handgefertigte Webwaren direkt "beim Hersteller“ zu kaufen.
Der Nachmittag steht uns zur freien Verfügung, um die herrliche Umgebung und die schöne Hotelanlage zu genießen. Übernachtung in Jaibalito (F/-/-)



5. Tag: Atitlánsee

Vom Hotel aus gibt es vielfältige Unternehmungsmöglichkeiten, um den heutigen Vormittag an diesem wunderschönen Ort zu genießen: Es stehen Mietkayaks für eine individuelle, kleine Bootstour über den See zur Verfügung. Wer eine größere Tour unternehmen möchte und eine gute Kondition mitbringt kann sich am Vortag über die Möglichkeit einer Besteigung des Vulkan San Pedro informieren. (Preise und nähere Informationen zu den Mietkayaks und der Vulkanbesteigung erhalten Sie von Ihrem Reiseleiter). Am frühen Nachmittag treffen wir uns dann alle mit gepackten Koffern am Steg des Hotels, um mit dem Boot nach Panajachel überzusetzen und anschließend zurück nach Antigua zu fahren. Übernachtung in Antigua (F/-/-)



6. Tag: Die Stelen von Copán

Heute heißt es früh aufstehen, denn uns erwartet ein weiterer Höhepunkt der Reise für den wir jedoch zunächst über die Grenze nach Honduras reisen: Die Ausgrabungsstätten von Copán.
Unterwegs machen wir Halt an dem Kinderkrankenhaus und Waisenhaus "Dispensario Bethania“ in Jocotán. Das Krankenhaus wird von Nonnen geführt und hat es sich zur Aufgabe gemacht, verstoßene, unterernährte und misshandelte Kinder aufzunehmen, zu betreuen und medizinisch zu versorgen. Es werden köstliches hausgemachtes Mango- und Ananas-Gelee und selbst hergestellte Naturkosmetikprodukte wie z.B. Avocado-Shampoo zum Verkauf angeboten. Einnahmen helfen, die laufenden Kosten zu decken.
Am späten Vormittag erreichen wir dann die Ruinen von Copán. In einem weiten Flusstal gelegen, gleich hinter dem schönen kolonialen Ort Copán Ruinas, erreichen wir die Pforte zu einer der herausragendsten Ausgrabungsstätten der Maya überhaupt. Während Tikal bekannt ist für das enorme Ausmaß des Ausgrabungsareals und die riesenhaften Tempelanlagen - was nur vermuten lässt, um was für eine gewaltige Stadt es sich einmal gehandelt haben muss - kann man in Copán die Kunst der Maya im Detail bewundern. Eine überwältigende Anzahl äußerst gut erhaltener bildhauerischer Meisterwerke zieren über das ganze Areal verteilt Stelen und Überreste der Tempel. In keiner weiteren Ausgrabungsstätte der Mayakultur finden sich Überlieferungen in vergleichbarer Qualität, weshalb Copán einen unschätzbaren Wert für die Erforschung dieser antiken Kultur darstellt und im Jahr 1980 durch die UNESCO zum Weltkulturerbe erklärt wurde. Besonders zu erwähnen ist die berühmte Hieroglyphentreppe. Auf ihren 63 Steinstufen ist das größte in Stein gehauene Schriftwerk der Mayawelt verewigt.
Wir unternehmen einen geführten Rundgang durch die Ruinenstadt auf dem wir von unserem Reiseleiter einen ausführlichen Einblick in die Kultur der Maya und eine Idee des damaligen Lebens bekommen. Im Anschluss an die eindrucksvolle Besichtigung der Ruinen steht der Nachmittag zur freien Verfügung. Das kleine Städtchen Copán Ruinas lädt mit seinen kopfsteingepflasterten Straßen und den hübschen, teilweise noch im Kolonialstil erhaltenen Häuschen zum Bummeln ein. In der näheren Umgebung gibt es darüber hinaus eine Vielzahl von weiteren Unternehmungsmöglichkeiten, wie z.B. einen Besuch im Vogelreservat für tropische Vogelarten “Montaña de la Guara”. (nicht inkl., Informationen erhalten Sie hierzu vom Reiseleiter). Übernachtung in Copán Ruinas (F/-/-)



