Galápagos Kreuzfahrt "M/Y Guantanamera"

Naturerlebnis
Naturerlebnis
Auf unseren Entdeckungen unter dem Motto Natur pur steht die Tier- und Pflanzenwelt im Mittelpunkt. Fernab der Zivilisation findet der Naturfreund in Lateinamerika die letzten großen Abenteuer der Artenvielfalt.

Das Staunen vor den Naturwundern und die Erkenntnis der Zusammenhänge in den Ökosystemen ergänzen sich zu einem unvergesslichen Erlebnis und tragen zu einem aktiven Erhalt der Naturräume bei.
Das Design der Yacht Guantanamera basiert auf Effizienz und Komfort, wozu große Aufenthaltsräume und Kabinen beitragen, die ein Maximum an Behaglichkeit auf Ihrer Galápagos Kreuzfahrt bieten. Die Yacht wurde im Jahr 2000 gebaut und ist von sehr moderner Gestaltung. 16 Gäste werden in 8 geräumigen Doppelkabinen mit Privatbad, Klimaanlage und heißem Wasser untergebracht. Ausgestattet ist die Guantanamera zudem mit einem Restaurant und einer Bar mit großzügigen Sitzgelegenheiten. Die Plattform auf dem Heck wurde speziell auf die Anforderungen für das Tauchen zugeschnitten.

Diese Reise weiterempfehlen    

Reisetage

1. Tag: Willkommen auf Galápagos!

Ankunft auf dem Flughafen der Insel Baltra. Die Insel, einst Luftwaffenstützpunkt der USA und heute Hoheitsgebiet des ecuadorianischen Militärs, ist für Besucher zum großen Teil gesperrt - nur der Weg vom Flughafen mit dem Zubringerbus zum Hafen ist möglich. Von dort legt auch ein Boot ab, das Sie zu Ihrem Schiff übersetzt. Auf Ihrem Schiff angekommen, erwartet Sie nach dem Beziehen der Kabine ein Mittagessen.
Die zwei kleinen Strände von Las Bachas liegen westlich von der Turtle Cove (Schildkrötenbucht) von Santa Cruz. Der Sand besteht aus verrotteten Korallen, die ihn weiß, weich und zu einem bevorzugten Nistplatz von Meeresschildkröten machen. Hinter einem von den Stränden liegt eine kleine Lagune, wo Sie ab und an die Möglichkeit haben, Flamingos und andere Küstenvögel, unter anderem den Schwarznacken-Stelzenvogel und den Regenbrachvogel zu sehen.
An dem anderen Strand liegen zwei alte Schlepper, die hier im Zweiten Weltkrieg zurückgelassen wurden, als die USA Baltra als einen strategischen Verteidigungspunkt des Panamakanals benutzt hat. Da das Metal rostig und scharf ist, ist dies kein guter Platz zum Schwimmen.



2. Tag: Inseln Plazas: Wo sich Landleguane in der Sonne aalen/Die Insel Santa Fé birgt die ältesten Lava-Funde des Archipels

Plazas Islands sind zwei kleine Inseln, die sich in unmittelbarer Nähe von Santa Cruz befinden. Die besondere Vegetation zieht nicht nur Besucher an, sondern auch jede Menge Landleguane, die hier wunderbar beobachtet werden können. In großen Gruppen aalen sie sich in der Sonne, während über ihren Köpfen Frackmöwen ihre Runden ziehen. Dieses Schauspiel wird von den weiteren Inselbewohnern, wie den Seelöwen, Fregattvögeln und auch Pelikanen beobachtet. Und auch von Ihnen an diesem Vormittag.
Von der 24 km² großen Insel Santa Fé, Ihr Ziel für den Nachmittag, stammen die ältesten Lava-Funde des Archipels. 3,9 Millionen Jahre alt sollen sie sein. Tiere, die nur hier vorkommen, also endemisch sind, sind die Landleguane, die Sie bestimmt zu Gesicht bekommen werden sowie einheimische Reisratten, die allerdings sehr scheu sind. Von einer malerischen Badebucht im Nordosten der Insel aus führen zwei Wege zu den Leguanen und in einen Opuntienwald mit den dicksten Kakteenstämmen des Archipels. Auch dieser Anblick ist unvergesslich.



