Galápagos Kreuzfahrt auf der " M/C Treasure of Galápagos"

Naturerlebnis
Naturerlebnis
Auf unseren Entdeckungen unter dem Motto Natur pur steht die Tier- und Pflanzenwelt im Mittelpunkt. Fernab der Zivilisation findet der Naturfreund in Lateinamerika die letzten großen Abenteuer der Artenvielfalt.

Das Staunen vor den Naturwundern und die Erkenntnis der Zusammenhänge in den Ökosystemen ergänzen sich zu einem unvergesslichen Erlebnis und tragen zu einem aktiven Erhalt der Naturräume bei.
Der erst Anfang 2010 fertiggestelle Motorkatamaran Treasure of Galapagos bietet bis zu 16 Gästen einen erstklassigen Komfort in seinen insgesamt 9 Kabinen: 1 Suite und 8 Doppelkabinen. Alle Kabinen sind mit Balkon, privatem Bad und Klimaanlage ausgestattet. Zudem bietet die Kreuzfahrtyacht großzügige Ruhebereiche, vier Sonnendecks, TV/DVD Anlage, einen komfortablen Speisesaal, Bar und Jacuzzi. Durch Ihre beispiellose Stabilität wird Ihnen eine ruhige und erholsame Kreuzfahrt um die Inseln garantiert

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Reisetage

1. Tag: Willkommen auf Galápagos!

Die Insel Baltra, einst Luftwaffenstützpunkt der USA und heute Hoheitsgebiet des ecuadorianischen Militärs, ist für Besucher gesperrt - nur der Weg vom Flughafen mit dem Zubringerbus zum Canal de Itabaca ist möglich. Den werden Sie mit einer kleinen Personenfähre überqueren, um auf die Insel Santa Cruz überzusetzen, wo Ihre Motor-Yacht in Puerto Ayora bereits startklar vor Anker liegt.
Die Fahrt nach Puerto Ayora führt durchs Hochland von Santa Cruz. Der Weg schlängelt sich durch eine landwirtschaftlich genutzte Region in unmittelbarer Nähe zur Grenze des Nationalparks. Der spannende Wechsel verschiedener Landschaftsformen - von der Miconia Zone in eine Farn- und Riedgras-Vegetation - bietet dem Auge reizvolle Aussichten. Bei gutem Wetter lässt der Anblick von Hügeln und erloschenen Vulkankegeln, die das ganze Jahr über von einer grünen Haube bedeckt sind, staunen.
Heute werden Sie auch die Galápagos-Riesenschildkröten in ihrer natürlichen Umgebung beobachten. Dazu besuchen Sie ein Reservat bei La Caseta und El Chato im Südwesten der Insel Santa Cruz. Der fünf Kilometer lange aber einfach zu gehende Weg zu dem 1964 geschaffenen Reservat führt zunächst durch landwirtschaftliche Flächen. Vorbei an den wenigen verbliebenen Sonnenblumenbäumen (Scalesia) und dichtem Gestrüpp von eingeführten, dornigen Caesalpinia bonduc-Büschen gelangen Sie schließlich in die Wälder der Übergangszone. Neben den mittlerweile wieder 2000 bis 3000 Riesenschildkröten sind hier viele Landvögel, wie Sumpfohreulen, Regenkuckucke oder Rubin- und Galápagos-Tyrannen zu beobachten. Aus der Gruppe der Darwinfinken sind zum Beispiel Waldsängerfinken und Spechtfinken vertreten.
Santa Cruz verzeichnet heute das größte Bevölkerungswachstum der Galápagos-Inseln. Der Ausbau der Verbindung zum nahe gelegenen Flughafen auf Baltra und die Einrichtung von Charles-Darwin-Forschungsstation (1964) und Nationalparkverwaltung (1968) machten aus dem Städtchen Puerto Ayora der Academy Bay ein touristisches Zentrum. Hotels, Restaurants und Souveniershops schossen wie Pilze aus dem Boden.