7. Tag: Die Stelen von Quiriguá - Rio Dulce

Erstes Ziel des heutigen Tages sind die Stelen der alten Mayastadt Quiriguá, die wir auf unserem Weg nach Río Dulce passieren. Auch wenn die Ausgrabungsstätte nicht so groß ist wie Copán oder gar Tikal - die hier sichtbaren Stelen gehören auf jeden Fall zu den Schönsten und Bedeutendsten in ganz Zentralamerika. Nach einer interessanten Führung über das Ausgrabungsareal setzen wir unsere Fahrt fort und erreichen gegen Mittag den Río Dulce. Den Nachmittag und die Nacht verbringen wir in einer schönen, direkt am Ufer des Izabal Sees und inmitten üppiger Natur gelegenen Hacienda, die sich dem nachhaltigen Tourismus verschrieben hat. Hier können Sie durch den Dschungel wandern, eine Canopy-Tour buchen, Kayaks mieten oder einen Reitausflug unternehmen. (nicht inkl.; Preise und Informationen erhalten Sie vom Reiseleiter). Übernachtung in Fronteras (F/-/-)



8. Tag: Bootstour auf dem Río Dulce - Tikal

Unsere Bootstour auf dem Río Dulce führt uns heute Morgen durch den gleichnamigen Nationalpark der sich von Fronteras bis an die Mündung des Flusses in Livingston in die Karibik erstreckt. Unterwegs machen wir Halt am Chocón Machacas Naturreservat, das zum Schutz der wenigen dort noch lebenden Seekühe errichtet wurde. Wir passieren Mangrovenwälder, tropischen Regenwald, zahlreiche Vogelbrutinseln, heiße Quellen und machen einen Abstecher in den wohl schönsten Nebenarm des Río Dulce - den Río Tatin. Auch das spanische Fort Castillo San Felipe, das idyllisch am Lago de Izabal liegt, ist eine Station auf unserer Tour. Am Nachmittag brechen wir von Río Dulce auf und fahren nach Tikal. Übernachtung in Tikal (F/-/A)



9. Tag: Die legendäre Mayastadt Tikal - Tempel im Regenwald

Früh morgens, bevor die ersten Tagestouristen aus Guatemala City Tikal erreichen, beginnen wir unsere Führung auf dem Gelände der Ruinen. Im Vergleich zu den bereits gesehenen Ausgrabungsstätten Copán und Quiriguá gilt das erst 1955 entdeckte Tikal als die größte je freigelegte antike Stadt der Maya. Ein Besuch des heute als Nationalpark und Weltkulturerbe erklärten Geländes ist ein Erlebnis der Sonderklasse. Neben der großen Anzahl an faszinierend gut erhaltenen Tempeln beheimatet das Areal eine artenreiche Flora und Fauna. Auf unserem Rundgang, vorbei an den gewaltigen, tief im Regenwald versteckten Tempel- und Gebäudekomplexen, begegnen uns zahlreiche Vogelarten. Mit etwas Glück können wir Brüll- und Spinnenaffen in den Baumwipfeln beobachten. Sogar Ozelots und Jaguare leben im Park. Nach einer spannenden Führung durch die Ruinen von Tikal besuchen wir das dortige Museum Silvanus G. Morley. Hier sind neben einer nachgebildeten Grabkammer eines der Herrscher der Stadt wertvolle Stücke von Keramik, Schmuck und Knochenschnitzereien zu sehen. In Absprache mit der Gruppe und dem Reiseleiter kann der Aufenthalt in Tikal flexibel ausgedehnt werden. Sie können so die Gelegenheit nutzen noch einmal auf eigene Faust in den Park zurückzukehren und auf einem der Tempel stehend den Sonnenuntergang zu beobachten. Begleitet von den aufgeregt krächzenden Papageien, die auf dem Weg zu ihren Schlafplätzen in großer Zahl unter uns durch die Abendsonne fliegen, ist dies noch mal ein wirklich lohnendes Schauspiel! Anschließend fahren wir nach Flores am Lago de Peten Itzá. Übernachtung in Flores (F/-/-)