3. Tag: Insel Española: Eine phantastische Vogelwelt und baden zwischen Seelöwen

Die Insel Española misst eine Fläche von 61 km². Ihre Vegetation erschöpft sich wegen der Dürre- und Übergangszone hauptsächlich in dornigem Gebüsch. Hier leben große Kolonien von Blaufuß- und Maskentölpeln, sowie Fregattvögel, Spottdrosseln, Meeresleguane und die von Charles Darwin wieder eingegliederten Elefantenschildkröten.
Das Highlight der Insel sind jedoch die endemischen Albatrosse, die es nur hier zu sehen gibt. Ein weiterer Anziehungspunkt für Besucher ist Punta Suárez. Ein zwei Kilometer langer Rundweg führt durch die phantastische Vogelwelt und an einem natürlichen Blasloch vorbei, durch das die Wellen bis zu 25 Meter hohe Wasserfontänen aus Lava-Tunneln pusten. Ferner lädt der Strand von Bahía Gardner zum Baden und Schnorcheln zwischen Seelöwen ein, während der Galápagos-Bussard am Himmel seine Kreise zieht.



4. Tag: Insel Floreana: Die legendäre Post Office Bay und zur Flamingo-Lagune in Punta Cormorán

Interessant auf der Insel ist die Punta Cormorán. Von einem Strand in Sichelform, wo Pelikane leben, führt ein 400 Meter langer Trockenwaldweg über eine Anhöhe mit freier Sicht auf die große Flamingo-Lagune bis an einen weißen Strand. Dieser ist beliebt bei Meeresschildkröten, die ihn zum Vergraben ihrer Eier aufsuchen. Die geschlüpften Jungen laufen unter den Augen der patrouillierenden Fregattvögel um ihr Leben über den Sand ins Meer.
Nicht weit entfernt liegt ein besonders guter Schnorchelplatz in einem nördlich vorgelagerten Korallenriff, Corona del Diablo.
Mit den Piraten begann die lange Periode der Ausbeutung von Galápagos, die ab 1800 im Zeitalter des Walfangs ihren traurigen Höhepunkt fand. Englische und amerikanische Walfänger gingen im Pazifik auf Pottwaljagd und nutzten die Inseln als Nachschubstation für Schildkrötenfleisch. Aus dieser Zeit stammt auch ein hölzernes Fass, das von Walfängern auf Floreana abgestellt wurde und einst den Seefahrern als Briefkasten diente. Auch Touristen nutzen das Postamt heute gerne. Abgesehen von der Poststation war die Bucht auch Anlegestelle für die ersten Siedler.



5. Tag: Insel Santa Cruz: Die Charles Darwin-Forschungsstation und der berühmte "lonesome George"/Rückflug von Baltra aufs Festland

Mit seinem Hafen Puerto Ayora ist Santa Cruz die Insel mit den meisten Einwohnern des Archipels. Hier befindet sich die Nationalparkverwaltung und die Forschungsstation, benannt nach Charles Darwin. Mit einer Fläche von 986 km² ist sie die zweitgrößte Insel des Archipels. Puerto Ayora, der bewohnte Teil dieser in den 20er Jahren kolonialisierten Insel, ist der wichtigste Hafen Galápagos.
Die berühmte Charles-Darwin-Forschungsstation, aus den Mitteln der gleichnamigen Stiftung errichtet, ist heute das wissenschaftliche Zentrum des Galápagos-Archipels. Biologen aus aller Welt arbeiten hier an der Erforschung der besonderen Begebenheiten der Inseln für die Tier- und Pflanzenwelt. Hier werden Nationalparkführer ausgebildet, Seminare für Lehrer und Studenten veranstaltet, Veröffentlichungen verfasst und finanzielle Mittel eingeworben.##DBBild1016##
Spannend ist auch die Tatsache, dass in Zusammenarbeit mit der Nationalparkverwaltung Wege zur Ausrottung von inselfremden eingeführten Pflanzen und Tieren entwickelt und zugleich Zuchtprogramme für bedrohte heimische Tierarten erforscht werden.
Der berühmte "lonesome George", der einsame George, war einst auf Pinta zu Hause. In der Station wird der letzte Nachkömmling einer inselspezifischen Riesenschildkrötenart - und ebenso berühmt wie tragisches Aushängeschild für die Galápagos-Inseln - ganz besonders behütet.
Heute heißt es leider auch Abschied nehmen vom Natur-Paradies Galápagos-Inseln. Sie fliegen von der Insel Baltra aus zurück auf das Festland.
Vom Hafen Puerto Ayora auf Santa Cruz werden Sie mit einem Bus zunächst zum Kanal Itabaca gebracht, den Sie mit einer kleinen Personenfähre überqueren, um auf die Insel Baltra überzusetzen. Auf der Fahrt durchs Hochland von Santa Cruz werden Sie den Wechsel der Vegetationszonen von der Trockenzone (Opuntia- und Jasmino - Baumkakteen, über Regenwald (Scalesia - Zone) bis zu den Gras- und Farnzonen oberhalb 600 m erleben. Die grüne Landschaft dieser Gegend ist ein willkommener Kontrast zu den trockenen Flächen der kleineren und tiefer gelegenen Inseln.
Die Vegetation dieser Gegend besteht überwiegend aus Scalesia-Bäumen, die diese Insel zu einer wunderschönen grünen Fläche machen.
Hasta siempre, Galápagos! Heute heißt es leider auch Abschied nehmen vom Natur-Paradies Galápagos-Inseln. Sie fliegen von Baltra aus zurück auf das Festland.



