Galápagos Motorsegler "Encantada"

Naturerlebnis
Naturerlebnis
Auf unseren Entdeckungen unter dem Motto Natur pur steht die Tier- und Pflanzenwelt im Mittelpunkt. Fernab der Zivilisation findet der Naturfreund in Lateinamerika die letzten großen Abenteuer der Artenvielfalt.

Das Staunen vor den Naturwundern und die Erkenntnis der Zusammenhänge in den Ökosystemen ergänzen sich zu einem unvergesslichen Erlebnis und tragen zu einem aktiven Erhalt der Naturräume bei.
Erleben Sie Galápagos auf unserem Motorsegler Encantada. Das Boot ist eine 2003 komplett erneuerte Sailor Motoryacht, die ihren Passagieren auf der Fahrt durch die südamerikanischen Galapagosinseln sechs geräumige Doppelkabinen mit jeweils privatem Bad, und heißem Wasser bietet. Reisen Sie bequem: Ein großes Sonnendeck lädt zum Ausspannen ein. Wer dennoch Aktivität sucht, kann problemlos von der Yacht aus schnorcheln oder auch tauchen gehen. Die Crew besteht aus sechs Personen, ein zweisprachiger (Englisch und Spanisch) Naturführer inbegriffen.

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Reisetage

1. Tag: Willkommen auf Galápagos!

Ankunft auf dem Flughafen der Insel Baltra. Die Insel, einst Luftwaffenstützpunkt der USA und heute Hoheitsgebiet des ecuadorianischen Militärs, ist für Besucher gesperrt - nur der Weg vom Flughafen mit dem Zubringerbus zum Pier ist erlaubt. Mit einer kleinen Personenfähre werden Sie den Kanal Itabaca überqueren, um auf die Insel Santa Cruz überzusetzen.
Auf der Insel Santa Cruz angekommen, können Sie heute die Galápagos-Riesenschildkröten in ihrer natürlichen Umgebung beobachten. Dazu besuchen Sie ein Reservat bei La Caseta und El Chato im Südwesten der Insel Santa Cruz. Der fünf Kilometer lange aber einfach zu gehende Weg zu dem 1964 geschaffenen Reservat führt zunächst durch landwirtschaftliche Flächen. Vorbei an den wenigen verbliebenen Sonnenblumenbäumen (Scalesia) und dichtem Gestrüpp von eingeführten, dornigen Caesalpinia bonduc-Büschen gelangen Sie schließlich in die Wälder der Übergangszone. Neben den mittlerweile wieder 2000 bis 3000 Riesenschildkröten sind hier viele Landvögel, wie Sumpfohreulen, Regenkuckucke oder Rubin- und Galápagos-Tyrannen zu beobachten. Aus der Gruppe der Darwinfinken sind zum Beispiel Waldsängerfinken und Spechtfinken vertreten.
Die berühmte Charles-Darwin-Forschungsstation auf Santa Cruz, aus den Mitteln der gleichnamigen Stiftung errichtet, ist heute das wissenschaftliche Zentrum des Galápagos-Archipels. Biologen aus aller Welt arbeiten hier an der Erforschung der besonderen Begebenheiten der Inseln für die Tier- und Pflanzenwelt. Hier werden Nationalparkführer ausgebildet, Seminare für Lehrer und Studenten veranstaltet, Veröffentlichungen verfasst und finanzielle Mittel eingeworben.
Spannend ist auch die Tatsache, dass in Zusammenarbeit mit der Nationalparkverwaltung Wege zur Ausrottung von inselfremden eingeführten Pflanzen und Tieren entwickelt und zugleich Zuchtprogramme für bedrohte heimische Tierarten erforscht werden.
Der berühmte "lonesome George", der einsame George, war einst auf Pinta zu Hause. In der Station wird der letzte Nachkömmling einer inselspezifischen Riesenschildkrötenart - und ebenso berühmt wie tragisches Aushängeschild für die Galápagos-Inseln - ganz besonders behütet.