10. Tag: Aufbruch nach Mexiko zur Selva Lacandona

Nach dem Frühstück erwartet uns der letzte Transfer durch Guatemala auf dem Weg nach Mexiko. Am späten Vormittag erreichen wir Bethel, verabschieden uns von unserem Reiseleiter, und steigen um in ein Boot. Entlang des Flusses Usumacinta steuern wir der Grenze Mexikos entgegen. Nach ca. einer dreiviertel Stunde erreichen wir Corozal, wo uns unser Reiseleiter für die kommenden 10 Tage bereits erwartet. Und schon befinden wir uns in einem der interessantesten Bundesstaaten Mexikos. Archäologische Stätten, die Jahrhunderte lang von dichtem Urwald überwuchert worden sind und grandiose Natur erwartet uns. Nachdem das Gepäck sicher verstaut wurde fahren wir ca. 40 Minuten flussaufwärts bis nach Yaxchilán (die Stadt der großen Steine). Die Ruinen, von denen heute nur noch ein Teil zu besichtigen ist, werden nur selten von Touristen besucht. Somit können wir die mystische Atmosphäre dieser bedeutenden Stadt, die teilweise auch Copán und Tikal beherrscht hat, in Ruhe auf uns wirken lassen. Wir fahren weiter in den Lacandonen-Urwald. Die Menschen dieser Bevölkerungsgruppe sind die letzten Nachkommen der Maya. Von der Kolonialisierung kaum beeinflusst, konnten Sie bis heute ihre Traditionen und ihre Kultur pflegen und erhalten. Die Nacht verbringen wir im rustikalen, urigen Dschungelcamp (einfache Bedingungen, Gemeinschaftsdusche/-WC), das von den Lacandonen bewirtschaftet wird und somit eine zusätzliche Einkommenquelle darstellt. Übernachtung im Dschungelcamp, einfache Bedingungen, Gemeinschaftsdusche/-WC. (F/-/-)



11. Tag: Selva Lacandona

Der Vormittag steht ganz im Zeichen des Regenwaldes. Bei einer 3- bis 4-stündigen Dschungelwanderung erkunden wir das Gebiet um die Lodge. Begleitet werden wir von einem Lacandonen, der uns in die Geheimnisse der Tier- und Pflanzenwelt einführt. Ein kleiner Wasserfall bietet während der Tour eine willkommene Erfrischung. Den Nachmittag nutzen wir für einen Besuch von der archäologischen Stätte von Bonampak, das im dichten Urwald verborgen am Usumacinta Fluß gelegen ist. Sie werden beeindruckt sein von den Wandmalereien im "Tempel der Bilder“, die Szenen aus der klassischen Maya-Periode abbilden. Die Nacht verbringen wir erneut in unserem Dschungelcamp und schlafen mit den Hintergrundgeräuschen des Regenwaldes ein…
Übernachtung im Dschungelcamp, einfache Bedingungen, Gemeinschaftsdusche/-WC. (F/-/-)



12. Tag: Golondrinas Wasserfälle

Nach unserem 2-tägigen Ausflug in den tiefsten Regenwald kehren wir heute wieder zurück in die "Zivilisation“. Auf unserem Weg nach Palenque machen wir Halt an den wunderschönen Golondrinas Wasserfällen, die eine wunderbare Alternative zu den häufig besuchten Wasserfällen Agua Azul und Misol Ha darstellen. Die Nacht verbringen wir in Palenque (F/-/-).