2. Tag: Insel Seymour: Küsten-Wanderung/Bartolomé: Karg, aber mit fantastischer Szenerie

Das 1,9 km² große Seymour ist für viele Galápagos-Besucher "die erste Insel". Bei Seymour und Baltra handelt es sich um flache Lavaplateaus submarinen Ursprungs, die vermutlich erst im Laufe der vergangenen Millionen Jahre allmählich aus dem Meer gehoben wurden. Sie gelten als sichere Fundorte für fossile Meeresorganismen. Die auf Seymour zum Teil überbreit ausgetretenen Wege zeugen von der oft noch fehlenden Umsicht von Neuankömmlingen auf Galápagos, denen die Empfindlichkeit der Vegetation wie auch die Furchtlosigkeit der Tiere des Archipels erst allmählich begreiflich werden. Sie unternehmen am Vormittag auf der nördlichsten Seymour-Insel eine Wanderung entlang der Küste. Die Insel ist vor allem für ihre vielen Pracht-Fregattvögel und deren ausgiebiges Balzritual bekannt. Auch Blaufußtölpel und endemische schwarze Meeresechsen sind hier heimisch. Der Uferbereich wird von Klippenkrabben, gelben Landleguanen und Seelöwen bewohnt.
Bartolomé ist eine kleine, recht karge Insel, die sich in der Sullivan Bucht vor der Insel Santiago befindet. Obwohl die Insel nur 1,2 km² groß ist, gehört sie wegen ihrer fantastischen Szenerie - Sie werden sich fast wie in die Frühgeschichte der Galápagos-Inseln zurückversetzt fühlen - zu den am häufigsten besuchten Orten des Archipels. Vor allem der Ausblick vom 114 Meter hohen Gipfel des Pinnacle Rock, das Wahrzeichen des Eilandes, ist atemberaubend: graubraune Schlackekegel, schwarze Lava-Flächen, weiße Sandstrände, grüne Vegetationsinseln.
Bartolomé eignet sich auch für einen Strandbesuch mit einmaligem Schnorchel-Erlebnis in der reichhaltigen Unterwasserwelt. Doch bitte achten Sie auch das Badeverbot an anderen Stränden. Außerdem sollten Sie bei einer Strandwanderung vorsichtig sein, damit Sie nicht das Gelege der Grünen Meeresschildkröte zertreten



3. Tag. Insel Plazas: Wo sich Landleguane in der Sonne aalen - Die Insel Santa Fé birgt die ältesten Lava-Funde des Archipels

Plazas Islands sind zwei kleine Inseln, die sich in unmittelbarer Nähe von Santa Cruz befinden. Dort werden Sie Ihren Vormittag verbringen. Die besondere Vegetation zieht nicht nur Besucher an, sondern auch jede Menge Landleguane, die hier wunderbar beobachtet werden können. In großen Gruppen aalen sie sich in der Sonne, während über ihren Köpfen Frackmöwen ihre Runden ziehen. Dieses Schauspiel wird von den weiteren Inselbewohnern, wie den Seelöwen, Fregattvögeln und auch Pelikanen beäugt.
Am Nachmittag geht es zu der 24 km² großen Insel Santa Fé wo die ältesten Lava-Funde des Archipels abstammen. 3,9 Millionen Jahre alt sollen sie sein. Tiere, die nur hier vorkommen, also endemisch sind, sind die Landleguane, die Sie bestimmt zu Gesicht bekommen werden sowie einheimische Reisratten, die allerdings sehr scheu sind. Von einer malerischen Badebucht im Nordosten der Insel aus führen zwei Wege zu den Leguan-Revieren und in einen Opuntienwald mit den dicksten Kakteenstämmen des Archipels. Auch dieses Bild ist einprägsam.



4. Tag: Insel San Cristóbal: Wissenswertes über Galápagos im Interpretationszentrum

Morgens fahren Sie nach Osten in das präriehaft anmutende Hochland der Insel San Cristobal. Hier werden Sie die Galapaguera, eine Brutstation für Riesenschildkröten besichtigen. In diesem Reservat wird versucht die San Cristobal Unterart der Riesenschildkröten, die nur noch im trockenen Nordostteil der Insel existieren, wieder im Süden der Insel anzusiedeln. Bei einer kleinen Wanderung durch das weite Gehege kommen Sie einigen dieser Giganten nahe. Am Nachmittag erfolgt der Besuch des modernen Informationszentrums der Insel San Cristobal, Das Interpretationszentrum, in der kleinen Stadt Puerto Baquerizo Moreno zu finden, wurde in Zusammenarbeit mit dem Spanischen Wissenschaftszentrum errichtet. Dort erhalten Besucher einen sehr guten Überblick und Eindruck von den Besonderheiten der Galápagos-Inseln, ihrem Leben zu Land und im Wasser sowie von Fauna und Flora.