2. Tag: Insel Floreana: Die legendäre Post Office Bay auf Floreana und zur Flamingo-Lagune

Die Insel Floreana zählt mit ihren 100 Einwohnern zu den wenigen bewohnten Inseln des Archipels. Auf einer Fläche von 173 km² sind 98 Prozent als Nationalpark ausgewiesen. Interessant auf der Insel ist die Punta Cormorán. Von einem Strand in Sichelform, wo Pelikane leben, führt ein 400 Meter langer Trockenwaldweg über eine Anhöhe mit freier Sicht auf die große Flamingo-Lagune bis an einen weißen Strand.
Zwischen zwei Tuffsteinkegeln gelegen, herrscht dort eine besondere Atmosphäre, die den empfindlichen und bedrohten Vögeln zugute kommt. Es ist die wahrscheinlich größte Flamingo-Lagune von ganz Galápagos. Hier gibt es auch mehrere Arten von Küstenvögeln, die neben den Flamingos beobachtet werden können: Stelzenvögel, Spießenten und andere Wandervögel. Dies Gebiet gilt als einzigartig aufgrund der großen Anzahl an endemischen Pflanzen.
Beliebt ist der Strand auch bei Meeresschildkröten, die ihn zum Vergraben ihrer Eier aufsuchen. Die geschlüpften Jungen laufen unter den Augen der patrouillierenden Fregattvögel um ihr Leben über den Sand ins Meer.
Nicht weit entfernt liegt ein besonders guter Schnorchelplatz in einem nördlich vorgelagerten Korallenriff, Corona del Diablo.
Mit den Piraten begann die lange Periode der Ausbeutung von Galápagos, die ab 1800 im Zeitalter des Walfangs ihren traurigen Höhepunkt fand. Englische und amerikanische Walfänger gingen im Pazifik auf Pottwaljagd und nutzten die Inseln als Nachschubstation für Schildkrötenfleisch. Aus dieser Zeit stammt auch ein hölzernes Fass, das von Walfängern auf Floreana abgestellt wurde und einst den Seefahrern als Briefkasten diente. Auch Touristen nutzen das Postamt heute gerne. Abgesehen von der Poststation war die Bucht auch Anlegestelle für die ersten Siedler.



3. Tag: Insel Española: Eine phantastische Vogelwelt und baden zwischen Seelöwen

Die Insel Española misst eine Fläche von 61 km². Ihre Vegetation erschöpft sich wegen der Dürre- und Übergangszone hauptsächlich in dornigem Gebüsch. Hier leben große Kolonien von Blaufuß- und Maskentölpeln, sowie Fregattvögel, Spottdrosseln, Meeresleguane und die von Charles Darwin wieder eingegliederten Elefantenschildkröten.
Das Highlight der Insel sind jedoch die endemischen Albatrosse, die es nur hier zu sehen gibt. Ein weiterer Anziehungspunkt für Besucher ist Punta Suárez. Ein zwei Kilometer langer Rundweg führt durch die phantastische Vogelwelt und an einem natürlichen Blasloch vorbei, durch das die Wellen bis zu 25 Meter hohe Wasserfontänen aus Lava-Tunneln pusten. Ferner lädt der Strand von Bahía Gardner zum Baden und Schnorcheln zwischen Seelöwen ein, während der Galápagos-Bussard am Himmel seine Kreise zieht.



4. Tag: Insel San Cristóbal: Ausschau nach Haien und Rochen halten am León Dormido

Sie fahren heute Vormittag zum zersplitterten Tuffkegel León Dormido (Kicker Rock), der vielen Seevögeln als Nistplatz dient. Aufgrund der Steile gibt es am Kicker Rock keine Anlegestelle, aber mutige Schnorchler können hier Ausschau nach Haien und Rochen halten.
Von der 24 km² großen Insel Santa Fé, wo Sie den Nachmittag verbringen werden, stammen die ältesten Lava-Funde des Archipels. 3,9 Millionen Jahre alt sollen sie sein. Tiere, die nur hier vorkommen, also endemisch sind, sind die Landleguane, die Sie bestimmt zu Gesicht bekommen werden sowie einheimische Reisratten, die allerdings sehr scheu sind. Von einer malerischen Badebucht im Nordosten der Insel aus führen zwei Wege zu den Leguanen und in einen Opuntienwald mit den dicksten Kakteenstämmen des Archipels. Auch dieser Anblick ist unvergesslich.