13. Tag: Palenque

Wer verbindet mit Mexiko nicht die archäologische Stätte von Palenque? Sie ist die wohl wichtigste Mayastätte Mexikos. Nachdem sie ca. 1000 Jahre vergessen im tiefen Regenwald verborgen war, wurde sie 1785 von spanischen Truppen auf der Suche nach Gold wieder entdeckt.
Nach einem eingehenden Besuch der Anlage, die an drei Seiten von Regenwald umgeben ist, fahren wir weiter durch die Ausläufer des Hochlandes von Chiapas bis hinab auf die Halbinsel Yucatán.
Nachdem wir in Palenque den Touristenströmen nicht entgehen konnten wird unser nächstes Ziel wieder ganz nach dem Geschmack der "Entdecker“ unter uns sein. Wir erreichen unsere Lodge in Calakmul, die in dem gleichnamigen Biosphärenreservat gelegen ist. Hier finden sich im tropischen Regenwald riesengroße Ceiba-Bäume mit einem Umfang von bis zu fünf Metern! Hier kann man mit etwas Glück Opossums, Gürteltiere, Leguane etc. beobachten. Bei einer Nachtwanderung streifen wir später durch das Revier des Jaguars... Übernachtung in einer Regenwaldlodge in Calalkmul. (F/-/-)



14. Tag: Calakmul

Calakmul ist die größte der bisher entdeckten Maya-Stätte überhaupt. Mit bis zu 30.000 Einwohnern stellte die Stadt neben Tikal eine der Großmächte der Maya-Epoche dar. Am Vormittag nehmen wir uns ausgiebig Zeit um die archäologische Anlage mit den größten Pyramiden der Mayawelt zu erkunden. Danach setzen wir unsere Reise nach Campeche fort. Dies ist die Hauptstadt des gleichnamigen Bundesstaates und ist der bedeutendste Hafen Yucatáns. Lange Zeit war sie das Ziel von Piratenangriffen. Zum Schutz wurde eine Festungsanlage gebaut, die bis heute eine der am besten erhaltendsten Anlagen Amerikas ist. Den Abend verbringen wir in der charmanten, kleinen Stadt, die 1996 von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklärt wurde. Übernachtung in Campeche (F/-/-)



15. Tag: Uxmal

Vorbei an zahlreichen kleinen Mayadörfern fahren wir heute durch die so genannte Puuc-Region nach Uxmal. Das wichtigste Bauwerk ist sicherlich die 38 Meter hohe “Pyramide des Zauberers”. Diese wurde der Legende nach von einem Zwerg in nur einer einzigen Nacht erbaut… Nachdem wir in den letzten zwei Tagen in die Kultur Mexikos eingetaucht sind lassen wir den Abend in aller Ruhe ausklingen…Wir fahren weiter in das kleine Fischerdorf Celestún. Hier erwartet uns ein schöner, kleiner Strand und optional frischer Fisch, der über dem Lagerfeuer gegrillt wird. Übernachtung in Celestún (F/-/-)



16. Tag: Biosphärenreservat Celestún

Den Vormittag nutzen wir für einen Besuch im Biosphärenreservates. Celestún ist mit seinen über 300 Vogelarten ein Paradies für Birdwatcher. Doch auch Kaimane und Schildkröten können hier beobachtet werden. Ein besonderes Highlight sind jedoch die unzähligen Flamingos, die wir von unserem Boot beobachten können. Das pinkfarbene Federkleid steht im Kontrast zu dem blauen Wasser und ergibt somit ein wunderschönes Fotomotiv. Weiter geht es nach Mérida, der Hauptstadt Yucatáns. Die so genannte "weiße Stadt“ versprüht einen kolonialen Charme, der Ihnen sicherlich gefallen wird. Insbesondere am Wochenende füllt sich der Zócalo, der Hauptplatz der Stadt, mit Luftballonverkäufern, Musikern und flanierenden Familien und bietet eine perfekte Kulisse um das mexikanische Flair zu genießen. Übernachtung in Mérida (F/-/-)