5. Tag: Insel Española: Eine phantastische Vogelwelt und baden zwischen Seelöwen

Die Insel Española misst eine Fläche von 61 km². Ihre Vegetation erschöpft sich wegen der Dürre- und Übergangszone hauptsächlich in dornigem Gebüsch. Hier leben große Kolonien von Blaufuß- und Maskentölpeln sowie Fregattvögel, Spottdrosseln, Meeresleguane und die von Charles Darwin wieder eingegliederten Elefantenschildkröten. Das Highlight der Insel sind jedoch die endemischen Albatrosse, die es nur hier zu sehen gibt.
Ein weiterer Anziehungspunkt für Besucher ist Punta Suárez. Ein zwei Kilometer langer Rundweg führt durch die phantastische Vogelwelt und an einem natürlichen Blasloch vorbei, durch das die Wellen bis zu 25 Meter hohe Wasserfontänen aus Lava-Tunneln pusten. Ferner lädt der Strand von Bahía Gardner zum Baden und Schnorcheln zwischen Seelöwen ein, während der Galápagos-Bussard am Himmel seine Kreise zieht.



6. Tag: Insel Floreana: Die legendäre Post Office Bay und die Flamingo-Lagune

Mit den Piraten begann die lange Periode der Ausbeutung von Galápagos, die ab 1800 im Zeitalter des Walfangs ihren traurigen Höhepunkt fand. Englische und amerikanische Walfänger gingen im Pazifik auf Pottwaljagd und nutzten die Inseln als Nachschubstation für Schildkrötenfleisch. Aus dieser Zeit stammt auch ein hölzernes Fass, das von Walfängern auf Floreana abgestellt wurde und einst den Seefahrern als Briefkasten diente. Auch Touristen nutzen das Postamt heute noch gerne. Abgesehen von der Poststation war die Bucht auch Anlegestelle für die ersten Siedler.
Bei Punta Cormorán auf Floreana befindet sich eine der wahrscheinlich größten Flamingo-Lagunen von ganz Galápagos. Zwischen zwei Tuffsteinkegeln gelegen, herrscht dort eine besondere Atmosphäre, die den empfindlichen und bedrohten Vögeln zugute kommt. Dieses Gebiet gilt als einzigartig aufgrund der großen Anzahl an endemischen Pflanzen. Auch sehr interessant sind die beiden Strände: Der "grüne Strand", benannt nach der hohen Anzahl der Olivinkristalle im Sand, und der "Mehl-Sandstrand", der aus Korallen besteht.



7. Tag: Insel Isabela: Die größte Insel des Galápagos-Archipels

20 Kilometer lang - das ist Isabela, die größte der Galápagos-Inseln. Sie setzt sich aus fünf Schildvulkanen zusammen. Die Insel nimmt etwa die Hälfte der Landfläche des gesamten Archipels ein. Der Name leitet sich von der spanischen Königin Isabella I. (1451-1504) ab, welche einst die Expeditionen von Christopher Kolumbus mitfinanzierte. Auf Isabela leben heute mehr als 2000 Menschen, die meisten in und um den Hauptort Puerto Villamil, der an der Südostküste liegt. Höchster Punkt der Insel ist mit 1707 Metern der Vulkan Wolf, er liegt genau auf dem Äquator.und Schwimmen.
Am Morgen fahren Sie in das Hochland von Isabela und steigen dort zum Vulkan Sierra Negra auf. Der Vulkan mit einer Höhe von 1.500 m und einem Kraterdurchmeser von ca. 9 Kilometern ist der zweitgrößte Vulkankegel der Welt. Sie wandern den Krater an seiner Ostkante entlang zu einem Rastplatz im Nordosten. Von hier wandern Sie weiter zu dem aktiven Parasitärkrater Vulkan Chico. Durch die faszinierende Lavalandschaft gelangen Sie zu seinem Kraterrand, von wo Sie die Fumarolen in seinem Inneren beobachten können und eine wunderbare Sicht über die Bucht Bahia Elizabeth hinweg auf die Vulkane des Nordens der Insel Alcedo, Darwin und Wolf haben. Am Nachmittag machen Sie eine kleine Bootstour durch das Hafenbecken. Auf dem Weg zur kleinen Insel Las Tintoreras sollten Sie dann Ausschau nach Seelöwen, Pelikanen und Pinguinen halten. Auf der Insel angekommen wandern Sie durch bizarre Lavaformationen und kommen mit großen Iguana-Kolonien in Berührung. Am Sandstrand der Insel räkeln sich die Seelöwen faul in der Sonne oder im Schatten der Mangroven. Die Bucht der Insel ist außerdem ein beliebter Ort von Weißspitzenhaien.