5. Tag: Insel Seymour: Eine Wanderung entlang der Küste/Rückflug von Baltra aufs Festland

Das 1,9 km² große Seymour ist für viele Galápagos-Besucher "die erste Insel". Nur eine schmale Meeresstraße trennt Seymour von dem sich nördlich an Santa Cruz anschließenden Baltra, das den Hauptflughafen trägt. Bei Seymour und Baltra handelt es sich um flache Lavaplateaus submarinen Ursprungs, die vermutlich erst im Laufe der vergangen Millionen Jahre allmählich aus dem Meer gehoben wurden. Sie gelten als sichere Fundorte für fossile Meeresorganismen.
Die auf Seymour zum Teil überbreit ausgetretenen Wege zeugen deutlich von der oft noch fehlenden Umsicht von Neuankömmlingen auf Galápagos, denen die Empfindlichkeit der Vegetation wie auch die Furchtlosigkeit der Tiere des Archipels erst allmählich begreiflich werden. Trotzdem bietet die Insel auf engem Raum einen beeindruckenden Einstieg in die Lebensgemeinschaften des Archipels.
Sie unternehmen auf der nördlichsten Seymour-Insel eine Wanderung entlang der Küste. Die Insel ist vor allem für ihre vielen Pracht-Fregattvögel und deren ausgiebiges Balzritual bekannt. Auch Blaufußtölpel und endemische schwarze Meeresechsen sind hier heimisch. Der Uferbereich wird von Klippenkrabben, gelben Landleguanen und Seelöwen bewohnt.
Hasta siempre, Galápagos! Heute heißt es auch Abschied nehmen von dem Natur-Paradies Galápagos-Inseln. Sie fliegen von Baltra aus zurück auf das Festland.



Termine und Preise

Abfahrt jeden Mittwoch
Reisezeit von bis Verfügbarkeit Preis Anfragen / Buchen
01.01.12 31.12.12 1.115,-
5-Tagestour
01.01.12 31.12.12 2.145,-
10-Tagestour
01.01.12 31.12.12 1.305,-
6-Tagestour
01.01.12 31.12.12 1.715,-
8-Tagestour
Teilnehmerzahl

TeilnehmerInnen

  • Min. Teilnehmerzahl: 1
  • Max. Teilnehmerzahl: 12


Leistungen

Leistungen

  • Transfer Flughafen - Yacht - Flughafen
  • Vollpension auf der Yacht
  • Englischsprachiger Naturführer auf der Yacht für die Landausflüge
  • Unterbringung in einer Doppelkabine.

Nicht enthaltene Leistungen

  • Eintrittsgebühr für den Galápagos Nationalpark (derzeit 110 USD)
  • Flug nach Galápagos

Zahlungsmodalitäten

  • Höhe der Anzahlung in % des Reisepreises: 10%
  • Restzahlung in Tagen vor Reisebeginn: 30 Tage


Programmhinweise

  • Für Galápagos beachten Sie bitte die folgenden Grundkosten: Flug Quito - Galápagos - Quito ab 450 EUR + Nationalparkgebühren ca. 110 USD pro Person.

Allgemeine Reisehinweise

Generelle Hinweise

  • Die im Reiseverlauf genannten Hotels gelten vorbehaltlich Verfügbarkeit. Sollte eines oder mehrere der genannten Hotels ausgebucht sein erfolgt die Unterbringung in vergleichbaren Unterkünften.
  • Bitte beachten Sie, dass wir die Reise bis spätestens 4 Wochen vor Reiseantritt absagen müssen, sollte die Mindestteilnehmerzahl bis zu diesem Zeitpunkt nicht erreicht sein.
  • Bitte bedenken Sie, dass Reisen in Lateinamerika von teilweise abenteuerlichem Charakter sind und dass es trotz perfekter Organisation immer mal wieder zu kleinen Änderungen kommen kann, insbesondere wenn die Witterungsbedingungen dies erfordern.

Ihr atmosfair Beitrag

Für den Hin- und Rückflug für eine Person nach Ecuador entstehen klimarelevante Emissionen in Höhe von etwa 7120 kg.
Durch einen freiwilligen Beitrag von 168 EUR an ein Klimaschutzprojekt, z.B. in Indien können Sie zur Entlastung unseres Klimas beitragen.
Mehr dazu finden Sie unter www.atmosfair.de



Sie haben Fragen?

Ihr Ansprechpartner

Germaine Fonseca Germaine Fonseca

Tel: 0251-28919404

g.fonseca@america-andina.de
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