Termine und Preise

Abfahrt Sonntags
Reisezeit von bis Verfügbarkeit Preis Anfragen / Buchen
01.01.12 31.12.12 1.135,-  
5-Tagestour
01.01.12 31.12.12 1.815,-  
8-Tagestour
01.01.12 31.12.12 910,-  
4-Tagestour
Teilnehmerzahl

TeilnehmerInnen

  • Min. Teilnehmerzahl: 1
  • Max. Teilnehmerzahl: 16


Leistungen

Leistungen

  • Transfer Flughafen - Yacht - Flughafen
  • Vollpension auf der Yacht
  • Englischsprachiger Naturführer auf der Yacht für die Landausflüge
  • Unterbringung in einer Doppelkabine

Nicht enthaltene Leistungen

  • Eintrittsgebühr für den Galápagos Nationalpark (derzeit 110 USD)
  • Flug nach Galápagos

Zahlungsmodalitäten

  • Höhe der Anzahlung in % des Reisepreises: 10%
  • Restzahlung in Tagen vor Reisebeginn: 30 Tage


Programmhinweise

  • Für Galápagos beachten Sie bitte die folgenden Grundkosten: Flug Quito - Galápagos - Quito ab 450 EUR + Nationalparkgebühren ca. 110 USD pro Person.

Allgemeine Reisehinweise

Generelle Hinweise

  • Die im Reiseverlauf genannten Hotels gelten vorbehaltlich Verfügbarkeit. Sollte eines oder mehrere der genannten Hotels ausgebucht sein erfolgt die Unterbringung in vergleichbaren Unterkünften.
  • Bitte beachten Sie, dass wir die Reise bis spätestens 4 Wochen vor Reiseantritt absagen müssen, sollte die Mindestteilnehmerzahl bis zu diesem Zeitpunkt nicht erreicht sein.
  • Bitte bedenken Sie, dass Reisen in Lateinamerika von teilweise abenteuerlichem Charakter sind und dass es trotz perfekter Organisation immer mal wieder zu kleinen Änderungen kommen kann, insbesondere wenn die Witterungsbedingungen dies erfordern.

Ihr atmosfair Beitrag

Für den Hin- und Rückflug für eine Person nach Ecuador entstehen klimarelevante Emissionen in Höhe von etwa 1660 kg.
Durch einen freiwilligen Beitrag von 41 EUR an ein Klimaschutzprojekt, z.B. in Indien können Sie zur Entlastung unseres Klimas beitragen.
Mehr dazu finden Sie unter www.atmosfair.de



Sie haben Fragen?

Ihr Ansprechpartner

Germaine Fonseca Germaine Fonseca

Tel: 0251-28919404

g.fonseca@america-andina.de
Reise-Details zum Ausdrucken!

Ausdrucken, mitnehmen & entscheiden