17. Tag: Chichén-Itzá

Nach einem kurzen Abstecher zum Konvent von Izamal, dem größten und schönsten Yucatáns, geht es weiter nach Chichén-Itzá. Die Maya- und Toltekenstadt wurde um zwei große Cenoten - mit herrlich klarem Wasser gefüllte, eingestürzte Kalksteinhöhlen - errichtet, die die Wasserversorgung gewährleisteten. Zentrales Bauwerk ist "El Castillo“, eine 30 Meter hohe Stufenpyramide, die aufgrund Ihrer Konstruktion (insgesamt 365 Stufen) Rückschlüsse auf die umfassenden astronomischen Kenntnisse der Maya zulässt. Nach den Besichtigungen der letzten Tage haben wir uns nun eine Erholung verdient. Wir fahren weiter bis nach Chiquila, von wo wir mit dem Boot auf die kleine Karibikinsel Holbox übersetzen. Hier hat der Massentourismus noch keinen Einzug gehalten. Breite Strände mit feinem, weißen Sand, relaxtes Flair und Erholung pur stehen die nächsten beiden Tage auf dem Programm…Übernachtung in Holbox (F/-/-)



18. Tag: Karibiktraum Holbox

Entspannung pur am Karibikstrand.
Übernachtung in Holbox (F/-/-)



19. Tag: Karibiktraum Holbox

Entspannung pur am Karibikstrand.
Übernachtung in Holbox (F/-/-)



20. Tag: Adiós Mexiko

Heute heißt es Abschied nehmen vom Paradies, unsere Erlebnisreise durch Guatemala und Mexiko nähert sich dem Ende. Mit der Fähre geht es von Holbox nach Chiquila und weiter nach Cancún. Wir sagen Adiós!



Termine und Preise

Reisezeit von bis Verfügbarkeit Preis Anfragen / Buchen
29.10.10 17.11.10 2.445,-  
18.02.11 09.03.11 2.445,-  
Teilnehmerzahl

TeilnehmerInnen

  • Min. Teilnehmerzahl: 6
  • Max. Teilnehmerzahl: 12


Leistungen

Leistungen

  • 17 Übernachtungen im Doppelzimmer in landestypischen Hotels & Lodges inkl. Frühstück laut Detailprogramm
  • 2 Übernachtungen in einem einfachen Dschungelcamp mit Gemeinschaftsdusche/ -WC inkl. Frühstück
  • deutschsprachige Reiseleitung vom 1. bis zum 18. Tag
  • Abendessen in Tikal
  • Transfers im klimatisierten Kleinbus laut Detailprogramm
  • Eintrittsgelder, Besichtigungen und Tagestouren laut Detailprogramm
  • Reisepreissicherungsschein

Nicht enthaltene Leistungen

  • internationaler Flug (gerne sind wir Ihnen bei der Buchung behilflich)
  • sonstige Mahlzeiten und Getränke
  • Trinkgelder
  • fakultative Ausflüge
  • Ausreisesteuern für Guatemala und Mexiko
  • Reiseversicherungen

Weitere buchbare Leistungen

Leistung Preis in €
Reiseversicherung
Einzelzimmerzuschlag 465,00 €

Zahlungsmodalitäten

  • Höhe der Anzahlung in % des Reisepreises: 10%
  • Restzahlung in Tagen vor Reisebeginn: 30 Tage


Allgemeine Reisehinweise

Generelle Hinweise

  • Wir behalten uns vor, die Reise abzusagen, sollte die Mindestteilnehmerzahl bis spätestens 30 Tage vor Reiseantritt nicht erreicht sein.

Ihr atmosfair Beitrag

Für den Hin- und Rückflug für eine Person nach Mexiko entstehen klimarelevante Emissionen in Höhe von etwa 7160 kg.
Durch einen freiwilligen Beitrag von 168 EUR an ein Klimaschutzprojekt, z.B. in Indien können Sie zur Entlastung unseres Klimas beitragen.
Mehr dazu finden Sie unter www.atmosfair.de



Sie haben Fragen?

Ihr Ansprechpartner

Kathrin Ostermann Kathrin Ostermann

Tel: 0251-28919401

k.ostermann@america-andina.de
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