8. Tag: Insel Santa Cruz - Los Gemelos - Rückflug

Am Morgen werden Sie von Puerto Ayora nach Baltra gebracht. Dabei durchqueren Sie das Hochland, wo Sie noch die Zwillingskrater Caldera de los Gemelos besuchen werden. Sie sind für die ca. 300 verschiedenen Farnarten und den nahegelegenen Sonnenblumenwald bekannt. Dann überqueren Sie den Itabaca Kanal nach Baltra, von wo aus Sie Ihren Rückflug antreten werden



Termine und Preise

Abfahrt jeden Samstag
Reisezeit von bis Verfügbarkeit Preis Anfragen / Buchen
01.01.12 31.12.12 2.395,-  
7-Tagestour
01.01.12 31.12.12 1.625,-  
5-Tagestour
* 5-Tagestour (Abfahrt Montags): ab 2.055,-
Teilnehmerzahl

TeilnehmerInnen

  • Min. Teilnehmerzahl: 1
  • Max. Teilnehmerzahl: 16


Leistungen

Leistungen

  • Transfer Flughafen - Yacht - Flughafen Vollpension auf der Yacht Englischsprachiger Naturführer auf der Yacht für die Landausflüge Unterbringung in einer Doppelkabine

Nicht enthaltene Leistungen

  • Nationalparkgebühr vom Nationalpark Galapagos (z.Z. ca. 110 USD)
  • Flug nach Galápagos

Zahlungsmodalitäten

  • Höhe der Anzahlung in % des Reisepreises: 10%
  • Restzahlung in Tagen vor Reisebeginn: 30 Tage


Programmhinweise

  • Für Galápagos beachten Sie bitte die folgenden Grundkosten: Flug Quito - Galápagos - Quito ab 450 EUR + Nationalparkgebühren ca. 110 USD pro Person.

Allgemeine Reisehinweise

Generelle Hinweise

  • Die im Reiseverlauf genannten Hotels gelten vorbehaltlich Verfügbarkeit. Sollte eines oder mehrere der genannten Hotels ausgebucht sein erfolgt die Unterbringung in vergleichbaren Unterkünften.
  • Bitte beachten Sie, dass wir die Reise bis spätestens 4 Wochen vor Reiseantritt absagen müssen, sollte die Mindestteilnehmerzahl bis zu diesem Zeitpunkt nicht erreicht sein.
  • Bitte bedenken Sie, dass Reisen in Lateinamerika von teilweise abenteuerlichem Charakter sind und dass es trotz perfekter Organisation immer mal wieder zu kleinen Änderungen kommen kann, insbesondere wenn die Witterungsbedingungen dies erfordern.

Ihr atmosfair Beitrag

Für den Hin- und Rückflug für eine Person nach Ecuador entstehen klimarelevante Emissionen in Höhe von etwa 7220 kg.
Durch einen freiwilligen Beitrag von 169 EUR an ein Klimaschutzprojekt, z.B. in Indien können Sie zur Entlastung unseres Klimas beitragen.
Mehr dazu finden Sie unter www.atmosfair.de



Sie haben Fragen?

Ihr Ansprechpartner

Germaine Fonseca Germaine Fonseca

Tel: 0251-28919404

g.fonseca@america-andina.de
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